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Die Welt ohne uns - Reise über eine unbevölkerte Erde

8.1.2008 Thema abonnieren
 Von 
L.E.W.
Status:
Praktikant
(536 Beiträge, 127x hilfreich)
Die Welt ohne uns - Reise über eine unbevölkerte Erde

Hi - les' gerade dieses Buch von Alan Weisman - ich finds total Genial und sowas von Spannend - wer hat dieses Buch schon gelesen und was findet derjenige darüber?



[[...was wäre eigentlich, wenn die Menschen plötzlich verschwinden würden? Erobert die Natur alles zurück, was der Mensch in Jahrtausenden geschaffen hat? Welche Spuren bleiben von uns?]]

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Teasy1
Status:
Student
(2054 Beiträge, 221x hilfreich)

Leider nicht L.E.W. aber klingt interessant. Ist die Überschrift der korrekte Titel?
Danke schon mal für die Antwort.

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"Am Ende wird alles gut und ist es nicht gut, ist es nicht das Ende."

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#2
 Von 
Merline
Status:
Student
(2415 Beiträge, 247x hilfreich)

Hallo L.E.W., fand den Titel, wie Teasy auch, sehr interessant, und habe es mir gestern Abend gleich bestellt ;)

Stelle mich also ab nächste Woche gerne zum Austausch zur Verfügung :)

@Teasy,

der Titel des Threads ist auch der Titel des Buches.

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#3
 Von 
L.E.W.
Status:
Praktikant
(536 Beiträge, 127x hilfreich)

[Quelle: Amazon - Kurzbeschr.zzgl.ausges. Kundenrezensionen]

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Piper; Auflage: 9 (Oktober 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492051324
ISBN-13: 978-3492051323

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung
Angenommen, die Menschheit verschwindet von einem Tag auf den anderen von unserem Planeten: Welche Spuren hinterlassen wir auf der Erde? Alan Weisman beschreibt, wie die Welt ohne uns der Auflösung anheimfällt, wie unsere Rohrleitungen zu einem Gebirge reinsten Eisens korrodieren, warum einige Bauwerke und Kirchen womöglich als letzte Überreste von Menschenhand stehen bleiben, wie Ratten und Schaben ohne uns zu kämpfen haben und dass Plastik und Radiowellen unsere langlebigsten Geschenke an den Planeten sein werden. Schon ein Jahr nach unserem Verschwinden werden Millionen Vögel mehr leben, weil die Warnlichter unserer Flughäfen erloschen sind. In 20 Jahren werden die großen Avenues in Manhattan zu Flüssen geworden sein. Unsere Häuser halten 50, vielleicht 100 Jahre. Großstädte in der Nähe von Flussdeltas, wie Hamburg, werden in 300 Jahren fortgewaschen. Und nach 500 Jahren wächst Urwald über unsere Stadtviertel.

Über den Autor
Alan Weisman ist vielfach ausgezeichneter Journalist, berichtet u.a. für »The Atlantic Monthly«, »New York Times Magazine«, »Discover/National Public Radio« und ist Professor für Journalismus und Lateinamerikastudien an der Universität von Arizona. Er lebt in Tucson, Arizona. Der dem Buch zugrunde liegende Artikel »Earth without people« wurde für die renommierte Sammlung Best American Science Writing 2006 ausgewählt.

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Was würde passieren, würde die Menschheit von jetzt auf gleich verschwinden, einfach mit einem "Schnipp!", ohne Atomkrieg, Seuche oder Naturkatastrophe? Welche sichtbaren Zeichen die Menschheit hinterlässt und wie lange diese erhalten bleiben, dieser Frage geht der Journalist nach. Das Szenario ist natürlich völlig illusorisch, doch das erstaunliche Ergebnis rechtfertigt die Bemühungen.

Dabei geht es nicht nur um die "Halbwertszeit" gewisser Substanzen, wann Metalle verrosten, Kunststoffe sich auflösen, wann Atommüll endlich ungefährlich ist. Sondern auch was mit unseren domestizierten Haustieren und unseren lästigen Mitbewohnern wie Ratten und Kakerlaken wird. Oder wann die Natur sich ganze Städte zurückerobert hat.

Dabei steht natürlich die amerikanische Sichtweise ein wenig im Vordergrund und das Beispiel, wie ein unterhöhltes New York ganz schnell geflutet wird ist schon erschreckend. Aber auch viele andere antike Städte und Bauwerke aus aller Welt zieht Alan Weisman für seine Erkenntnisse heran. Sehr schön sind hier auch Beispiele bereits untergegangener Kulturen und Zivilisationen in Lateinamerika oder im Nahen Osten.

Dies alles ist nicht nur sehr spannend und einleuchtend geschrieben und beschrieben, es ist auch journalistisch fundiert recherchiert. Alan Weisman hat mit diversen Experten, Wissenschaftlern und auch Ureinwohnern gesprochen und die Erkenntnisse reichen von banal vorhersehbar bis unglaublich und unwahrscheinlich.

Wer jetzt ein wenig mit offenen Augen durch die Welt geht, der kann an einfachen Beispielen erkennen, dass vieles der Wahrheit entspricht. Schon nach kürzester Zeit wachsen nicht nur Gräser, sondern auch Büsche und Bäume aus den Betonfugen stillgelegter Bahngelände, Industriebrachen oder aufgelassener Kasernen. Und unrentabele Steinbrüche, eben noch lebensfeindliche Umgebungen, sind nach ein paar Jahren bereits wieder überwucherte Biotope mit bereits ausgerottet geglaubten Pflanzen und Tieren.


Ein interessantes Buch, dass es zu Lesen lohnt.

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-- Editiert von L.E.W. am 09.01.2008 12:34:59

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#4
 Von 
Jon35
Status:
Beginner
(119 Beiträge, 13x hilfreich)

danke lew, hört sich wirklich gut und interessant an, werd es mir bestellen...

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#5
 Von 
Teasy1
Status:
Student
(2054 Beiträge, 221x hilfreich)

LEW bekommst bestimmt Provision pro verkauftes Exemplar ;)

Spaß beiseite, klingt immer noch tierisch interessant. Ich glaub ich schau mich morgen auch mal danach um...

N8 ihr Lieben

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"Am Ende wird alles gut und ist es nicht gut, ist es nicht das Ende."

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#6
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5532 Beiträge, 449x hilfreich)

L.E.W. hi,
warum genau beschäftigt dich das?

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"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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#7
 Von 
L.E.W.
Status:
Praktikant
(536 Beiträge, 127x hilfreich)

@ Anny:

...ganz Ehrlich - ich wünschte mir das bald ein großes Ereignis dies vielleicht mal möglich macht, daß die Weltpopulation zumindest wieder auf den Stand vor über 1000-2000 Jahren zurückschrumpfen ließe.

Natürlich ist das für jedes einzelne Individuum unangenehm, aber sicherlich im großen und ganzen das Beste für die Welt - meiner Meinung nach?

:)


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#8
 Von 
Anny
Status:
Junior-Partner
(5532 Beiträge, 449x hilfreich)

Hallo L.E.W.
wenn du Glück hast wirst du das noch erleben.



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"LG Anny D.Welt ist mir ein kaltes Haus ohne die gleichmäßige Wärme jenes Ofens,den man Liebe nennt."

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