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Boarding unrechtmässig verweigert

12.8.2019 Thema abonnieren
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Boarding unrechtmässig verweigert

Hallo,
mir wurde das Boarding verweigert, da mein Pass angeblich für die Einreise nach Kroatien drei Monate gültig sein müsste.
So ist mein Mann mit meinen Söhnen geflogen, meine kleine Tochter weigerte sich.
Wir gingen zur Bundespolizei, die mir sagte, das das Quatsch wäre, Kroatien gehört zur EU und zur Einreise wird ein gültiger Pass benötigt, den ich ja hatte.
Flieger war nun weg. Ich bin nach Hause gefahren und recherchierte die Einreisebedingungen für Kroatien. Nirgends fand ich die 3 Monats Frist. So gab es einige Telefonate und man entschuldigte sich letztendlich bei mir und gab mir am selben Tag einen neuen Flug.
Nun sind mir aber Mehrkosten entstanden z.B. hat mein Mann den von mir gemieteten Leihwagen nicht bekommen. Er und die Kinder mussten mit dem Taxi bis zum Ferienhaus. Ich war auch zu spät um den Leihwagen abzuholen. Er war schon weg und ich musste mir Vorort einen neuen, natürlich teureren Leihwagen mieten.
Was habe ich für Ansprüche? Wie gehe ich vor? Ich habe absolut keine Flugerfahrung und bin mir deshalb sehr unsicher, was zu tun ist.
Über Tips wäre ich sehr dankbar.

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24 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 299x hilfreich)

Je nach genauer Flugentfernung hier könnten es ja mehr oder weniger als 1500km Entfernung zwischen den Flüghafen sein gibt es eine pauschale Entschädigung wegen Nichtbeförderung von 250 bzw. 400 Euro.
Ist der Schaden größer kann auch das geltend gemacht werden ist aber in der Regel viel schwieriger.

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#2
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2439 Beiträge, 1412x hilfreich)

genau; die Fluggesellschaft schuldet Ihnen EUR 250 in Artikel 7 Ausgleichszahlung.

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#3
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
genau; die Fluggesellschaft schuldet Ihnen EUR 250 in Artikel 7 Ausgleichszahlung.

Aber das würde ja gar nicht die Mehrkosten decken, die ich gehabt habe.....

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#4
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von NikSeib):
Je nach genauer Flugentfernung hier könnten es ja mehr oder weniger als 1500km Entfernung zwischen den Flüghafen sein gibt es eine pauschale Entschädigung wegen Nichtbeförderung von 250 bzw. 400 Euro.

Ich weiß nicht, wie die Fluggesellschaft die Entfernung berechnet: Abflug wäre vom Flughafen Köln-Bonn gewesen Ankunft in Dubrovnik.

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#5
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2439 Beiträge, 1412x hilfreich)

Zitat:
Aber das würde ja gar nicht die Mehrkosten decken, die ich gehabt habe.....

Naja, eins nach dem Anderen -> erst einmal die EUR 250 anfordern.

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#6
 Von 
FareakyThunder
Status:
Praktikant
(844 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Naja, eins nach dem Anderen -> erst einmal die EUR 250 anfordern.

Zweimal.
Zitat (von Frigga82):
meine kleine Tochter weigerte sich.

Was man nicht fordert kriegt man auch nicht.

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#7
 Von 
eh1960
Status:
Lehrling
(1997 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von Frigga82):
Zitat (von vundaal76):
genau; die Fluggesellschaft schuldet Ihnen EUR 250 in Artikel 7 Ausgleichszahlung.

Aber das würde ja gar nicht die Mehrkosten decken, die ich gehabt habe.....


Die Airline muss ja auch mehr bezahlen.
Die "Ausgleichszahlung" ist nur die Entschädigung für die nicht pünktlich erbrachte Beförderung. Wenn durch die Verweigerung des Transports dem Fluggast ein Schaden entstanden ist und die Airline den Fluggast schuldhaft entgegen ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht transportiert hat, ist sie zum Schadensersatz verpflichtet. Nach aktuellster Rechtsprechung wird aber die Ausgleichszahlung auf den Schadensersatz angerechnet, d.h. es gibt nicht Ausgleichszahlung und Schadensersatz.

Der Irrtum der Airline ist erstaunlich. Liegt es vielleicht daran, daß es sich nicht um einen EU-Staatsangehörigen handelte, der da fliegen wollte?

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#8
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

"Der Irrtum der Airline ist erstaunlich. Liegt es vielleicht daran, daß es sich nicht um einen EU-Staatsangehörigen handelte, der da fliegen wollte?"

Doch ich bin gebürtige Deutsche. Wie gesagt, Perso gültig bis zum 2.
11.2019. Ich war total fassungslos beim Boarding .

-- Editiert von Frigga82 am 13.08.2019 21:00

-- Editiert von Frigga82 am 13.08.2019 21:03

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#9
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Senior-Partner
(6886 Beiträge, 3706x hilfreich)

@ FareakyThunder

Zitat:
Zweimal.
Wieso sollte hier die Airline 2 mal zahlen? Die Tochter wollte aus eigener freien Entscheidung nicht mit ihrem Vater und den Brüdern zusammen fliegen! Selbiges wäre der Tochter aber durchaus zuzumuten gewesen.

Hier hat die Airline wohl schon die Kosten für den Flug der Tochter übernommen, obwohl dass nicht nötig gewesen wäre...

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#10
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2439 Beiträge, 1412x hilfreich)

Ich bezweifele, dass die Airline sich bei der einer erzwungenen Familientrennung gerichtlich gegen die Zahlung von EUR 250 für die Tochter erfolgreich wehren kann.

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#11
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von lesen-denken-handeln):
@ FareakyThunder

Zitat:
Zweimal.
Wieso sollte hier die Airline 2 mal zahlen? Die Tochter wollte aus eigener freien Entscheidung nicht mit ihrem Vater und den Brüdern zusammen fliegen! Selbiges wäre der Tochter aber durchaus zuzumuten gewesen.

Hier hat die Airline wohl schon die Kosten für den Flug der Tochter übernommen, obwohl dass nicht nötig gewesen wäre...

Also die Situation war sehr heftig. Mein Mann war mit unseren Söhnen 13 und 15 Jahre schon durch das Boarding und wurden durch mein mehrfaches Bitten wieder aus dem Flieger geholt. Alle Kinder haben geweint ( ich auch) und unter Druck des Boarding Personals sollten wir uns schnell entscheiden, wer fliegt. Meine Söhne konnte ich überreden, aber meine gerade erst 7 Jahre alt gewordene Tochter hat sich an mich festgeklammert. Keine Chance ohne Mama zu fliegen.
Ganz ehrlich, diese Situation zum Urlaubsstart wünsche ich Niemanden.

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#12
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 299x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Ich bezweifele, dass die Airline sich bei der einer erzwungenen Familientrennung gerichtlich gegen die Zahlung von EUR 250 für die Tochter erfolgreich wehren kann.

Die Familie wurde aber eben nicht vollständig getrennt, hier wäre ja noch eine Bezugsperson und Aufsicht dabei gewesen.
Es war eben keine Nichtbeförderung für die Tochter damit hat sich die pauschale Ausgleichszahlung erledigt.

Als Hinweis die Entfernung wird nach dem Großkreis also direkte Luftlinie vom einen FLughafen des Start zum anderen am Endziel berechnet.

Was ich mich aber Frage wieso ist dann eigentlich die Sache nicht schon Checkin aufgefallen? In SKG hatte ich mal Probleme mit einem vorläufigen Reisepass aber eben Checkin und nicht erst am Gate

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#13
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Senior-Partner
(6886 Beiträge, 3706x hilfreich)

Zitat:
Ganz ehrlich, diese Situation zum Urlaubsstart wünsche ich Niemanden.
Natürlich nicht, verstehe ich auch.

Zitat:
aber meine gerade erst 7 Jahre alt gewordene Tochter hat sich an mich festgeklammert. Keine Chance ohne Mama zu fliegen.
Trotzdem ist es so, dass die Airline nicht gesagt hat, das Kind darf nicht fliegen. Hier hat die Tochter diese Entscheidung getroffen nicht zu fliegen. Das die Tochter nicht verstehen kann, was das für Folgen haben kann, ist zwar klar, aber man hat als Eltern dann ja auch mit zugestimmt, bzw ihr zugestimmt.

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#14
 Von 
guyfromhamburg
Status:
Lehrling
(1009 Beiträge, 232x hilfreich)

Im Eingangsbeitrag schreiben Sie "Pass", weiter unten dann "Personalausweis" ... nur ein Vertipper? Sie haben den gültigen Personalausweis zum Boarding vorgezeigt? Oder eventuell dort den "ungültigen" Pass?

Hinweis: Kroatien gehört zwar zur EU, laut "Auswärtiges Amt" aber nicht zum Schengenraum. An den Grenzen wird daher ein gültiger Ausweis, mindestens gültig für die Zeit des Aufenthalts, verlangt.

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#15
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2439 Beiträge, 1412x hilfreich)

Wenn dem Erziehungsberechtigten unberechtigterweise das Boarding verweigert wird, dann ist es meinen Augen nicht zumutbar, dass junge minderjährige Kinder trotzdem fliegen müssen.

Die Airline hat das vermasselt. Kroatien ist zwar kein Schengen-Mitglied, aber die Anforderungen an Personaldokumente für EU-Bürger zur Einreise ist EU-weit einheitlich geregelt.

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#16
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von guyfromhamburg):
Im Eingangsbeitrag schreiben Sie "Pass", weiter unten dann "Personalausweis" ... nur ein Vertipper? Sie haben den gültigen Personalausweis zum Boarding vorgezeigt? Oder eventuell dort den "ungültigen" Pass?

Hinweis: Kroatien gehört zwar zur EU, laut "Auswärtiges Amt" aber nicht zum Schengenraum. An den Grenzen wird daher ein gültiger Ausweis, mindestens gültig für die Zeit des Aufenthalts, verlangt.

Ja nur verschrieben. Ich hatte immer den Personalausweis vorgezeigt.

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#17
 Von 
Frigga82
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)



Was ich mich aber Frage wieso ist dann eigentlich die Sache nicht schon Checkin aufgefallen? In SKG hatte ich mal Probleme mit einem vorläufigen Reisepass aber eben Checkin und nicht erst am Gate

Genau das habe ich mich auch gefragt. Check In war alles ohne Probleme. Es war wirklich beim Boarding selbst.

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#18
 Von 
FareakyThunder
Status:
Praktikant
(844 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von lesen-denken-handeln):
Wieso sollte hier die Airline 2 mal zahlen? Die Tochter wollte aus eigener freien Entscheidung nicht mit ihrem Vater und den Brüdern zusammen fliegen!

Ich habe nicht gesagt, dass die Airline zahlen soll, sondern dass man fordern soll. Wenn man nicht fordert kriegt man zu 100% Nichts. Wenn man fordert bekommt man evtl. was.

Nach den zusätzlichen Informationen:

Ein 7 jähriges Kind ist nur beschränkt Geschäfts- und Deliktsfähigkeit. Dass das Kind in dieser emotionalen Situation wo die Elternteile getrennt werden überhaupt in der Lage war etwas zu Entscheiden bezweifle ich. Meiner Meinung nach steht es der Fluggesellschaft nicht zu, zu bestimmen welcher der beiden sorgeberechtigten Elternteile die Erziehungs- und Fürsorgepflicht der Tochter zu erfüllen hat. Ob eine gewaltsam erzwungene Trennung von der Mutter dem Kindeswohl dienlich wäre oder gar die Sicherheit des Fluges gefährdet hätte sei dahin gestellt. Des weiteren war die Tochter augenscheinlich zum Zeitpunkt als das Boarding verweigert wurde unter Obhut der Mutter und auch noch nicht im Flugzeug. Und zum Schluss, man muss ja bei Antragstellung nicht direkt sagen, dass Vater und Söhne sich im Flugzeug befunden haben (man sollte es aber auf Nachfrage von Seiten der Airline jedoch auch nicht verleugnen).

Meiner Meinung nach ist die Forderung auf Entschädigung wegen Nichtbeförderung der Tochter mehr als berechtigt und es bestehen gute Chance dies rechtlich auch durchzusetzen.

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#19
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 299x hilfreich)

Zitat (von FareakyThunder):
Meiner Meinung nach ist die Forderung auf Entschädigung wegen Nichtbeförderung der Tochter mehr als berechtigt und es bestehen gute Chance dies rechtlich auch durchzusetzen.

DIese Sichtweise ist nachvollziehbar, aber es gibt dafür eben keine Rechtsgrundlage.
Fakt ist die Tochter hätte eben fliegen können und es war noch ein anderes Elternteil zur Aufsicht verfügbar egal wie verständlich das ganze auch ist nach den Buchstaben der Gesetze gibt es keinen Anspruch auf die Ausgleichszahlung.
Versuchen kann man es natürlich sollte sich aber nicht wundern wenn es zu einer Ablehnung kommt.

Wenn alle 5 Personen auf einem TIcket gebucht waren ist die AIrline sowieso darüber informiert dass es noch weitere Reisende gab da wird man wohl nicht weit kommen.

Komisch an der ganzen Sache ist das eben die Prüfung der EInreisebestimmungen schon am Checkin Schalter elerdigt wird zumal oft das Personal am Checkin Schalter auch später den Flug am Gate abfertigt.
Ist eigentlich noch am Gate der verantwortliche SUpervisor hinzu gezogen worden?

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#20
 Von 
vundaal76
Status:
Student
(2439 Beiträge, 1412x hilfreich)

Zitat:
Komisch an der ganzen Sache ist das eben die Prüfung der EInreisebestimmungen schon am Checkin Schalter elerdigt wird zumal oft das Personal am Checkin Schalter auch später den Flug am Gate abfertigt.

Da die meisten Reisenden einen Check-in Schalter eh nicht mehr aufsuchen (entweder die Gepäckaufgabe ist automatisiert oder der Reisende hat kein Aufgabegepäck + der Reisende hat einen mobilen Boardingpass), verlagern die Airlines die Dokumentenkontrolle ans Gate.

Zitat:
DIese Sichtweise ist nachvollziehbar, aber es gibt dafür eben keine Rechtsgrundlage.

Doch, weil es nicht zuzumuten ist, dass ein junges minderjähriges Kind nicht ohne sein Elternteil fliegen muss.
Dieser "Schaden" resultiert direkt aus dem verweigerten Boarding.

-- Editiert von vundaal76 am 14.08.2019 15:18

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#21
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 299x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):

Doch, weil es nicht zuzumuten ist, dass ein junges minderjähriges Kind nicht ohne sein Elternteil fliegen muss.
Dieser "Schaden" resultiert direkt aus dem verweigerten Boarding.

Dann doch mal ganz konkret die Rechtsgrundlage benennen, es gab doch vor einer Weile ein Urteil wo auch die Familie wegen einer Verspätung getrennt wurde weil ein Erwachsener nicht im nächsten Flug befördert werden konnte die Ausgleichszahlung wurde nur in einem Fall zugesprochen dabei handelte es sich auch im Kinder im Grundschulalter.
Ich werde später nach dem Aktenzeichen suchen.

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#22
 Von 
FareakyThunder
Status:
Praktikant
(844 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von NikSeib):
Ich werde später nach dem Aktenzeichen suchen.

Umgekehrt ist es einem minderjährigen Kind grundsätzlich völlig unzumutbar, das Beförderungsangebot einer Fluggesellschaft anzunehmen, wenn diese seiner erwachsenen Begleitperson die Beförderung gemäß Art. 4 Abs. 3 i.V.m. Art. 2 lit. j) Fluggastrechteverordnung verweigert. Es kann nicht verlangt werden, dass Minderjährige eine Flugreise ohne die notwendige elterliche Aufsicht antreten müssen (AG Geldern, Urt. v. 03.08.2011, Az: 4 C 628/10).
http://passagierrechte.org/Nichtbef%C3%B6rderung

Unterschied: Nur ein Kind. Sowie tatsächliches Alter des Kindes Unbekannt. Ob ein 15 jähriges Kind in freier Entscheidung nicht Mitfliegen will oder ein 7 jähriges unter emotionalen Stress macht meiner Meinung nach einen Unterschied.
Wie immer gilt: Kein "Common Law", anderer Fall, anderes Gericht, anderes Urteil.

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#23
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(756 Beiträge, 299x hilfreich)

Es ist aber schon klar dass man das AG Urteil nicht gebrauchen kann?

Das Kind wäre ja nicht ohne elterliche Sorge gewesen das ist hier eben der entscheidende Unterschied.

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#24
 Von 
FareakyThunder
Status:
Praktikant
(844 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von NikSeib):
Es ist aber schon klar dass man das AG Urteil nicht gebrauchen kann?

:augenroll:

[ ] Du hast das Urteil AG Geldern, Urt. v. 03.08.2011, Az: 4 C 628/10 gelesen und verstanden
[X] Du hast nur gelesen was ich oben von einer anderen Seite zitiert habe und dann mal total uniformiert in die Tasten gegriffen.

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