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Flugstornierung - Anspruch auf Ersatz dadurch verfallener Konzertkarten?

 Von 
dramat
Status:
Beginner
(96 Beiträge, 6x hilfreich)
Flugstornierung - Anspruch auf Ersatz dadurch verfallener Konzertkarten?

Liebes Forum,

Easyjet hat meinen Flug storniert und mir nur so einen späten Rückflug (am gleichen Tag) angeboten, dass ich es nicht mehr geschafft habe, meine Konzertkarten von zuhause zu holen und rechtzeitig zum Konzert zu kommen.
Gleichzeitig wurde mir auch kein Flug mit einer anderen Airline gestattet, mit dem ich pünktlich gewesen wäre.
Eine Prüfung hat ergeben, dass ich Anspruch auf die 250 EUro Entschädigung habe - nun ist meine Frage: müssen sie mir nicht auch die Konzertkarten im Wert von über 150 Euro erstatten? Im Onlineformular von Easyjet gibt es die Auswahlmöglichkeit für solche Kosten nicht und auch das OnlinePortal, was meine Entschädigung direkt einfordern würde, kümmert sich nicht um solche Kosten.

Das kann doch aber eigentlich nicht sein, dass ich unter den Umständen darauf sitzen bleibe, oder?

Danke für alle Hilfe!

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Flug Entschädigung Ausgleichszahlung


13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Flo Ryan
Status:
Senior-Partner
(6509 Beiträge, 4556x hilfreich)

Zitat (von dramat):
Das kann doch aber eigentlich nicht sein, dass ich unter den Umständen darauf sitzen bleibe, oder?
Doch.

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#2
 Von 
AlinaKl
Status:
Schüler
(188 Beiträge, 68x hilfreich)

Grundsäzlich hätte man die angebotene Ersatzbeförderung nicht akzeptieren müssen!

Es wäre also kein Problem gewesen selbst eine Ersatzbeförderung zu organisieren welche eine rechtzeitige Ankunft ermöglicht und dann die Kostenerstattung zu fordern.

Grundsätzlich wird es hier aber nur die Ausgleichszahlung als Anspruch geben denn der Wert der Konzertkarten ist mit der Ausgleichszahlung zu verrechnen.

Allerdings besteht eine Verpflichtung zur Ausgleichsazahlung nur sofern kein außergewöhnlicher Umstand vorliegt der zu Annullierung geführt hat, sind dazu von Seiten von Easyjet Angaben gemacht worden?

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#3
 Von 
bernardoselva
Status:
Bachelor
(3140 Beiträge, 1770x hilfreich)

Hallo,

wenn der Umstand der Umbuchung in den Einflussbereich der Fluggesellschaft zu suchen ist, dann haben Sie einen Anspruch auf Zahlung einer Entschaedigung (Ausgleichszahlung) nach Artikel 7 der EU-Fluggast-VO 261/2004.

Diese Ausgleichszahlung soll saemtliche Kosten abdecken, die dem Fluggast durch die Unannehmlichkeit entstanden sind, also eine Pauschalentschaedigung. Die Konzertkarten sind da wohl abgedeckt.

Wenn Sie Ihre Forderung an einen der voellig ueberfluessigen Dienstleister abtreten um denen zwischen 20 und 30 % Erfolgsprovision abzudruecken dann ist das Ihr Luxusproblem.

Auch ist die Fluggesellschaft nicht verpflichtet Ihnen Ersatzfluege der Mitbewerber anzubieten, es ist voellig legitim, wenn Sie das anbietet, was ihr eigener Flugplan als Alternativen hergibt. Wenn Ihnen die Alternativen nicht zusagen, dann koennen Sie selbst Abhilfe schaffen und zunaechst auf Ihre Kosten Ersatzfluege anderer Fluggesellschaften buchen und die Kosten dafuer im Rahmen eines Gerichtsverfahrens gegen die urspruengliche Fluggesellschaft geltend machen mit dem ueblichen Prozessrisiko.


Viele Gruesse
bernardoselva


Viele Gruesse
bernardoselva

Signatur:Touristiker. Hinweise sind meine persoenliche Meinung und keinesfalls Rechtsberatung!
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#4
 Von 
Fretchen123
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 2x hilfreich)

[PÖBELEIEN GELÖSCHT]
[1 WOCHE SPERRE]

Fall is doch klar gibts ne Ausgleichzahlung wird alles was zusätzlich an Schadensersatzgeforderung wird damit verrechnet der TE hat also am Ende noch 100Euros übrig aber halt das Konzert verpasst aber von den 150 kann er sich ja vielleicht neue kaufen.

-- Editiert von Moderator am 13.07.2018 22:53

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(62875 Beiträge, 30732x hilfreich)

@Fretchen123
Aber sonst gehts noch?

Hab's mal den Admins gemeldet.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#6
 Von 
dramat
Status:
Beginner
(96 Beiträge, 6x hilfreich)

Zitat (von AlinaKl):
Grundsäzlich hätte man die angebotene Ersatzbeförderung nicht akzeptieren müssen!

Es wäre also kein Problem gewesen selbst eine Ersatzbeförderung zu organisieren welche eine rechtzeitige Ankunft ermöglicht und dann die Kostenerstattung zu fordern.

Grundsätzlich wird es hier aber nur die Ausgleichszahlung als Anspruch geben denn der Wert der Konzertkarten ist mit der Ausgleichszahlung zu verrechnen.

Allerdings besteht eine Verpflichtung zur Ausgleichsazahlung nur sofern kein außergewöhnlicher Umstand vorliegt der zu Annullierung geführt hat, sind dazu von Seiten von Easyjet Angaben gemacht worden?

Ein Easyjet-Mitarbeiter hat mir im Chat die Buchung eines Fluges bei der Konkurrenz angeboten, damit ich rechtzeitig komme - der Chat ist dann aber abgebrochen, bevor er mir noch eine Rückfrage beantwortet hat.
Der zweit Mitarbeiter hat dann behauptet, dass die Ausfallursache ein Streik sei und ich deshalb keinen Anspruch auf eine Beförderung durch einen anderen Anbieter habe. Tatsächlich war das wohl nur Strategie, damit man sich genau eben nicht traut bei der Konkurrenz zu buchen - aber die Analyse der tatsächlichen Ursachen gibt es ja erst drei Tage später und bis dahin behauptet Easyjet anscheinend erst einmal, was ihnen nützt. Insofern ist es wirklich ärgerlich, denn ja, genau so wie Sie beschreiben, hätte ich einen früheren Flug mit einer anderen Airline nehmen können, aber mit dem Risiko, dass ich am Ende auf den Kosten sitzen bleibe, weil mir Easyjet bewusst keine Klarheit über die rechtliche Situation gegeben hat.

-- Editiert von Moderator am 09.08.2018 11:45

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#7
 Von 
bernardoselva
Status:
Bachelor
(3140 Beiträge, 1770x hilfreich)

Naturlich ist es seitens der Fluggesellschaften legitim sich aus der Verantwortung zu nehmen. Da wird bekannlich mit allen Tricks gearbeitet.

Ob das dann einer rechtlichen Pruefung letztendlich stand haelt bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass es ein Urteil des LG Potsdam gibt, dass es als rechtens ansieht, dass Fluggesellschaften Alternativfluege nur aus dem eigenen Angebot anbieten muessen, sie sind nicht verpflichtet, Fluege der Mitbewerber anzubieten. Dieses Urteil ist heftigst umstritten, aber gerade Billigflieger ziehen sich gerne auf die Position, die dieses Urteil bietet zurueck.

Wird man selbst initiativ, dann muss man halt den Gerichtsweg beschreiten und das Prozessrisiko einplanen.

Mit der Ausgleichszahlung sind die Konzertkarten bezahlt. Warum soll die Fluggesellschaft ueber die Ausgleichszahlung leisten, dazu besteht doch nicht der geringste Grund.

Zitat (von dramat):
......aber mit dem Risiko, dass ich am Ende auf den Kosten sitzen bleibe, weil mir Easyjet bewusst keine Klarheit über die rechtliche Situation gegeben hat.......

Und wo steht, dass man als Fluggesellschaft Klarheit bis ins Detail geben muss.......? Seltsam, dass man als Verbraucher akzeptiert, wenn sich Branchen aus der Verantwortung zu stehlen versuchen, macht das ein Anbieter aus der Touristik, dann haben wir jedes Mal den Sturm im Wasserglas.


Viele Gruesse
bernardoselva

-- Editiert von bernardoselva am 05.08.2018 16:34

Signatur:Touristiker. Hinweise sind meine persoenliche Meinung und keinesfalls Rechtsberatung!
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#8
 Von 
Fretchen123
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 2x hilfreich)

[GELÖSCHT]

Es ist vollkommen Wurscht warum der Flug anulliert wurde die Pflicht für einen Ersatz zu sorgen ist immer noch da!
Nur eine Ausgleichszahlung gibts nicht wenn außergewöhnliche Umstände vorliegen halt nicht.
Es gibt auch Leute die sagen das wenn die Ersatzbeförderung nicht statt findet dann die Ausgleichszahlung immer fällig wird ich glaub die setzen unterlassene Ersatzbeförderung mit Beförderungsverweigerung gleich.

Nen Tipp an den TE wenns um reine Flugsachen geht guck mal in ein Fliegerforum da gibts Leute die sich wirklich auskennen, teilweise sogar Anwälte.

Aber wenn Easy nicht für eine Ersatzbeförderung sorgt kann man immer selber neu buchen und bekommt immer die Kohle zurück so einfach ist das, man muss eben nur drauf achten das die neuen Flugzeiten möglichst nah an den alten sind und es die gleiche Klasse ist.

-- Editiert von Moderator am 06.08.2018 01:26

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#9
 Von 
dramat
Status:
Beginner
(96 Beiträge, 6x hilfreich)

Hallo, ich habe nun die 250 Euro-Entschädigung beantragt und Easyjet hat den Antrag abgelehnt.
Der Dienstleister, bei dem ich zuvor den Anspruch habe prüfen lassen, meinte, dass dieser Anspruch rechtens sei (bei jenem Flug). Ich habe es dann aber, wie gesagt, selbst versucht.

Easyjet schreibt Folgendes:
"Unsere Einschätzung Ihres Antrages
Zur genaueren Erklärung, was an jenem Tag passiert ist: Die französische Zivilluftfahrtbehörde (DSNA) informierte Fluggesellschaften darüber, dass am 23. & 24. Juni 2018 ein 48-stündiger Streik durch die Flugsicherung im Marseiller Sektor stattfinden sollte. Der Streik wirkte sich auf den Luftraum über Frankreich und auf die französischen Flughäfen aus. Wir hatten keine andere Wahl, als Ihren Flug zu stornieren. Wir ergreifen angemessene Maßnahmen, um Annullierungen und Verspätungen bei unseren Flügen zu vermeiden, indem wir Ersatzcrews und Ersatzflugzeuge in unserem Netzwerk bereithalten. In diesem Fall waren diese Optionen jedoch nicht möglich, da die Annullierung Ihres Fluges eine direkte Folge des Personalstreiks der französischen Flugsicherung war.

EG261 Verordnung
Wenn wir einen Flug wegen Umständen außerhalb unseres Einflussbereichs unterbrechen müssen, dann wird der Flug gemäß der Verordnungen der Europäischen Gemeinschaft 261 /2004 als von "außergewöhnlichen Umständen" betroffen eingestuft. Ein Beispiel für eine Störung außerhalb unseres Einflussbereichs wäre eine Verspätung oder Annullierung, die durch Flugsicherungs-Beschränkungen oder Streiks, Unwetter oder durch die Schließung einer Landebahn verursacht worden ist.
Eine Ausgleichsleistung ist nur zahlbar, wenn ein Flug über 3 Stunden nach der geplanten Ankunftszeit verspätet ist oder annulliert wird und der Grund für diese Verspätung oder Stornierung innerhalb unseres Einflussbereichs liegt. Sollte dies der Fall sein wird der Flug als von "nicht außergewöhnlichen Umständen" betroffen klassifiziert. Beispiele hierfür sind die meisten technischen Defekte am Flugzeug oder wenn wir keine angemessenen Maßnahmen ergriffen haben, um die Verspätung oder Annullierung zu verhindern. Die vollständige Regelung finden Sie hier http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:32004R0261&;from=EN
....
Ihre aktuellen Möglichkeiten
Wir hoffen, dass wir klar erklären konnten, warum wir Ihren Flug verspäten/anullieren mussten. Das für die Bearbeitung zuständige Team hat alle verfügbaren Informationen durchgesehen und unsere Entscheidung ist endgültig.
Unser Kundendienst ist nicht in der Lage, auf weitere Informationen zuzugreifen, als die, die wir hier bereitgestellt haben. Wenn Sie jedoch Fragen zu unserer Entscheidung haben sollten, lesen Sie bitte unsere "Erklärung zu Entschädigungen" unter dem folgenden link , der diese hoffentlich beantworten wird.
Falls Sie, nachdem Sie dies gelesen haben, unsere Entscheidung immer noch infrage stellen möchten, wenden Sie sich bitte an einen Anbieter für Alternative Streitbeilegung (AS). Für Passagiere mit Ankunfts- oder Abflugsort in Deutschland ist dies die SÖP. Die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) ist nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz von der Bundesregierung als Verbraucherschlichtungsstelle anerkannt und zudem bei der EU notifiziert.
söp_Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr e.V.
vertreten durch Heinz Klewe, Geschäftsführer
Anschrift: Fasanenstraße 81, 10623 Berlin
Telefon: 030.644 99 33-0
Fax: 030.644 99 33-10
E-Mail: kontakt@soep-online.de"

Würden Sie raten, nun doch auf den Online-Dienstleister zurückzugreifen und über ihn den Anspruch durchzubringen?

Vielen Dank!

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#10
 Von 
bernardoselva
Status:
Bachelor
(3140 Beiträge, 1770x hilfreich)

Zitat (von dramat):
........Würden Sie raten, nun doch auf den Online-Dienstleister zurückzugreifen und über ihn den Anspruch durchzubringen?.......

Da keinerlei terminliche Noete bestehen wuerde ich mich zunaechst an die www.soep-online.de wenden. Diese Institution ist fuer Verbraucher kostenfrei.

Im Eingangsthread hatten Sie behauptet das Sie einen Anspruch auf eine Ausgleichszahlung haetten. Dem steht die Fluggesellschaft nun entgegen und ich denke mir, dass sie korrekt handelt. Ein Fluglotsenstreik faellt nicht in den Einflussbereich der Fluggesellschaft.

Sollte die SOEP das ebenfalls erkennen wird auch kein Dienstleister da etwas ausrichten.

Viele Gruesse
bernardoselva

Signatur:Touristiker. Hinweise sind meine persoenliche Meinung und keinesfalls Rechtsberatung!
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#11
 Von 
dramat
Status:
Beginner
(96 Beiträge, 6x hilfreich)

Easyjet bezieht sich auf einen FLuglotsenstreik in Frankreich - ich bin von Österreich nach Deutschland geflogen. AUf mich wirkt die Erklärung wie eine Ausflucht; es ist doch Easyjets Verantwortung, die Lage logistisch so zu lösen, dass dann in anderen Ländern genug Maschinen vorhanden sind.

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#12
 Von 
bernardoselva
Status:
Bachelor
(3140 Beiträge, 1770x hilfreich)

Ein Fluglotsenstreik in Frankreich kann durchaus Auswirkungen auf den deutschen bzw. oesterreichischen Luftraum haben.

Sie koennen ja klagen - dann wird das Gericht den Hintergruenden nachgehen. Aber ich denke mir, dass die SOEP dies ebenfalls machen wird.

Viele Gruesse
bernardoselva

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#13
 Von 
NikSeib
Status:
Praktikant
(671 Beiträge, 286x hilfreich)

Zitat (von dramat):
Easyjet bezieht sich auf einen FLuglotsenstreik in Frankreich - ich bin von Österreich nach Deutschland geflogen. AUf mich wirkt die Erklärung wie eine Ausflucht; es ist doch Easyjets Verantwortung, die Lage logistisch so zu lösen, dass dann in anderen Ländern genug Maschinen vorhanden sind.

Grundsätzlich stimmt die Aussage dass auch ein Streik in Frankreich sich auf andere Strecken auswirken kann, aber es stimmt Easyjet müsste genauso nachweisen dass eben doch alles mögliche Unternommen wurde um solche Auswirkungen zu verhindern oder mindestens zu minimieren.

Genau hier wird es interessant genau das machen viele Airlines nicht oder nicht ausreichend genug so dass am Ende doch der Anspruch auf die Ausgleichszahlung besteht.

Ob man jetzt direkt zum Anwalt und den Richter geht oder die Schlichtung einleitet hängt eben von der eigenen Risikobereitschaft ab, geht der Fall vor Gericht verloren entstehen einige Kosten das Verfahren der Schlichtung ist so gut wie kostenfrei und bringt bis auf die Wartezeit während des Verfahrens keine Nachteile

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