Schadenersatzanspruch gegen die Fluggesellschaft

25. Mai 2023 Thema abonnieren
 Von 
Jannik24
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Schadenersatzanspruch gegen die Fluggesellschaft

Hallo zusammen,

ich wollte an einem Montag von Nürnberg nach Madeira fliegen. Ich hatte mir ein Mietauto, AirBnB und Hotel gebucht. Mir wurde aber kurz vor der Landung auf Madeira mitgeteilt, dass wir leider nicht landen können, da die Winde zu stark seien. Wir sind daraufhin nach Porto geflogen. Da es schon sehr spät war und der nächste Fl***ersuch sehr früh war, hat es sich nicht mehr gelohnt in ein Hotel einzuchecken. Am nächsten Tag ((Dienstag) Die erste Hotelnacht auf Madeira ist schon verstrichen) hat die Fluggesellschaft es erneut probiert. Jedoch wieder erfolglos, weshalb wir wieder zurück nach Porto geflogen sind. Dort wurde uns dann mitgeteilt, dass die Fluggesellschaft erst wieder am Sonntag nach Madeira fliegen wird. Am Montag wäre aber auch schon wieder mein Rückflug.

Am Schalter wurde mir dann ein Rückflug am Samstag von Porto nach Nürnberg angeboten. Zudem wurde mir dort versichert, dass die Fluggesellschaft mir das Mietauto, AirBnB und Hotel auf Madeira ersetzt und das AirBnB bis Samstag in Porto. Zudem sollte ich die Kassenzettel/Rechnungen aufbewahren und diese dort dann einreichen. Eine schriftliche Bestätigung seitens der Fluggesellschaft habe ich nicht bekommen.

Was genau kriege ich von der Fluggesellschaft ersetzt?
1. Mietauto/AirBnB/Hotel auf Madeira
2. AirBnB/Rechnungen/Kassenzettel in Porto
3. Hinflug
4. 400€ Erstattung aufgrund der EU-Verordnung Nr. 261/2004
5. Für welchen Zeitraum erhalte ich möglicherweise eine Erstattung. Die Fluggesellschaft hat sich erst wieder am Sonntag (6 Tage nach dem eigentlich gebuchten Flug) bereiterklärt, mich nach Madeira zu fliegen.

Die Fluggesellschaft reagiert leider nicht. Es handelt sich auch um keine Pauschalreise. Aus welchen Normen könnten sich mögliche Ansprüche ergeben?

Beste Grüße

Reise mit Hindernissen?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16794 Beiträge, 9394x hilfreich)

Ich fürchte, da wurde Ihnen das Blaue vom Himmel versprochen - die wussten schon, warum es nichts schriftlich gab.

Für "Mietauto/AirBnB/Hotel auf Madeira" sehe ich keine Rechtsgrundlage.
Die "400€ Erstattung aufgrund der EU-Verordnung Nr. 261/2004" dürften auch wegfallen, da Natuerereignis.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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#2
 Von 
Jannik24
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Es lohnt sich also nicht, einen Anwalt dafür einzuschalten?

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121811 Beiträge, 40068x hilfreich)

Zitat (von Jannik24):
Es lohnt sich also nicht, einen Anwalt dafür einzuschalten?

Naja ... für den Anwalt lohnt es sich immer.
Aber ohne Rechtsgrundlage wird auch er nichts machen können - die großen Gesellschaften lassen sich in der Regel nicht einfach von einem Anwaltsschreiben beeindrucken.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47936 Beiträge, 16936x hilfreich)

Ich würde mich an einen der einschlägigen Internetdienstleister wenden, die auf die Durchsetzung von Fluggastrechten spezialisiert sind.

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#5
 Von 
amtsmeier
Status:
Schüler
(263 Beiträge, 166x hilfreich)

Zitat (von Jannik24):
Die Fluggesellschaft reagiert leider nicht.
Natürlich nicht, ist ja Ryan Air.

Ich frag mich, warum Ihnen nicht für den Folgetag die Überfahrt mit der Fähre angeboten wurde. Das wäre für alle Beteiligten der sicherste und preiswerteste Weg gewesen.

Porto Santo Airport - einmal und nie wieder!!! Ich weiß, wovon ich spreche, wird negativ nur noch von Lissabon getoppt.

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