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Wer haftet wenn die Sicherheitskontrolle am Flughafen zu lange dauert?

14.1.2020 Thema abonnieren Zum Thema: Flug Flughafen
Geschlossen Neuer Beitrag
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Wer haftet wenn die Sicherheitskontrolle am Flughafen zu lange dauert?

Die Frage ist einfach wer haftet wenn die Sicherheitskontrolle am Flughafen so ewig dauert, das man am Ende zu spät am Gate ankommt und der Flug weg ist?

Es geht um den vorletzten Sonntag als 05.01.2020 in Frankfurt ich bin mit dem Zug genau 2 Stunden und 51 Minuten vor dem ab Flug mit dem Zug am Flughafen angekommen.
Dann ging es weil schon Online eingecheckt und nur Handgepäck direkt in die riesige Schlange zur Sicherheitkontrolle.

Nach der Hälfte der Zeit habe ich das erste mal das Flughafenpersonal gefragt weil ja das Boarding dann noch etwas über eine halbe Stunde hin gewesen ist und ich auch noch durch die Passkontrolle musste.
Die Antwort war es würde jeder auf seinen Flug warten da könnten die nichts machen.

Fast die gleiche Antwort gab es nochmal zu der Zeit als das Boarding anfing.

Am Ende war ich so nach nicht ganz zweieinhalb Stunden durch die Sicherheitskontrolle da aber auch noch die Passkontrolle und der Weg zum Gate gedauert haben war der Flug weg.

Ich bin natürlich zum Lufthansa Schalter dort sagte man mir die können nichts machen weil Light-Tarif nicht umbuchbar keine Chance für irgendwas.

Hatte das dann dem Support geschrieben Ende vom Lied jetzt gibt es ein paar Euro an Steuern und Gebühhren zurück und das war alles.

Das kann es eigentlich nicht sein? irgendwer muss für solche Sachen haften?
Lufthansa verkauft ja ein Ticket zu dem eben auch die Abwicklung am Flughafen gehört.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Flug Flughafen


28 Antworten
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#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7420 Beiträge, 2953x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Das kann es eigentlich nicht sein? irgendwer muss für solche Sachen haften?
Da haben Sie völlig recht. In Ihrem beschriebenen Fall haften Sie dafür.

Zitat (von AngieSei):
Lufthansa verkauft ja ein Ticket zu dem eben auch die Abwicklung am Flughafen gehört.
Die verkaufen ein Ticket zu dem das Boarding und der Lufthansa Check-in gehört, aber auf gar keinen Fall die Sicherheitskontrollen und andere nicht den Fluglinien zugehörigen Dienste.

Natürlich hätten es die Fluglinien gerne, die Flughäfen nebenher auch, wenn die Sicherheitskontrollen alle zackzack maximal 15 Sekunden pro Passagier dauern würden. Dem widersprechen allerdings die entsprechenden Vorschriften der Luftsicherheit (und die Kooperationsfähigkeit (oder - willigkeit) sehr vieler Passagiere... :augenroll: )

Es bleibt dem "geplagten" Passagier in sofern überhaupt gar nichts anderes übrig, als eben entsprechend früher am Flughafen zu sein und auch größere und große Verzögerungen, vor allem an den Sicherheitskontrollen, mit einzuplanen. Auch dort arbeiten nur Menschen, die krank werden, etc etc. Dort laufen Paxe auf, die alles und jedes *eingehendst*, am Gate natürlich, ausdiskutieren müssen, extra langsam machen, etc etc.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, alle vor einem stehenden Passagiere der Reihe nach abzufragen, ob man vor darf, wenn es knapp wird. Es bringt allerdings überhaupt nichts, nach vorne zum Gate zu gehen und die Luftsicherheitsassistenten zu bitten, vorgelassen zu werden. Das ist tatsächlich nicht deren Bier und nicht deren Aufgabe und Angelegenheit, Sie vorzulassen. Es liegt einfach und ausschließlich am Goodwill der anderen Passagiere. Wenn man sich das nicht zumuten möchte, dann kann man eben nur hoffen und nächstes Mal früher kommen.



-- Editiert von fb367463-2 am 14.01.2020 21:00

Signatur:"Valar Morghulis"
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#2
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Da haben Sie völlig recht. In Ihrem beschriebenen Fall haften Sie dafür.

Dann her mit einer fundierten Begrüdnung!

Als Fluggast hat man seine Verpflichtungen zu erfüllen wie zB rechtzeitig am Flughafen zu sein, sich bei Problem an das Personal zu wenden usw.
Welche sollten das noch sein?

Im Gegenzug wurden hier die Leistungen die man als Reisender bezahlt nicht nicht erbracht.

Und der Hinweis früher da zu sein ist natürlich ganz schlau, früher da zu sein wie viel früher denn 12 Stunden? oder besser 72?
Ach ja dann gibt es noch einen Punkt, mag jetzt in Frankfurt nicht der Fall sein, aber was wenn der Checkin erst 2 Stunden vor dem Abflug öffnet dann natürlich 4 Stunden früher da sein, ja logisch macht Sinn.

Nächste mal etwas nachdenken wie eine Flugreise funktioniert bevor man so einen pauschalisierten Unsinn schreibt.

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#3
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Schlichter
(7673 Beiträge, 3843x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
aber was wenn der Checkin erst 2 Stunden vor dem Abflug öffnet dann natürlich 4 Stunden früher da sein, ja logisch macht Sinn.
man kann bei dir hier eindeutig die Ironie rauslesen, aber das Ironische an der Sache ist eigentlich nur, die angesagten 4 Stunden wären wohl wirklich besser gewesen für Dich :D

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(80100 Beiträge, 33795x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Nächste mal etwas nachdenken wie eine Flugreise funktioniert bevor man so einen pauschalisierten Unsinn schreibt.

Ja, hätte man den Ratschlag mal selber beherzigt ... wüsste man das die Fluggesellschaft nicht zuständig für die Sicherheitskontrollen ist.



Zitat (von AngieSei):
Die Frage ist einfach wer haftet wenn die Sicherheitskontrolle am Flughafen so ewig dauert, das man am Ende zu spät am Gate ankommt und der Flug weg ist?

Die Antwort ist einfach: der Verantwortliche.
Wer das ist und das er der Verantwortliche ist, muss dann der Reisende beweisen. Das ist das einfachste an der Geschichte.
Aber er muss auch beweisen , das er einen ausreichenden Zeitpuffer eingebaut hat und auch seiner Schademinderungspflicht nachgekommen ist.



1. Der Frankfurter Flughafen ist seit Jahren bekanntermaßen überlastet. Wegen räumlicher Enge und veralteter Technik sind die Kontrollen deutlich langsamer als an anderen Flughäfen. Der Frankfurter Flughafen veröffentlicht auf seiner Website sogar entsprechende Prognosen.
Man würde also beweisen müssen, das man den Empfehlungen für den 05.01. Folge geleistet hat. Kann man das nicht, würde man beweisen müssen, das die Missachtung keinerlei Einfluss auf die Probleme hatte.

2. Man wird beweisen müssen, das man nicht nur die einfachsten sondern alle zumutbaren Mittel angewendet hat um das Problem zu lösen. Da wäre tatsächlich die vor einem stehenden Passagiere abzufragen, ob man vor darf und auch das Personal vor Ort aufzufordern Abhilfe zu schaffen.

3. Grundsätzlich ist der Flughafen verantwortlich für Ablauf und Organisation der Kontrollen. Davon kann er sich entlasten, wenn z.B. höhere Gewalt vorliegt oder er einen anderen Verantwortlichen benennen kann (z.B. den Typ der die Sperre gewaltsam durchbrochen hat und die Sperrung des Terminals verursachte)


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Nun die Fluggesellschaft verkauft ein Flugticket dazu gehören eben auch die Vorgänge am Flughafen.

Wenn man jetzt weiter denkt, könnte dann auch ein Veranstalter eine Pauschalreise ankommen und den Ersatzflug verweigern wenn die Sicherheitskontrollen so ausen vor sein sollen. (Besonders lustig wenn der Veranstalter den Transfer zum Flughafen auch organisiert hat)
Das Argument ist dann genau das gleiche die Kontrollen sind staatlich und nicht teil der Leistung.

Die Ankunft am Flughafen ist leicht zu beweisen es gibt eine Fahrkarte der Bahn die personallisiert und kontrolliert wurde.
Die Ankunftzeit am Flughafen ist daher kein Problem.
Auch dass das Perosnal kontaktiert wurde lässt sich beweisen

Im übrigen hier geht es nicht darum einen Schadensersatz oder ähnliches zu bekommen aber die Frage ist ob Lufthansa nicht doch auf einen neuen eigenen Flug hätte umbuchen müssen

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(80100 Beiträge, 33795x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Wenn man jetzt weiter denkt, könnte dann auch ein Veranstalter eine Pauschalreise ankommen und den Ersatzflug verweigern

Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):

Äpfel sollte man nicht mit Birnen vergleichen ...

Eine Pauschalreise ist erst einmal genauso eine Reiseleistung wie ein Flug auch.

Auch ein Veranstalter kann sich, wenn auch sehr eingeschränkt auf höhere Gewalt berufen, warum ist dann die Sicherheitskontrolle keine höhere Gewalt wenn die so gar nichts mit der Flugreise zu tun hat?

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#8
 Von 
fm89
Status:
Lehrling
(1900 Beiträge, 703x hilfreich)

Du hast es offenbar noch nicht verstanden. Der Veranstalter oder die Airline haben mit den Kontrollen nichts zu tun. Deine Ansprüche richten sich, wenn überhaupt, gegen einen Dritten, der die Verzögerung zu vertreten hat. Wer genau das ist, hängt vom Grund für die Verzögerung ab. Diesen würd ich zunächst mal beim Betreiber des Flughafens erfragen

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#9
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3287 Beiträge, 1580x hilfreich)

Bevor man zur Sicherheitskontrolle gelassen wird (wenn man vom Bahnhof kommt), muss man die eigene Bordkarte einscannen. Dieser Scan-Vorgang wird protokolliert. Es ist also im nachhinein nachvollziehbar, ab wann sich ein Passagier (falls er aus dem öffentlichen Bereich kommt) in der Sicherheitskontrolle eingefunden hat.

Wenn man tatsächlich 2,5h vorher seine Bordkarte dort eingescannt hat, dann wird es für die Gegenseite schwer werden.

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(80100 Beiträge, 33795x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Eine Pauschalreise ist erst einmal genauso eine Reiseleistung wie ein Flug auch.

Stimmt zwar, ist aber irrelevant, denn es kommt wie immer auf die Details an.

Die Leistungsinhalte und der Leistungsumfang ist bei einer Pauschalreise ein ganz anderer. Da ist der Reiseveranstalter auch für vieles verantwortlich das andere leisten, da er ein Gesamtpaket über den ganzen Ablauf verkauft hat.



Zitat (von AngieSei):
warum ist dann die Sicherheitskontrolle keine höhere Gewalt wenn die so gar nichts mit der Flugreise zu tun hat?

Die Sicherheitskontrolle kann denknotwendigerweise gar keine höhere Gewalt sein, da sie ein bekannter Faktor ist. Einzig die Verzögerung kann höhere Gewalt sein.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3287 Beiträge, 1580x hilfreich)

Ich habe in FRA noch nie erlebt, dass man 2h an der Security wartet.
Viele andere Fluggäste müssten den Flug ja auch verpasst haben.

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#12
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7420 Beiträge, 2953x hilfreich)

Zitat (von fm89):
Du hast es offenbar noch nicht verstanden. Der Veranstalter oder die Airline haben mit den Kontrollen nichts zu tun. Deine Ansprüche richten sich, wenn überhaupt, gegen einen Dritten, der die Verzögerung zu vertreten hat. Wer genau das ist, hängt vom Grund für die Verzögerung ab. Diesen würd ich zunächst mal beim Betreiber des Flughafens erfragen

Für die Sicherheitskontrollen ist die Bundespolizei verantwortlich, die die Einteilungen semi-verantwortlich an private Sicherheitsfirmen abgibt (außer zB in Bayern, muss man jeweils gesondert erfragen).

Signatur:"Valar Morghulis"
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#13
 Von 
essey
Status:
Schüler
(210 Beiträge, 55x hilfreich)

Da ich früher selbst als Luftsicherheitsassistent am Frankfurter Flughafen gearbeitet habe kann ich folgendes dazu sagen:

Viele Passagiere sind unkooperativ, was meistens der Grund für lange Verzögerungen sind.
Die Kontrolle ansich ist relativ in guter Zeit gemacht.

1: Muss ich wirklich meinen Geldbeutel durch den Scanner schicken? Meine Bank sagt, davon geht der Chip / Streifen kaputt und sie ist nicht mehr lesbar.
2: Ich habe die Flasche doch im Duty Shop Laden eingekauft, warum darf ich sie nicht mitnehmen, die war teuer.
3: Schuhe ausziehen? Möchte ich nicht.
4: Ach ich sollte alle metallhaltigen Sachen ablegen? Auch den Gürtel?
5: Dann der berühmte Satz: Im Koffer ist nur eine Bombe! Und schon ist der Bereich durch die Bpol gesperrt.

Ich könnte hier noch stundenlang schreiben, was manche Passagiere sich einfallen lassen, damit die Durchlaufzeit so hoch wie möglich ist.
Allerdings sind fast 3 Stunden schon wirklich eine sehr lange Durchlaufzeit, alleine um in den Sicherheits / Transitbereich zu kommen.
Und je nach Terminal dauert die Entfernung von online check-in zum Terminal auch 15 bis 20 minuten ( Terminal 1 zu Terminal 3 )
Da muss schon etwas vorgefallen sein.
Allerdings stehen sie auch in der Beweispflicht, das alles so passiert ist.
Ich kann nach dem online Check-in auch 1,5 Stunden im Starbucks sitzen und deswegen den Pflug verpassen.

Und da wird der Knackpunkt sein, ohne etwas schriftlich von jemanden bekommen zu haben.
Wie ein Vorredner schrieb, auch viele andere müssten den Flug verpasst haben, dies wäre in Erfahrung zu bringen.

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#14
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12386 Beiträge, 5101x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Nun die Fluggesellschaft verkauft ein Flugticket dazu gehören eben auch die Vorgänge am Flughafen.
Nein, die Sicherheitskontrolle und die Passkontrolle gehören nicht dazu.

Zitat (von AngieSei):
warum ist dann die Sicherheitskontrolle keine höhere Gewalt wenn die so gar nichts mit der Flugreise zu tun hat?
Deswegen: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/hoehere-gewalt-32096

Zitat (von vundaal76):
Ich habe in FRA noch nie erlebt, dass man 2h an der Security wartet.
Ich schon. 31.10.2019 Abflug nach Abu Dhabi. Es war lediglich ein einziger Scanner verfügbar. Wir haben 2h 50 Minuten gewartet. Genauso wie auch die anderen Passagiere dieses Fluges und daher wurde glücklicherweise der Abflug um ca. 1h verschoben.

Es ist mittlerweile ein bekanntes Problem, dass der Flughafen hoffnungslos überlastet ist. Das Ereignis ist vorhersehbar, die komplette Schuld liegt beim Passagier wenn er nicht rechtzeitig durch das Gate kommt.


Diese Aussage macht keinen Sinn:

Zitat (von AngieSei):
Ach ja dann gibt es noch einen Punkt, mag jetzt in Frankfurt nicht der Fall sein, aber was wenn der Checkin erst 2 Stunden vor dem Abflug öffnet dann natürlich 4 Stunden früher da sein, ja logisch macht Sinn.

Denn du schreibst ja selbst:
Zitat (von AngieSei):
Dann ging es weil schon Online eingecheckt und nur Handgepäck direkt in die riesige Schlange zur Sicherheitkontrolle.


Du hättest also durchaus früher dort sein können. Ich gebe dir ja völlig recht, dass du dich aufregst, bringt aber nichts, weil die rechtliche Seite gegen dich ist.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#15
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):

Diese Aussage macht keinen Sinn:

Lesen ist nicht so dein Ding was?

Natürlich gab es in dem Fall keinen Check-in am Schalter (steht übrigens deutlich so drin) aber man kann ja auch mal weiter denken, und es gibt sehr wohl Airlines die von FRA abfliegen und den Check-in Schalter nicht den ganzen Tag offen haben! (steht auch so weiter oben im Text!)

Daher (generelle Grundsatzfrage) was soll der Pax machen wenn der Check-in Schalter erst drei Stunden oder gar erst zwei Stunden vor Check-in aufmacht?
5 Stunden vorher da sein??

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#16
 Von 
Albarion
Status:
Lehrling
(1709 Beiträge, 676x hilfreich)

Im Grunde wurde schon das wichtigste gesagt: Sie selbst sind dafür verantwortlich zeitnah und pünktlich am Airport zu sein. Zu Hause einzuchecken spart ebenfalls Zeit.
In vielen Airports (insbesondere Frankfurt) gibt es extra Fastlanes bei der Security, für Passagiere, die in Zeitnot sind (für Gründe, die sie nicht selbst zu verantworten haben). Ebenfalls steht bei vielen Airports die ungefähre Wartezeit für die Sicherheitskontrollen auf Monitoren an den Gates.

Dazu kommt, dass viele Airports ebenfalls Kunden durch die Prioritylanes schicken, wenn sie wissen (und zeigen), dass sie unverschuldet in Zeitnot geraten sind. Da gibt es im Vorfeld Mitarbeiter (zum Bsp. in Düsseldorf), die einen dann helfen. Auch wenn man dem Check-in Agenten dies Mitteilt, wird dieser dabei behilflich sein.
Ich fliege mindestens zwei oder dreimal pro Jahr in die USA und ich bin meist drei Stunden (oder mehr) am Airport. Da habe ich zum einen, einen Überblick über die Wartezeiten und zum anderen genug Luft um notfalls zu planen.
Selbst WENN ich sehe, dass 120 Minuten Wartezeit dort stehen, würde ich umgehend jemandem am Airport holen, der mit einem Check-in Agenten oder sowas holt (ggf. Supervisor). Da findet sich eine Lösung. In diesem Falle habe ich nämlich ALLES in meiner Macht Stehende getan um so ein Szenario zu verhindern.

Falls Du das doch getan hast, steht Dir jedoch ein Anspruch zu: Oberlandesgericht Frankfurt a.M., Urteil vom 12.8.2013 - 1 U 276/12

Hast Du das nicht, so hast DU Pech gehabt: Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14.12.2017
- III ZR 48/17 - und Landgericht Koblenz, Urteil vom 18.10.2019 - 13 S 38/19 -

Nur als kleines Bonbon: Mir ist etwas Ähnliches passiert, als ich mit einer gewissen Airline (keine Billigairline) mal in die USA geflogen bin.
Es war auch eine Stunde vor Abflug kein Schalter geöffnet und die Zeit war langsam knapp. Ein Anruf bzw. Kontakt mit Flughafenpersonal hat alles geregelt und danach ging es dann ganz fix.


-- Editiert von Albarion am 15.01.2020 14:24

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#17
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3287 Beiträge, 1580x hilfreich)

Um an die Gates im Frankfurt-Terminal 1A, 1B, 1Z zu kommen, gibt es mehrere unterschiedliche Sicherheitskontrollpunkte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort überall Wartezeiten von 2 Stunden zu verzeichnen waren.

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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(80100 Beiträge, 33795x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Daher (generelle Grundsatzfrage) was soll der Pax machen wenn der Check-in Schalter erst drei Stunden oder gar erst zwei Stunden vor Check-in aufmacht?
5 Stunden vorher da sein??

Kommt ganz darauf an, wie lange die Schlange vor dem Check-in wird. Er sollte so früh da sein, das er möglichst weit vorne steht ...


Viel wichtiger wäre, ob die Öffnungszeit des Check-in auch zu den jeweils erwarteten Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen passen. Denn daraus könnte sich durchaus eine Haftung ergeben.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#19
 Von 
Albarion
Status:
Lehrling
(1709 Beiträge, 676x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Viel wichtiger wäre, ob die Öffnungszeit des Check-in auch zu den jeweils erwarteten Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen passen. Denn daraus könnte sich durchaus eine Haftung ergeben.
Siehe meinen Beitrag. Das kommt immer darauf an, WANN sich eine Person an der Sicherheitskontrolle einfindet. - Ein hoheitlicher Eingriff KANN einen Schadensersatzanspruch auslösen (Aufopferung), aber das hängt halt von vielen Faktoren ab.

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#20
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Albarion):
Im Grunde wurde schon das wichtigste gesagt: Sie selbst sind dafür verantwortlich zeitnah und pünktlich am Airport zu sein. Zu Hause einzuchecken spart ebenfalls Zeit.
In vielen Airports (insbesondere Frankfurt) gibt es extra Fastlanes bei der Security, für Passagiere, die in Zeitnot sind (für Gründe, die sie nicht selbst zu verantworten haben). Ebenfalls steht bei vielen Airports die ungefähre Wartezeit für die Sicherheitskontrollen auf Monitoren an den Gates.

Dazu kommt, dass viele Airports ebenfalls Kunden durch die Prioritylanes schicken, wenn sie wissen (und zeigen), dass sie unverschuldet in Zeitnot geraten sind. Da gibt es im Vorfeld Mitarbeiter (zum Bsp. in Düsseldorf), die einen dann helfen. Auch wenn man dem Check-in Agenten dies Mitteilt, wird dieser dabei behilflich sein.
Ich fliege mindestens zwei oder dreimal pro Jahr in die USA und ich bin meist drei Stunden (oder mehr) am Airport. Da habe ich zum einen, einen Überblick über die Wartezeiten und zum anderen genug Luft um notfalls zu planen.
Selbst WENN ich sehe, dass 120 Minuten Wartezeit dort stehen, würde ich umgehend jemandem am Airport holen, der mit einem Check-in Agenten oder sowas holt (ggf. Supervisor). Da findet sich eine Lösung. In diesem Falle habe ich nämlich ALLES in meiner Macht Stehende getan um so ein Szenario zu verhindern.

Falls Du das doch getan hast, steht Dir jedoch ein Anspruch zu: Oberlandesgericht Frankfurt a.M., Urteil vom 12.8.2013 - 1 U 276/12

Hast Du das nicht, so hast DU Pech gehabt: Bundesgerichtshof, Beschluss vom 14.12.2017
- III ZR 48/17 - und Landgericht Koblenz, Urteil vom 18.10.2019 - 13 S 38/19 -

Nur als kleines Bonbon: Mir ist etwas Ähnliches passiert, als ich mit einer gewissen Airline (keine Billigairline) mal in die USA geflogen bin.
Es war auch eine Stunde vor Abflug kein Schalter geöffnet und die Zeit war langsam knapp. Ein Anruf bzw. Kontakt mit Flughafenpersonal hat alles geregelt und danach ging es dann ganz fix.


-- Editiert von Albarion am 15.01.2020 14:24



Die zitierten Urteile kannst du den Hasen geben!
Weil der Sachverhalt eben nicht passt wenn die Kontrolle Sch.... baut und Sachen sieht die nicht da sind dann haften die natürlich dafür!
Genauso wenn die Polizei dir das Auto abnimmt und am Ende ist doch alles ok.

Aber hier gehts um etwas anderes die Schlange selber.

Dann noch an den Witzbold wegen der Schlangenlänge:
Kann sein das eine andere woanders kürzer gewesen wäre, woher sollte man das erkennen können?
Und nach 20 Minuten aus einer Schlange raus um dann sich bei einer neuen noch längeren anstellen zu müssen? das ist doch einfach nur Quatsch.

Und ja ich kenn 5 andere dies auch erwischt hat aber die sind mit einer anderen Gesellschaft woanders hin geflogen, die wurden halt einfach auf den Flug am Abend umgebucht ohne was zu zahlen!

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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(80100 Beiträge, 33795x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Kann sein das eine andere woanders kürzer gewesen wäre, woher sollte man das erkennen können?

Ich nutze dafür meine Augen... Die Monitore sind entsprechend platziert.



Zitat (von AngieSei):
Und nach 20 Minuten aus einer Schlange raus um dann sich bei einer neuen noch längeren anstellen zu müssen? das ist doch einfach nur Quatsch.

100 % Zustimmung. Man sollte natürlich die kürzeste auswählen.



Zitat (von AngieSei):
Und ja ich kenn 5 andere dies auch erwischt hat

Zeugen sind gut, insbesondere wenn die bestätigen würden das man die Schadenminderungsflicht eingelaten haben.



Zitat (von AngieSei):
die wurden halt einfach auf den Flug am Abend umgebucht ohne was zu zahlen!

Eventuell weil die einen Flextarif hatten oder die Gesellschaft kulant war?



Zitat (von AngieSei):
die Frage ist ob Lufthansa nicht doch auf einen neuen eigenen Flug hätte umbuchen müssen

Nein, denn dafür fehlt die Rechtsgrundlage.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#22
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7420 Beiträge, 2953x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Und ja ich kenn 5 andere dies auch erwischt hat aber die sind mit einer anderen Gesellschaft woanders hin geflogen, die wurden halt einfach auf den Flug am Abend umgebucht ohne was zu zahlen!

Und das ist ja Ihr Ärger. Nicht die Sicherheitskontrollen oder sonstwas, sondern daß die Lufthansa sich weigert, Ihnen die Umbuchung zu zahlen.

Na, da müssen Sie an die LH wenden. Das Pferd "Zu lange in der Schlange gestanden" zu reiten, dürfte jedenfalls erfolglos bleiben. Wie Ihnen mittlerweile etliche hier gesagt haben.

Aber vielleicht sind Sie ja Rechtsschutzversichert - es gibt doch "spezialisierte" Anwälte, die Ihnen bestimmt eine hohe Erfolgsprognose stellen werden.

Signatur:"Valar Morghulis"
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#23
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12386 Beiträge, 5101x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Lesen ist nicht so dein Ding was?
Was andere Passagiere machen oder nicht ist irrelevant. Hier geht es genau um den von dir geschilderten Fall. Ein 'was wäre wenn' spielt überhaupt keine Rolle. Andere Reisende konnten ja wohl den Flieger erreichen. Es war also durchaus möglich rechtzeitig am Gate anzukommen.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#24
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Master
(4944 Beiträge, 1657x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Die zitierten Urteile kannst du den Hasen geben!

Und du kannst dir einen zivilen Umgangston zulegen, du willst hier Hilfe von uns und nicht umgekehrt.

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#25
 Von 
Albarion
Status:
Lehrling
(1709 Beiträge, 676x hilfreich)

Wenn dir die Urteile nicht passen (und die passten sehr wohl auf deine Situation), weil du denn Tenor nicht verstehst, ist das dein Problem. Das war deine geforderte fundierte Begründung und ich gehe fest davon aus, dass fast jeder andere Richter, sich auf das Urteil beziehen wird.
Ich habe weder die Zeit noch die Wachsstifte dir zu erklären, dass der Hoheitliche Eingriff (hier die Kontrolle) durchaus Entschädigungsansprüche auslösen kann, sofern du dich korrekt verhalten hast.
Deinem Verhalten nach, vermute ich aber eher, dass du eher kurzfristig da warst, dich nicht wirklich um ein Weiterkommen gekümmert hast und hoffst nun nach dem Gesetz entschädigt zu werden. Doch irgendwie ging dein Plan nicht so ganz auf.

Wie ich schrieb, in fast allen Airports wird gezeigt wie lange die Kontrolle dauert plus es gibt fastlanes für knappe Fälle, wenn man das nachweisen kann.
Ich vermute, dass du dich nicht darum gekümmert hast.
Also ist es dein persönliches Verschulden.




-- Editiert von Albarion am 16.01.2020 11:07

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#26
 Von 
AngieSei
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):

Und das ist ja Ihr Ärger. Nicht die Sicherheitskontrollen oder sonstwas, sondern daß die Lufthansa sich weigert, Ihnen die Umbuchung zu zahlen.

Na, da müssen Sie an die LH wenden. Das Pferd "Zu lange in der Schlange gestanden" zu reiten, dürfte jedenfalls erfolglos bleiben. Wie Ihnen mittlerweile etliche hier gesagt haben.

Aber vielleicht sind Sie ja Rechtsschutzversichert - es gibt doch "spezialisierte" Anwälte, die Ihnen bestimmt eine hohe Erfolgsprognose stellen werden.

Auch schon wieder daneben gelegen!

Mich ärgert nicht das die Kontrolle zu lange gedauert hat oder der Flug weg ist, das kann immer passieren aus verschiedensten Gründen.

Mich ärgert eine Leistung bezahlt aber nicht bekommen zu haben nicht anderes.

zu den Urteilen:
das OLG Urteil bringt für den Fall absolut gar nichts!
Das Gericht hat das so begründet weil es die Bundespolizei versäumt hat den Entschärfertrupp auch zu so einer frühen Zeit einsatzbereit zu halten!

Das BGH Urteil: Das sagt nur wer erst 55 Minuten vor Abflug am Flughafen zur Kontrolle ist selber Schuld.
Das würde ich auch so unterschreiben ich war aber noch fast 2 Stunden früher das ist nicht vergleichbar!

Dann noch das LG Koblenz Urteil, auch hier war der Reisende so schlau die 2 Stunden Vorgabe vom Veranstalter zu unterschreiten, das man dann keinen Anspruch hat dürfte klar sein!

Sachlich betrachtet haben diese Urteile mit dem Sachverhalt hier gar nicht zu sind daher einfach nur Müll.
Jeder halbwegs lesen und das gelesene verstehen kann versteht das auch selbst!


Ach ja für die Schlaumeier die meinen so lang könnte es in Frankfurt nie dauern:
https://www.hessenschau.de/tv-sendung/sicherheitskontrollen---aerger-am-flughafen,video-105584.html
Der Typ stand auch überanderthalb Stunden in der Sicherheitskontrolle!









-- Editiert von AngieSei am 16.01.2020 13:10

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#27
 Von 
Sir Berry
Status:
Richter
(8718 Beiträge, 2826x hilfreich)

Zitat (von AngieSei):
Mich ärgert nicht das die Kontrolle zu lange gedauert hat oder der Flug weg ist, das kann immer passieren aus verschiedensten Gründen.

Mich ärgert eine Leistung bezahlt aber nicht bekommen zu haben nicht anderes.

Im Grunde verständlich.

Aber die vom Leistungserbringer geschuldete Leistung wurde ja angeboten - einfach ausgedrückt; der Flug fand statt.

Du hast die Leistung aus Gründen, die nicht in den Verantwortungsbereich des Leistungserbringers fallen nicht angenommen.
Er kann für Deine Verspätung nichts.
Du kannst für Deine Verspätung bei objektiver Betrachtung auch nichts.
Warum soll der Leistungserbringer also haften?

Der Verursacher ist ein anderer, nur den kannst Du auch nicht haftbar machen, weil ein Verschulden (vorsätzlich oder fahrlässiges handeln) nicht nachweisbar ist.

Berry

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#28
 Von 
Albarion
Status:
Lehrling
(1709 Beiträge, 676x hilfreich)

*seufz* Du hast es immer noch nicht verstanden, oder?

Du hast gefragt, wer für deinen Flug bzw. Verspätung zählt.
So ziemlich alle hier, mich eingeschlossen, haben die klar gesagt, daß es nicht die LH sein wird. Allenfalls höchstens der BGS oder die Leute von der Security. Aber nur dann, wenn man denen ein schuldhaftes Handeln nachweisen kann und du alles in der Macht stehende getan hast, die Verspätung zu vermeiden.

Hast du beispielsweise nach einem Zugang zur Express Lane gefragt oder nach anderen Möglichkeiten schneller durch die Kontrolle zu kommen?

https://www.frankfurt-airport.com/de/reisen/am-flughafen.detail.suffix.html/article/reisen/services-a-z/einfaches-reisen/fast-lanes.html

Zum Beispiel..

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