Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
560.829
Registrierte
Nutzer

Anspruch auf Rückerstattung bei Handwerker-Pfusch?

18.10.2020 Thema abonnieren
 Von 
Franz1960
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Anspruch auf Rückerstattung bei Handwerker-Pfusch?

Nehmen wir an, ein Handwerker hat privat eine Reparatur am KFZ eines anderen gemacht (Karossieriereparatur) , und es erweist sich als Pfusch, und der Besitzer des Fahrzeugs muss den Pfusch von einer Profiwerkstatt entfernen lassen. Hat der Besitzer des Fahrzeugs Anspruch auf Rückerstattung und Schadensausgleich?



-- Editiert von Franz1960 am 18.10.2020 22:17

Verstoß melden



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Student
(2579 Beiträge, 817x hilfreich)

Zitat:
Hat der Besitzer des Fahrzeugs Anspruch auf Rückerstattung und Schadensausgleich?

Bei Schwarzarbeit?

Zitat:
Handwerker hat privat eine Reparatur

Signatur:https://www.antispam-ev.de
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82083 Beiträge, 34099x hilfreich)

Die Rechtsprechung verneint bei Schwarzarbeit in der Regel die Gewährung / Durchsetzbarkeit von Sachmängelhaftung, Garantie und Schadenersatz.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
Franz1960
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Handwerker teilte anfangs mit, dass er eine Rechnung schreiben würde, es kam aber dazu nicht, weil die Arbeit noch gar nicht fertig gestellt war. Es wären nämlich weitere Arbeiten angefallen, zu denen es aber dann wegen dem Schaden des ersten Teils der Reparatur nicht mehr kam. Der Geschädigte gab dem Handwerker eine Zwischenzahlung für das bereits Geleistete, welches er sich mit der Unterschridt des Handwerkes quittieren ließ, und welches sich anschließend zwei Tage später als Pfusch erwies.
Als der Geschädigte wegen dem Reparaturschaden eine Zweitmeinung einholte und beim Handwerker reklamierte, reagierte dieser sehr aggressiv und beleidigend und bot zuerst Nachbesserung an, der Geschädigte vertraute aber nicht mehr im Geringsten in seine Arbeit, und das Vertrauensverhältnis war auch ansonsten schwer gestört, und es gab einen Streit zwischen den beiden.
Drei Stunden später nach dem Streit sprach der Handwerker auf den AB des Geschädigten und teilte diesem mit, "er sei aus der Sache raus", teilte die Adresse einer freien Werkstatt mit, wo der Geschädigte sein Auto machen lassen könne und teilte außerdem dem Geschädigten mit, er würde ihm das Geld, was er für die misslungene Reparatur bereits bezahlt hatte, zurück zahlen. Bislang kam aber keine Rückzahlung.


-- Editiert von Franz1960 am 19.10.2020 04:22

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Franz1960
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Geschädigte hat nach der Auseinandersetzung eine Fachwerkstatt seines Vertrauens aufgesucht und das KFZ fachmännisch reparieren lassen, wobei er für das Entfernen des Pfuschs, den der Handwerker angerichtet hatte, um die 70 Euro bezahlt hat.

-- Editiert von Franz1960 am 19.10.2020 04:30

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11683 Beiträge, 7857x hilfreich)

Ändert auch nichts wesentliches..
Verbuchen Sie die 70€ als Lehrgeld und beauftragen Sie beim nächsten Mal gleich eine ordentliche Werkstatt.
Sie haben keine Rechnung, aber trotzdem bezahlt.
Wenn Sie da einen Streit vom Zaun brechen, haben Sie nicht nur schlechte Chancen, sondern auch Ärger wegen der Schwarzarbeit. Den Ärger sollten Sie wegen 70€ nicht riskieren.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82083 Beiträge, 34099x hilfreich)

Zitat (von Franz1960):
Drei Stunden später nach dem Streit sprach der Handwerker auf den AB des Geschädigten

Sofern man die Aufnahmen noch hätte, wäre das ja durchaus ein gerichtsfester Beweis.

Ist halt fraglich, ob man es riskieren will, das die Situation so vor Gericht geschildert wird.
Man sollte überlegen wie man beweisen kann, das man nie Schwarzarbeit beauftragt hat / beauftragen wollte.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 199.598 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 25
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
83.598 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.