Bereits vierte Operation - Schmerzensgeld

24. Mai 2011 Thema abonnieren
 Von 
miwos
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Bereits vierte Operation - Schmerzensgeld

Hallo,

ich wurde im Februar an meiner Nase operiert. Ich hatte eine Nasenscheidewandkrümmung und einen Sporn in den Nebenhöhlen. Die Operation wurde eigentlich erfolgreich durchgeführt, allerdings hat mein behandelnder HNO-Arzt das Problem, dass in meiner Nase immer wieder die Nasenmuschel mit der Scheidewand zusammenwächst.

Einen Monat nach der ersten OP folgte die zweite, nun durchgeführt von meinem HNO-Arzt. Es war ein Lasereingriff bei dem die Nasenmuschel verkleinert wurde. Nach erneut einem Monat lag ich schon wieder auf dem OP-Tisch. Die Nasenmuschel wächst immer noch mit der Scheidewand zusammen.

Dieses Mal wurde der Lasereingriff ohne Narkose durchgeführt. 20 Minuten lang hat er versucht den Kanal zu begradigen (extrem schmerzhaft), dann aber meinte er, dass es wohl bei der ersten OP versäumt wurde einen Knochen zu begradigen. Nun warte ich auf meine vierte Operation, bei der dann unter Vollnarkose der störende Knochen "weggehauen" wird.

Mein HNO-Arzt führt natürlich ein Untersuchungsheft, in dem er immer alle Befunde notiert. Es war seine eigene Aussage, dass "wohl" der erste Arzt es versäumt hat.

Die Frage ist nun, wie die Chancen vor Gericht aussehen? Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass mein HNO-Arzt gegen den ersten operierenden Arzt aussagen wird. Mir sind die Hände gebunden, oder?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Snoop Pooper Scoop
Status:
Student
(2858 Beiträge, 1120x hilfreich)

quote:
wie die Chancen vor Gericht aussehen?


Das ist ja nun keine rechtliche, sondern eine medizinische Frage.

quote:
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass mein HNO-Arzt gegen den ersten operierenden Arzt aussagen wird.


Wenn du ihn als Zeugen benennst und das Gericht ihn lädt, muß er auch aussagen.

Allerdings wird das Gericht sich viel mehr für die Einschätzung eines neutralen Gutachters interessieren und nicht für die Einschätzung eines Beteiligten, der möglicherweise ein Interesse hat, eigene Fehler auf den vorbehandelnden Arzt abzuwälzen.

Für solche Nummern braucht man einen einschlägig erfahrenen Anwalt - kostet immer viel Zeit, Geld und Nerven und manchmal ist es nicht genau nachweisbar und dann war alles für die Katz.

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