Defektes gerät bei Operation eingebaut, Schadenersatz/Schmerzensgeld ?

19. Januar 2006 Thema abonnieren
 Von 
Filmsammler
Status:
Schüler
(292 Beiträge, 91x hilfreich)
Defektes gerät bei Operation eingebaut, Schadenersatz/Schmerzensgeld ?

A, 73 Jahre alt erhält im September einen Defibrilator (gibt Stromstöße ab, wenn Herz aussetzt) einoperiert. es handelt sich um ein ganz neues gerät, welches gerade erst auf den Markt gekommen ist.
Im November desselben Jahres schlägt das Gerät stark aus, danach hat A starke Schmerzen in der Wirbelsäule.
Eine Woche später werden die Schmerzen unerträglich und A wird pe Notarzt ins Krankenhaus gefahren, wo er sofort auf die Intensivstation kommt.
Beim Auslesen des Gerätes und Hinzurufen des Firmenvertreters stellen die Ärzte fest, daß der defibrilator nicht ausgeschlagen hat, obwohl A genau den üblichen Hergang eines solchen starken Ausschlages schildert.
Im januar des Folgejahres muß A zum routinemäßigen check up des defibrilators.
Der Arzt stellt diverse Abweichungen zum ordnungsgemäßen Zustand fest, erklärt A aber nicht genau, was der aktuelle Stand ist.
Der Arzt ordnet jedoch an, daß A sofort auf die Station zu verlegen ist, da das Gerät defekt sei und er es nicht verantworten könne, daß A es weiter trägt.

Wer den Schaden hat...?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Adaya
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich weiss zwar nicht worauf deine Frage jetzt hinausläuft aber hier mal die Funktionsweise
Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator
Bei Patienten mit hohem Risiko für Kammerflimmern können miniaturisierte automatische Defibrillatoren (Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren oder ICD von englisch Internal Cardioverter/Defibrillator), ähnlich einem Herzschrittmacher, implantiert werden. Ihre Elektroden haben dann direkten Kontakt zum Herzmuskel und lösen bei Bedarf selbstständig aus. Durch den direkten Kontakt sind viel geringere Energien möglich, der Patient merkt häufig nur einen leichten Schlag - so ähnlich wie beim Anfassen eines elektrischen Weidezauns. In vielen Fällen jedoch wird von Patienten eine fast unerträglich starke Empfindung dieser Therapieabgaben geschildert. Da zumeist mehrere Auslösungen von Elektroschocks dicht hintereinander erfolgen, ist die psychische Belastung enorm hoch und muß in sehr vielen Fällen in der Folge durch Psychologen intensiv betreut werden.
gruss
petra

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