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Erneut Schmerzensgeld gefordert - Mahnbescheid

30.12.2020 Thema abonnieren
 Von 
bikhrobe
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)
Erneut Schmerzensgeld gefordert - Mahnbescheid

Guten Tag,
2015 wurde die Person geschädigt aber das Verfahren wurde eingestellt, 2017 kam ein Brief mit einer Forderung vom Anwalt „Bei der Verletzung handelt es sich um eine Gehirnerschütterung mit temporaler Amnesie, Schleimhautriss im Mundwinkel sowie eine Kieferdistorsion, das Schmerzensgeld beträgt 1,500€." darauf wurde von mir 800 angeboten, der Geschädigte hat nicht geantwortet.
Nun kam heute ein Mahnbescheid mit einer Forderung von 5600€, den ich wiederspruch einlegen kann.
Mein nächster Schritt wäre dies zu wiedersprechen und zu einem Anwalt zu gehen, ist das so korrekt?

-- Editiert von bikhrobe am 30.12.2020 16:13

-- Editiert von bikhrobe am 30.12.2020 16:15

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(28799 Beiträge, 15676x hilfreich)

Mein nächster Schritt wäre dies zu wiedersprechen und zu einem Anwalt zu gehen, ist das so korrekt? Nicht ganz. Widersprechen sollten Sie - zum Anwalt sollten Sie aber erst gehen, wenn wirklich geklagt wird. Das ist ja keineswegs sicher. Manchmal wird halt ein Mahnbescheid als "Versuch" geschickt und wenn der Betroffene widerspricht, passiert nichts Weiteres.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#2
 Von 
bikhrobe
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Im Untertext steht bereits das im Falle eines Widerspruchs der Antragssteller ein streitiges Verfahren beantragt hat.

Zitat (von muemmel):
Mein nächster Schritt wäre dies zu wiedersprechen und zu einem Anwalt zu gehen, ist das so korrekt? Nicht ganz. Widersprechen sollten Sie - zum Anwalt sollten Sie aber erst gehen, wenn wirklich geklagt wird. Das ist ja keineswegs sicher. Manchmal wird halt ein Mahnbescheid als "Versuch" geschickt und wenn der Betroffene widerspricht, passiert nichts Weiteres.

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31855 Beiträge, 12583x hilfreich)

Trotzdem muss er das Verfahren dann vor dem Gericht aufnehmen, den Antrag begründen. Sonst wird die Akte nach 6 Monaten im Gericht weggelegt. Also, Widerspruch einlegen und abwarten, ob was passiert.

wirdwerden

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#4
 Von 
bikhrobe
Status:
Frischling
(25 Beiträge, 0x hilfreich)

Also gut, dann wiederspreche ich dem Antrag mal und warte ab, im nachhinein kann ich ja immernoch zum Anwalt so wie ihr erzählt habt.

Zitat (von wirdwerden):
Trotzdem muss er das Verfahren dann vor dem Gericht aufnehmen, den Antrag begründen. Sonst wird die Akte nach 6 Monaten im Gericht weggelegt. Also, Widerspruch einlegen und abwarten, ob was passiert.

wirdwerden

-- Editiert von bikhrobe am 30.12.2020 16:29

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