Mein Sohn macht gerade seinen Führerschein. Bei der Anmeldung musste er € 350,- für einen bereitstehenden Fahrsimulator bezahlen. Dafür konnte (musste) er diesen 5 Stunden (Fahrstunden = 45 Minuten) nutzen.
Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?
Danke schon einmal für Ihre Hilfe
Nutzung eines Fahrsimulator als Pflicht
24. Januar 2026
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Frage vom 24. Januar 2026 | 10:19
Von
Status: Frischling (1 Beiträge, 0x hilfreich)
Nutzung eines Fahrsimulator als Pflicht
#1
Antwort vom 24. Januar 2026 | 11:09
Von
Status: Frischling (14 Beiträge, 2x hilfreich)
Für welchen Führerschein hat er sich denn angemeldet?
Für die Klasse B ausschließlich oder für die Klasse B mit dem Zusatz 197?
Beim Zweiteren gehören Simulatofahrstunden zur Erlangung der "Schalterfahrbefähigung" zum Pflichtprogramm.
#2
Antwort vom 24. Januar 2026 | 13:37
Von
Status: Bachelor (3529 Beiträge, 1360x hilfreich)
Zitat :Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?
Er wurde nicht gezwungen, bei genau dieser Fahrschule den Führerschein zu machen...
Und ja, es ist das Recht der Fahrschule, ihre Bedingungen selbst festzulegen.
Außerdem dürfte das zwar teurer sein, als eine normale Fahrstunde, aber nur halbwegs unwesentlich.
Zitat :Beim Zweiteren gehören Simulatofahrstunden zur Erlangung der "Schalterfahrbefähigung" zum Pflichtprogramm.
Nein. Geht auch mit einem Auto mit Schaltgetriebe. Wenn die Fahrschule denn ein solches noch hat...
-- Editiert von User am 24. Januar 2026 13:39
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#3
Antwort vom 24. Januar 2026 | 18:48
Von
Status: Unbeschreiblich (42596 Beiträge, 14764x hilfreich)
Die Frage ist doch, wie der Vertrag ausgestaltet ist.
wirdwerden
#4
Antwort vom 24. Januar 2026 | 23:06
Von
Status: Praktikant (708 Beiträge, 74x hilfreich)
Zitat :Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?
Stand der Fahrleher mit geladener Schrotflinte hinter ihm?
Sonst war es freiwillig den Vertrag so zu machen. Er hätte auch eine *simulatorfreie* Fahrschule nehmen können.
#5
Antwort vom 25. Januar 2026 | 14:24
Von
Status: Schlichter (7579 Beiträge, 1707x hilfreich)
Zitat :Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?
Selbstverständlich ist das zulässig, wenn es so vertraglich bzw. in den AGB vereinbart worden ist.
#6
Antwort vom 25. Januar 2026 | 15:54
Von
Status: Heiliger (20257 Beiträge, 7336x hilfreich)
Zitat :erzwungenermaßen
Es gibt Vertragsfreiheit in diesem Land. Sohnemann wurde nicht 'gezwungen', er hat einen Vertrag unterschrieben.
Ansonsten: Training am Simulator wird es schnell mehr geben und gerade Anfänger profitieren.
#7
Antwort vom 26. Januar 2026 | 09:16
Von
Status: Unparteiischer (9902 Beiträge, 2081x hilfreich)
Zitat :Training am Simulator wird es schnell mehr geben und gerade Anfänger profitieren.
Das sehe ich auch so
#8
Antwort vom 26. Januar 2026 | 20:43
Von
Status: Bachelor (3529 Beiträge, 1360x hilfreich)
Dürfte egal sein, da haben jemandem die Antworten weider nicht gefallen:
Zitat:guest-12325.01.2026 16:23:22
#9
Antwort vom 27. Januar 2026 | 14:18
Von
Status: Philosoph (13463 Beiträge, 4809x hilfreich)
Zitat :Außerdem dürfte das zwar teurer sein, als eine normale Fahrstunde, aber nur halbwegs unwesentlich.
Eigentlich sind diese Simulatoren dazu gedacht, die Kosten zu senken.
Im Gegensatz zu "normalen" Fahrstunden fallen nämlich keine Kosten für das Fahrzeug, Kraftstoff und Versicherungen an und der Fahrlehrer kann sich parallel mit anderen Dingen beschäftigen, denn es gibt im Simulator nichts, wo er eingreifen müsste.
Bei den wenigen Fahrschulen die ich gefunden habe, welche einen Simulator bieten, liegen die Kosten für eine solche Stunde im Schnitt deutlich unter der Hälfte einer regulären Fahrstunde.
~30€ Simulator vs. ~70€ reguläre Fahrstunde.
Die 350€ für 5 Simulatorstunden sind "sportlich", aber auch nichts erzwungenes, da hat es eher am Preisvergleich gemangelt...
Und jetzt?
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