Nutzung eines Fahrsimulator als Pflicht

24. Januar 2026 Thema abonnieren
 Von 
guest-12325.01.2026 16:23:22
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Nutzung eines Fahrsimulator als Pflicht

Mein Sohn macht gerade seinen Führerschein. Bei der Anmeldung musste er € 350,- für einen bereitstehenden Fahrsimulator bezahlen. Dafür konnte (musste) er diesen 5 Stunden (Fahrstunden = 45 Minuten) nutzen.

Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?

Danke schon einmal für Ihre Hilfe




9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
gerfal70
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Für welchen Führerschein hat er sich denn angemeldet?

Für die Klasse B ausschließlich oder für die Klasse B mit dem Zusatz 197?

Beim Zweiteren gehören Simulatofahrstunden zur Erlangung der "Schalterfahrbefähigung" zum Pflichtprogramm.

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#2
 Von 
3,141592653
Status:
Bachelor
(3529 Beiträge, 1360x hilfreich)

Zitat (von lenni000):
Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?

Er wurde nicht gezwungen, bei genau dieser Fahrschule den Führerschein zu machen...
Und ja, es ist das Recht der Fahrschule, ihre Bedingungen selbst festzulegen.

Außerdem dürfte das zwar teurer sein, als eine normale Fahrstunde, aber nur halbwegs unwesentlich.

Zitat (von gerfal70):
Beim Zweiteren gehören Simulatofahrstunden zur Erlangung der "Schalterfahrbefähigung" zum Pflichtprogramm.

Nein. Geht auch mit einem Auto mit Schaltgetriebe. Wenn die Fahrschule denn ein solches noch hat...

-- Editiert von User am 24. Januar 2026 13:39

Signatur:

Ich schreibe was ich denke, auch wenn die Kleingeister das nicht vertragen können (und weinen :P)

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(42596 Beiträge, 14764x hilfreich)

Die Frage ist doch, wie der Vertrag ausgestaltet ist.

wirdwerden

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#4
 Von 
Chrominanz
Status:
Praktikant
(708 Beiträge, 74x hilfreich)

Zitat (von lenni000):
Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?

Stand der Fahrleher mit geladener Schrotflinte hinter ihm?
Sonst war es freiwillig den Vertrag so zu machen. Er hätte auch eine *simulatorfreie* Fahrschule nehmen können.

Signatur:

Meine Meinung gebildet auf Basis von Erfahrung und Recherche.

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#5
 Von 
eh1960
Status:
Schlichter
(7579 Beiträge, 1707x hilfreich)

Zitat (von lenni000):
Meine Frage: ist es rechtlich zulässig, dass eine Leistung erzwungener Maßen mitgebucht werden, der Fahrschüler also gar keine Wahl hat, die Leistung "abzuwählen"?

Selbstverständlich ist das zulässig, wenn es so vertraglich bzw. in den AGB vereinbart worden ist.

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#6
 Von 
blaubär+
Status:
Heiliger
(20257 Beiträge, 7336x hilfreich)

Zitat (von lenni000):
erzwungenermaßen

Es gibt Vertragsfreiheit in diesem Land. Sohnemann wurde nicht 'gezwungen', er hat einen Vertrag unterschrieben.
Ansonsten: Training am Simulator wird es schnell mehr geben und gerade Anfänger profitieren.

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#7
 Von 
cirius32832
Status:
Unparteiischer
(9902 Beiträge, 2081x hilfreich)

Zitat (von blaubär+):
Training am Simulator wird es schnell mehr geben und gerade Anfänger profitieren.


Das sehe ich auch so

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#8
 Von 
3,141592653
Status:
Bachelor
(3529 Beiträge, 1360x hilfreich)

Dürfte egal sein, da haben jemandem die Antworten weider nicht gefallen:

Zitat:
guest-12325.01.2026 16:23:22

Signatur:

Ich schreibe was ich denke, auch wenn die Kleingeister das nicht vertragen können (und weinen :P)

1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
spatenklopper
Status:
Philosoph
(13463 Beiträge, 4809x hilfreich)

Zitat (von 3,141592653):
Außerdem dürfte das zwar teurer sein, als eine normale Fahrstunde, aber nur halbwegs unwesentlich.

Eigentlich sind diese Simulatoren dazu gedacht, die Kosten zu senken.
Im Gegensatz zu "normalen" Fahrstunden fallen nämlich keine Kosten für das Fahrzeug, Kraftstoff und Versicherungen an und der Fahrlehrer kann sich parallel mit anderen Dingen beschäftigen, denn es gibt im Simulator nichts, wo er eingreifen müsste.

Bei den wenigen Fahrschulen die ich gefunden habe, welche einen Simulator bieten, liegen die Kosten für eine solche Stunde im Schnitt deutlich unter der Hälfte einer regulären Fahrstunde.
~30€ Simulator vs. ~70€ reguläre Fahrstunde.

Die 350€ für 5 Simulatorstunden sind "sportlich", aber auch nichts erzwungenes, da hat es eher am Preisvergleich gemangelt...

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