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Schadensersatz nach Erpressung

22.3.2020 Thema abonnieren
 Von 
307ZPO
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Schadensersatz nach Erpressung

Angenommen B erpresst die ältere Dame S, ihm noch kurz vor ihrem Tod ihr Haus zu schenken. Die Schenkung wurde notariell beuurkundet. B wurde im Grundbuch als Eigentümer eingetragen.
Kurz nach Ss Tod stirbt B in einem Verkehrsunfall. Wie kann Ss Erbe das Haus von Bs Erben bekommen? Hat Ss Erbe einen Anspruch aus dem Sachenrecht oder muss er über §823 II BGB i.V.m. § 263 StGB oder über §123 BGB oder vielleicht sogar über eine culpa in contrahendo gehen? Besteht hier eine Konkurrenz von mehreren Anspruchsgrundlagen?


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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(29637 Beiträge, 12077x hilfreich)

Und wodrin liegt die Erpressungshandlung? Abgesehen davon gibt es erbrechtlich auch sowas wie einen Pflichtteil.

wirdwerden

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#2
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Master
(4441 Beiträge, 1548x hilfreich)

Zitat (von 307ZPO):
oder muss er über §823 II BGB i.V.m. § 263 StGB oder über §123 BGB oder vielleicht sogar über eine culpa in contrahendo

Schadensersatz sehe ich hier nicht (der Anspruch bestünde im übrigen nur gegenüber dem Täter, nicht dessen Erben), es dürfte eine Anfechtung nach §123 BGB der richtige Weg sein. Dies würde zu einer Nichtigkeit ex tunc führen, sodaß die Schenkung unwirksam wäre, damit auch kein Eigentum übergegangen ist, damit Herausgabeanspruch am Eigentum.

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#3
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Student
(2140 Beiträge, 394x hilfreich)

Was sagen denn Deine Lehrbücher bzw. Gesetzestexte zu Dieser und Deinen bereits zuvor gestellten Fragen?

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