Tram-Unfall

14. Januar 2010 Thema abonnieren
 Von 
Manuela89
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Tram-Unfall

Ich saß heute in der Straßenbahn in Karlsruhe die einen Frontal-Crash mit einer anderen Straßenbahn hatte.
Es gab 6 Schwerverletze und 21 Leichtverletzte, ich gehöre zu den Leichtverletzen.
Habe mir meinen Hals am Vordersitz angeschlagen konnte danach kaum schlucken, Schwindelgefühl und leicht Schmerzen bis zum jetztigen Zeitpunkt.Zudem saßen wir 1h im Zug.Tür zu und ein schwer verletzter lag mitten im Gang zum einzigen Ausgang.
Wir wurden ins Krankenhaus gebracht, und dort teilte mir die Ärztin nach fast 2h Wartezeit mit ich könne heim fahren und falls was sein sollte, solle ich zu meinem Hausarzt gehn.Daraufhin musst ich mit der Bahn noch 45min nach Hause fahren und bekamm richtige Panikattaken.
Nun ist meine Frage habe ich ein Recht auf Schmerzensgeld oder Schadensersatz?
Lohnt es sich einen Anwalt einzuschalten?
Wie soll ich mich nun verhalten?
Vielen Dank schonmal im Vorraus


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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Stefan 5
Status:
Bachelor
(3905 Beiträge, 1302x hilfreich)

Wenn Sie Verletzungen (mit ärztlichem Nachweis!) erlitten haben die nicht unerheblich sind haben Sie einen Anspruch auf Schmerzensgeld.

Schadensersatz können Sie verlangen, wenn ihnen ein finanzieller Schaden entstanden ist. Hierzu haben Sie keine näheren Ausführungen gemacht.

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#2
 Von 
Jotrocken
Status:
Junior-Partner
(5923 Beiträge, 1376x hilfreich)

In jedem Falle lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten, wenn die Verletzungen attestiert sind. Die Kosten dafür hat der Gegner zu tragen.

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"Juristerei bedeutet, dem Gegner in Zahl und Güte seiner Argumente überlegen zu sein."

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#3
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2473x hilfreich)

quote:
Zudem saßen wir 1h im Zug.Tür zu und ein schwer verletzter lag mitten im Gang zum einzigen Ausgang.


Da musst die den Schwerverletzten verklagen, der hätte doch auch wegkrabbeln können. :.)
Jedoch könnte man sagen das du aus Schadensminderungsgründen auch über die Sitze hättest fliehen können.

Du hast Anspruch auf Schmerzengeld - dazu brauchst du ein Attest. Nen Tag Halsweh wird kaum was bringen und Panikattaken muss man auch beweisen. Bei ner richtigen Panikattake wärest du kaum 45 min Bahn gefahren.
Die Kasse zahlt dir sicher ne Therapie deswegen.

Du hast auch Anspruch auf Schadenersatz falls du also kein Lohn bekommen solltest kannst du den ersetzt verlangen.

Das kannst du auch mit einem Anwalt machen, den der Gegner zahlt.
300-500 Euro wird man sicher raushandeln können.

K.

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"Ich schreibe ohne Sinn und Verstand - na und !"

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#4
 Von 
realmandozer
Status:
Praktikant
(543 Beiträge, 198x hilfreich)

das war ein wirklich schrecklicher unfall.
geh zum anwalt und lass dich beraten. die 2h wartezeit sind doch normal und wahrscheinlich wurden die schwerverletzten vor dir behandelt.
naja... karlsruher halt ;-)

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-- Editiert am 18.01.2010 10:52

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