schmerzensgeld und schadensersatz-forderung: wann?

15. November 2005 Thema abonnieren
 Von 
syscoblah
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
schmerzensgeld und schadensersatz-forderung: wann?

Hallo,

gegen einen Verein und dessen Mitglieder eines Vereines wird durch (ausgeschlossene) vier Mitglieder eine längere (Verleumdungs-)Kampagne geführt die von Beleidigungen, übler Nachrede, Diffamierungen, Verleumdungen bis hin zu Flaschen Verdächtigungen reicht.
Der verein möchte nun gegen diese Urheber endlich Schritte einleiten. Weiterhin möchten auch die von der Verelumdungskampagne konkret betroffenen Mitglieder rechtlich vorgehen. Neben den Verleumdungsanzeigen und den Strafanzeigen wegen Falscher Verdächtigungen möchte ein Mitgleid auch Schmerzensgeld und Schadensersatz fordern.

Kann mit bitte jemand mitteilen, wann das getan werden sollte: Bei der Anzeige wegen Verleumdung, während dem Verfahren oder erfolgt das in einem seperaten Verfahren (zivilrechtlich, Privater Klageweg)? Soll evtl. zunächst der Abschluss der Verleumdungsklage abgewartet werden?

Danke!

Wer den Schaden hat...?

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
luDa
Status:
Lehrling
(1727 Beiträge, 343x hilfreich)

zunächst die strafsache, weil man im zivielverfahren dann die beiziehung der akteanregen kann und die staatsanwaltschaft die arbeit zur beweisführung schon erledigt hat. oder aber, so die staatsanwaltschaft nichts auf die beine bekommen hat, kann man sich auch noch gegen eine klage entscheiden.

dann gäbe es noch ein adhäsionsverfahren, in dem beide ansprüche auf einmal erledigt werden - allerdings findet das in der praxis selten statt, so daß die gerichte meist nicht sehr erfreut über solche exoten sind.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47825 Beiträge, 16891x hilfreich)

Da solltet Ihr zunächst einmal zu einem Anwalt gehen und Euch beraten lassen. Die meisten Bürger überschätzen bei weitem die Erfolgsaussichten derartiger Anzeigen und Verfahren.

Sehr häufig wird man von der Staatsanwaltschaft in solchen Fällen auf den Privatklageweg verwiesen.

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