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100% Schwerbehindert- Jobcenter fordert Dokumente zum Familiestand

10.10.2020 Thema abonnieren

#31
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
da mein Ex schon seit Jahren mit einer anderen Frau gesetzlich verheiratet ist.

Aha, und woher Sie das so genau? Liegt Ihnen da was Schriftliches vor - oder hat Ihnen das nur jmd. vorgegaukelt?

Zitat:
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

Wir reden hier von Griechenland, nicht Nigeria!
Es ist in jedem Fall zumutbar, das jeweilige Standesamt in Griechenland zu identifizieren, anzuschreiben und nach den Dokumenten fragen (insb. Scheidungsurteil).
Meine Glaskugel sagt mir aber, dass die Scheidung nicht sauber vollzogen wurde -> d.h. Sie sind weiterhin verheiratet und Ihr Ehemann ist Ihnen zum Unterhalt verpflichtet, d.h. das Sozialamt würde zu Recht weitere Leistungen einstellen bzw. vergangene Zahlungen bei Ihnen zurückverlangen.

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#32
 Von 
tamita
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Zitat:
da mein Ex schon seit Jahren mit einer anderen Frau gesetzlich verheiratet ist.

Aha, und woher Sie das so genau? Liegt Ihnen da was Schriftliches vor - oder hat Ihnen das nur jmd. vorgegaukelt?

Mir haben das meine Bekannte gesagt, als ich noch in Griechenland lebte. Ich bin nach Deutschland im Jahre 2011 umgezogen.
Soll mein Ex Mann auch eine schriftliches Dokument habe, wenn ich jemanden heirate? Das galube ich nicht. Also, nein, ich habe nichts schriftliches vor.


Zitat:
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.


Wir reden hier von Griechenland, nicht Nigeria!
Es ist in jedem Fall zumutbar, das jeweilige Standesamt in Griechenland zu identifizieren, anzuschreiben und nach den Dokumenten fragen (insb. Scheidungsurteil).
Meine Glaskugel sagt mir aber, dass die Scheidung nicht sauber vollzogen wurde -> d.h. Sie sind weiterhin verheiratet und Ihr Ehemann ist Ihnen zum Unterhalt verpflichtet, d.h. das Sozialamt würde zu Recht weitere Leistungen einstellen bzw. vergangene Zahlungen bei Ihnen zurückverlangen.


Sicherlich keine griechische Frau würde zufrieden sein, wenn ihr Mann sie nicht heiraten würde und mit ihr gesetzlich eine Familien starten würde. Also, ich bin nicht verheiratet, weil mein Ex schon vor 2011 mit einer anderen Frau verheiratet war, wie meine Bekannten mir sagten.

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#33
 Von 
tamita
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Zitat (von tamita):
Meine Tochter hat gestern mein kirchlichen Nachweis für die kirchliche Ehe gefunden. Aber dieser Nachweis ist auf Altgriechisch geschrieben. Die Kirche in Griechenland nutzt wahrscheinlich immernoch die Altgriechische Sprache. Sie kann aber nicht ein Scheidungsurteil finden.

Wie jemand schon hier sagte, offensichtlich kann der Pastor keiner scheiden nur trennen. Es muss irgendsowas passiert sein, da mein Ex schon seit Jahren mit einer anderen Frau gesetzlich verheiratet ist.

Es gibt Übersetzungsbüros, deren Übersetzungen werden von Behörden anerkannt, hatten wir gerade in der Familie.
Wenn Sie, dass nun gefundene Dokument übersetzen lassen, dann haben sie schon mal Anhaltspunkte wie das mit der Ehe lief und ob diese auch in der Gemeinde dokumentiert ist.
Falls ja, müssten sie wiederum etwas in griechisch übersetzen lassen und per Mail der Gemeine zukommen lassen und sollte die tatsächlich noch ohne Mailkontakt sein, dann per Fax oder Brief.

Nur zur Info, wenn man in D stirbt und war geschieden wird dieses Dokument benötigt.

Bei Heirat - Heiratsurkunde, bei Scheidung - Scheidungsurteil.

Es sollte somit schon in ihrem Sinne sein, alles Notwendige zu haben, sonst könnte ihre Tochter mal Probleme bekommen.


Vielen Dank für die neue wichtige Information!

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#34
 Von 
tamita
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
@tamita

Du bist 3x zur Mitwirkung aufgefordert worden. Die Gesetze dazu stehen in § 60 bis 65 SGB I.
Es trifft nun wahrscheinlich § 65 (1) SGB I zu: Du sollst nach § 60 SGB I Nachweise vorlegen...
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__65.html
(1) Die Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 64 bestehen nicht, soweit
1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder
2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder
3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

Vermutlich könnte Nr. 1oder 2 zutreffen.

Schließlich gibt es immer auch Grenzen der Mitwirkung. Deshalb sollte deine Bevollmächtigte das Gesetz genau lesen und dir erklären. Und dann in der --eidesstattlichen Erklärung-- auch genau darauf hinweisen, dass man nach Absatz 1 des § 65 SGB I seine Möglichkeiten zum Nachweis ausgeschöpft hat und alles weitere nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist.

Warum?
Es besteht immerhin die Gefahr, dass das JC meint, du würdest nicht mitwirken wollen, und dir wegen 3x *fehlender Mitwirkung* keine Leistungen mehr zahlt. So lange, bis du passend mitwirkst.
Das steht meist in dem Schreiben *Aufforderung zur Mitwirkung* ganz unten.

Also bitte beachten!

Ob die Heiratsurkunde in altgriechisch oder chinesisch geschrieben wurde, ist zunächst egal. Alles lässt sich übersetzen.
Aber du würdest damit zeigen, dass du seit 1993 --verheiratet bist--- und niemals geschieden wurdest.
Die Trennung, die du Scheidung nennst, existiert auf keinem Standesamt-Papier.
Denk mal nach, was das bedeutet.

Zitat (von tamita):
da mein Ex schon seit Jahren mit einer anderen Frau gesetzlich verheiratet ist.
Diese Info ist wichtig.
Dazu fällt mir ein: Bitte frag deine Tochter oder diese Person, von der du das weißt. Vielleicht kann diese Person einen Nachweis über die standesamtl. Heirat deines Ex-Mannes erhalten.
Bigamie ist in Europa verboten. Also kannst du (auch ohne Scheidungsurteil-Papier) nicht mehr mit ihm verheiratet sein.
----------------------------------------------------

Vielen vielen Dank Ihnen für alle Ihre Ratschläge!

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#35
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
wenn man in D stirbt
Sorry, wenn ICH in D sterbe, brauche ICH garantiert kein Scheidungsurteil. Ganz egal, ob ich Grieche oder Russe oder Deutscher bin.
Zitat (von Loni12):
Bei Heirat - Heiratsurkunde, bei Scheidung - Scheidungsurteil.
Das braucht man nicht--- das bekommt man, wenn alles akkurat und deutsch abläuft. Das kommt dann zu Hause in den Ordner, den deutschen Leitz
Zitat (von Loni12):
Es sollte somit schon in ihrem Sinne sein, alles Notwendige zu haben,
Es geht hier zunächst und in allererster Linie um Sozialleistungen, nicht ums Sterben und nicht um die junge Tochter.

Selbstverständlich ist nachzuweisen, ob Anspruch besteht. Man hat eben Mitwirkungspflichten.
Aber es gibt Grenzen. Es ist auch für Deutsche ohne jeden Migrationshintergrund nicht immer möglich, umfassend mitzuwirken.
Genau dafür gibts den §65 SGB I.


Was der Fragestellerin nun zumutbar ist, können wir alle nicht wissen.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#36
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Wir reden hier von Griechenland, nicht Nigeria!
Ja, schon klar.
Trotzdem:
Zitat (von Anami):
Es ist auch für Deutsche ohne jeden Migrationshintergrund nicht immer möglich, umfassend mitzuwirken. Genau dafür gibts den §65 SGB I.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#37
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31321 Beiträge, 12446x hilfreich)

So, wir wissen nicht was eine oder keine griechische Frau macht. Aber vom "Hörensagen," u.ä. langt in Deutschland nun mal nicht. Und selbst wenn der Ex wieder verheiratet ist, bedeutet das ja nicht, dass er von Unterhaltspflichten Dir gegenüber befreit ist.

Also, die paar Unterlagen beschaffen und gut ist.

wirdwerden

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#38
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Wir können gerne über zumutbar oder nicht zumutbar streiten.
TE möchte Sozialleistungen vom deutschen Staat haben, dazu muss es eben mitwirken.

Es ist in meinen Augen für griechische Staatsbürger zumutbar, in Griechenland Nachforschungen bei Kirchen, Gerichten und Standesämtern durchzuführen.
Über einen Bürgermeister oder anderen staatlichen Stelle eines griechischen Dorfes wird man bestimmt irgendwie in Kontakt mit dieser Kirche kommen.

Weiterhin rate ich dringend von irgendwelchen Eidesstattlichen Erklärungen ab. TE liegt ja die griechische Heiratsurkunde vor. Jetzt gegenüber einer deutschen Behörde zu erklären, dass man nicht verheiratet sei, kann ganz ganz böse nach hinten losgehen.

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#39
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Also, die paar Unterlagen beschaffen und gut ist.
Liest du eigentlich mit, was die TE beschaffen kann/soll ?
Zitat (von wirdwerden):
Aber vom "Hörensagen," u.ä. langt in Deutschland nun mal nicht.
Das behauptet doch auch niemand. Aber immerhin lesen wir jetzt, dass der Mann wieder verheiratet ist. Schon mal ne wertvolle Info.

Und überhaupt nix ist gut. Noch lange nicht.
Wer bezahlt ihr den Aufwand, der (aus welchem Grund auch immer erst jetzt) dafür zu treiben ist?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#40
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
Also, ich bin nicht verheiratet, weil mein Ex schon vor 2011 mit einer anderen Frau verheiratet war, wie meine Bekannten mir sagten.

Eine nicht abschließende Liste von Möglichkeiten:
- Die Bekannten wissen nicht die Wahrheit
- Die Bekannten lügen Sie an
- Der Ex hat über einen Trick die alte Ehe verschwiegen und konnte somit neu heiraten (in Griechenland ist ja mit Geld Vieles möglich)
- ...

Fakt ist aber auch, dass das deutsche Sozialamt den Ehepartner weiterhin als unterhaltspflichtig ansieht, solange kein Scheidungsurteil vorliegt. Es kann also schon sein, dass der Ex nach griechischem Recht mit seiner neuen Partnerin rechtswirksam verheiratet ist - aber das muss das deutsche Sozialamt nicht interessieren. Das deutsche Sozialamt ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen, ob Andere gegenüber einem Sozialhilfeempfänger unterhaltspflichtig ist.
Ich würde TE nunmehr raten, diesen Unterhalt bei Ehepartner (viell. geht es ihm ja wirtschaftlich gut) einzufordern, anstatt dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu liegen.

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#41
 Von 
user08154711
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 101x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von user08154711):
Auch in Griechenland muss die kirchlich geschlossenen Ehe beim Standesamt angezeigt werden.
Bist du sicher? Und wenn der Grieche es in 1993 nicht gemacht hat?
Das war schon vor über 40 Jahren so. Und hat sich nicht geändert.
Zitat (von tamita):
Also, ich bin nicht verheiratet, weil mein Ex schon vor 2011 mit einer anderen Frau verheiratet war, wie meine Bekannten mir sagten.
Jetzt wird es vollkommen unglaubwürdig. Was versuchst Du hier eigentlich? Wie die Story am besten klingen muss?

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#42
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
Das behauptet doch auch niemand. Aber immerhin lesen wir jetzt, dass der Mann wieder verheiratet ist. Schon mal ne wertvolle Info.

Wie bereits oben gesagt. Die Quelle dazu besteht doch nur aus "Hören Sagen".


Zitat:
Wer bezahlt ihr den Aufwand, der (aus welchem Grund auch immer erst jetzt) dafür zu treiben ist?


Na der TE natürlich. Wer denn sonst? TE kann nicht nachweisen, wirksam vom Ehepartner geschieden worden zu sein.

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#43
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
TE möchte Sozialleistungen vom deutschen Staat haben, dazu muss es eben mitwirken.
Sie bekommt bereits seit 2016 Leistungen nach SGB II. Seit wann die Mitwirkungs-Aufforderung zu genau diesen Fragen begann, wissen wir nicht. Selbstverständlich soll man mitwirken. Aber es gibt Grenzen.
Ob es ihr in deinen Augen zumutbar ist, spielt hier auch keine Rolle. Ich weiß auch nicht, wie weit Zumutbares geht.
Außerdem: Es geht hier überhaupt nicht um ein deutsches Sozialamt.
Wenn schon so reinhängen, dann bitte die richtige Behörde nennen. Das ist hier das deutsche Jobcenter, für Leistungen nach SGB II, für Erwerbsfähige. Hartz-4 eben.

Glaubt man nun wenigstens die Schwerbehinderung mit GdB 100, die letztes Jahr festgestellt wurde, steht vermutlich ein Wechsel zur Grundsicherung für Erwerbsgeminderte nach SGB XII an. Dann erst wird das Sozialamt, das deutsche, zuständig.

Zitat (von vundaal76):
Das deutsche Sozialamt ist gesetzlich verpflichtet zu prüfen,
Nein. Das JC auch nicht. Es verlangt Mitwirkung von den Leistungsbeziehern...sonst prüft sich nix. Kommt man dieser Aufforderung nicht nach, kann das JC die Leistungen vorläufig einstellen, evtl. ganz versagen. Steht so in § 66 SGB I---Folgen fehlender Mitwirkung.
Das deutsche Amt prüft dann nicht gleich selbst, was uU in anderen Fällen durchaus manchmal möglich ist, sondern ----zahlt nicht mehr.
Zitat (von vundaal76):
Ich würde TE nunmehr raten, diesen Unterhalt bei Ehepartner (viell. geht es ihm ja wirtschaftlich gut) einzufordern, anstatt dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu liegen.
Vollkommen daneben. DAS verlangt weder das JC noch ein Sozialamt noch irgendeine andere Behörde bisher.
Angenommen, sie schreibt dem Exmann, dass er ihr gefälligst Unterhalt zahlen solle--- wie käme der Mann dazu, sich überhaupt zu äußern? Kannst du das beantworten? Wäre das die Mitwirkung, die das JC anerkennt?
Zitat (von vundaal76):
Jetzt gegenüber einer deutschen Behörde zu erklären, dass man nicht verheiratet sei, kann ganz ganz böse nach hinten losgehen.
Ja. Das stimmt. Diese Info ist seit heute vormittag neu.
Diese Urkunde müsste erst übersetzt werden von einem vom Gericht zugelassenen Übersetzer. Sie soll jetzt mitwirken...bis xxx Datum. Dann steht dort kirchlich getraut mit Herrn x am x in x.
Na und? Dann fragt das JC---wo ist die Eheurkunde vom Standesamt?...Mitwirkung bitte...
Und: Solche Übersetzungen sind relativ kostspielig, ein Alg2-Bezieher kann das kaum stemmen. Es geht dann nicht nur um 1 Dokument.

(Ich beginne hier bei 95,- für eine amtl. beglaubigte Übersetzung eines Zeugnisses. Für die deutsche Ausländerbehörde. Das darf nur ein amtl. und gerichtlich zugelassener Übersetzer. Das geht zwar online und auch schnell, ist aber doch in Summe sehr teuer) Vielleicht nur, damit die deutsche Behörde das abheften kann.
-------------------------------------------------------

Zitat (von user08154711):
Das war schon vor über 40 Jahren so. Und hat sich nicht geändert.
Aha. Danke. Und wenn der Grieche das damals nicht gemacht hat? Und die TE es nicht und vor allem damals nicht besser wusste?
---------------------------------------------
@tamita
Dass du hier so verschiedene Varianten schreibst, macht das Antworten nicht leicht. Dass deine Tochter nun alles mögliche findet---ist gut. Aber dann lass doch deine Tochter dir helfen. Vielleicht findet sie noch mehr Unterlagen.
Und was nun wirklich wahr ist--- Es gibt nur eine Wahrheit.

Und diese Wahrheit kann man auch als eidesstattliche Erklärung abgeben.
ODER: Man schreibt dem JC, dass man über die Tochter versucht, die nötigen Dokumente in Übersetzung zu erhalten. Das dauert und man bittet deshalb um eine Fristverlängerung!
Damit das JC nicht nach dem 3.Mal--- vorläufige Leistungseinstellung bescheidet.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#44
 Von 
aspergius
Status:
Praktikant
(584 Beiträge, 164x hilfreich)

TE:
"Es gibt leider keine Emails und keine Telefonnummer von dieser Kirche im Dorf, wo ich getraut war. Man müsste dahin persönlich fahren, um etwas zu erfahren. Das kann ich leider nicht."

Unter Mitwirkungspflicht bei silchen seltsamen Verhältnisseen würde ich verlangen, dass man sich um Kontakt zumindest bemüht.

Man kann z.B. einfach den Bürgermeister des Ortes oder den Pfarrer des Ortes anschreiben. Dazu dazu braucht man keine Adresse, sondern man adressiert an den Bürgermeister oder Pfarrer in 12345 Abcdefrghk
Der Ortsname wird ja wohl bekannt sein und die Postleitzahl findet sich sicher im Internet. Ich fast bin sicher, das kommt an. Von Hinfahren müssen kann ja wohl keine Rede sein.

Signatur:
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#45
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
Vollkommen daneben. DAS verlangt weder das JC noch ein Sozialamt noch irgendeine andere Behörde bisher.
Angenommen, sie schreibt dem Exmann, dass er ihr gefälligst Unterhalt zahlen solle--- wie käme der Mann dazu, sich überhaupt zu äußern? Kannst du das beantworten? Wäre das die Mitwirkung, die das JC anerkennt?

... dann wird erwartet, dass man den Ehepartner nach griechischem Recht auf Unterhalt verklagt.

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#46
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
Sie bekommt bereits seit 2016 Leistungen nach SGB II.

Richtig! TE hatte damit seit 2016 Zeit, die Forderung nach Unterhalt beim Ehepartner durchzusetzen.
Aber momentan kann Sie nichts vorweisen, dass Sie sich zumindest um die Durchsetzung bemüht hatte.
Sorry, da würde ich als Jobcenter nur den Kopf schütteln!

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#47
 Von 
Solan196
Status:
Praktikant
(949 Beiträge, 82x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Aha, und woher Sie das so genau? Liegt Ihnen da was Schriftliches vor - oder hat Ihnen das nur jmd. vorgegaukelt?

Die haben eine gemeinsame Tochter, mag ja sein, dass der kein guter Mann war und die Ex-SchwieMu auch ein Ekel, aber bei Kindern sind die Griechen wie alle südländischen Völker sehr familiär, ich denke die haben noch Kontakt zu dem Kind (gehabt).

@TE nochmals, ich rate dir dich an eine griechisch orthodoxe Kirchengemeinde in Deutschland zu wenden. DIe helfen dir gewiss.

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#48
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(82226 Beiträge, 34129x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Wie bereits oben gesagt. Die Quelle dazu besteht doch nur aus "Hören Sagen".

Ja, mit dem lesen und verstehen hat Anami mitunter erhebliche Probleme.
Weshalb ihre Ratschläge auch mit großer Vorsicht zu genießen sind.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#49
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(939 Beiträge, 167x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Sorry, wenn ICH in D sterbe, brauche ICH garantiert kein Scheidungsurteil. Ganz egal, ob ich Grieche oder Russe oder Deutscher bin.

Es geht hier nicht um Dich, sondern um die allgemeine Vorschrift, was im Todesfall vorgelegt werden muss. Und die TE ist nach ihren Angaben geschieden.
Mal einen Blick ins Bestattungswesen werfen, da steht genau das was ich schrieb.

Zitat:

https://www.bestattungsplanung.de/nachrichten/351-benoetigte-dokumente-im-todesfall.html

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#50
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31321 Beiträge, 12446x hilfreich)

Anami, wenn Du in Deutschland stirbst, dann benötigst Du (bzw. Deine Nachkommen) dann kein Scheidungsurteil, wenn Du nicht geschieden bist. Ansonsten wird es angefordert. Die Sinnhaftigkeit erschließt sich mir zwar auch nicht, ist aber so. Kann sein, dass es jetzt durch die bessere Erfassung von Daten in denn öffentlich-rechtlichen Datenbanken besser geworden ist. Aber noch vor Kurzem: Mann in zweiter Ehe verheiratet, seit über 25 Jahren, erste Scheidung etwa 30 Jahre her. Es wurde die Scheidungsurkunde angefordert. Trotz notariellem hinterlegten Testament, trotz eindeutiger Rechtslage.

wirdwerden

-- Editiert von wirdwerden am 14.10.2020 11:01

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#51
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)
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#52
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

@wirdwerden

Zitat (von wirdwerden):
Anami, wenn Du in Deutschland stirbst,...
Ich habe nichts dagegen, dass meine Nachkommen (??), evtl. meinst du Hinterbliebene, dann so etwas vorlegen müssen. Was hast du hier nicht gelesen oder nicht verstanden? ICH habe meine Papiere in Ordnung, es geht nicht um mich.
Zitat (von wirdwerden):
Es wurde die Scheidungsurkunde angefordert.
Ja, und? Ich weiß, dass JC von lebenden LB die Scheidungsurkunden vorgelegt haben wollen. Auch von Deutschen LB, von Untoten.
Und von wem wurde die von dir genannte Urkunde angefordert? Vielleicht von der dann abheftenden Behörde?
----------------------------
@Loni12
Zitat (von Loni12):
Es geht hier nicht um Dich,
Stell dir vor, das habe ich auch verstanden. Aber weder die TE noch ich sind gestorben--- also geht es hier NICHT um Pflichten von Hinterbliebenen.
Zitat (von Loni12):
sondern um die allgemeine Vorschrift, was im Todesfall vorgelegt werden muss.
NEIN. Auch nicht. Meine Güte--- sie lebt doch noch!
Das JC verlangt von Toten keine Dokumente.
Hast du oben nicht gelesen oder nicht verstanden, WAS das JC nachgewiesen haben will?
-----------------------------------------
@vundaal76
Zitat (von vundaal76):
TE hatte damit seit 2016 Zeit, die Forderung nach Unterhalt beim Ehepartner durchzusetzen.
Das mag sein. Ebenso konnte sie seit 2016 versuchen, das Scheidungsurteil oder den Familienstand nachzuweisen. Hat sie offenbar nicht ausreichend gemacht, oder nicht gemacht oder nicht gekonnt oder nichts gefunden oder falsch gemacht --- weiß man nicht. Hat nichts mit der jetzigen Aufforderung des JC zu tun.
Hast du nicht gelesen oder nicht verstanden, was JETZT wichtig ist--- wegen dieser Aufforderung, die bekanntlich Fristen nennt.
Zitat (von vundaal76):
Aber ich frage mich, was passiert, wenn die im dem Link geforderten Unterlagen nicht beigebracht werden
Ja. Gute Frage--- und hat sehr wohl etwas mit der TE-Frage zu tun.
Ja. Was ist denn dann? :???:
Dann kann man erklären, dass man wahrheitsgemäß aussagt/schreibt. Dass man an die Grenzen seiner möglichen Mitwirkung gekommen ist. Und/oder noch längere Frist benötigt, das Gewünschte zu beschaffen.
Dann kann man abwarten. Lebend. Leistungsberechtigt.
DANN kann das JC evtl. von der TE fordern, dass sie ihren Ex auf Unterhalt verklagt.
Möglich ist das. Immerhin. Jetzt aber nicht relevant.
Zitat (von vundaal76):
bzw. Niemand möchte sich darum kümmern.
Nicht möchten geht nicht. Wenn keiner mehr da --- dann kommt der deutsche Sozialstaat = das deutsche Sozialamt und veranlasst alles Notwendige. Ohne Pomp und trotzdem mit notwendigen bürokratischen Abheftungen.
Bestatter/Vermieter/Pflegeeinrichtungen/Kliniken--- kennen das. Ganz gewiss. Gilt auch für in D verstorbene Ausländer. Auch für Geschiedene. Zuständig ist dann das Sozialamt des letzten Aufenthaltsortes des Verstorbenen.
--------------------------------------------------------------
Zitat (von Harry van Sell):
Ja, mit dem lesen und verstehen hat Anami mitunter erhebliche Probleme.
Dass es keinen Nachweis über die neuerliche Eheschließung gibt, HABE ich verstanden.
Macht es dir vielleicht Probleme, zu verstehen, dass hier Ratschläge für Hinterbliebene gemacht werden und Unterstellungen zu Sozialbetrug geäußert werden --- obwohl keiner weiß, was wirklich und tatsächlich Sache ist? Und die TE noch lebt.
Du als vermeintlich absoluter Experte in allen R-Fragen--- hast du einen ungefährlichen Ratschlag für die TE?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#53
 Von 
Solan196
Status:
Praktikant
(949 Beiträge, 82x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Macht es dir vielleicht Probleme, zu verstehen, dass hier Ratschläge für Hinterbliebene gemacht werden und Unterstellungen zu Sozialbetrug geäußert werden -

In diesem Fall stimme ich Anami zu. Der Umgang mit der TE ist ziemlich rüde.

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#54
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Naja, wir wissen doch jetzt, dass eine Heiratsurkunde vorliegt.
Weiterhin ist doch stark davon auszugehen, dass der TE beim Antrag in 2016 eben diesen Ehepartner nicht angegeben bzw. den beim Personenstand gelogen hat. Davon muss man ausgehen, denn das Jobcenter hätte ja schon damals den Unterhalt vom Ehepartner geprüft.

Und das reicht dann doch stark nach Sozialversicherungsbetrug.

TE ist hier schlichtweg in der Nachweispflicht, eine rechtskräftige Scheidung mit Urkunden zu beweisen.

Zitat:
Seit dem Jahre 2016 bekomme ich Hartz IV Leistungen wegen gesundheitlichen Problemen und letztes Jahr, bin leider 100% Schwerbehindert geworden.

Klar kommt das beim Volk nicht gut an, wenn der deutsche Steuerzahler hier den Lebensunterhalt für 4 Jahre sichert, während sich ein unterhaltspflichtiger Ehepartner in Griechenland ein schönes Leben macht.

-- Editiert von vundaal76 am 14.10.2020 15:16

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#55
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(939 Beiträge, 167x hilfreich)

Anami, heute sehr gereizt?

Ich schrieb "nur zur Info" damit die TE weiß, dass dieses Scheidungsurteil auch im Todesfall wichtig ist. Und ihre Tochter keine Probleme hat.

Zitat (von Loni12):
Nur zur Info, wenn man in D stirbt und war geschieden wird dieses Dokument benötigt.
Zitat (von Loni12):
Es sollte somit schon in ihrem Sinne sein, alles Notwendige zu haben, sonst könnte ihre Tochter mal Probleme bekommen.

Tote können keine Info lesen, aber auch hier nicht schreiben, deshalb ist Dein Satz nicht nachvollziehbar.

Zitat (von Anami):
Aber weder die TE noch ich sind gestorben--- also geht es hier NICHT um Pflichten von Hinterbliebenen.

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#56
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Weiterhin ist doch stark davon auszugehen, dass der TE beim Antrag in 2016 eben diesen Ehepartner nicht angegeben bzw. den beim Personenstand gelogen hat.
Nein. Absolut NICHT ist davon auszugehen. Du denkst dir das zurecht. Was die TE in 2016 und seitdem zu ihrem Familienstand angegeben hat, weiß man nicht.
Zitat (von vundaal76):
Davon muss man ausgehen, denn das Jobcenter hätte ja schon damals den Unterhalt vom Ehepartner geprüft.
Nein. Muss man absolut nicht. Auch das denkst du dir zurecht. Das JC musste nicht schon in 2016 solcherlei prüfen.
Zitat (von vundaal76):
Und das reicht dann doch stark nach Sozialversicherungsbetrug.
Nochmal NEIN. Das denkst du dir zurecht.
Bitte lass doch diese schrecklichen Unterstellungen, die sämtlich aus deiner Unkenntnis stammen.
Zitat (von vundaal76):
TE ist hier schlichtweg in der Nachweispflicht,
Das hatten wir schon. Es geht um die Aufforderung zur Mitwirkung. Das JC verlangt die Geburtsurkunde der Tochter, das Scheidungsurteil und ein Dokument zum Familienstand .

- Die Geburtsurkunde der Tochter ist vorhanden (uU müsste diese erst übersetzt werden, denn in deutschen Amtsstuben ist schließlich deutsch die Amtssprache).
- Die Heiratsurkunde der TE ist jetzt auch vorhanden. Diese müsste auch erst ins Deutsche übersetzt werden.
- Eine Scheidungsurkunde liegt nicht vor. Die fehlt. Oder gibt es nicht.

Hör mal bitte: Die TE steht hier weder vor einem Volksgericht noch vor einem anderen Gericht. Bitte spiel dich nicht als Richter auf mit deinen populistischen Parolen.

Zitat (von vundaal76):
während sich ein unterhaltspflichtiger Ehepartner in Griechenland ein schönes Leben macht.
Was soll das jetzt? Neue Erkenntnis? Gestern hattest du noch geschrieben:
Zitat (von vundaal76):
(viell. geht es ihm ja wirtschaftlich gut)
Vielleicht gehts ihm beschissen? Vielleicht gehts ihm schon seit jeher beschissen?
Je mehr du schreibst, umso mehr entfernst du dich von der Realität und von Sachlichkeit.

Übrigens zahlt der deutsche Steuerzahler auch für jeden Deutschen, der clever genug ist, jahrelang alle möglichen Gelder. Als ob es nur um Hartz-4 ginge. Lachhaft.
Du versteigst dich hier zunehmend in Vorwürfe, die allesamt nichts mit der eigentlichen Frage zu tun haben und ein deutliches Merkmal von Sozialrassismus offenbaren.
Traurig und beschämend zugleich.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#57
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14855 Beiträge, 2229x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Ich schrieb "nur zur Info"
Dann schreibe ich mal *nur zu Info*:
-Wenn man sich in D ein Boot kauft, muss man das anmelden und versichern. Und für bestimmte braucht man einen Bootsführerschein.
-Wenn man sich einen Hund kauft, muss man in D für diesen uU Hundesteuer bezahlen.
Nur mal so zur Info.

Du hast geschrieben:
Es sollte somit schon in ihrem Sinne sein, alles Notwendige zu haben, sonst könnte ihre Tochter mal Probleme bekommen.
Dass die Tochter der TE im Falles des Todes der TE--- vielleicht Probleme bekommen könnte--- hat jetzt was mit der eigentlichen Frage zu tun? Und dann noch ein Link zum Bestattungswesen?

Hast du gelesen, dass die TE *sowas* nicht hat? Oder nur nicht verstanden?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#58
 Von 
vundaal76
Status:
Bachelor
(3389 Beiträge, 1599x hilfreich)

Zitat:
Davon muss man ausgehen, denn das Jobcenter hätte ja schon damals den Unterhalt vom Ehepartner geprüft.

Zitat:
Nein. Muss man absolut nicht. Auch das denkst du dir zurecht. Das JC musste nicht schon in 2016 solcherlei prüfen.

Natürlich wird das Jobcenter genauer nachboren, was der Ehepartner denn so verdient bzw. unterhaltspflichtig ist, wenn der Antragssteller verheiratet ist.

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#59
 Von 
tamita
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von vundaal76):
Naja, wir wissen doch jetzt, dass eine Heiratsurkunde vorliegt.
Weiterhin ist doch stark davon auszugehen, dass der TE beim Antrag in 2016 eben diesen Ehepartner nicht angegeben bzw. den beim Personenstand gelogen hat. Davon muss man ausgehen, denn das Jobcenter hätte ja schon damals den Unterhalt vom Ehepartner geprüft.

Und das reicht dann doch stark nach Sozialversicherungsbetrug.

TE ist hier schlichtweg in der Nachweispflicht, eine rechtskräftige Scheidung mit Urkunden zu beweisen.

Zitat:
Seit dem Jahre 2016 bekomme ich Hartz IV Leistungen wegen gesundheitlichen Problemen und letztes Jahr, bin leider 100% Schwerbehindert geworden.

Klar kommt das beim Volk nicht gut an, wenn der deutsche Steuerzahler hier den Lebensunterhalt für 4 Jahre sichert, während sich ein unterhaltspflichtiger Ehepartner in Griechenland ein schönes Leben macht.

-- Editiert von vundaal76 am 14.10.2020 15:16




Ich habe niemals im Leben gelogen. Ich brauche nicht zu lügen und ich freue mich sehr darauf.

Dem Jobcenter habe ich nicht gelogen. In 2016, habe ich geschrieben, dass ich kirchlich getraut war und dass ich geschieden bin (weil ich schon von meiner Bekannten wusste, die mir schon vor meinem Umzug nach Deutschland sagten, dass mein Ex Mann mit einer anderen Frau verheiratet ist). Ich habe nicht gelogen. Damals die Infos haben dem Jobcenter gereicht und das Jobcenter hatte keine weitere Dokumente verlangt. Warum? Weiß ich nicht.

Ich habe es schon erwartet, dass mich hier einige diskriminieren werden. Das habe ich schon immer in meinem Leben erlebt und erlebe immernoch. Ich bin hier auch verurteilt, weil ich vom Jobcenter Hilfe bekomme..

Ich wünsche Ihnen allen immer gesund zu bleiben. Ich würde gerne arbeiten und nicht am Rollstuhl sitzen..

Ich werde Ihnen nichts über mein schwieriges Leben und meine Gesundheitsprobleme erzählen und nichts beweisen. Ich hatte eine Frage und ich habe einige Ratschläge bekommen und vielen Dank dafür.

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#60
 Von 
user08154711
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 101x hilfreich)

Zitat (von tamita):
Ich habe es schon erwartet, dass mich hier einige diskriminieren werden.
Hier diskriminiert Dich niemand.

Zitat (von tamita):
2016, habe ich geschrieben, dass ich kirchlich getraut war und dass ich geschieden bin (weil ich schon von meiner Bekannten wusste, die mir schon vor meinem Umzug nach Deutschland sagten, dass mein Ex Mann mit einer anderen Frau verheiratet ist).
Aber Du hast keinen Nachweis einer Scheidung. Und wäre die Ehe ungültig (weil Dein "Mann" bereits verheiratet war), wäre eine Scheidung gar nicht notwendig und möglich gewesen. Einen Nachweise der Annullierung der vermeintlich ungütligen Ehe hast Du aber auch nicht. Du hast Dich nur auf die Aussage einer Bekannten verlassen.

Fassen wir zusammen: Du hast dem Jobcenter in 2016 mitgeteilt, Du wärst geschieden. Warum damals vom Jobcenter das Thema "Unterhalt" nicht angesprochen wurde, weiß hier niemand. Auf jeden Fall ist es jetzt irgendwem aufgefallen. Und aufgrund Deiner Aussage zur Scheidung musst Du diese jetzt belegen.

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