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ALG1 abgelehnt, ALG2 nicht weiter bearbeitet, nun fordert die KV eine freiwillige Versicherung

26.11.2020 Thema abonnieren Zum Thema: Lohn Widerspruch ALG1
 Von 
stanniol
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
ALG1 abgelehnt, ALG2 nicht weiter bearbeitet, nun fordert die KV eine freiwillige Versicherung

hallo 123recht und alle hier angeschlossenen,

ich habe mich ein wenig durch die suche gewühlt und wurde für meinen speziellen fall nicht fündig:

ich war bis zum 13.12.19 in einem beschäftigungsverhältnis gesetzlich krankenversichert. dort wurde ich am vorletzten tag der probezeit gekündigt. zuvor hatte ich ein anstellungsverhältnis das ähnlich ablief. es fehlten also insgesamt 2-3 arbeitstage an den kompletten 12 monaten fürs alg1. daraufhin wurde mein antrag, den ich auf alg1 stellte abgeschmettert. ich stellte daraufhin noch im januar 2020 einen antrag auf alg2. da ich aber gleichzeitig auf jobsuche ging und auch erfolgreich ab 03.02.20 wieder in lohn und brot stand kümmerte ich mich nicht um diesen alg2. im april erhielt ich eine ablehnung alg2 weil wohl einige unterlagen von mir nicht nachgereicht wurden (mitwirkungspflichten). dagegen habe ich ordnungsgemäß widerspruch eingeleitet. durch das corona chaos passierte dann nichts mehr. rückfragen zu meinem widerspruch wurden mir bis heute nicht beantwortet. ich erhielt bereits ab mai aufforderungen meiner krankenkasse barmer die zeit vom 13.12.19 bis zum 02.02.20 zu klären. auch das meldete ich dem jobcenter ohne eine antwort zu erhalten. heute bekam ich nun wieder eine mitteilung das die zeiten nicht erklärt sind und ich meine einkommenserklärung abzugeben habe zwecks freiwilliger krankenversicherung für den zeitraum.
ich bin jetzt verzweifelt, weil ich keinerlei ausweg sehe und sich das jobcenter gar nicht bewegt.

haben sie einen rat für mich?

lieben dank
jeannine

-- Editiert von Moderator am 26.11.2020 18:11

-- Thema wurde verschoben am 26.11.2020 18:11

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Lohn Widerspruch ALG1


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
blaubär+
Status:
Philosoph
(12329 Beiträge, 5027x hilfreich)

Du postest im falschen Forum. Sozialrecht wäre wohl günstiger.

-- Editiert von blaubär+ am 26.11.2020 17:37

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#2
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1372 Beiträge, 167x hilfreich)

Zitat (von stanniol):
im april erhielt ich eine ablehnung alg2 weil wohl einige unterlagen von mir nicht nachgereicht wurden (mitwirkungspflichten). dagegen habe ich ordnungsgemäß widerspruch eingeleitet.
Hast Du denn die angeforderten Unterlagen eingereicht? Nur ein Widerspruch reicht nicht aus ...

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#3
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(16369 Beiträge, 2535x hilfreich)

Zitat (von stanniol):
haben sie einen rat für mich?
Ja.
1. Für Dezember 2019 dürfte die KV gesichert/bezahlt sein. Es wird ja der Monatsbeitrag gezahlt.
2. Für den Januar steht eine Beitragslücke.
3. Ab Februar warst du wieder beschäftigt, d.h. es dürfte der *nachgehende Leistungsanspruch* nach § 19 SGB V gelten. Der gilt für 1 Monat--- damit wäre also auch der Januar gesichert/versichert/bezahlt.

Zitat (von stanniol):
ich bin jetzt verzweifelt, weil ich keinerlei ausweg sehe
Man schreibt der KK eine E-Mail und erklärt, was Sache ist. Nur das zum Monat Januar.

Die ganze Chronik ist für die KK irrelevant.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(28787 Beiträge, 15674x hilfreich)

Der gilt für 1 Monat--- damit wäre also auch der Januar gesichert/versichert/bezahlt. So läuft das nicht - versichert ist man, nachzahlen muß man trotzdem.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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#5
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(16369 Beiträge, 2535x hilfreich)

Zitat (von muemmel):
nachzahlen muß man trotzdem.
Echt? Das ist neu für mich. Was ist das für eine bürokratische Sicherheitsnadel? (falls in diesem Monat was passiert?)
Aber ich vertraue dir--- ;)

Dann gäbe es einen Beitragsrückstand von einem Mindest-Monatsbeitrag.
Der liegt bei der BarmerEK bei ca. 190,- für KV/PV.
Den hätte die TE zu zahlen.
Richtig?

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#6
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(28787 Beiträge, 15674x hilfreich)

Den hätte die TE zu zahlen. Richtig? Ja. Und von der Steuer absetzen kann sie das auch.

Signatur:Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).
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