ALG2 und Haushaltsgemeinschaft

14. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)
ALG2 und Haushaltsgemeinschaft

Hallo,

bezüglich meinem ALG2-Antrag habe ich folgende Fragen: Ich möchte mit meinem Sohn (26 Jahre alt und ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 2600 - 2700 €) in eine Wohnung ziehen. Ich werde bei meinem Sohn zur Untermiete wohnen. Wir haushalten und wirtschaften getrennt & bilden somit keine HG. Ich bilde meine eigene BG. Soll jetzt nicht das Thema sein, warum wir uns nicht als HG sehen ☺.
1) Verstehe ich das also richtig, dass ich vom Amt die KDU für einen Einpersonenhaushalt erhalte, da ich ja meine eigene BG bilde & nicht in einer HG mit meinem Sohn wohne?
In der Stadt, in der wir eine Unterkunft bewohnen werden, werden circa 600 € für einen Einpersonenhaushalt anerkannt. Für einen zwei Personenhaushalt circa 700 €. Da wir ja aber weder eine HG noch eine gemeinsame BG bilden, würde ich folglich bis zu 600 € für die KDU erhalten und nicht nur 350 € (also die Hälfte von 700 €), richtig?
2) Mein Sohn hat nun tatsächlich zwei Mietverträge vorliegen und die Frage ist nun, ob alleine in den Mietverträgen eine Gefahr steckt, dass das JC uns hier unterstellen könnte, dass wir eine HG sind.
Mietvertrag 1: Eine 3,5 Zimmer Wohnung mit 94 qm. Hier hätte jeder sein eigenes Zimmer. Bad, Küche, Wohnzimmer, Esszimmer, Keller & Balkon werden gemeinsam genutzt. Die Miete beträgt kalt 1085 € und warm knapp 1400 €. Die Kosten sollen nun kopfanteilig aufgeteilt werden. Hinzu kommen noch 85 € für den Tiefgaragenstellplatz. Diese Kosten werden nur von meinem Sohn getragen, da er der alleinige Nutzer des Stellplatzes ist. Sehe ich das also zunächst richtig, dass ich 542,50 € für die Kaltmiete und den entsprechenden Anteil an den NK von dem JC erhalten werde, da dies ja sogar etwas unter dem Betrag für eine 1-Person BG ist? Jetzt mache ich mir nur etwas Gedanken darüber, dass mein Zimmer nur 10 qm hat und das meines Sohnes 15 qm. Es ist fair, dass ich das kleinere Zimmer erhalte, da ich aufgrund meiner Arbeitsunfähigkeit deutlich mehr zuhause bin als mein Sohn, der den ganzen Tag beim arbeiten ist, & ich somit ja die Gemeinschaftsräume deutlich mehr verwende und auch mehr NK verursache. Könnte die Aufteilung der Zimmergröße ein Problem werden, was die kopfanteilige Zahlung der Miete angeht?
2) Das zweite Mietangebot hat zwei circa gleich große Zimmer, die wir jeweils bewohnen werden, ist aber in Summe eine 4-Zimmer-Wohnung. Könnte das vierte Zimmer ein Problem darstellen, was die Unterstellung einer HG bzw der kopfanteiligen Mietkosten angeht? Also wären das sozusagen zu viele Gemeinschaftsräume oder so? Das vierte Zimmer soll eine Art Abstellkammer werden, in die wir zb unsere jeweiligen Staubsauger, Putzmittel usw abstellen sowie ein Regal mit nach Person aufgeteilten Fächern für Lebensmittel. Insgesamt hat die Wohnung 85 qm mit einer Kaltmiete von 880 €, von denen von mir dann 440 € zu tragen wären.

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52 Antworten
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#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Soll jetzt nicht das Thema sein, warum wir uns nicht als HG sehen
Für dich und uns mag das kein Thema sein, aber für die zuständige Behörde Jobcenter ist es das.
Die hat sich an den § 9(5) SGB II zu halten.
Da dein Sohn Ü 25 ist, gehört er nicht zur BG. Du bist also Antragsteller als Einzelperson---1er BG.
Frage: Beziehst du jetzt bereits ALG2 bzw Bürgergeld? Oder gilt das erst ab Zusammenzug? Wollt ihr in eine andere Stadt ziehen?

zu 1) Es werden die kopfteiligen KDU berücksichtigt, wenn im Mietvertrag zwischen den Mietern die Aufteilung der Wohnkosten nicht geregelt ist.
zu 2) Das JC unterstellt nichts, es hat nach o.g. § zu vermuten.

MV1: kopfanteilige Aufteilung der KdU. Wer entscheidet denn das? Was wird sich denn in deinem Untermietvertrag mit deinem Sohn finden?
Zitat (von Lisaro ):
Sehe ich das also zunächst richtig,
Eher nicht. Es hat auch nichts mit Fairness oder mehr/weniger zu Hause zu tun. Für das JC gelten gesetzliche Regelungen.

MV2: Das 4. Zimmer oder Regale für Schuhputzzeug stellt kein Problem dar. Es geht ums Geld...und wer wofür wieviel zahlen soll und was vermutet wird.

Soll jetzt nicht das Thema sein, aber ich persönlich kann nicht so recht nachvollziehen, warum ein gutverdienender Sohn als Vermieter von seinem engsten, bedürftigen Elternteil noch Mietzahlungen zB zu ca 50% verlangen möchte.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Für dich und uns mag das kein Thema sein, aber für die zuständige Behörde Jobcenter ist es das.
Die hat sich an den § 9(5) SGB II zu halten.
Da dein Sohn Ü 25 ist, gehört er nicht zur BG. Du bist also Antragsteller als Einzelperson---1er BG.
Frage: Beziehst du jetzt bereits ALG2 bzw Bürgergeld? Oder gilt das erst ab Zusammenzug? Wollt ihr in eine andere Stadt ziehen?

Ich meinte damit nur, dass ich jetzt nicht lang und breit erklären will, weshalb wir keine HG sind, sondern es mir nur um die direkte Beantwortung der Fragen geht. Sorry, sollte nicht blöd klingen.
Ja, ich erhalte jetzt schon ALG2 und ja, es handelt sich um eine andere Stadt bzw. ein anderes JC wird zuständig.
Genau, das ist der Punkt. Also würde ich, da ich ja eine 1 BG bin, für die Kaltmiete und NK die Kosten für EINE Person erhalten? Also eben kopfanteilig ALLES, außer es würde den Betrag überstiegen, den das JC für EINE Person bezahlen würde? Also geht ja darum, dass wenn man zb. mit jemand, der ebenfalls ALG2 bezieht, zusammenwohnt, darf die Miete und die NK ja nicht das Doppelte ausmachen, sonder nur anteilig mehr, aber da ich ja meine eigene BG bilde, gilt dies nicht, richtig? Das gleiche gilt auch für die NK, oder?
Hier ein kleines (leicht fiktives) Rechenbeispiel: Für eine Person werden in der neuen Stadt circa 500 Euro an Nettokaltmiete und circa 100 Euro an kalten Betriebskosten vom JC übernommen. Für einen zwei Personenhaushalt werden circa 600 Euro an Nettokaltmiete übernommen und circa 150 Euro an kalten Betriebskosten. Das wären pro Person ja 300 Euro Nettokaltmiete und 75 Euro an kalten Betriebskosten. Da wir aber weder eine gemeinsame BG noch eine HG sind, würde ich also das Geld für eine 1 BG vom JC erhalten, also bis zu 500 Euro für die Nettokaltmiete und bis zu 100 Euro an kalten Betriebskosten, richtig? Sofern die kopfanteilige Nettokaltmiete und die kalten Betriebskosten in Realität darunter liegen, natürlich entsprechend weniger. Ist das so richtig?

Zitat (von Anami):
zu 1) Es werden die kopfteiligen KDU berücksichtigt, wenn im Mietvertrag zwischen den Mietern die Aufteilung der Wohnkosten nicht geregelt ist.

Die Aufteilung der Wohnkosten ist im Untermietvertrag geregelt, aber eben auch kopfanteilig. Im Untermietvertrag sind sämtliche Kosten aufgelistet, die jeweils zur Hälfte von mir bezahlt werden müssen. Das betrifft natürlich neben der Warmmiete auch das Internet, Strom usw.

Zitat (von Anami):
Eher nicht. Es hat auch nichts mit Fairness oder mehr/weniger zu Hause zu tun. Für das JC gelten gesetzliche Regelungen.

Was sind dann die gesetzlichen Regelungen? Wohl gemerkt, es soll hier nicht darum gehen, OB wir eine HG sind. Sondern ausgehend davon, dass das JC grundsätzlich anerkennt, dass wir keine HG sind...
Die Frage ist also, ob bei einer Zimmergröße von 10 qm und 15 qm das JC mir weniger für die Miete bezahlen würde, da mein Zimmer kleiner ist. Alternativ würden wir sonst die Zimmer tauschen, fänden wir aber beide ungerecht, da ich ja mehr zuhause bin... Also spielt die Zimmergröße für die Übernahme der Miete eine Rolle? Jetzt mal nicht davon ausgehend, dass einer 100 qm hat und der andere 10 qm.

-- Editiert von User am 14. April 2023 16:20

-- Editiert von User am 14. April 2023 16:22

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Ich meinte damit nur, dass ich jetzt nicht lang und breit erklären will, weshalb wir keine HG sind,
Das verstehe ich durchaus. Aber OB ihr eine HG seid und wie das neue JC reagieren wird--- ist vermutlich wichtig, oder? Mier und hier musst du das nicht erklären. Wir müssen nicht nach §9(5) SGB II handeln.

Also bereits Bürgergeld-Empfänger, Umzug in andere Stadt. Ich meine:
Das neue JC wird deinen Hauptantrag nebst Anlagen prüfen, weitere Unterlagen und Nachweise haben wollen...
Es wird vermutlich nicht einfach so die halben Wohnkosten leisten.
Trotzdem kann man diese Wohnung anmieten und umziehen. Wo ist das Problem für dich und deinen Sohn?
Es geht nicht um Warm-oder Kaltmiete und/oder NK/BK. Auch nicht um die Internet-und Stromkosten.
Es geht um die KDU, also um die Summe in € deine Wohnkosten.
Strom??? für Haushaltsenergie zahlt man aus dem Regelbedarf, den gibts nicht doppelt bezahlt.
Zitat (von Lisaro ):
Also geht ja darum, dass wenn man zb. mit jemand, der ebenfalls ALG2 bezieht, zusammenwohnt, darf die Miete und die NK ja nicht das Doppelte ausmachen, sonder nur anteilig mehr,
Das wäre mir neu oder ich verstehe nicht, was gemeint sein soll. Es kommt darauf an, wer wieviel qm der Wohnfläche mietet für x€
Wenn im Untermietvertrag schon steht, was du als Untermieter zu zahlen hast, dann beantrage das eben in der Anlage KDU.

Die gesetzlichen Regelungen sind ua im SGB II, dort in § 22 ff und anderen örtlichen Vorschriften der jeweiligen JC zu finden (KDU-Richtlinien)
Zitat (von Lisaro ):
Sondern ausgehend davon, dass das JC grundsätzlich anerkennt, dass wir eine HG sind...
Wie bitte?
Zitat (von Lisaro ):
Die Frage ist also,
Nein, das ist nicht die Frage. Wie schon oben geschrieben, geht es nicht um Zimmer oder Größe oder wer dort was macht... es geht um die KDU in € für diese Wohnung und den Antragsteller.
Und durchaus auch um die Vermutung nach § 9(5) SGB II.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das verstehe ich durchaus. Aber OB ihr eine HG seid und wie das neue JC reagieren wird--- ist vermutlich wichtig, oder? Mier und hier musst du das nicht erklären. Wir müssen nicht nach §9(5) SGB II handeln.

Ja, dass es eventuell etwas vermutet ist uns klar, aber spielt bei der Beantwortung der konkreten Frage doch erstmal keine Rolle, oder?

Zitat (von Anami):
Strom??? für Haushaltsenergie zahlt man aus dem Regelbedarf, den gibts nicht doppelt bezahlt.

Das ist mir klar, aber muss ja dennoch kopfanteilig von mir bezahlt werden und steht daher so im Untermietvertrag.

Zitat (von Anami):
Das neue JC wird deinen Hauptantrag nebst Anlagen prüfen, weitere Unterlagen und Nachweise haben wollen...
Es wird vermutlich nicht einfach so die halben Wohnkosten leisten.

Dass es evtl. weitere Unterlagen will, ist mir auch klar, aber es geht mir NUR darum, ob ausgehend von Anerkennung der Tatsache, dass wir keine HG sind, für mich die Nettokaltmiete und Betriebskosten bis zu 600 Euro übernommen werden (siehe Rechenbeispiel oben)? Also Nettokaltmiete und kalte Betriebskosten immer für eine 1-Person BG?

Zitat (von Anami):
Zitat (von Lisaro ):
Sondern ausgehend davon, dass das JC grundsätzlich anerkennt, dass wir eine HG sind...
Wie bitte?
Das sollte natürlich KEINE HG heißen, sorry :) .

Zitat (von Anami):
Das wäre mir neu oder ich verstehe nicht, was gemeint sein soll. Es kommt darauf an, wer wieviel qm der Wohnfläche mietet für x€

Ich meinte das so, eine allein lebende Person erhält ja zb. bis zu 600 Euro für KDU (Nettokaltmiete und kalte Betriebskosten) in einer bestimmten Stadt. Sofern aber zwei ALG2-Empfänger zusammen ziehen oder man eine BG oder HG bilden würde usw., darf die Miete ja nicht bis zu 1200 Euro betragen, sondern nur ETWAS mehr.

Die Frage ist also nur, in wie weit spielt die anteilige Quadratmeterzahl eine Rolle für die Anerkennung der KDU nach Köpfen? Also gibt es da eine Art Richtwert, ab wann zb. weniger KDU vom Amt bezahlt werden würde, weil mein Zimmer kleiner ist? Es geht darum, dass die Kosten kopfanteilig übernommen werden sollen, nicht mehr und nicht weniger. Immer ausgehend davon, dass das JC grundsätzlich anerkennt, dass wir keine HG sind...

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#5
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Zitat:
Es wird vermutlich nicht einfach so die halben Wohnkosten leisten.


Und warum sollte es das nicht tun, wenn es doch nach gesetzlichen Vorschriften (inkl. Rechtsprechung) handeln muss? Ich gehe davon aus, dass auch Dir das Kopfteilprinzip bekannt ist. Das gilt letztendlich immer dann, wenn mehrere Personen in einer Wohnung leben, zunächst einmal unabhängig davon, ob sie eine BG/HG bilden oder nicht. Erst dann, wenn es einen Untermietvertrag oder ähnliches gibt, oder sonstige besondere Umstände (die hier nicht ansatzweise erkennbar sind) vorliegen, kann vom Kopfteilprinzip abgewichen werden.

Vorliegend wird es sogar einen Untermietvertrag geben, der unabhängig von sozialrechtlichen Regelungen eine Aufteilung der KdU nach Kopfteilen vorsieht. Hier ist nichts, aber auch gar nichts ersichtlich, was das Jobcenter (zu Recht) dazu veranlassen könnte, hiervon abzuweichen.

Zitat:
aber es geht mir NUR darum, ob ausgehend von Anerkennung der Tatsache, dass wir keine HG sind, für mich die Nettokaltmiete und Betriebskosten bis zu 600 Euro übernommen werden (siehe Rechenbeispiel oben)? Also Nettokaltmiete und kalte Betriebskosten immer für eine 1-Person BG?


Ganz ohne Zweifel gilt für Dich als Einpersonen-BG die KdU-Angemessenheit für eine Person; und zwar selbst dann wenn eine HG, aber eben keine BG, bestehen würde. Es soll - trotz eindeutiger BSG-Rechtsprechung - immer noch Jobcenter geben, die das falsch machen, also tatsächlich nur max. der Hälfte der KdU für eine 2-Personen-BG bewilligen. Dagegen würde man sich aber entsprechend zur Wehr setzen können und zwar mit sehr guten Erfolgsaussichten. Wie das für Dich/Euch zuständige Jobcenter verhalten wird, kann hier natürlich mangels hellseherischer Fähigkeiten niemand vorhersehen.

Zitat:
Sofern aber zwei ALG2-Empfänger zusammen ziehen oder man eine BG oder HG bilden würde usw., darf die Miete ja nicht bis zu 1200 Euro betragen, sondern nur ETWAS mehr.


Auch für 2 Bürgergeldempfänger, die keine BG bilden, gelten jeweils die Angemessenheitsgrenzen für 1 Person.

Zitat:
Die Frage ist also nur, in wie weit spielt die anteilige Quadratmeterzahl eine Rolle für die Anerkennung der KDU nach Köpfen?


Die Zimmeraufteilung nach Quadrahtmetern spielt in aller Regel keine Rolle. Mal abgesehen davon, dass Du auch die Größe der einzelnen Räume gar nicht benennen musst.

Zitat:
Also gibt es da eine Art Richtwert, ab wann zb. weniger KDU vom Amt bezahlt werden würde, weil mein Zimmer kleiner ist?


Ein verbindlicher Richtwert wäre mir jedenfalls nicht bekannt. Ich sag mal so (etwas überspitzt): Wenn 2 Personen eine 150 qm Wohnung anmieten, 1 Person 20 qm alleine nutzt, die 2 Person 100 qm allein nutzt und die übrigen 30 qm gemeinsam genutzt werden, dann wird ein Jobcenter sich zu Recht schwer damit tun, die hälftigen KdU zu berücksichtigen. Wegen 5 qm mehr oder weniger allein genutzter Wohnfläche, wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Problem geben.

Zitat:
Immer ausgehend davon, dass das JC grundsätzlich anerkennt, dass wir keine HG sind...


Wie gesagt, für die Frage der Höhe der zu übernehmenden KdU spielt die Frage HG ja oder nein keine Rolle. Die Annahme einer HG würde möglicherweise zu einer Anrechnung von Einkommen Deines Sohnes auf Deine Leistungen führen aber nicht zu einer abweichende Berücksichtigung der kopfteiligen KdU.

Gruß,

Axel

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#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Das ist mir klar, aber muss ja dennoch kopfanteilig von mir bezahlt werden und steht daher so im Untermietvertrag.
Ja, dann wird das JC trotzdem herausrechnen, was für 1 Person als HH-Energie in der EVS *ermittelt* wurde.
Ja, richtig ist auch, dass du deinem Sohn als Vermieter monatlich die im MV vereinbarte Summe zahlen musst.
Unabhängig davon, ob das JC diese Summe einfach so und komplett leistet.

Ich kann es dir heute also nicht schreiben und ich weiß auch nicht, wer dir das sonst heute schon sagen könnte.
Zitat (von Lisaro ):
Nettokaltmiete und kalte Betriebskosten
Eher Nettokaltmiete + kalte BK + Heizkosten= KDU
Zitat (von Lisaro ):
darf die Miete ja nicht bis zu 1200 Euro betragen, sondern nur ETWAS mehr.
Jetzt hab ichs verstanden. Deshalb findet sich in den KDU-Richtlinien der einzelnen Kommunen stets die Auflistung für die BG-Größen. Es wäre ja auch irrwitzig, wenn eine BG aus 5 Personen (V+M+3 Ki) dann 5x 600,-=3000,- KDU bekäme. Stimmts? :wink:
Zitat (von Lisaro ):
in wie weit spielt die anteilige Quadratmeterzahl eine Rolle für die Anerkennung der KDU nach Köpfen?
Du bist 1 Person=1Kopf =1er BG. Es ist egal, ob du in dieser Wohnung ein größeres oder kleineres Zimmer nimmst. Dein Untermietvertrag wird aussagen, dass du eine Wohnfläche von x m² mietest zum Preis von X€. In der gemieteten Wohnfläche sind die Gem.-Räume dann hälftig enthalten.

Nochmal gefragt:
Zitat (von Anami):
Trotzdem kann man diese Wohnung anmieten und umziehen. Wo ist das Problem für dich und deinen Sohn?
Wenn du davon ausgehst, dass ihr keine HG seid und das JC das auch so anerkennt, was macht dich noch unsicher?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#7
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Ganz ohne Zweifel gilt für Dich als Einpersonen-BG die KdU-Angemessenheit für eine Person; und zwar selbst dann wenn eine HG, aber eben keine BG, bestehen würde. Es soll - trotz eindeutiger BSG-Rechtsprechung - immer noch Jobcenter geben, die das falsch machen, also tatsächlich nur max. der Hälfte der KdU für eine 2-Personen-BG bewilligen. Dagegen würde man sich aber entsprechend zur Wehr setzen können und zwar mit sehr guten Erfolgsaussichten. Wie das für Dich/Euch zuständige Jobcenter verhalten wird, kann hier natürlich mangels hellseherischer Fähigkeiten niemand vorhersehen.

Hast du dazu eventuell einen Paragraphen? Das gilt aber für die Nebenkosten und die Heizkosten, richtig? Also natürlich wie immer nur bis zur Höhe der tatsächlichen anfallenden Kosten.

Zitat (von Anami):
Ja, richtig ist auch, dass du deinem Sohn als Vermieter monatlich die im MV vereinbarte Summe zahlen musst.
Unabhängig davon, ob das JC diese Summe einfach so und komplett leistet.

Ja, das ist natürlich klar.

Zitat (von Anami):
Jetzt hab ichs verstanden. Deshalb findet sich in den KDU-Richtlinien der einzelnen Kommunen stets die Auflistung für die BG-Größen. Es wäre ja auch irrwitzig, wenn eine BG aus 5 Personen (V+M+3 Ki) dann 5x 600,-=3000,- KDU bekäme. Stimmts?

Genau, aber das gilt ja wieder nicht, da man eben keine BG oder HG ist, sondern ich meine eigene BG bilde. Das gleiche gilt ja auch für die Größe der Wohnung, oder? 45 qm werden ja für eine 1-Person BG bezahlt. In unserem Fall dürfte die Wohnung also 90 qm haben, richtig? Von denen werden von mir dann grob 45 qm belegt - je nachdem wie groß mein privates Zimmer eben exakt ist. Wobei die Größe der Wohnung ja nicht so eine Rolle spielt, wenn der Preis stimmt, richtig?

Zitat (von Anami):
Wenn du davon ausgehst, dass ihr keine HG seid und das JC das auch so anerkennt, was macht dich noch unsicher?

Nichts im Prinzip, war mir nur kurz unsicher, ob die Größe etwas ausmacht und in welcher Höhe die Kosten für mich übernommen werden würden. Ging eigentlich nur darum, dass uns die erste von mir genannte Wohnung generell eigentlich zu teuer ist, aber soll nicht das Thema sein :) .

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#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Das gilt aber für die Nebenkosten und die Heizkosten, richtig?
Es geht bei Wohnkosten immer um die KDU, das sind die Kosten der Unterkunft=Kaltmiete+kalte BK+Heizkosten.
Zitat (von Lisaro ):
Das gleiche gilt ja auch für die Größe der Wohnung, oder?
Das Gleiche? Du bist 1 Einzelperson, also eine 1-Personen-BG und nach der kommunalen RiLi gelten für 1 Person max 45 m² als Wohnfläche.
Aber auch bei entspr. geringerer oder größerer Wohnfläche schaut jedes JC vor allem nach den Kosten. Es ist ja nun eindeutig nicht immer so, dass Zimmergrößen und Kosten nur nach Wünschen der JC bemessen werden.

Anderer Erklärungsversuch:
Wenn dein Sohn jetzt die Wohnung anmietet, ihr umzieht und du den Bürgergeld-Antrag ab xxDatum stellst, wird das JC deinen Antrag prüfen und zunächst die tatsächlichen KDU (die aus deinem Untermietvertrag) leisten.
Schau dir doch einfach mal diese Formulare für das Bürgergeld an:
https://www.arbeitsagentur.de/datei/antrag-sgb2_ba042689.pdf
https://www.arbeitsagentur.de/datei/anlagekdu_ba032980.pdf



Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#9
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Zitat:
Hast du dazu eventuell einen Paragraphen?


Einen Paragraphen, in dem das so konkret drin steht, gibt es nicht. Derartige Details sind durch die Rechsprechung zu entwickeln und festzuschreiben. Maßgeblich ist hier die Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 18.06,2008 zum Aktenzeichen B 1/11b AS 61/06 R.

Zitat:
Das gilt aber für die Nebenkosten und die Heizkosten, richtig?


Das gilt für die Kosten der Unterkunft und Heizung. Diese bestehen aus der Kaltmiete + kalte Nebenkosten + Heizkosten. Die Angemessenheitsgrenzen sind in Form der Bruttokaltmiete, also Kaltmiete plus kalte Nebenkosten, festzulegen. Die Angemessenheit der Heizkosten ist gesondert zu prüfen.

Bis maximal zur Höhe der Angemessenheitsgrenzen sind die tatsächlich anfallenden KdU zu übernehmen, hier eben für eine 1-Personen-BG.

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das Gleiche? Du bist 1 Einzelperson, also eine 1-Personen-BG und nach der kommunalen RiLi gelten für 1 Person max 45 m² als Wohnfläche.


Genau, also könnte die Wohnung 90 qm betragen, da mein Sohn ja die Hälfte bewohnt, richtig?

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#11
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Die Wohnung darf auch 100 qm oder größer sein. Hauptsache die auf Dich entfallenden Kosten sind für 1 Person angemessen.

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
MurphysLaw
Status:
Schüler
(178 Beiträge, 48x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Soll jetzt nicht das Thema sein, aber ich persönlich kann nicht so recht nachvollziehen, warum ein gutverdienender Sohn als Vermieter von seinem engsten, bedürftigen Elternteil noch Mietzahlungen zB zu ca 50% verlangen möchte.


Abgesehen davon, dass dich etwaige persönliche Motive 0 angehen, ist der Sohn weit entfernt von dem Verdienst, der ihn z.B. gemäss SGB12 unterhaltspflichtig werden lassen würde! Da liegt die Grenze bei 100k/Jahr.
Zum anderen hat erstmal JEDE Person in D (sofern sie nicht gerade Asyl suchend) bei Bedürftigkeit ein Anrecht auf Sozialleistungen. (Ausnahme siehe Satz 1)

Zitat (von Lisaro ):
Sofern aber zwei ALG2-Empfänger zusammen ziehen oder man eine BG oder HG bilden würde usw., darf die Miete ja nicht bis zu 1200 Euro betragen, sondern nur ETWAS mehr.


Wenn diese Empfänger weder verpartnert noch verwandt sind, dürfte die Miete bis zu 1200€ betragen!
Sobald aber eine BG vorliegt, darf es nur "etwas" mehr sein!

Kleine Meinung meinerseits:
Aus deiner Situation heraus, würde ich mich mit meinem Sohn für Wohnung 2 entscheiden.
Grundsätzlich würde ich in der aktuellen Situation mit Inflation, mögliche, notwendige Modernisierungen der Heizung etc. inkl. Mieterhöhungen u.s.w. keine Wohnung mit anmieten, die knapp an der Max-Grenze des bezahlenden Amtes liegt. Der Unterschied von Wohnung 1 und 2 ist ja nicht unerheblich.
Desweiteren die Sorge, dass möglicherweise die Heizkosten geringer angesetzt werden, im Mietvertrag als Verbrauch und Kosten in der Realität sind.
Immerhin wirst du vermutlich viel daheim sein und dann womöglich mehr Heizung in den allg. Räumen verbrauchen, als jemand der Vollzeit aus dem Haus ist.
Eine MÖGLICHE Folge könnte dann sein, dass das Amt, wenn dein Anteil der Nebenkostenabrechnung erheblich von den Max-Kosten des Amtes abweicht, es dich zunächst zu Einsparungen auffordern würde und, im 2ten Schritt nur noch jene max.Kosten zahlen dürfte, so dass du dann auf den darüber hinaus gehenden Anteil sitzen bleiben könntest.
Falls dann, was verständlich wäre, dein Sohn deinen nicht übernommenen Anteil bezahlt, könnte das Amt wiederum eine Bedarfgemeinschaft vermuten, da ihr dann ja nicht mehr getrennt wirtschaftet.
Ich hoffe, ich kann das verständlich machen und nein, ich möchte dir keine Angst machen!
Meine hier genannten "Gründe" fussen auf eigenen Erfahrungen; mein "Glück" seinerzeit war, dass ich schwerbehindert bin inkl. E-Rolli und entsprechendem Wohnraum. Nur deshalb übernahm "mein" Amt die 1700€ Heizkostenforderung meiner ersten NKA vor einigen Jahren. Wäre sonst mein Bankrott gewesen :-/

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#13
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von MurphysLaw):
ist der Sohn weit entfernt von dem Verdienst, der ihn z.B. gemäss SGB12 unterhaltspflichtig werden lassen würde!
Es geht nicht um Unterhaltspflichten und nicht um SGB XII. Es geht dem TE zunächst um Kostenübernahme als Untermieter im Bezug von Bürgergeld nach SGB II. Es gelten also
- § 22 SGB II--->
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html
- örtliche KdU-Richtlinien der zukünftigen Kommune --->
https://harald-thome.de/informationen/bundesweite-dienstanweisungen-kdu.html
- vermutlich demnächst § 9(5) SGB II. --->
https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__9.html

Ich kann es trotzdem nicht nachvollziehen, aber es soll ja auch nicht Thema sein... :smile: Richtig?
Zitat (von MurphysLaw):
Zum anderen hat erstmal JEDE Person in D (sofern sie nicht gerade Asyl suchend) bei Bedürftigkeit ein Anrecht auf Sozialleistungen.
Jein. Nur, wenn die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen und vom JC geprüft sind=Bedürftigkeit vorliegt=Leistungen bewilligt werden. Nichts spricht dagegen, nichts anderes habe ich erklärt. Auch Asylsuchende/Asylbewerber in D haben grds. Anspruch auf entspr. Sozialleistungen--- woher hast du denn bitte dein Wissen? :sad:
https://www.gesetze-im-internet.de/asylblg/
Zitat (von MurphysLaw):
Wenn diese Empfänger weder verpartnert noch verwandt sind, dürfte die Miete bis zu 1200€ betragen!
Diese Aussage ist falsch. Es gilt § 7 SGB II.

Ansonsten ist dein Rat für den TE hier nicht hilfreich.
1. Weil es hier nicht um eine NK-Nachzahlung in Zukunft geht, auch nicht um aktuelle Inflation o.s.ä.
2. Aus welchen Gründen sollte ein Bürgergeld-Empfänger eine evtl. Nachzahlung von BK (die das Jobcenter evtl. irgendwann nicht übernimmt) nicht selbst leisten können?
3. Ist hier nichts von Schwerbehinderung, Rolli und hohen BK usw. zu lesen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#14
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Zitat:
Diese Aussage ist falsch. Es gilt § 7 SGB II.


Nein, die Aussage ist völlig richtig und wurde ja auch von mir schon - mit anderen Worten, aber inhaltlich identisch - so getätigt. An der Richtigkeit ändert auch § 7 SGB II nichts. Deutlich wird die Richtigkeit schon dann, wenn Du Dir mal angewöhnen würdest, Texte Deiner Vorposter vollständig und nicht nur teilweise und aus dem Zusammenhang gerissen, zu zitieren. Dann steht da nämlich,

Zitat:
Wenn diese Empfänger weder verpartnert noch verwandt sind, dürfte die Miete bis zu 1200€ betragen!
Sobald aber eine BG vorliegt, darf es nur "etwas" mehr sein!


Und so vollständig wiedergegeben, ist an der Aussage aber auch rein gar nichts falsches.

Zitat:
Ansonsten ist dein Rat für den TE hier nicht hilfreich.


Und das entscheidest Du?

Auch wenn sich die Problematik aktuell nicht stellt, warum sollte es nicht hilfreich sein, auf denkbare und nich völlig unrealistischer Probleme in der Zukunft hinzuweisen, die durchaus bei den jetzt anstehenden Entscheidungen Berücksichtigung finden können.

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Und das entscheidest Du?
Nö, natürlich nicht. Das entscheidet der TE.
Ich schreibe hier meine Meinung, lässt sich immer unter jedem Beitrag lesen. Du entscheidest schließlich auch nicht, was hier hilfreich ist... oder unpassend usw.
Ich hatte die bisherigen Fragen des TE vor allem so verstanden, ob ihm vom Forum zugesagt/positiv bestätigt werden kann, dass das JC die KDU für eine dann bezogene Wohnung Nr. 1 oder 2. zur Hälfte/kopfteilig leistet.

Dass es völlig irrelevant ist, in welchem Zimmer nun was stattfindet, ist wohl inzwischen angekommen.
Dass im vom TE geschilderten Fall des TE sowieso keine BG vorliegen kann, ist dem TE selbst bekannt und schon im EP erklärt.

Ich halte es durchaus für angezeigt, auf in nächster Zukunft denkbare und nicht völlig unrealistische Probleme hinzuweisen.
DAS ist in diesem Falle mein Hinweis auf den § 9(5) SGB II... auch wenn vom TE eine HG vehement abgestritten wird. Die Problematik mit der HG wird sich mE zeitlich eher stellen als die einer evtl. hohen BK-Nachzahlung für die neue Wohnung.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Zitat:
DAS ist in diesem Falle mein Hinweis auf den § 9(5) SGB II


Und DAS ist eben nicht das einzige denkbare zukünftige Problem, sodass andere durchaus auch auf andere solcher denkbaren, zukünftigen Probleme hinweisen dürfen, ohne sich vorhalten lassen zu müssen, dass sei nicht hilfreich.

Zitat:
Die Problematik mit der HG wird sich mE zeitlich eher stellen als die einer evtl. hohen BK-Nachzahlung für die neue Wohnung.


Wahrscheinlich ja. Dennoch besteht auch die andere denkbare Problematik, bzw. ist jedenfalls nicht ausgeschlossen. Und die (fehlerhaft?) vermutete HG dürfte deutlich einfacher vom Tisch zu bekommen sein, als dann zukünftig unangemessen hohe KdU, respektive Heizkosten. Hilfreich sind dennoch beide Hinweise, oder besser gesagt, können beide Hinweise sein.

Gruß,

Axel

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#17
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für eure Antworten. Also die Entscheidung wurde für die erste Wohnung getroffen. Und nein, mein Sohn wurde nichts für mich bezahlen. Sollte also eine Nebenkostennachzahlung aufkommen, wäre das von mir zu tragen. Ich habe aber ein klein wenig gespart, so dass das jetzt nicht so sehr das Problem wäre.
Meine Frage noch, man müsste für die Wohnung eine Küche kaufen. Die Kosten würden wir kopfanteilig aufteilen und das auch im Mietvertrag festhalten. Das müsste ja passen, oder? Wir nutzen die Küche ja beide.
Und noch eine dumme Frage, wenn ich größere elektrische Geräte mitbringe, kann ich hier von meinem Sohn eine Nutzungsgebühr verlangen oder zählt das dann als Einkommen?

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#18
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Also die Entscheidung wurde für die erste Wohnung getroffen.
Das werden dann ca. 700,-warm sein. Ist die örtl. RiLi mit den 600,- denn noch aktuell ?
Übrigens: Außer den Haushalts-Stromkosten (ca 41,-) wird das JC auch die Internet/Telefonie-Kosten (ca.45,-) gem. EVS aus den mtl. KDU herausrechnen. Es sei denn, du weist weniger tatsächliche Kosten nach...
Zitat (von Lisaro ):
man müsste für die Wohnung eine Küche kaufen. Die Kosten würden wir kopfanteilig aufteilen ...
Ja, Ausgaben sind dem JC egal.
Zitat (von Lisaro ):
wenn ich größere elektrische Geräte mitbringe, kann ich hier von meinem Sohn eine Nutzungsgebühr verlangen oder zählt das dann als Einkommen?
Ja, du kannst eine Nutzungsgebühr verlangen. Wenn das im MV enthalten ist, dürfte das mE als sonstiges Einkommen voll angerechnet werden, sofern es mtl. 10,- oder mehr sind.

Ich las neulich, manche Gerätebesitzer verlangen sogar für Abnutzung von Waschmaschinen eine *Gebühr* von ihrem Mitbewohner... soll aber hier nicht das Thema sein. :smile:

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#19
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Also die örtliche Richtlinie, was die KDU angeht, ist von 2022 & müsste somit ja aktuell sein.

„Übrigens: Außer den Haushalts-Stromkosten (ca 41,-) wird das JC auch die Internet/Telefonie-Kosten (ca.45,-) gem. EVS aus den mtl. KDU herausrechnen. Es sei denn, du weist weniger tatsächliche Kosten nach..."
Was meinst du damit genau? Die Strom- und Internetkosten werden doch vom Regelsatz bezahlt…. Also natürlich bezahle ich hier auch die Hälfte von allem, was anfällt, aber inwiefern ist das für das JC relevant?




-- Editiert von User am 16. April 2023 18:03

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#20
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Was meinst du damit genau?
Genau das, was ich schrieb.
Du hast geschrieben: Im Untermietvertrag sind sämtliche Kosten aufgelistet, die jeweils zur Hälfte von mir bezahlt werden müssen. Das betrifft natürlich neben der Warmmiete auch das Internet, Strom usw.
Dort steht zB
- Größe der Unterkunft: 47 m²
- Grundmiete 450,-
- kalte Betriebskosten/Nebenkosten incl. Internet und Strom 150,-
- Heizkosten 100,-
Zu zahlen am 1.d. Monats an Herrn x aufs Konto y---700,-.

Das JC zahlt dir den Regelbedarf von 502,-, darin sind 1x Strom-und Internetkosten (86,-) enthalten.
Das JC zahlt die Strom-u. Internetkosten aus dem Untermietvertrag nicht nochmal.
Das JC zieht deshalb von den 700,-lt. Vertrag vermutlich 41+45= 86,- ab. Zahlt dir als KDU dann nur 614,- .
Du gibst deinem Sohn die Summe für Strom+Internet aus deinem Regelbedarf.

Ja, von 2022 dürfte aktuell sein.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#21
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Achso. Die circa 300 € NK, also pro Person 150 €, sind ohne Strom und Internet. Das sind sozusagen nur die NK, die von dem Hauptvermieter festgelegt werden. Mein Sohn zahlt Strom und Internet unabhängig vom Vermieter. Bei mir steht es dann eben zusätzlich im Mietvertrag, dass ich 50% zu bezahlen habe. Dass das nicht doppelt bezahlt wird, ist klar.
Die kalten Betriebskosten werden bis zu 100 € vom Amt übernommen. Bei den 150 € handelt es sich eben um die kalten Betriebskosten und die Heizkosten. Passt also, oder?

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#22
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Achso
Dann prüft doch bitte, was tatsächlich dann im Untermietvertrag stehen soll. Wenn dort nichts steht...gibts fürs JC auch nichts abzuziehen.
Zitat (von Lisaro ):
Bei mir steht es dann eben zusätzlich im Mietvertrag, dass ich 50% zu bezahlen habe.
Wieso denn nun zusätzlich?
Warum steht in deinem UM-vertrag nicht einfach:
- Größe der Unterkunft: 47 m²
- Grundmiete 550,-
- kalte Betriebskosten/Nebenkosten 100,-
- Heizkosten 50,-

Zitat (von Lisaro ):
Mein Sohn zahlt Strom und Internet unabhängig vom Vermieter.
Ja. Du gibst deinem Sohn die Hälfte bzw. das, was er von dir verlangt...aus deinem Regelbedarf.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#23
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Wie meinst du das, dass es nichts anzuziehen gibt? Im Untermietvertrag stehen neben der Kaltmiete, die Nebenkosten, die Heizkosten und extra aufgelistet Strom, Internet und Kabelfernsehen. Ist das zu meinem Nachteil, nur weil Strom und internet da extra aufgeführt ist? Also nicht als Teil der NK, sondern als ein extra Bereich.

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#24
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Abziehen bedeutet etwas von einer Summe subtrahieren. Die Summe wird dann geringer.

Zitat (von Lisaro ):
Im Untermietvertrag stehen neben der Kaltmiete, die Nebenkosten, die Heizkosten und extra aufgelistet Strom, Internet und Kabelfernsehen.


Ja, aber Strom+Internet+Kabel---- diese Kosten werden dir schon mit dem Regelbedarf bezahlt.
Von 700,- würden dann 41+45=86,- ---abgezogen---> und nur 614,- (700-86) als KDU an dich gezahlt.

Zitat (von Lisaro ):
sondern als ein extra Bereich.
Aber im Untermietvertrag--- ob es Sonder oder Extraliste oder pillepalle heißt---> diese Kosten sind schon im Regelbedarf !!!

Nochn Versuch: Steht das so im Untermietvertrag?

Wohnfläche 47 m²
Kaltmiete x€
+ NK x€
+ Heizkosten x€
+ Extrakosten x€
Summe Untermiete =700,-€

Wenn das JC an dich nur 614,- KDU zahlt und du deinem Sohn 50% der Extrakosten aus deinem Regelbedarf geben musst--- erkenne ich durchaus einen Nachteil für dich, quasi einen doppelten.

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#25
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4437x hilfreich)

Zitat:
Wenn das JC an dich nur 614,- KDU zahlt und du deinem Sohn 50% der Extrakosten aus deinem Regelbedarf geben musst--- erkenne ich durchaus einen Nachteil für dich, quasi einen doppelten.


Nein, es gibt keinen Nachteil. Ob nun im Untermietvertrag nur die reinen KdU mit 614 Euro aufgeführt sind und vom Jobcenter übernommen werden, oder im Untermietvertrag stehen neben den KdU auch andere Kosten die vom TE zu zahlen sind und das Jobcenter übernimmt trotzdem 614 Euro KdU, macht keinen Unterschied. Ob jetzt die Kosten für Internet, Telefon, was auch sonst immer, im Untermietvertrag, in einer gesonderten Vereinbarung oder allein in den Köpfen der Beteiligten stehen, ändert nichts daran, dass diese aus der Regelleistung zu tragen sind. Wo soll da ein Nachteil sein, wenn in beiden Fällen das Ergebnis dasselbe ist?

Gruß

Axel

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#26
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Nochn Versuch: Steht das so im Untermietvertrag?

Wohnfläche 47 m²
Kaltmiete x€
+ NK x€
+ Heizkosten x€
+ Extrakosten x€
Summe Untermiete =700,-€


Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht so ganz. Im Untermietvertrag steht folgendes (fiktives Beispiel):
"Kaltmiete gesamt: 1000 Euro, Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 500 Euro
Kalte Betriebskosten gesamt: 200 Euro, Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 100 Euro
Heizkosten: 100 Euro, Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 50 Euro
Gesamtmiete: 1300 Euro, Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 650 Euro.

Die monatlichen Extrakosten (sonstige Wohnkosten) setzen sich wie folgt zusammen:
Gesamte Stromkosten: 100 Euro. Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 50 Euro
Kabelfernsehen: 10 Euro. Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 5 Euro
Internet/Telefon: 50 Euro. Kopfanteiliger Betrag des Untermieters: 25 Euro

Sämtliche Nachzahlungen, die die oben genannten Posten betreffen, sind vom Untermieter kopfanteilig zu tragen. Bei einer Erstattung der oben genannten Posten, wird dem Untermieter der kopfanteilige Betrag der Erstattung ausbezahlt"

--> Das Ganze natürlich als Tabelle :)

-- Editiert von User am 20. April 2023 18:39

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#27
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Nein, es gibt keinen Nachteil.
Nicht? Wenn im MV 700,- als gesamte Untermiete steht und das JC davon 86,- abzieht---der Vermieter/Sohn aber 700,- haben will, und der TE aus dem Regelbedarf dann 50% der tats. Extrakosten an den Sohn gehen sollen--- ist kein Nachteil?
Zitat (von AxelK):
Ob nun im Untermietvertrag nur die reinen KdU mit 614 Euro aufgeführt sind
Das ist ja höchstwahrscheinlich nicht der Fall.
Wie sollte der Vermieter/Sohn denn auf reine Kosten (NKM+BK+HK) von 614,- kommen?
Kennt der oder der TE denn jetzt schon die tatsächlichen Extrakosten? Man hat sich doch gerade erst für die Anmietung der Wohnung 1 entschieden.

Die Wohnung kostet 1400,- warm. Das JC soll 700,- also die Hälfte der gesamten Mietkosten zahlen.

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#28
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Kennt der oder der TE denn jetzt schon die tatsächlichen Extrakosten? Man hat sich doch gerade erst für die Anmietung der Wohnung 1 entschieden.

Die Extrakosten sind:
Telefon/Internet --> Hierfür wird ein Vertrag von meinem Sohn abgeschlossen. Betrag ist bekannt, sobald der Vertrag abgeschlossen wurde.
Kabelfernsehen --> Betrag ist ebenfalls bekannt.
Strom --> Hier ist natürlich nur die monatliche Vorauszahlung bekannt. Am Jahresende kommt es dann evtl. eben zu einer Nachzahlung bzw. Erstattung.
Im Mietvertrag ist ebenfalls genannt, dass sämtliche Nachzahlungen oder Erstattungen kopfanteilig zu begleichen sind bzw. das Geld kopfanteilig erstattet werden (siehe Beispiel oben). Oder muss man dann echt einzeln aufführen, dass z.b. die Kosten bei einer monatlichen höheren Telefonrechnung, wenn zb. mal ins Ausland telefoniert wird, auch kopfanteilig bezahlt werden müssen? Das ist doch dann auch einfach nur eine Nachzahlung...
Wo ist das Problem?

Zitat (von Anami):
Nicht? Wenn im MV 700,- als gesamte Untermiete steht und das JC davon 86,- abzieht---der Vermieter/Sohn aber 700,- haben will, und der TE aus dem Regelbedarf dann 50% der tats. Extrakosten an den Sohn gehen sollen--- ist kein Nachteil?

Aber als gesamte Untermiete stehen ja keine 700 Euro... Bitte schaue dir doch mein fiktives Beispiel, wie die einzelnen Posten im Untermietvertrag aufgeführt sein sollen, oben an.

-- Editiert von User am 20. April 2023 19:18

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#29
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31611 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Lisaro ):
Aber als gesamte Untermiete stehen ja keine 700 Euro
Jamei--- jetzt hammersch... :smile:
Zitat (von Lisaro ):
Sorry, aber ich verstehe es immer noch nicht so ganz.
Ich merks. Ich hatte ja schon mehrfach gefragt, was denn nun wirklich im Untermietvertrag steht... oder besser dann stehen sollte.
Nun also 650,- für die 50%. Und nur für KM+BK+HK.

Diese ganze Offenbarung mit kopfanteilig... das ist doch unnötig. Vor lauter kopfanteilig wird einem ja ganz schwindlig...
Es hat das JC nur zu interessieren, was DU als Untermieter lt. Vertrag zu zahlen hast. Bei 2 Personen eben kopfanteilig, wenn es im Vertrag nicht anders steht. Manch einer ist ja nur Untermieter mit 1Zimmer und der Hauptmieter bewohnt und zahlt für 7 Säle...

Wenn nun die Extrakosten so aufgeführt stehen, wird das JC sie einfach NICHT berücksichtigen.
Und logischerweise auch nichts abziehen.
Das mit den Extrakosten muss aber gar nicht im Vertrag stehen. Warum? Weil du das ( wieviel das dann auch immer sein wird) sowieso aus dem Regelbedarf zahlst.

Das JC würde dann hoffentlich 650,- als KDU leisten. Nämlich nur Kaltmiete+BK+HK=650,-

Warum will man eigentlich nun dem JC mit ausgebreiteten Armen alle Wohnkosten des Hauptmieters präsentieren?
Stell dir vor, es wäre ein fremder Hauptmieter. Würde der in den Untermietvertrag schreiben, wie hoch seine Miete an den Vermieter ist?

Vielleicht ist es inzwischen untergegangen: Das JC würde zunächst auch mehr als max. angemessen lt RiLi
für 1 Person zahlen.
Die ganze Fisselei ist umsonst.
Und eine Tabelle ist auch unnötig.


-- Editiert von User am 20. April 2023 20:06

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#30
 Von 
Lisaro
Status:
Frischling
(22 Beiträge, 0x hilfreich)

Also das ganze sollte natürlich als Tabelle aufgeführt werden und nicht jedes Mal kopfanteilig davor geschrieben werden…
Ist es aber denn irgendein Nachteil, wenn da als Extrakosten noch die Strom und Internetkosten aufgelistet werden? Wir machen den Untermietvertrag ja nicht nur für das JC & hätten das eigentlich gerne mit drin, da die Kosten ja wirklich zu begleichen sind.
Und was das kopfanteilig angeht, ist das nicht gut, wenn das alles aufgelistet ist? Also vielleicht braucht man es nicht als Tabelle & nicht alles einzeln aufgelistet, aber einfach grundsätzlich, dass alles kopfanteilig läuft & mein Sohn kein Profit aus dem JC schlagen will oder dergleichen. In einer WG zahlt ja auch jeder die Hälfte von allem, außer die Zimmer haben eine deutlich andere Größe, was ja aber nicht der Fall ist.

Andere Frage, wie sieht das mit zb anfallenden Schöhnheitsreparaturen aus? Im Hauptmietvertrag steht, dass Schönheitsreparaturen von dem Mieter (also der Hauptmieter) bis zu einem bestimmten Betrag im Jahr von dem Mieter bezahlt werden muss. Die Hälfte des jeweils eventuell anfallenden Betrags soll ebenfalls von mir übernommen werden. Damit möchten wir dem JC erstens verdeutlichen, dass wir auch wirklich bei allem getrennte Kasse machen & zweitens, da wir auch wirklich danach leben. Meine Frage nun, inwieweit interessiert das JC so etwas? Also müsste man hier (unter der Annahme, dass man den Hauptmietvertrag nicht vorlegen möchte) ebenfalls den gesamten Betrag hinschreiben und dann dass diese vom Untermieter kopfanteilig zu übernehmen wären?

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