Abrechnung nach Kündigung eines Pflegedienstes

5. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
go353057-82
Status:
Schüler
(150 Beiträge, 17x hilfreich)
Abrechnung nach Kündigung eines Pflegedienstes

Hallo zusammen,

angenommen, bei einem Patienten werden die Kosten eines ambulanten Pflegedienstes teils von der Pflegekasse und teils (zum größten Teil) vom Fachamt für Grundsicherung im Alter.

Normalerweise kommt ein administrativer Mitarbeiter des Pflegedienstes am Anfang des Monats zum Patienten, damit dieser mit seiner Unterschrift die im Vormonat erbrachte Leistungen des Pflegedienstes bestätigt.

Nun kündigt der Patient das Pflegedienst zur Miete eines Monats.

Wie viel Zeit hat danach das Pflegedienst, um die Unterschrift des Patienten zu holen, um dessen Leistung für die Hälfte des Monats von der Pflegekasse und dem Fachamt für Grundsicherung zu holen?

Wie muss bzw. kann die Unterschriftanforderung überhaupt erfolgen?
Muss das Pflegedienst mit dem Patienten telefonisch einen Termin für einen Hausbesuch zum Unterschreiben des Dokuments vereinbaren?
Was ist, wenn der Patient nicht erreichbar ist?
Oder schickt dann das Pflegedienst das Dokument einfach per Post mit Aufforderung, dieses auf eigene Kosten unterschrieben zurückzuschicken?

Gibt es Konstellationen, unter denen das Pflegedienst das Dokument ohne Unterschrift des Patienten bei der Pflegekasse und dem Fachamt für Grundsicherung einreichen könnte und dieses genehmigt würde? Nach dem Motto, der Patient hat sich nicht wegen irgendwelcher nicht erbrachten Leistungen gemeldet, also wurden die erbracht?

Danke

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122665 Beiträge, 40166x hilfreich)

Zitat (von go353057-82):
Muss das Pflegedienst mit dem Patienten telefonisch einen Termin für einen Hausbesuch zum Unterschreiben des Dokuments vereinbaren?

Nein.



Zitat (von go353057-82):
Was ist, wenn der Patient nicht erreichbar ist?

Das ist dann Pech.



Zitat (von go353057-82):
Oder schickt dann das Pflegedienst das Dokument einfach per Post mit Aufforderung, dieses auf eigene Kosten unterschrieben zurückzuschicken?

Auch das wäre denkbar.



Zitat (von go353057-82):
Gibt es Konstellationen, unter denen das Pflegedienst das Dokument ohne Unterschrift des Patienten bei der Pflegekasse und dem Fachamt für Grundsicherung einreichen könnte und dieses genehmigt würde?

Selbstverständlich gibt es diese.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3678 Beiträge, 586x hilfreich)

Zitat (von go353057-82):
Wie muss bzw. kann die Unterschriftanforderung überhaupt erfolgen?
Muss das Pflegedienst mit dem Patienten telefonisch einen Termin für einen Hausbesuch zum Unterschreiben des Dokuments vereinbaren?
Was ist, wenn der Patient nicht erreichbar ist?
Oder schickt dann das Pflegedienst das Dokument einfach per Post mit Aufforderung, dieses auf eigene Kosten unterschrieben zurückzuschicken?

Sie haben doch den Vertrag ihres Verwandten, dort können sie nachlesen, wie es sich im Falle einer Kündigung verhält.
Oder nehmen sie mit dem Pflegedienst Kontakt auf, dann erfahren sie, wie es gehandhabt wird. Häufig geschieht das nicht sofort, da die Pflegedienst überfordert sind.

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