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Angemessene Kosten für Unterkunft

 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(841 Beiträge, 184x hilfreich)
Angemessene Kosten für Unterkunft

Guten Tag
Scheinbar gibt es neue Richtlinien wonach die Arge nicht mehr bei einer unangemessenen Wohnungsgröße, zumindest die Höchstgrenzen ausschöpfen muss. Kann die Arge jetzt plötzlich diese Leistungen ohne irgendwelche Hinweise und Informationen senken ?

Hier Auszug aus den KdU für unseren Landkreis

Sind die Kosten einer nach den vorstehenden Maßstäben zu großen Wohnung nicht höher als anzuerkennende Kosten einer Wohnung in angemessener Größe, können diese Unterkunftskosten anerkannt werden.
Die Höchstwerte für die Wohnungsgrößen bilden grundsätzlich nur die Obergrenzen für angemessenenWohnraum. Es besteht kein Anspruch darauf, diese Grenzen auch in vollem Umfang auszuschöpfen.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Kosten Wohnung Anspruch Unterkunftskosten


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
CBW
Status:
Lehrling
(1635 Beiträge, 969x hilfreich)

Hallo,
du hast deine Frage ja schon selber beantwortet. Die Arge KANN diese Höchstgrenzen ausschöpfen, muss sie aber nicht. Die Arge kann also die Unterkunftskosten auf die zustehende Wohnungsgröße anpassen. Dies tut sie in der Regel erst nach 6 Monaten. Und auch nur dann, wenn diese Maßnahme vorher angekündigt wurde. Du musst aber dafür nicht ausziehen, die angemessenen Kosten werden auch weiterhin übernommen. Den Rest musst du dann halt selber finanzieren.

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#2
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(841 Beiträge, 184x hilfreich)

Danke für die Antwort

Komisch ist bloß, das die 6 Monate schon seit 2 Jahren rum sind ! Die nicht ausgeschöpfte Höchstgrenze liegt aber noch unter der tatsächlichen Miete.
Eine Mitteilung habe ich auch nicht erhalten, sondern wurde vor vollendete Tatsachen gestellt.

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#3
 Von 
Gerd aus Berlin
Status:
Lehrling
(1448 Beiträge, 778x hilfreich)

Welches sind denn die "vollendeten Tatsachen"?

Gruß aus Berlin, Gerd

-----------------
"I got two reasons why I cry away each lonely night,
(Mein Lieblingslied ist zu lang!)"

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#4
 Von 
AxelK
Status:
Gelehrter
(11979 Beiträge, 4006x hilfreich)

@Slavonia:

Ich habe Dir allerdings vor 1 oder 2 Jahren schon mehrfach geschrieben, dass die Wohnungsgröße bei der Beurteilung angemessener Unterkunftskosten allenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Entscheidend ist, ob die Kosten angemessen sind. Das scheint dann jetzt endlich auch Eure Kommunge erkannt zu haben.

Gruß,

Axel

-----------------
"Ausführliche Infos zu ALG 2 auf meiner Website: http://www.axelkrueger.info"

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#5
 Von 
Slavonia
Status:
Praktikant
(841 Beiträge, 184x hilfreich)

Danke für die Antworten
Das mag durchaus richtig sein, die Arge müsste aber nachweisen, das Wohnraum zur Verfügung steht. Hier jetzt für 2 Personen jetzt für die 277.- €
Dazu steht in der KdU:

Die ARGE muss ebenfalls die konkrete Verfügbarkeit von angemessenemWohnraum prüfen, um gegenüber dem Betroffenen und im Falle eines Gerichtsverfahrens belegen zu können, dass eine angemessene Wohnung erhältlich ist. Deshalb ist zum Zeitpunkt der beabsichtigten Absenkung der
unangemessenen Kosten (z.B. im Internet über www.google.de unter dem Stichwort „Wohnungssuche") zu recherchieren, ob Wohnungen mit angemessenen Kosten im zumutbaren Umzugsbereich des Hilfebedürftigen vorhanden sind. Soweit angemessener Wohnraum verfügbar ist,
sind ein bis drei angemessene Mietangebote in der Akte zu dokumentieren.

Ich habe durch eine Zeitungsanzeige versucht Wohnraum zu finden und es haben sich ganz viele gemeldet, die Ihren letzten Dreck los werden wollten. Von das würde für EUCH ausreichen, bis " Na für EUCH maler ich doch nicht noch die Wohnung" war alles dabei. Selbst der Bürgermeister und der der Nachbargemeinde haben auch mit Hilfe der Wohnungsverwaltung nichts gefunden. Auch eine Vereinbarung mit ASB Wohnungsnothilfe wurde unterschrieben, Angebote in 5 Monaten , 0 !
Bei einer Wohnung die ich gefunden habe, wurde immer wieder etwas von Arge bemängelt, bis der Vermieter nach 5 Monaten nicht mehr warten wollte. Erst waren die Nebenkosten zu hoch, dann wurde die Staffelmiete bemängelt, dann der Zeitmietvertrag von 10 Jahren, dann die Abrechnungsmodalitäten für den Gasanschluss.

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