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BAFÖG-Problem

 Von 
hannibanni
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)
BAFÖG-Problem

Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich BAFÖG.
Ne Freundin von mir hat ne Zeit BAFÖG erhalten. Als sie es beantragte, gab sie ein Konto nicht mit an. Diese Konto war für ihren Führerschein gedacht, den sie auch gemacht hatte, aber nicht das ganze Geld benötigte. Es waren wohl noch so 300-500€ drauf.
Vor einiger Zeit kam ein Brief vom BAFÖG-Amt, in dem stand sie hätte eben dieses Konto nicht angegeben und müsse deshalb 500€ Zahlen. Dieses Geld hatte Sie dann auch überwiesen (nicht das es ihr nicht weh täte, sie hat nicht gerade viel).
Jetzt kam aber letzte Woche noch ein Brief, in dem stand, das das Geld zurück überwiesen wurde , und Sie jetzt nicht diese 500€, sondern den ganzen Betrag den sie vom BAFÖG-Amt bekommen hatte (ca. 3000€ ;) . Und das nicht wie normalerweise Zinslos und in kleinen Raten, sondern inerhalb eines !!! Monats.
Wenn sie jetzt das Geld bezahlen muss, würde das Ersparte, was die Eltern seit sie ein kind ist auf ein Sparkonto einzahlen drauf gehen.
Ich wollte hier jetzt mal nachfragen ob das so korrekt ist, weil mir die sache sehr ungerecht vor kommt.
Vielen dank schon mal

PS: falls noch angaben fehlen die benötigt werden, reiche ich die gerne nach.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
BAföG Brief Eltern Freundin


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
LeoM
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 5x hilfreich)

Offenbar hat die Freundin ihr Vermögen nicht korrekt angegeben. Hierzu gehört das Konto für den Führerschein sowie ihr Sparbuch. Es ist sehr edel von den Eltern, dass sie ihr das Geld überwiesen haben - nun aber ist es ihr Vermögen, und sie muss es gemäß den Bafög-Regelungen für ihre Ausbildung anrechnen lassen. Besitzt die Auszubildende Vermögen, hat sie es bis auf eine Rücklage von 5.200 EUR voll zur Finanzierung seiner Ausbildung einzusetzen.

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#2
 Von 
hannibanni
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)

das Sparbuch läuft meines wissens auf die Eltern. Müssen die Eltern dieses Geld dafür verwenden die Rückzahlung zu Zahlen ? bzw. wenn das Sparbuch auf die Eltern läuft können sie 3000€ ja nicht als ihr Vermögen bezeichnen.
Sehe ich das richtig ?

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28380 Beiträge, 8497x hilfreich)

Mit so einer Sache würde ich einen Anwalt beauftragen.

-----------------
"Gruß, Bob
(Sozialarbeiter, Straffälligen-/Drogenhilfe)"

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#4
 Von 
LeoM
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 5x hilfreich)

Auf welchen Paragraphen des Bafög-Gesetzes wurde im letzten Bescheid verwiesen bzw. auf welche Verwaltungsvorschrift? Solche Schreiben werden doch grundsätzlich mit Begründung und Rechtsbelehrung versehen.

Politischer Hintergrund für das Handeln des Amtes könnte sein, dass die Bafög-Ämter auf Drängen des Bundesrechnungshofs im letzten Sommer einen Abgleich zwischen Bafög-Anträgen und Bankguthaben gemacht haben und dabei herausgekommen ist, dass in ganz Deutschland jeder fünfte Empfänger falsche Angaben gemacht hat.

Die Freundin sollte nicht versäumen, rechtzeitig Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen, wenn sie ihn für ungerechtfertigt hält.

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#5
 Von 
hannibanni
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 5x hilfreich)

Werde sie fragen auf welchen Paragraph in dem Bescheid verwiesen wird. Hat sie denn chancen dass sie die 3000€ ganz normal wie jeder der BAFÖG bekommt abbezahlen kann ?
Gruß Hannibanni

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#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(38273 Beiträge, 13718x hilfreich)

Sie hat einen Freibetrag beim Vermögen von 5.200 €. Falls sie neben diesem Sparbuch nicht noch weitere Geldanlagen hat, braucht sie eigentlich nichts zurück zu zahlen.

Wenn sie 3000€ zurück zahlen soll, dann hat sie dir entweder nicht Alles erzählt oder sie sollte umgehend Widerspruch einlegen.

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#7
 Von 
Thieme
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

welche Zugangsvoraussetzungen gibt es zur Beantragung, wie sind die Einkommensgrenzen der Eltern,um Bafög zu erhalten

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