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BAföG - KV-Zuschuss rückwirkend bis Jahresbeginn möglich?

17.7.2018 Thema abonnieren
 Von 
go495600-25
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
BAföG - KV-Zuschuss rückwirkend bis Jahresbeginn möglich?

Moin Leute,

angenommen Person A, 22 Jahre alt, alleinlebend, studiert an einer Privatschule, findet im Januar einen Werkstudentenjob, verdient durchschnittlich 700€ netto im Monat und bekommt dank Härtefallregelung noch 218€ BAföG.
Anfang Mai bekommt sie ein Schreiben der Krankenkasse, es müsse geprüft werden ob die Familienversicherung noch gilt - tut sie letztlich wegen des Verdienstes nicht - und wird dann umgestuft und über sich selber versichert.

Bereits im Mai hat sie ihren Sachbearbeiter beim BAföG-Amt angerufen und die Lage telefonisch erklärt, dieser meinte er benötige erstmal die Mitgliedsbescheinigung und kann erst dann was tun.

Aufgrund Unfähigkeit der Krankenkasse (mehrmals "nichts" erhalten) kam diese Bescheinigung erst Anfang Juli, rückwirkend gilt die Mitgliedschaft ab Februar bis eben heute.
Der Sachbearbeiter erhielt diese Bescheinigung unverzüglich nach Erhalt im Juli und erwähnte, dass der Bescheid nur ab April (3 Monate rückwirkend) geändert werden könne.
Es wurden 86€ mal 4 Monate (04-07) nachgezahlt - die Krankenkasse verlangt jedoch das Geld für zwei weitere Monate, eben für Februar und März.
Da 182€ Forderung der KK ungefähr dem entsprechen, was Person A im Monat an Nahrungsmitteln und Getränken ingesamt konsumiert und man als Student eben ein armes Leben führt, stellt sich die Frage ob es keine Möglichkeit gibt dennoch den Zuschuss für Februar und März gezahlt zu bekommen.

Der Sachbearbeiter verweist auf "Paragraph 13a Abs 1 und 2 in Verbindung mit Paragraph 53 BAföG"

Ich freue mich auf eure Antworten.

LG

E: In Paragraph 53 sind Versorgungsbezüge von dieser Regelung nicht betroffen - sind damit auch Kv-Zuschüsse gemeint?

-- Editiert von go495600-25 am 17.07.2018 18:10

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
go495600-25
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Weiß niemand etwas dazu?

#push

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 626x hilfreich)

Doch, ich weiß etwas, aber das wird dir nicht gefallen:
Es gibt keinen Zuschuss beim BAföG.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Terra2
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Für die Krankenversicherung gibt es sehr wohl einen Zuschuss, nämlich in Form einer Pauschale i.H.v. 86€ pro Monat.
Natürlich nur, wenn man nicht familienversichert ist und man den Beitrag eben selber zahlt.

-- Editiert von Terra2 am 21.07.2018 06:40

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 626x hilfreich)

Irrtum, sprach der Igel ...

Es kommt darauf an, warum man nicht mehr familienversichert ist.
Fällt man aus Altersgründen raus, dann gibt es den zuschuss beim BAföG.
Fällt man wegen der Höhe des eigenen Einkommens raus, gibt es keinen Zuschuss.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Terra2
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Außer man profitiert von der Härtefallregelung, dann bekommt man dennoch diesen Zuschuss, sofern man nicht bereits den max. Satz erhält.
Jedoch beantwortet das die Frage vom TE nicht.

Ich gehe davon aus, dass mit Versorgungsbezügen wohl auch diese Zuschüsse gemeint sein können.
Einfach Widerspruch einlegen und vielleicht entscheidet sich derjenige, der diesen bearbeitet, dann eben anders.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 626x hilfreich)

Welche Härtefallregelung nach welchem Paragraphen?
Bei BAföG gibt es nichts dazu, wenn man noch in der Familienversicherung sein könnte und nur wegen der Höhe des Verdienstes rausfällt.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest-12309.11.2018 09:43:45
Status:
Lehrling
(1613 Beiträge, 602x hilfreich)

Zitat (von go495600-25):
In Paragraph 53 sind Versorgungsbezüge von dieser Regelung nicht betroffen - sind damit auch Kv-Zuschüsse gemeint?


Nein.

Man hätte die Änderung unverzüglich schriftlich statt telefonisch mitteilen sollen.


-- Editiert von Tasti123 am 26.07.2018 13:51

0x Hilfreiche Antwort

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