Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
503.824
Registrierte
Nutzer

Dringend Hilfe !! Ausgesteuert jetzt Arbeitslos, was ist zu beachten?

 Von 
Eduard Schlimmermann
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Dringend Hilfe !! Ausgesteuert jetzt Arbeitslos, was ist zu beachten?

Folgendes ist mir wiederfahren:
Ich arbeitete über 24 Jahren in einem großen Deutschen Unternehmen in einer Führungsposition! Ende des Jahres 2002 achten Gerüchte die Runde vom Stellenabbau, die Gerüchte verdichteten sich und auch meine Stelle wurde immer häufiger zur Disposition gestellt. Diesem Druck hielt ich irgendwann nicht mehr Stand und ich verfiel regelrecht in Depressionen. Ich wurde dann Mitte 2003 Krankgeschrieben. Meine Stelle wurde wirklich gestrichen und ich wurde genötigt einen Aufhebungsvertrag mit Einhaltung der gesetzlichen Kündigungszeit zu unterschreiben. Die Aufhebung erfolgte dann zum 31.12.2003. Ich ging nach Unterzeichnung zum Arbeitsamt und meldete mich arbeitssuchend das war im Nov. 2003. Wie gesagt arbeitslos war damals nicht möglich da mein Vertrag ja noch bis zum 31.12.03 lief. Die ganze Zeit war ich krankgeschrieben aufgrund schwerer pychischer Störungen. Gutachten von 3 unterschiedlichen Sachverständigen belegen dies, 2 weitere Gutachten von meinen behandelnden Ärzten untermauern dies. Ich wollte mich dann im Januar 2004 Arbeitslos melden, doch da ich krankgeschrieben war, wurde mir dies verweigert, da ja die Krankenkasse Finanzielle Leistungen erhielt. Ich sollte mich erst wieder melden, wenn ich wieder in Ordnung wäre. Nun erhielt ich im November 2004 ein Schreiben von meiner Krankenkasse, daß ich zum 30.11.04 ausgesteuert würde und ich mich dann beim Arbeitsamt melden müsste. Dort stellte ich am 14.12.2004 einen Antrag auf Arbeitslosengeld. Alle erforderlichen Unterlagen reichte ich am 04.01.2005 beim Arbeitsamt ein. Nun erhielt ich am Samstag ein Schreiben wonach ich mich am 19.01.2005 beim Amtsarzt des Arbeitsamtes melden muß. Wie geht es für mich weiter, die Leute der Arbeitsagentur waren alle sehr inkompetent, erst auf mein Drängen hin wurde zur Berechnung meines ALG die letzten 24 Monate zu Grunde gelegt. Ich hab keine Ahnung was da noch kommen kann, wäre es Sinnvol mich von einem Anwalt, der sich im Sozialrecht auskennt beraten zu lassen? Kann man mich zur EU Rente drängen? Ich hab eine Stationäre Reha nicht wahrgenomen allerdings aus wichtigen Gründen! Kann mir jemand sagen auf was ich achten soll? Danke ihnen für kompetente Infos!!!

Verstoß melden

Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Antrag Arbeit Arbeitsamt arbeitslos


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 704x hilfreich)

ganz ruhig Blut erstmal!

Das Geld für einen Anwalt ausgeben würde ich nicht.

Die Krankenkasse hat korrekt gehandelt. Nach 78 Wochen ist aus mit dem Krankengeld ( § 48 SGB V ), das Sie immer wegen derselben Krankheit krank waren.

Die Krankenkasse hat Sie zu den Untersuchungen geschickt um zu prüfen, ob der Anspruch auf Krankengeld gerechtfertigt ist. Bei so langer Zeit wird das immer gemacht.

Nach dem "aussteuern" sollte man sich arbeitslos und arbeitssuchend melden. Hierauf hat Sie die Krankenkasse hingewiesen.

Das Arbeitsamt prüft nun seinerseits ( völlig unabhängig von den Entscheidungen der Krankenkasse ) in welchem Zustand Sie sich befinden, also welche Arbeit verrichtet werden könnten, für was Sie vermittelbar wären. Auch ob Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Es kann bei der Untersuchung herauskommen, das Sie einen Rentenantrag bei der LvA/Bfa stellen sollen.

Das mit der stationären Reha ist ohne Belang. Beim Arbeitsamt ( oder Bundesagentur für Arbeit ) sollten Sie immer am Druck machen sein, sonst dauert es.

-- Editiert von Jogibear am 11.01.2005 17:34:45

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#2
 Von 
Eduard Schlimmermann
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

und weiter:
Ich war also am 19.01.2005 beim Amtsarzt der Agentur für Arbeit und der schüttelte nur mit dem Kopf. Er schickte mich nach knapp 10 Minuten nach Hause und stellte meine Arbeitsunfähigkeit fest. Ich soll nun ein Antrag auf eine Reha stellen. Wir haben sogar darüber gesprochen das ich zwar eine Mitwirkungspflicht hätte aber aufgrund meiner persöhnlichen Umstände nur eine wohnortnahe Tagesklinik aufsuchen kann.
Er sagte mir weiterhin, daß die BFA nachdem ich die Eilaufnahme zur stationären Reha nicht ( gut begründet ) angetreten habe, den Antrag auf diese Reha direkt in einen EU - Rentenantrag umwandeln kann. Allerdings , wie sieht es jetzt aus mit dem Arbeitslosengeld? Als arbeitsunfähig eingestufter bekome ich diese Leistung gar nicht. Der Amtsarzt sagte , wie gesagt ich soll den Antrag umgehed stellen, dann würde ich von der Agentur für Arbeit zwar kein arbeitslosengeld sonder Übergangsgeld erhalten. Wie hoch ist denn dieses Übergangsgeld? So hoch wie das krankengeld oder so hoch wie das Arbeitslosengeld?
Ich weiß viele Fragen, aber ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Denn heute erhielt ich nun einen Brief von der Agentur für Arbeit, ich mß nun schon am 01.02.05 zum Arbeitsvermittler, er htte zwischenzeitlich Bescheid vom Amtsarzt erhalten. Wie soll ich denn innerhalb von 5 Tagen nachweisen das ich einen Reha Antrag gestellt habe?

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#3
 Von 
hasshass
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, du hast nirgends dein Alter angegeben, daher kann ich nicht beurteilen welche Rentenregelung für dich in frage kommt.

So wie du schreibst, bist du bei klarem Verstand und somit nach heutiger Gesetzeslage kein Rentenfall.

Bei der Reha wirst du quasi unter Beobachtung gestellt.

Maßgebend sind die Psychologen, deren Aufgabe es ist deine wahre Motivation zu ergründen.

Dies wird dann direkt an die BfA gemeldet, teilweise wirst du es auch dann in deinem Entlassungsbericht wiederfinden.

Bereite dich gut vor, ich glaube nicht dass du überzeugen kannst dass du keine 3 Stunden täglich mehr den Besen schwingen kannst.

Weitere Infos unter:
www.chefduzen.de

Meine Kontaktadresse um uns auszutauschen:
liza.soner@web.de

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#4
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 704x hilfreich)

nehmen Sie den Termin am 01.02.05 war.

Hier können Sie alle offenen Fragen mit Ihrem Sachbearbeiter klären.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#5
 Von 
Eduard Schlimmermann
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Also ich war heute beim Sachbearbeiter der Agentur für Arbeit, er teilte mir mit, daß der Amtsarzt in seinem Gutachten feststellt, daß ich weniger als 3 Stunden täglich zur Verfügung stehen würde und somit für die Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung stehen würde. Meine Leistungen würden wie gehabt weiter gezahlt. Ich soll mich gelegentlich melden und Mitteilung machen ob sich mein Gesundheitszustand geändert hat. Er wollte auch wissen obich inzwischen einen REHA Antrag gestellt hätte, aber Unterlagen etc. wollte er überhaupt nicht sehen. Auf meine Frage nach der Höhe und ob ich Übergangsgeld anstelle von Arbeitslosengeld bekomme wußte er keine Antwort, wie überhaupt auf meine Fragen. Er meinte nur zu mir als ich gerade gehen wollte:" wenn Sie uns in Ruhe lassen, dann lassen wir Sie auch in Ruhe !" Ich fragte nach was er mit dieser Aussage meinen würde, er antwortete:" na überlegen Sie mal!"
Also manchmal habe ich den Eindruck als hat bei dieser Agentur für Arbet überhaupt keiner einen Durchblick von dem was er da tut!!
Deshalb hoffeich weiterhin auf kompetente Antworten von Leuten die einen ähnlichen Werdegang haben/hatten!
Ach ja zur Frage nach meinem Alter, ich bin 41 Jahre alt!

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#6
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(16701 Beiträge, 7304x hilfreich)

An Ihrer Stelle würde ich jetzt mit der Bescheinigung des Amtsarztes zum Sozialamt gehen, die müssen Sie genau darüber aufklären, welche Schritte zu tun sind.
Reha-Antrag, Rente, je nachdem.

Da das Sozialamt die letzte Instanz ist, die zahlen muß, sind die auch sehr daran interessiert, Sie aufzuklären.

Auch die KK müßte Ihnen weiterhelfen können.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#7
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 704x hilfreich)

wenn Sie weniger als 3 Stunden arbeiten können, besteht ggf. Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung ( früher Berufsunfähigkeitsrente )

Einen Antrag kann man beim Rentenversicherungsträger (lva, bfa )stellen. Das hat der Sachbearbeiter mit "Reha Antrag" gemeint.

Sonst finde ich das Verhalten von dem unter aller Kanone.

-- Editiert von Jogibear am 02.02.2005 09:12:45

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#8
 Von 
Eduard Schlimmermann
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,
wurde erneut zu einem Termn gebeten, diesmal anderer Sachbearbeiter, wollte wissen, wann ich den Antrag auf Reha gestellt habe! Da ich alles per Einschreiben versendet habe , habe ich den Einschreibbeleg zusammen mit dem kopierten Antrag, diesmal meinte der sachbearbeiter, ich sollte ein Schreiben an den Rentenversicherungsträger aufsetzen und darum bitten, daß mein Reha Antrag in einen EU-Rentenantrag ugewandelt werden soll! Sonst keine Leistungen mehr! Hab ich natürlich gemacht, aber ich wußte nicht daß sowas so einfach möglich ist!
Bitte um eure Erfahrungen !!!

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#9
 Von 
Biene4
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)

hei. Ich habe gerade das gleiche Problem wie Du, bin seit 07.2003 krankgeschrieben, ausgesteuert und das Arbeitsamt müßte seit 04.01.05 ein Übergangsgeld für mich zahlen. Ich habe im November bereits Ewerbsunfähigkeitsrente beantragt, zur Kur wollte ich fahren, als es endlich genehmigt war, war ich Kur und reiseunfähig. Ich weiß das später bei Auszahlung der Rente - die Zeit während EU-Rente gezahlt wurde, nicht nachteilig behandelt oder gar abgezogen wird. Es wird bei einer Elternzeit, Erziehungszeit angerechnet, (keine Fehlzeiten).
Ich war bereits 4 mal beim Arbeitsamt und habe nach Geld gefragt, und werde jedesmal nach hause geschickt. Das Problem dazu ist, daß ich zum 31.03.05 beim Arbeitgeber ausscheide mit Abfindung. (Mir wurde es aufgrund meiner Krankheit nahegelegt). Das Arbeitsamt möchte erst zahlen ab 01.04.2005, somit währen 12 Wochen Sperrzeit. Kündigungszeit ist dann eingehalten. Aber wo bleibt das Übergangsgeld. Seit Januar habe ich keine Geld mehr erhalten. Würde mich freuen, weiter zu verfolgen, wie das Arbeitsamt sich verhält. :(

1x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#10
 Von 
Der Schwabe
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo!
Bin froh das ich dieses Forum gefunden habe.
Mein Alter 49 .
Diese Probleme kenne ich auch fast alle:
22.09.2004 ausgesteuert aber erst zum 31.12.2004 gekündigt. 4 Monate kein Geld,
ohne Amtsarzt „6“ verschiedene Sachbearbeiter auf dem Arbeitsamt.
Einer inkompetenter und unwissender als der/die Andere.
Bis 12:30 Uhr ist offiziell für das Publikum geöffnet, um12:05 Uhr aber gehen die Ersten schon in die Pause ?!
„Tut mir leid, aber ich kann Herrn oder Frau Soundso momentan nicht erreichen. Melden sie sich am Besten morgen noch einmal. Ich gebe ihnen die Durchwahl“
Man tut´s und was soll ich sagen – Der Anrufbeantworter ist dazwischen geschaltet !
Auf Rückruf warte ich noch heute.
Jedenfalls habe ich dann doch Mitte Januar 2005 den Bescheid über die Höhe meines Arbeitslosengeldes erhalten und wenige Tage später auch meine Nachzahlung. (Nach beinahe 4 Monaten!)
Natürlich hatte ich, wie vom Arbeitsamt und meiner Krankenkasse gefordert, bei der LVA einen Antrag auf Rente (Teilweise Erwerbsunfähigkeit) gestellt. Der aber mittlerweile abgelehnt wurde. Dafür darf ich jetzt aber zu einer medizinischen Rehabilitation , die man mir zuvor 2 mal abgelehnt hatte.
Der Amtsarzt hat mich Ende Oktober für nicht vermittelbar eingestuft, da ich für mindestens die nächsten 6 Monate nur weniger als 3 Std. Täglich arbeiten kann.
Das heißt doch:„ Ich bin noch krank“, oder nicht? Oder verstehe ich da was falsch?
Momentan habe ich das Problem das ich zwar eine Kreditversicherung bei der CIV habe, die auch immer ohne Schwierigkeiten zu machen, bezahlt haben, solange ich regelmäßig die Krankmeldung meines Neurologen eingeschickt hatte. Jetzt aber, wo mich die Amtsärztin für nicht vermittelbar eingestuft hat , weil nicht arbeitsfähig, sagt mein Neurologe kann und darf er mir den Vordruck der Versicherung nicht mehr unterschreiben. Das wäre jetzt Sache des Amtsarztes. Die aber erzählt mir sie würde sich strafbar machen, würde sie mir das abstempeln und unterschreiben .
Die Bank erzählt mir, ich zähle zu den Arbeitslosen, da weniger als 3 Std. ja nicht „überhaupt nicht“ heißt, und da gelten andere Bedingungen.
Und der gelackmeierte bin ich.
Selbst mit der Vorgesetzten dieser Amtsärztin habe ich telefonisch gesprochen.
Wort wörtlich :“Ich an ihrer Stelle würde zum Anwalt gehen.“ Kein Scherz.
Seit Oktober komme ich selbst dafür auf, mein Konto ist überzogen, mein Arbeitslosengeld reicht für Miete und Kredit und für Telekom das war´s dann. Will sagen „Ich bin pleite“.
Alles weil vollkommen desinteressierte Leute sich nicht einig werden können wer seinen Stempel und seine Unterschrift auf einen Zettel setzt.
Hat jemand einen Vorschlag ? Würde mich echt freuen.

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#11
 Von 
Biene4
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)

ziemlich traurig Dein Bericht. Du kann mich gerne anmailen. Helfen kann ich Dir nicht, aber wir können uns austauschen. Ich muß noch bis zum April abwarten und dann sehen, wie sich das Arbeitsamt verhält. Versuche doch ein Attest von Deinem Neurologen zu bekommen - Du mußt es beim Arbeitsamt vorlegen, die wollen ein Attest vom Arzt. Wenn Du das hast, kannst Du es auch in Kopie bei der Versicherung vorlegen, Du bist auch beim Arzt nicht vermittelbar, weil Du krank bist. Gruß Biene4

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#12
 Von 
Der Schwabe
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo Biene4 !
Danke für Deine Reaktion. Leider hilft mir das nicht weiter. Das Geld vom Arbeitsamt kommt ja mittlerweile. Nur eben nicht von der Versicherung. Weil Arzt, Arbeitsamt, Gutachter sich untereinander nicht einig werden wer den nu dafür zuständig ist , mir den Zettel zu unterschreiben.
Aus Deinem Schreiben lese ich, dass Du Dich hast hinreißen lassen Deine Arbeitsstelle selbst zu kündigen. Oder warum die 3 Monate Sperre ? Hattest Du denn niemanden zur Seite der Dir dieses hätte ausreden können ?
Na jetzt ist es eh zu spät.
Wenn Du Deiner Firma soweit entgegen gekommen bist und selbst gekündigt hast, obwohl die mit absoluter Sicherheit wussten was da auf Dich zukommt, dann gehe hin und rede mit denen das sie Dir, wenigstens einen Teil der Abfindung jetzt schon auszahlen.
Habe ich auch gemacht. Und ich war vor dem Arbeitsgericht mit meiner Firma.
Wie sollte ich denn nach 1 ½ Jahren krank sein und mit dem bischen Geld von der Krankenkasse 4 Monate ohne irgend ein Einkommen auskommen ?
Also ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten. Das ist für die Firma eher ein verwaltungstechnischer Vorteil. Können sie so Deinen „Fall“ endlich abschließen.
Versuchs mal.
Mehr Kann ich Dir nicht sagen.
Außer das man sehr viel Geduld aufbringen muß, wenn man einmal in den Mühlen der Behörden hängt. Die Uhren laufen da etwas anders.
Gruß
Der Schwabe

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#13
 Von 
Biene4
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo Schwabe. Danke für Deine Antwort. Da ich in der Firma keine Chance mehr hatte, habe ich mich abfinden lassen. Es wurde aber auch eine 6 monatige Kündigungszeit eingehalten. Bei einer Kündigung hätte ich weniger Geld bekommen. Meine Akte lag auch schon beim Vorstand vor. Natürlich wurde ich auch aufgrund meiner Krankheit eingeschüchtet. Mein Mann meinte auch, daß es das beste ist. Andere Unterstützung hatte ich nicht. Beim Arbeitsamt weiß ich jetzt nur, daß man, wenn die Kündigungszeit nicht eingehalten wird, die Hälfte der Abfindung anrechnen lassen muß. Jetzt sind es halt zwölf Wochen. Es ist ok. Was ich nicht verstehe ist, daß das Arbeitsamt meint, der Arbeitgeber hätte etwas anderes ankreuzen können. Hätte ich dann keine Sperrzeit. ???

0x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

#14
 Von 
Der Schwabe
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 2x hilfreich)

Hallo Biene 4,
ich weiß ja nicht wie lange Du in diesem Betrieb angestellt warst und was Du mit Deiner Firma ausgehandelt hast. Ich weiß aber das es immer eine Sperre nach sich zieht wenn man selbst kündigt. In meinem Fall war es so das mir natürlich auch einige male nahe gelegt wurde zu kündigen. Hätte ich ja auch gemacht. Auf gegenseitigem Einvernehmen. Das wollte die Firma aber nicht. Dann wäre eine Abfindung bzw. Gehaltsfortzahlung für den Zeitraum meiner Kündigungfrist angestanden. Bei Angestellten nie ein Problem gewesen in dieser Firma. Ich war aber Gewerblicher.Ich war über 15 Jahre in dieser Firma, also 6 Monate lang mein Gehalt weiter zu zahlen waren sie nicht bereit. Jetzt bin ich ausgesteuert und das kam der Firma wesentlich billiger. Zu mal eine Kündigung wegen Krankheit heute kein Problem mehr ist. Vor allem müssen sie dann auch nur noch ¼ mal der Jahre der Betriebszugehörigkeit an Abfindung bezahlen. Ansonsten ½ plus der 6 Monate Kündigungszeit.
Ist ja auch Wurst.
Jedenfalls haben sie mir mein Geld sofort ausgezahlt als ich danach gefragt hatte. Und das ohne Probleme.
Gruß
Schwabe

2x Hilfreiche Antwort Verstoß melden

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

Jannis Geike Nicolas Reiser Felix Hoffmeyer
  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen