EMR Antrag gestellt

20. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Sally1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
EMR Antrag gestellt

Ich hatte den Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt nach Reha und nach einer Feststellungsmaßnahme der Rentenversicherung die abgebrochen werden musste da mein körperlicher Zustand zu schlecht wurde und ich somit als nicht arbeitsfähig eingestuft wurde.
Heute hab ich einen Bogen bekommen bzgl Anrechnung von Erziehungszeiten und 2 Monaten die "ungeklärte Zeiten" sind.
Das ist alles schick,bekomm ich hin.
Meine Frage: Heißt das die ist durch? Die wollen nur noch berechnen? Ich hab mich auf wer weiß was eingestellt und erst im August den Antrag gestellt, ich dachte das dauert nen gutes Jahr und ich bekomme Ablehnung nach Ablehnung.
Gibt es da Erfahrungswerte? Oder ist das immer der erste Schritt und danach gibt's ne Ablehnung? (Ich hab lang genug eingezahlt vor der Krankheit, das wäre kein Ausschlussgrund)
Bin ich voraussichtlich durch?

Bescheid anfechten?

Bescheid anfechten?

Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3464 Beiträge, 551x hilfreich)

Zitat (von Sally1234):
Heute hab ich einen Bogen bekommen bzgl Anrechnung von Erziehungszeiten und 2 Monaten die "ungeklärte Zeiten" sind.

Zuerst prüft die DRV ob die Voraussetzungen für eine EMR vorhanden sind.
Ist die Kontenklärung erfolgt und man ist berechtigt, dann wird der med. Teil erledigt, so ist es zumindest die Regel.
Bei einer EMR muss man erwerbsunfähig sein, eine Arbeitsunfähigkeit ist vorübergehend.
Was stand im Entlassungsbericht der Klinik, da müsste dbzgl. etwas stehen.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Sally1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hatte ursprünglich einen Antrag auf Umschulung gestellt und die Rehaklinik war eine Psychologische und konnte bestätigen dass ich aus psychologischer Sicht über 6 Stunden arbeitsfähig bin, nicht aber im alten Beruf, mit dem Vermerk dass eine physische Beurteilung von deren Seite nicht möglich ist.
Die Beraterin in der Rentenversicherung hat bezweifelt dass ich tatsächlich Vollzeit arbeiten kann und mich deshalb zur Feststellungsmaßnahme(ist ne Art Arbeitserprobung) für 3 Monate geschickt. Nach 4 Wochen haben die mich dort von 6 Stunden schon auf 1,5 Stunden runtergeschraubt und dann das ganze abgebrochen. Der Rentenversicherung wurde mitgeteilt dass ich kognitiv und psychisch für eine Umschulung geeignet sei aber mein körperlicher Zustand dies nicht zulässt. Den genauen Bericht hab ich nicht bekommen. Mir wurde in einem langen Gespräch mit einer Psychologin und einer Anwendungstherapeutin gesagt dass sie eine Empfehlung für eine Schmerzklinik mit rein schreiben werden und ich mich mit dem Gedanken anfreunden soll dass ich nicht mehr arbeiten kann. Sie meinten evtl könnte ich nach der Behandlung für ein paar Stunden was ehrenamtliches machen und sie werden mit aufnehmen dass ich in psychologische Behandlung sollte um diesen Zustand zu akzeptieren.

Den Termin für die Klinik hab ich schon, ich bin davon ausgegangen dass die Rentenversicherung das eh anordnet, wobei ich auch da im Vorgespräch gesagt bekommen habe dass nicht viel mehr Besserung möglich ist da ich die dauerhafte Gabe von Morphium oder ähnlichem ablehne (ich bezweifle dass ich mit dauerhafter Einnahme davon arbeitsfähig wäre) Einen Psychologen bekomme ich nicht, es gibt nahezu keine die Schmerzpatienten behandeln und die, die das tun nehmen nicht mal mehr Patienten auf die Warteliste. Sollte da eine Nachfrage kommen kann ich nichts anbieten und ich hab einen Umkreis von 50km abgeklappert.

Ich hab keinen Anspruch mehr auf irgendwelche Gelder, mein Lebensgefährte zahlt zur Zeit alles inkl. Meiner Versicherung. Es macht mich von daher schon nervös nach all den Horrorgeschichten die man so liest von Menschen die über Jahre kämpfen müssen

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3464 Beiträge, 551x hilfreich)

Zitat (von Sally1234):
Psychologin und einer Anwendungstherapeutin gesagt dass sie eine Empfehlung für eine Schmerzklinik mit rein schreiben werden und ich mich mit dem Gedanken anfreunden soll dass ich nicht mehr arbeiten kann

Wenn die Psychologin keine Ärztin ist, dann wird deren Bericht von der DRV nicht anerkannt werden,
Der DRV ist bekannt, dass sie in eine Schmerzklinik gehen? Dann wird sie erst deren Entlassungsbericht abwarten und dann über die EMR entscheiden.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Sally1234
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wenn die Psychologin keine Ärztin ist, dann wird deren Bericht von der DRV nicht anerkannt werden,

Die Maßnahme wurde ja von der DRV angesetzt um meine Arbeitsfähigkeit zu überprüfen, irgendeine Relevanz müsste das dann doch haben, oder?


Zitat (von Loni12):
Der DRV ist bekannt, dass sie in eine Schmerzklinik gehen?

Nein, ich hatte mich nur gleich darum gekümmert im August als mir dort gesagt wurde dass sie die Empfehlung in den Bericht für die DRV schreiben werden.
Der Termin ist im November, 5 Wochen sind angesetzt, den Bericht schicke ich dann natürlich nach, wäre es klüger das der DRV bereits mitzuteilen? Ich hätte sonst einfach den Bericht eingeschickt danach.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3464 Beiträge, 551x hilfreich)

Zitat (von Sally1234):
Der Termin ist im November, 5 Wochen sind angesetzt, den Bericht schicke ich dann natürlich nach, wäre es klüger das der DRV bereits mitzuteilen? Ich hätte sonst einfach den Bericht eingeschickt danach.

Eigentlich sollte die DRV über solche Aufenthalte informiert werden. Angenommen die DRV schickt sie zu einem Gutachter und diesen Termin können sie dann wg. dem Klinikaufenthalt nicht nachkommen.
Die DRV fordert auch Befundvorlagen von ihren Ärzten an.

Fragen sie ihren Arzt was sinnvoller ist.

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31674 Beiträge, 5593x hilfreich)

Zitat (von Sally1234):
Meine Frage: Heißt das die ist durch?
Schick doch bitte die geforderten Nachweise hin.
Dann wirst du in wenigen Wochen einen Bescheid erhalten.
Hast du für 2 Monate keinen Nachweis, wird diese Zeit ganz einfach nicht berücksichtigt. Mehr passiert nicht.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 265.431 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.398 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen
Wurde Ihr Pflegegrad zu niedrig eingestuft?
Wir schreiben Ihre Widerspruchsbegründung. Dabei entstehen für Sie keine Kosten.