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EU Rente beantragt im Feb. 2019, seit April ausgesteuert, DRV - tut sich nichts

23.8.2019 Thema abonnieren
 Von 
conny71
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
EU Rente beantragt im Feb. 2019, seit April ausgesteuert, DRV - tut sich nichts

Hallo, ich hatte im Okt.17 einen Schlaganfall, hatte früher schon mit Depressionen und Angstzuständen zu tun und bin seit dem krank geschrieben. Mein Arbeitsverhältnis als Finanzkraft besteht noch. Im Februar, riet meine Ärztin, einen Rentenantrag zu stellen , da ich im April ausgesteuert wurde, das habe ich getan und seit dem nichts von der DRV gehört außer das er eingegangen ist und das der in der Bearbeitung ist. Man hat mir auch den § Natlosigkeit nicht gegeben da ich Anfang des Jahres zu einer Reha war (in dieser Zeit hatte mein Mann einen Schlaganfall und diese Situation hat mich nochmals so richtig runtergezogen) und die festgelegt hatten das ich, nicht gleich, aber irgendwann wieder 6 Std. arbeiten könnte in meiner alten Arbeit und auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Seit meinem Schlaganfall kann ich mich nicht mehr auf längere Zeit konzentrieren bin sehr vergesslich, nicht belastbar und oft sehr weinerlich. Bin oft gar nicht in der Lage mit Behörden und anderen Institutionen zu kommunizieren was frühr in meiner Position gar kein Thema war.

Nun meine Frage; ich bekomme nur noch bis April 20 ALG1 und dann falle ich aus der KV, mein Mann und mein kleiner Sohn (10) sind bei mir Familienversichert. Bei der Rente haben sie gesagt die Bearbeitung kann bis 1 Jahr dauern, dann kann es noch sein das sie rückwirkend angerechnet wird, vorausgesetzt sie wird überhaupt bewilligt.
und was ist dann??????
Kann man irgendetwas tun das zu beschleunigen oder sollte ich aus lauter Verzweiflung doch versuchen wieder Arbeiten zu gehen? Dazu kommt aber das ich zu meinem alten AG nicht mehr will weil ich dort auch den Schlaganfall hatte aus einer Diskussion mit meinem Chef heraus. Ich dort schon sehr lange überfordert war und letztlich dann so einem vor dem Bug bekommen habe. Ich bekomme Zustände wenn ich nur daran denken muss wieder dort hin zu gehen. Also geht garnicht.

Ich bin ziemlich am Ende und weiß mir keinen anderen Rat als hier um Hilfe zu bitten ! Was kann ich tun?

-- Editiert von Moderator am 24.08.2019 19:07

-- Thema wurde verschoben am 24.08.2019 19:07

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Rechtsanwalt Jürgen Vasel
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 1x hilfreich)

Sehr geehrte Fragestellerin,

gern berate und vertrete ich Sie. Die Beratung würde 50 € kosten. Melden Sie sich bitte ggf. unter anwalt@ra-vasel.de!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

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#2
 Von 
Moderator9
Status:
Schüler
(466 Beiträge, 397x hilfreich)

Hinweis der Moderation: Das Thema wurde aus dem Unterforum "Suche Anwalt für..." hierher verschoben, da ich vermute, dass die TE lediglich ihre juristischen Probleme zur Diskussion stellen wollte, aber nicht ausdrücklich einen Anwalt sucht.

-- Editiert von Moderator9 am 24.08.2019 19:10

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#3
 Von 
fb367463-2
Status:
Senior-Partner
(6757 Beiträge, 2777x hilfreich)

Hallo

Zitat (von conny71):
Im Februar, riet meine Ärztin, einen Rentenantrag zu stellen , da ich im April ausgesteuert wurde,

Noch knapper gings nicht? :sad:

Die Bearbeitung eines Antrages auf Zuerkennung einer Erwerbsminderungsrente dauert auch im besten Fall länger als 2 Monate. Meist werden zusätzliche Befunde/Gutachten angefordert und gerade dieses verzögert den Prozess manchmal außerordentlich. Bis April '20 werden Sie aber mit einiger Sicherheit einen Bescheid erhalten haben. Was macht Ihr Mann, ist der auch erwerbsgemindert oder können Sie sich später evtl über ihn familienversichern? Und selbst wenn alle Stricke reißen *sollten*, dann verhungert hier in Deutschland keiner.

Über die Verrechnung brauchen Sie sich keine Sorgen machen - das ist ein automatischer Vorgang und der läuft intern. Die Erwerbsminderungsrente wird im Allgemeinen rückwirkend bewilligt und in der Zeit hat ja irgendwer irgendwas an Sie gezahlt: Krankengeld oder Alg1 nach §145 SGB III und letztendlich wird dann quasi nur Geld von einem Topf in den nächsten geschippt - wie gesagt, intern. Vielfach bleibt dann ein Betrag übrig (=Ihre monatliche Rente ist höher als das, was Sie bisher im Monat an Leistungen erhalten haben), dieser Überschuss wird dann an Sie ausgezahlt. Falls es umgekehrt sein sollte (um der Frage vorzugreifen) müssen Sie das "zuviel gezahlte" nicht erstatten! Aber Sie müßten ja einen Überblick haben, wieviel Erwerbsminderungsrente Ihnen zusteht, der jährliche Bescheid führt das ja auf. Davon abgezogen wird bspw der Krankenkasse Beitrag und so, also ist das ein ungefährer Wert. Aber Sie können auch mal bei der nächsten Rentenstelle vorbeischauen, wenn das bei Ihnen in der Nähe ist, der Sachbearbeiter kann Ihnen dann direkt vor Ort genaueres sagen, was die zu erwartende Höhe angeht.

Zitat (von conny71):
Kann man irgendetwas tun das zu beschleunigen oder sollte ich aus lauter Verzweiflung doch versuchen wieder Arbeiten zu gehen?
Nein und nein. Wenn Sie wieder arbeiten gehen, bevor Sie genesen sind, schaden Sie nur sich selbst.

Es steht Ihnen aber natürlich zu, sich einen anderen Job zu suchen, wenn Sie sich das zutrauen. Wenn Sie bei Ihrem bisherigen Arbeitgeber nicht mehr bleiben wollen, dann schauen Sie sich auf dem Arbeitsmarkt um, ggf in Teilzeit. Es ist auch möglich, wenn man aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen keinen Vollzeit Job mehr stemmen kann, ggf eine Teilerwerbsminderungsrente zu erhalten. Also Möglichkeiten gibt es genug ;)

Machen Sie sich erst einmal ein bisschen das Herz frei - derzeit passiert Ihnen nichts und 6 Monate nach der Antragstellung nimmt es Ihnen ganz gewiss keiner übel, wenn Sie sich freundlich nach dem Stand der Dinge erkundigen.

Viele Grüße!

Signatur:Wenn mein Beitrag hilfreich ist, freue ich mich über einen Klick auf "hilfreich" unten. Danke :)
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