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Erwerbsunfähigkeitsrente Hilfe benötigt

16.10.2020 Thema abonnieren Zum Thema: Widerspruch laufen
 Von 
Mokwai07
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Erwerbsunfähigkeitsrente Hilfe benötigt

Hallo!

Ich bin momentan ziemlich am verzweifeln und ratlos.
Ich beziehe seit 2014 eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Ich bin jetzt 40 Jahre alt.


Zu meinen Krankheiten. Ich war schwer alkoholabhängig und bin 2013 ins Krankenhaus. 2014 ins Pflegeheim. Ich konnte nicht mehr laufen, mein Körper war auf. Ich hatte kaputte Hüften, mein Kurzzeitgedächtnis ist weg, ich muß mir, immer noch, vieles notieren.

Nach und nach habe ich mich hochgepeppelt, konnte, nach einer Reha, den Rollstuhl verlassen und kämpfte mich zurück in die Selbstständigkeit. Ende 2015 hab ich das Pflegeheim verlassen können und lebe wieder selbstständig. 2016 und 2018 hab ich neue Hüften bekommen.

Dennoch habe ich immer noch ein miserables Kurzzeitgedächtnis und kann nicht viel am Stück laufen. Das beschäftigt einen, aber ich habe mich mit arrangiert.

Jetzt, 6 Jahre später, sagt mir die Rentenversicherung ich solle wieder arbeiten gehen. Von 100 auf 0. Innerhalb 2,5 Monate.

Ich habe nicht die Konzentration, um meinen alten Beruf, im Büro wieder zu arbeiten. Was ist wenn ich hier und dort was vergesse. Außerdem bin ich, gerade zur kalten Jahreszeit, nicht mobil. Ich kann nicht bei Schnee und Eis draußen laufen.




Nichts desto trotz habe ich schon mal meine Fühler Richtung Job ausgestreckt, aber es ist der Wahnsinn.

Zusammen mit der VDK möchte ich einen Widerspruch, gegen die Ablehnung der Rente, einlegen.

Wie ist die Erfolgsaussicht bei so einen Widerspruch?

Habt ihr Tipps?

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Widerspruch laufen


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(941 Beiträge, 167x hilfreich)

Es sind immer Einzelfallentscheidungen. Bei einigen mag es bei einem Widerspruch eine Verlängerung geben, bei anderen nicht.
Der VdK wird die entsprechende Begründung mit ihnen für den Widerspruch schreiben.

Die neuen Hüften spielen eher keine Rolle, im Gegenteil, dadurch sind sie wieder mobiler.

Der Rentenkasse ist es egal in welchem Job sie arbeiten. Die Vergesslichkeit könnte schon eine Rolle spielen und ihr behandelnder Arzte wird dies ja wissen und das Attest entsprechend formuliert haben.

Eis und Schnee sind weniger ein Kriterium. Den Weg zum Auto oder Bus, mit dem entsprechenden Schuhwerk müsste möglich sein. Es gibt bei Eis doch diese rutschsicheren Klammern, welche man an den Schuhen befestigen kann und sobald es nicht mehr rutschig ist, macht man sie ab. Mir fällt gerade der Fachausdruck nicht ein, sind wie Steigeisen.
Äußert sich der VdK zu den Erfolgsaussichten?

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31332 Beiträge, 12448x hilfreich)

Da wir weder die Akte noch den Werdegang kennen, kann man auch keine Prognosen abgeben. Es ist eben eine Einzelfallentscheidung und kann es auch nur sein. Letztlich kommt es auch nicht darauf an, ob Du in Deinem erlernten Beruf arbeiten kannst. Es kommt darauf an, ob Du überhaupt arbeiten kannst. Und - vielleicht ist ja Arbeit auch unter therapeutischen Gesichtspunkten gar nicht so falsch. Ich würde mich unabhängig von dem Ausgang des Verfahrens (das kann Jahre dauern) auch mal in Richtung Weiterbildung/Umschulung umschauen. Die Arbeitsagentur hat da inzwischen doch vielfältige Programme. Auch die Volkshochschulen bieten viel an.

Also, nicht eingleisig fahren, das wäre mir bei Deinem Alter zu riskant.

wirdwerden

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