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GdB Feststellung

 Von 
TOM_M
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)
GdB Feststellung

Hallo,
mir wurde vor vielen Jahren ein GdB von 30 zugesprochen - wegen orthpädische Dingen.
Vor 6 Jahren erlebte ich einen Nervenzusammenbruch wegen jahrelangens Mobbing
und der daraus folgenden Überbelastung - BlackOut, mit 1,5 Jahren "krank" und Jobverlust.
Reha wurde verordnet.
Mit dem Rehabericht und der Diagnose "Angst und Panikreaktionen" wurde bei GdB auf 40 erhöht.

2 Jahre später hat das Schicksal erneut zugeschlagen und mich erneut "flach gelegt"
Wieder Reha und einen Rehabericht mit "Depressionen und Schlafstörungen" (F33.1 – F34.1 – F51.0)
Auch nun wieder einen Antrag beim Amt für Soziales gestellt.

Dieser wurde abgelehnt!
Widerspruch über den Sozialverband eingelegt - auch abgelehnt

Was nun - Sozialgericht??
Hat man da eine Chance??

DANKE
TOM

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Reha Widerspruch Sozialgericht GdB


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 167x hilfreich)

Zitat (von TOM_M):
Angst und Panikreaktionen"
Zitat (von TOM_M):
Depressionen und Schlafstörungen

Können sich überlappen und als psychische Störung betrachtet werden.

Beim GdB gibt es die Einzelbewertung und daraus die Gesamtbewertung. Ich habe Einzel GdB von 130 der Gesamt GdB ergab dann 60.

Ich hatte einmal geklagt und gewonnen. Allerdings sollten die Voraussetzungen stimmen.
Haben sie einen Sozialrechtsschutz, wenn nein, kann es eng werden.
Mit diesem kann ein eigenes Gutachten nach § 109 erstellt werden, es sollte das Gegengewicht zum gerichtlich bestellten Gutachten darstellen, falls selbiges nicht so gut ausfällt.
Dazu einen guten Anwalt, ich hatte einen Rentenberater.
Das eigene Gutachten bedeutet aber nicht unbedingt, dass man gewinnt. Es kommt auch auf das eigene Verhalten bei der mündlichen Verhandlung. Der Weg wir also nicht einfach sein.

Mein ganzes Verfahren dauerte 4 Jahre. Auch das Alter soll in den letzten Jahren eine Rolle spielen, Jüngere sollen da eher eine Chance haben als Ältere.

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#2
 Von 
TOM_M
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

DANKE für die schnelle Antwort!
Aber:
Man kann doch nicht alles "über einen Kamm scheren" und eine "psychische Störung" daraus machen???
Psychische Störungen sind so vielfälltig .....................

Signatur:Ich bin mir nicht sicher - das sagt mir nur mein Verstand!
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#3
 Von 
Loni12
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 167x hilfreich)

Ich schrieb, können sich überlappen. Das ist bei vielen Krankheiten der Fall. Bei mir sind es orthopädische Probleme und da finden einige Überlappungen statt.

Das Versorgungsamt äußerte sich doch, welchen Grund gaben die bei der Ablehnung an?

Ein Beispiel: Vielleicht können die Schlafstörungen durch die Angst und Panikreaktionen entstanden sein und weil das alles einschränkt, wird die Verfassung nicht besser. Da all das eine Belastung ist, kann eine Depression entstehen. Und schon gibt es einen Zusammenhang.

Was meint ihr Facharzt dazu, lasen sie sein Attest?

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#4
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14905 Beiträge, 2236x hilfreich)

Zitat (von TOM_M):
Was nun - Sozialgericht??
Hat man da eine Chance??
Ja, man kann klagen. Die Entscheidung muss dann das Gericht fällen.
Wieso sollten wir wissen, wie ein Richter entscheidet? Wenn man es nicht versucht, wird man es nie erfahren.

Oder den vdk fragen, wie die Chancen stehen. Schließlich kennt der vdk deine Sache besser.

Müsste ein solcher Antrag über die Feststellung des GdB nicht beim Versorgungsamt gestellt werden?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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