Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII nach Umzug zum Vater

24. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
Psalm_
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Hilfe zum Lebensunterhalt nach SGB XII nach Umzug zum Vater

Stellen wir uns folgenden Fall vor.

Person A ist vollständig Erwerbsgemindert, über 25 und erhält Aufgrund einer kleinen Rente "Hilfe zum Lebensunterhalt" nach SGB XII. Nun möchte er Aufgrund seiner gesundheitlichen Lage zurück zu seinem Vater B ziehen. B wohnt in einer Mietwohnung und ist bereit ein Zimmer unterzuvermieten.

Inwiefern unterstützt das Sozialamt nun A. Da A über 25 ist, bildet er eine eigene Bedarfsgemeinschaft und hat Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt. Die Mietobergrenze für Sozialhilfeempfänger liegt bei:

1 Person(en) 50 qm 651,00 €
2 Person(en) 65 qm 788,00 €

Die Kosten der gesamten Wohnung belaufen sich auf 750,00€ kalt und 950,00€ warm. Wird hier einfach durch zwei geteilt, d.h. Person A kann sich mit der Hälfte des maximums für einen zwei Personen Haushalt, also 389,00€ an den Mietkosten beteiligen?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
smogman
Status:
Student
(2642 Beiträge, 856x hilfreich)

Zitat (von Psalm_):
B wohnt in einer Mietwohnung und ist bereit ein Zimmer unterzuvermieten.
Das ist mMn überflüssig.

Zitat (von Psalm_):
Da A über 25 ist, bildet er eine eigene Bedarfsgemeinschaft
Ja, aber trotzdem auch eine Haushaltsgemeinschaft. Die Einkommensverhältnisse von B können sich daher auf den Leistungsanspruch auswirken.

Zitat (von Psalm_):
Wird hier einfach durch zwei geteilt
Die Pro-Kopf-Aufteilung ist im Sozialrecht üblich, ja.

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#2
 Von 
Psalm_
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von smogman):
Ja, aber trotzdem auch eine Haushaltsgemeinschaft. Die Einkommensverhältnisse von B können sich daher auf den Leistungsanspruch auswirken.


B ist selbst voll erwerbsgemindert und geht nächstes Jahr in Rente, das Geld reicht kaum aus. B ist allerdings nicht auf Sozialhilfe angewiesen. Es würde, durch Kostenteilung ein Vorteil für A und B entstehen.

Die Rente von A beträgt 700€, das heisst es wird am Ende um eine Hilfe zum Lebensunterhalt von 50-200€ gehen.

-- Editiert von User am 24. August 2023 15:51

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(30590 Beiträge, 5458x hilfreich)

Zitat (von Psalm_):
Es würde, durch Kostenteilung ein Vorteil für A und B entstehen.
Das Sozialamt berechnet die Mietkosten für A ---kopfanteilig--- also hier durch 2.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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