KK - Aussteuerung wurde nicht mitgeteilt

11. Juli 2021 Thema abonnieren
 Von 
Miyeon
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
KK - Aussteuerung wurde nicht mitgeteilt

Hallo ihr Lieben,

ich bin ziemlich verzweifelt.

Aktuell beziehe ich Krankengeld. Telefonisch wurde mir am Freitag (09.07.21) mitgeteilt, dass ich zum 14.07.21 ausgesteuert werde. Die Aussteuerung wurde mir weder schriftlich noch sonst irgendwie mitgeteilt. Ich habe nun auch keinen Nachweis mit dem ich zur Argentur für Arbeit gehen könnte.

Wenn ich das richtig verstanden habe wird man mit der Aussteuerung auch automatisch freiwillig Versichert, außer man legt dagegen Einspruch ein - konnte ich dementsprechend auch nicht.

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was ich jetzt tun soll.. kennt sich hier zufälligerweise jemand mit dem Thema aus und kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank im Voraus.

Liebe Grüße
Miyeon

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31597 Beiträge, 5577x hilfreich)

Zitat (von Miyeon):
Telefonisch wurde mir am Freitag (09.07.21) mitgeteilt, dass ich zum 14.07.21 ausgesteuert werde.
Wann die Krankengeldzahlung endet, steht vermutlich in mehreren früheren Schreiben deiner KV.
Die KG-Zahlung endet nach max. 78 Wochen. Das sind 1,5 Jahre--- der Beginn war demnach im Januar 2020?
Du hast nach deinen Angaben auch das gesamte Jahr 2019 Krankengeld bezogen.
Hast du inzwischen/zwischendurch wieder gearbeitet?

Bist du postalisch nicht erreichbar oder warum hat die KV dich angerufen? Haben sie nichts weiter gesagt, was zu tun wäre?
Zitat (von Miyeon):
Ich habe nun auch keinen Nachweis mit dem ich zur Argentur für Arbeit gehen könnte.
Was möchtest du dort beantragen?
Zitat (von Miyeon):
wird man mit der Aussteuerung auch automatisch freiwillig Versichert,
Ich meine, deine KV wird dir dann ab dem 15.7. schreiben und von dir wissen wollen, wie du dich dann versichern willst. Das würde dann ab Monat August gelten. Ich meine, automatisch geht das nicht.

Warum würdest du Einspruch gegen die frw. KV einlegen wollen?

Ich sehe diverse Möglichkeiten:
- du fällst in die *Nahtlosigkeitsregelung* der Agentur für Arbeit und beziehst ALG
- du beantragst Alg2 für Erwerbsfähige beim JC, bist weiter arbeitsunfähig/weiterhin krank
- du bist nicht mehr erwerbsfähig, würdest einen Rentenantrag auf Erwerbsminderungsrente stellen
- falls es keine solche Rente gäbe, du aber nicht erwerbsfähig bist, würde das Sozialamt für dich zuständig.
- du versicherst dich freiwillig und zahlst den Mindest-KV-Beitrag von ca 190,- aus eigener Tasche.

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