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KK will Einverständnis trotz Antrag bei der RV???

 Von 
elvinw
Status:
Beginner
(90 Beiträge, 49x hilfreich)
KK will Einverständnis trotz Antrag bei der RV???

Huhu,
ich bin schon seitt fast einem Jahr krankgeschrieben und war im März/April zur REHA und hatte gleich nach meiner Rehaentlassung den vom dortigen Sozialarbeiter empfohlenen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt.

Der Sozialarbeiter in der Rehaeinrichtung sagte mir, dass ich der KK das mitteilen solle und das diese mich dann bis zur Entscheidung über den Antrag in Ruhe lassen MUSS mit MDK etc. und mir bis dahin auch weiter Krankengeld zahlen würde OHNE zu mucken....

Nun erhielt ich heute ein Schreiben meiner KK.... Die Sachbearbeiterin die das Schreiben unterzeichnet hat, weiß über den 130er Antrag bescheid.

In diesem Schreiben werde ich nun aufgefordert mein Einverständnis dafür zu geben, dass der MDK meinen Rehaentlassungsbericht von der RV anfordern darf um sich einen ÜBERBLICK über meinen BEHANDLUNGSVERLAUF zu verschaffen......

WAS nun???? Wie verhalte ich mich da korrekt? Bzw. verhält die KK sich da jetzt korrekt??????

Danke

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Antrag KK MDK Schreiben


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
heiligs_blechle
Status:
Schüler
(194 Beiträge, 153x hilfreich)

Hallo elvin,

der Krankenkasse geht's um die Krankengeldzahlung.

Wenn der Rehaentlassbericht ganz eindeutig ist und ein möglicherweise erstelltes MDK-Gutachten nach Aktenlage zu keinem anderen Ergebnis kommen kann, dass Deine AU, die sich auf Deinen vor der Erkrankung ausgeübten job bezieht, weiter aufrecht erhalten bleiben muss, dann würde ich das positiv sehen, wenn die das selbst anfordern.

Ob Du zu einer Einwilligung verpflichtet bist, weiß ich leider nicht. Normalerweise werden die behandelnden Ärzte von der Krankenkasse angeschrieben. Ich persönlich hab alle Befunde nebst Rehaentlassbericht zur MDK Untersuchung mitgenommen und der Rehaentlassbericht war's erste, auf den sich die MDK-Ärztin gestürzt hat. (Abschreiben tun alle Gutachter gern)


quote:
Der Sozialarbeiter in der Rehaeinrichtung sagte mir, dass ich der KK das mitteilen solle und das diese mich dann bis zur Entscheidung über den Antrag in Ruhe lassen MUSS mit MDK


Ich glaube nicht, dass diese Auskunft stimmt. Meines Wissens ist eine AU-Überprüfung durch den MDK im SGB V gesetzlich vorgeschrieben. Ob Du nun den Reha-Entlassbericht zum MDK persönlich mit nimmst oder die den schon im vorab durchlesen, bringt vielleicht für Dich den Vorteil, dass Du gar nicht zu dieser unangenehmen Prozedur hin musst.

(Und denk dran, nimm unbedingt eine Begleitperson mit und lass nicht abwimmeln. Begleitpersonen mögen Gutachter nämlich gar nicht)

Viel Glück

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#2
 Von 
elvinw
Status:
Beginner
(90 Beiträge, 49x hilfreich)

@heiliges-blechle

leider ist der REHA-Entlassungsbericht NICHT so eindeutig! Ich wurde zwar AU entlassen aber in dem Bericht steht einerseits, das ich rein theoretisch und rein körperlich gesehen vollschichtig in meinem alten Job weiter arbeiten könnte.... ABER trotzdem befürwortet der Doc Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben....???? Und das finde ich total widersprüchlich....

Ich habe nun mein Einverständnis gegeben, dass die KK den Bericht für'n MDK anfordern kann...

Danke

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