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Kein Einspruch auf Kindergeld. Es wurde unrecht bezahlt, unrecht verlangt

12.3.2019 Thema abonnieren
 Von 
Carlos12123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Kein Einspruch auf Kindergeld. Es wurde unrecht bezahlt, unrecht verlangt

Kindergeld unrecht bezahlt, unrecht verlangt, bitte um Hilfe. Danke
Sehr geehrte Damen und Herren in diesem Forum. Ich bitte Sie um Hilfe. Die Familienkasse macht auf mich Druck und nutzt meine lage aus, dass ich kein Geld fuer Anwalt habe. Meine Frau hat Kindergeld vor 10Jahren (unrecht) fuer drei Kinder erhalten. und Seitdem Briefe und Mahnungen, und Amtsgericht...Fuer Das amtsgericht bezahlte siem aber fuer die Familienkasse noch nicht und sie kann es nicht. Sie war fast die ganze Zeit ins ausland und abgemeldet, trotzdem Mahnungen, die wir damals nicht erhalten (ueber 3000Euro)...
In 2017 habe ich (Ehehmann) fuer ein Kind, das in D momentan studiert, kindergeld auf meinen Namen beantragt. (Das Kind hat Abzweigungsantrag 1 od 2 monaten spaeter beantragt, bevor die Familienkasse entschied). Die Familienkasse hat viele Unterlagen und Anhoeren v. mir verlangt... Inzwischen waren sie der Meinung, es koennte sein, ich habe keinen Anspruch auf Kindergeld. Neue Unterlagen verlangt, endlich abgelehnt. Ich haette keinen Anspruch auf KiGe seit einem Jahr.
Das Problem: inzwischen haben sie mir keinen Cent auf meine Konto bezahlt, sondern sofort und direkt als Teil der alten Kindergeldschulden meiner Frau angerechnet und abgezogen.
Jetzt verlangt die Familenkasse das Geld – was mir nicht uebeewiesen ist, und was mir nicht gehoert, da ich keinen anspruch auf KiGe habe - von mir.
Verarschen sie mich? verheimlichen sie bestimmte Infos?
Das Geld, entweder gehoert mir, od nicht:
a) Wenn es mir nicht gehoert, (sie schrieben: das Kindergeld wird ab november 2017 gem. 470 Abs.2 EstG aufgehoben; d.h sie haben es falsch an ihrer Inkasso Familienkasse bezahlt. Muessten sie sich nicht selbst wieder ihr Fehler korrigieren und es holen? (und wieder die Schulden meiner Frau wieder hocheinstufen, wie sie davor waren)? Haben sie recht es von mir zu verlangen? (Sie zahlten Schulden ohne meine Meinung, aus Geldern, die mir nicht gehoeren, und verlangen von mir...ist das logisch? normal? Sie haben danach mit vollstreckung und Sauemnis 1% mich gedroht und gemahnt. Waere das Geld unrecht auf meine konto bezahlt, dann musste ich es wieder ihnen zurueckzahlen. Aber es ist nie mir ueberwiesen worden seit 11-2017.
b) Falls das Kindergeld mir gehoert, dann duerften sie gar nicht von mir verlangen, und sie duerften hoechstens die Haelfte als Schulden meiner Frau einbehalten (es kann sein 0% da ich nicht verdiene z.Z...)..,
Sie rechneten mit der Inkasso der Familienkasse als Teil der alten Schulden meiner Frau (das unrecht mir zuzurechnendes Geld).. und sie stellten spaeter fest, ich duerfte es nicht haben. Sei haben dort ueberwiesen, und sie verlangen es von mir.
Ist das nicht komisch? Dafuer schreibe ich hier, und schreie um Hilfe. Kann jemand mir helfen diese Raetsel zu loesen? was soll ich tun damit ich nicht zahlen muss? Ich habe nicht selbst das Geld an der Inkasso der Familienkasse bezahlt, und ich wusste nichts davon.
Hat meine Familienkasse recht, das Geld wieder von mir zu verlangen, obwohl sie selbst an der Inkasso ueberwiesen hat, bevor ich auf das Konto habe. Wer ist dafuer verantwortlich, es von der falschen Empfaengerseite wieder zu holen? Danke sehr fuer Ihre Hilfe.

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Student
(2673 Beiträge, 726x hilfreich)

Zitat (von Carlos12123):
Das Geld, entweder gehoert mir, od nicht:
Es scheint, dass dieses der Mutter oder dir als Vater nicht zustand.
Frage: Seid ihr denn verheiratet?
Zitat (von Carlos12123):
Sie war fast die ganze Zeit ins ausland und abgemeldet,
Frage: Wusste die Familienkasse das?
Zitat (von Carlos12123):
und sie duerften hoechstens die Haelfte als Schulden meiner Frau einbehalten (es kann sein 0% da ich nicht verdiene z.Z...)..,
Frage: Weiß die Famkasse das?

Du musst nicht schreien.
Jemand muss die Briefe mit den Mahnungen lesen.
Und du musst dann einfach auf Fragen antworten.
Vielleicht kann man so helfen, damit du verstehst.

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(26969 Beiträge, 11404x hilfreich)

Anami, verstehst Du, was hier einfach vom Ablauf her geschehen ist? Ich tu mich da etwas schwer. Vielleicht noch in ERgänzung zu Deinen Fragen: ging es um gemeinsame Kinder? Waren Fragesteller und Mutter verheiratet? Wie ist das mit dem Abzweigungsantrag der Tochter? Zahlt wer auch immer das zu Unrecht erhaltene Kindergeld zurück? Wie ist der Vollstreckungsstand?

Alles etwas wirr.

wirdwerden

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#3
 Von 
Anami
Status:
Student
(2673 Beiträge, 726x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Alles etwas wirr.
Ja. Ziemlich. Ich versuche, den Schreihals zu beruhigen. Ich versuche, in einfacher Sprache dazu zu motivieren, das wichtige in den vielen Papieren zu finden.

obs was bringt?

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#4
 Von 
Carlos12123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Geehrte Anami Geehrte andere Leser und Antworter auf meinen Fall:
Wir sind verheiratet, die Familienkasse wusste beim Vollstaendigen des antrages, dass wir beide ins Ausland sind. antragsteller bin ich 9ehemann) bin in D angemeldet, aber ich musste ins ausland gehen, und als ich festgestellt habe, ich bleibe mehr als 6 monaten habe ich der Familienkasse Beschgeid gesagt. Sie behapteten, ich habe keinen anspruch auf Kindergeld, aber sie rechneten was sie mir zahlen wollten als Teil meiner FRauschulden von 2010 ... die Anrechnung war falsch.. Sie zahlten Geld, was mir nicht gehoert.. duerfen sie es von mir vertlangen???? wer kann es von der Empfaengerstelle wieder holen???
Danke sehr fuer Eure hilfe..

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#5
 Von 
Carlos12123
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Geehrte Leser und Helfer: ueber mein Thema: Kein Einspruch auf Kindergeld. Es wurde unrecht bezahlt, unrecht verlangt.
Das Kindergeld ist ab November 2017 gestoppt worden. Sie wollten einen neuen antrag... es wurde gemacht.aber mein Sohn hat Abzweigunsantrag beantragt. Nach vielen Monaten 12-2018 wurde er Antwort erhalten; Abgelehnt... da der Antragsteller keinen anspruch mehr auf das Kindergeld hat. Ich habe auf mmeine konto kein Geld erhalten. Sie haben selbst das KiGeld fuer den Zeitraum 11-2017 bis 8-2018 als Teil der offenen Forderung von meiner FRau von 2010 angerechnet, und danach von mir verlangt. d.h sie bezahlten was mir nicht gehoert (kein anspruch auf es) als Schulden meiner Frau.. die Bezahlung und anrechnung sind falsch gelaufen... wer muss das Geld holen? und wir wird das gemacht? Wer ist fuer die falsche Anrechnung verantwortlich? Ich habe Zeit bis ende 3-2019 um Klage einzurichten... was kostet? erhalte ich Prozesskostenhilfe? Ich bin noch ins Ausland. Kann ich anwaltshilfe beantragen?....bitte um Tipps... Danke sehr fuer euch all. die familienkasse nurzt meinen Zustand aus: kein Geld, ins auslaND, keine rechtliche Ahnung..

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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(65185 Beiträge, 31183x hilfreich)

Zitat (von Carlos12123):
bitte um Tipps

Man suche sich jemanden der sowohl Deiner Muttersprache als auch des Deutschen mächtig ist und dem man den Sachverhalt erklären kann, damit er uns diesen in verständlichen Worten schildert.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(33232 Beiträge, 11841x hilfreich)

Ich versuche mal zusammen zu fassen, wie ich den Fall verstanden habe:

- Ehefrau hat zu Unrecht Kindergeld für 3 Kinder erhalten.
- Nach Erhalt des Rückforderungsbescheides hat sich die Ehefrau ins Ausland abgesetzt

- Dann hat Ehemann für ein Kind Kindergeld beantragt.
- Das Kindergeld wurde gewährt, aber nicht ausgezahlt, weil es mit der Rückforderung gegen die Ehefrau aufgerechnet wurde.
- Dann hat sich herausgestellt, dass auch dieses Kindergeld zu Unrecht gewährt wurde.

- Jetzt fordert die Familienkasse das gewährte aber nicht ausgezahlte Kindergeld vom Ehemann zurück.

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Nach meiner Auffassung durfte der Kindergeldanspruch des Ehemannes nicht mit dem Rückforderungsanspruch gegen die Ehefrau aufgerechnet werden. Somit hätte der Ehemann gar kein Kindergeld erhalten und müsste jetzt auch nichts zurückzahlen.

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#8
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(33232 Beiträge, 11841x hilfreich)

Die Aufrechnung richtet sich nach § 75 EStG.

Daher habe ich folgende Rückfrage:
Lebst Du noch mit Deiner Frau zusammen oder habt Ihr Euch getrennt?

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