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Konto- und Depotauszüge/Was kann das Jobcenter verlangen? (Datenschutz & Privatsphäre)

28.8.2021 Thema abonnieren
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)
Konto- und Depotauszüge/Was kann das Jobcenter verlangen? (Datenschutz & Privatsphäre)

Hallo,
ich habe in der Vergangenheit einmal ALG II bezogen. Mittlerweile bin ich berufstätig und benötige keine Leistungen mehr.
Ich habe ein Schreibem des JC bekommen, dass bei mir weitere Konten bei der Kontenüberprüfung festgestellt worden sind.

Ich habe während meiner Arbeitslosigkeit weitere Konten eröffnet, dass ich dies hätte dem JC mitteilen sollen ist mir jetzt auch bewusst. Jetzt hat das JC angefragt, ich soll alle Konto- sowie Depotauszüge während meiner Arbeitslosigkeit senden (1/21 -06/21). Zusätzlich will das JC meine aktuelle Depotaufstellung sehen (Bin nunmehr ja seit 3 monaten arbeitstätig/ beziehe keine Leistungen mehr). Für den Monat Juni stehen noch Leistungen aus (aufgrund des Zuflussprinzips).

Jetzt meine Frage: Was muss ich dem JC tatsächlich senden?

Bei der vereinfachten Vermögensprüfung wurde ja bereits festgestellt, dass ich Anspruch auf ALG II habe. Mir wurde ALG II genehmigt von 01/21 - 06/21. Vor allem meine jetzige Depotaufstellung ist ja nicht mehr relevant, da keine Leistungen mehr bezogen werden. Da ich ja keine weiteren Leistungen mehr beanspruche, bin ich mir nicht sicher in wie fern ich was dem JC schicken muss.

PS: Es geht mir nicht darum etwas zu verheimlichen. Mein Vermögen war zu keinem Zeitpunkt (ansatzweise) über 60.000 EUR.
Ich habe als Deutscher Statsbürger gewisse Rechte, und ich möchte dass meine Privatsphäre geschützt ist. Dementsprechend möchte ich dem JC nicht Informationen mitteilen, zu welchen ich nicht rechtlich verpflichtet bin.

Mit freundlichen Grüßen



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15 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von go566350-58):
Was muss ich dem JC tatsächlich senden?
Das JC will deine Einnahmen und vorh. Konten sehen. Schwärzen kannst du zB deine üblichen Ausgaben.
Es geht um die zurückliegende Zeit, dabei ist es egal, ob du jetzt Hartz-4-Anspruch hast. Das JC darf auch noch weiter zurückliegend prüfen. Steht dort tatsächlich *Kontenprüfung*??

Das JC hat nun vermutlich nur durch automatisierten Datenabgleich gelesen--- ja, diese Person hat Konten, die nicht im Hartz-4-Antrag oder danach mitgeteilt wurden. Deshalb will man jetzt von dir diese Angaben. Du weißt ja schon, dass du das hättest mitteilen müssen, auch unabhängig von jedem €.

Zitat (von go566350-58):
Zusätzlich will das JC meine aktuelle Depotaufstellung sehen
Ja, das war zu erwarten.

Zitat (von go566350-58):
Bei der vereinfachten Vermögensprüfung wurde ja bereits festgestellt,
Ja, du hast Anspruch. Aber eben, weil das JC dein Vermögen in den ersten 6 Monaten nicht berücksichtigt hat. § 67(2) SGB II.
Du hast nur angekreuzt---kein erhebliches Vermögen. Das war auch richtig.
Der §67 SGB II wurde wegen der Pandemie ins SGB II eingefügt. Weil die Leistung zunächst Vorrang vor intensiver Vermögensprüfung hatte. Ansonsten geht es nämlich schon mit dem Hauptantrag um Prüfung allen Vermögens...
Es geht also nicht um als 60.000,-.

Zitat (von go566350-58):
Vor allem meine jetzige Depotaufstellung ist ja nicht mehr relevant, da keine Leistungen mehr bezogen werden.
Das siehst du leider falsch. Das JC hat nur ---anfangs--- nicht geprüft. Stell dir vor, jeder mit < 58.000,- auf der hohen Kante könnte nun Hartz 4 bekommen.

Zitat (von go566350-58):
Für den Monat Juni stehen noch Leistungen aus (aufgrund des Zuflussprinzips).
Dann hat das JC noch keine endgültige Feststellung über Leistungen während der 6 Monate BWZ gemacht. Du hast seit Januar einen vorläufigen Bewilligungsbescheid. Und noch keinen *Aufhebungsbescheid*. Richtig?

Du hast natürlich wie jeder andere Leistungsbezieher/oder frühere LB das Recht, nicht relevante Daten zu schwärzen bzw. musst nicht alles mögliche vorlegen/nachweisen. Dazu muss man nicht mal Deutscher sein.

Damit du dem JC nicht zu viel preisgibst:
Bitte, was GENAU verlangt das JC? Bitte den Wortlaut und die §§, nach denen das nun gefordert wird.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#2
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Steht dort tatsächlich *Kontenprüfung*??

Nein sorry, es steht etwas von einem "Kontenabruf"

Also ich habe dem JC, schon bevor diese von den weiteren Konten erfahren haben, dass ich keinen Bedarf mehr für Leistungen habe (nachdem ich meinen Job angefangen habe). Bzw. wurde das so auch von dem JC vermittelt, da mein Einkommen mehr ist als ich von ALG bekommen würde.

Zitat (von Anami):
Und noch keinen *Aufhebungsbescheid*. Richtig?


Das stimmt. Wie jedoch schon gemeint, habe ich dem JC mitgeteilt dass ich keine weiteren Leistungen beantrage (also keine Weiteren ab dem Juni).

Zitat (von Anami):
Bitte, was GENAU verlangt das JC?


Vollständige Kontenübersicht der Bank X und Y
Vollstänidige Kontauszüge aller Konten vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021
Vollständige aktuelle Aufstellung der dazugehörigen Depots
Vollständge Depotauszüge aller Depots vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021

Es wurden keine Paragraphen genannt (Bis auf die Mitwirkungspflicht).

Bei den Vollständige aktuelle Aufstellung der dazugehörigen Depots widerspreche ich halt, da ich keine weiteren Leistungen mehr beantrage. Dementsprechend hat meine derzeitige Depotaufstellung (also stand jetzt) ja nichts mit meiner arbeitslosigkeit vom 01.01-30.06 zu tun? Ist es verständlich was ich meine?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von go566350-58):
Kontenabruf"
Das ist keine Kontenprüfung.
Zitat (von go566350-58):
habe ich dem JC mitgeteilt dass ich keine weiteren Leistungen beantrage (also keine Weiteren ab dem Juni).
Ja, gut und korrekt. Es werden also 6 Monate geprüft. Das ist der BWZ =Bewilligungszeitraum über 6 Monate.
Nun will und muss das JC eben deine Einnahmen in dieser Zeit wissen. Ganz einfach, um feststellen zu können, ob du zu viel oder zu wenig Alg2 erhalten hattest.
Das Ergebnis der Prüfung ist dann entweder eine Rückforderung der zu viel gezahlten Alg2-Leistungen. Oder eine Nachzahlung für zu wenig Alg2. Alles nur für die 6 Monate.

Zitat (von go566350-58):
Bei den Vollständige aktuelle Aufstellung der dazugehörigen Depots widerspreche ich halt, da ich keine weiteren Leistungen mehr beantrage.
Ja, Widerspruch kannst du gern erheben. Aber gern nochmal:
Das JC will wissen, welche Einnahmen du während der 6 Monate hattest. Während dieser 6 Monate hast du Alg2 erhalten.

Du erinnerst dich an deinen früheren Beitrag?
Es geht in aller Regel um den Nachweis der Kapitalerträge in einem Zeitraum, hier 6 Monate.
WAS befürchtest du denn?
Denkst du immer noch, dass du ein paar hundert € Kapitalertrag hattest in 6 Monaten?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Das JC will wissen, welche Einnahmen du während der 6 Monate hattest. Während dieser 6 Monate hast du Alg2 erhalten


Ok, also du stimmst mir zu dass ich nur Kontoinformationen zwischen Januar - juni schicken muss? (Im schreiben steht ja was von aktueller Aufstellung (Schreiben war vom 29. Juli.


Zitat (von Anami):
Denkst du immer noch, dass du ein paar hundert € Kapitalertrag hattest in 6 Monaten?

nein, auch die Kapitalerträge sind unter 100 EUR im Monat gewesen

Es geht mir wie gesagt nur darum, welche Informationen ich gesetzlich verpflichtet bin preiszugeben.

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#5
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12722 Beiträge, 4323x hilfreich)

@go:

Von wann bis wann ging/geht dein letzter vorläufiger Bewilligungsbescheid? Wann hast Du die letzte Zahlung vom Jobencenter erhalten? Wann hast Du angefangen zu arbeiten? Und wann hast Du Deinen ersten Lohn erhalten? Zu guter Letzt, wann hast Du dem Jobcenter mitgeteilt, dass und ab wann Du keine Leistungen mehr benötigst?

Zitat:
Dann hat das JC noch keine endgültige Feststellung über Leistungen während der 6 Monate BWZ gemacht.


Ich gehe nach der bisherigen Schilderung davon aus, dass der letzte vorläufige Bewilligungszeitraum vor dem 31.03.2021 begonnen hat und dann ist eine endgültige Festsetzung von Amts wegen unzulässig.

Insofern stellt sich schon auch noch die Frage, inwieweit der TE noch zur Mitwirkung verpflichtet ist. Aber warten wir erstmal die Antworten ab.

Gruß,

Axel

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#6
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Von wann bis wann ging/geht dein letzter vorläufiger Bewilligungsbescheid? Wann hast Du die letzte Zahlung vom Jobencenter erhalten? Wann hast Du angefangen zu arbeiten? Und wann hast Du Deinen ersten Lohn erhalten? Zu guter Letzt, wann hast Du dem Jobcenter mitgeteilt, dass und ab wann Du keine Leistungen mehr benötigst?


Bewilligungsbescheid: 01.01.2021 -30/06/2021
Letzte Zahlung: 05/2021
Arbeitsbeginn: 06/2021
Lohn: 24/06/2021
Mitteilung JC: Das erste Mal im Telefongespräch mit JC, als ich es über meine neue Jobtätigkeit informiert habe im April 2021.


Zitat (von AxelK):
dann ist eine endgültige Festsetzung von Amts wegen unzulässig.


Ich bitte um eine kurze Aufklärung was damit gemeint ist.

Zitat (von AxelK):
noch zur Mitwirkung verpflichtet ist.


genau darum geht es mir :)

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

noch als Zusatzinformation (falls es nicht ersichtlich war).
Alle vorhandenen Konten wurden dem JC bei dem Antrag bekannt gemacht. Die zusätzlichen Konten um dies es geht, wurden während der Arbeitslosigkeit eröffnet.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von go566350-58):
Die zusätzlichen Konten um dies es geht, wurden während der Arbeitslosigkeit eröffnet.
Ja, das ist schon ersichtlich. Nicht um Arbeitslosigkeit gehts, sondern um die genaue Zeit des Leistungsbezuges.
(Manche sind jahrelang nicht arbeitslos, sind trotzdem immer im Leistungsbezug).

Du hast vermutlich nur EINEN Bewilligungsbescheid für diese 6 Monate ab Januar erhalten. ODER?

Nach § 67(4) SGB II kann bzw. darf das JC von sich aus keine endgültige Festsetzung/abschließende Entscheidung machen. Du müsstest das *ENDE* selbst beantragen. Nur das steckt dahinter (gilt wegen der Pandemie).

A) Wenn du nur mit dem JC telefoniert hast--- hab ´n Job ab 1.6.--- hat nichts geendet und nichts kann endgültig/abschließend festgesetzt werden.
B) Wenn du im April dem JC mitgeteilt hast, ---ab 1.6. werde ich nicht mehr hilfebedürftig sein, weil ich mit Job genug Lohn erhalte---. Dann hättest du dich selbst abgemeldet. Ob das vom JC wie ein Antrag auf endgültige Festsetzung gewertet wurde, weiß ich nicht. Eher nicht, sonst würde jetzt alles vom Januar bis Ende Mai gefordert.

Zitat (von go566350-58):
Letzte Zahlung: 05/2021
war das FÜR Mai oder von Mai FÜR Juni. (Alg2 wird ja im Voraus bezahlt).
Zitat (von go566350-58):
Für den Monat Juni stehen noch Leistungen aus (aufgrund des Zuflussprinzips).
Jetzt noch? Was steht noch aus?

Für mich ist leider nicht deutlich, bis wann du im Leistungsbezug bist/warst. Deshalb erkenne ich nicht, was du geheim halten kannst bzw. wie du womit mitwirken müsstest. Du merkst, es kommt drauf an. Zumindest auf Juni.

Zitat (von go566350-58):
nein, auch die Kapitalerträge sind unter 100 EUR im Monat gewesen
Bist du dir sicher? :)

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#9
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12722 Beiträge, 4323x hilfreich)

Zitat:
Du müsstest das *ENDE* selbst beantragen.Nur das steckt dahinter


Nee, nicht das steckt dahinter. Das ENDE des Leistungsbezuges muss niemand beantragen. Entweder stellt man keinen Weiterbewilligungsantrag, dann endet der Bezug automatisch, oder man teilt mit, dass ab dem Tag x keine Leistungen mehr benötigt werden, dann kommt ein Aufhebungsbescheid. Sollte jedenfalls kommen.

Eine endgültige Festsetzung und ggf. daraus resultierend eine Erstattungsforderung (oder Nachzahlung) darf nur dann erfolgen, wenn die endgültige Festsetzung vom Leistungsberechtigten beantragt wird. DAS steckt dahinter.

Zitat:
Ob das vom JC wie ein Antrag auf endgültige Festsetzung gewertet wurde, weiß ich nicht. Eher nicht,


Dem schließe ich mich an. Wobei der genaue Wortlaut der Mitteilung und die Beweisbarkeit entscheidend wäre.

Zitat:
war das FÜR Mai oder von Mai FÜR Juni. (Alg2 wird ja im Voraus bezahlt).


Der Frage schließe ich mich auch an. Also, war die letzte Zahlung Ende April (für Mai) ober Ende Mai (für Juni).

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Der Frage schließe ich mich auch an. Also, war die letzte Zahlung Ende April (für Mai) ober Ende Mai (für Juni).


Letzte Zahlung war FÜR den Monat Mai. Die Zahlung hat das JC für den Juni vorläufig eingestellt, mit der Begründung um Überzahlungen zu vermeiden (da neuer Job).

und nein, es wurden keine Kapitalerträge über 100 EUR (im Monat) bezogen.

-- Editiert von go566350-58 am 29.08.2021 18:41

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

ach, wieder solch halber Kram. :sad:
Warum bist du nicht in der Lage, den Wortlaut aus den JC-Briefen hier abzutippen?
Findest du die Bescheide nicht? Warum verwendest du in deinen Antworten eigene Begriffe und Formulierungen? Das verwirrt und ermöglicht keine eindeutigen Aussagen.
...den Brief wegen Überzahlungsvermeidung
... den Brief mit der Mitwirkung.
Selbstverständlich keine Namen und Adressen. Sind doch immer Textbausteine...

Zitat (von go566350-58):
Die Zahlung hat das JC für den Juni vorläufig eingestellt, mit der Begründung um Überzahlungen zu vermeiden (da neuer Job).
Aha. Also vorläufige Zahlungseinstellung. Nach welchen §§?

Wenn dein Juni-Lohn höher als dein Alg2-Bedarf für Juni war, stehen doch keine Leistungen mehr aus...oder was meintest du mit dieser Formulierung oben?

Zitat (von go566350-58):
und nein, es wurden keine Kapitalerträge über 100 EUR (im Monat) bezogen.
Siehst du deine monatlichen Kapitalerträge denn?
------------------------------------
Ich denke, außer zum Zeitraum deines Leistungsbezuges will das JC noch anderes wissen/prüfen.
Aber zum Rumraten hab ich keine Lust mehr.


Signatur:

ist nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
go566350-58
Status:
Frischling
(33 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich übernehme jetzt 1:1 was in den Briefen steht

Brief vorläufige Einstellung:

Sie haben Ihre Arbeitsaufnahme zum 1.06.2021 mitgeteilt. Um Überzahlungen zu vermeiden haben wir die Zahlungen an Sie ab Juni 2021 vorläufig eingestellt. Um zu ermitteln, ob Sie weiteren Anspurch auf Unterstützung durch das JC habe, bitten wir um Zusendung einer Kopie des Arbeitsvertrags, der beiliegenden, durch den Arbeitgeber ausgefüllten, Einkommensbescheinigung, einer Kopie der ersten Lohnbescheinigung und eine Kopie des Kontauszugs auf dem Der erste Gehaltseingang vermerkt ist bis zum 20.05.2021
(HABE ICH BEREITS ALLES GESENDET)
Auf Ihre MItwirkungspflich und die Folgen der fehlenden Mitwirkung gemäß §§ 60, 66 SGB I weise ich Sie hin. Beantragte Leistungen können versagt bzw. abgelehnt werden und bewilligte Leistungen können entzogen werden.

Brief MItteilung Konten:
In der Anlage VM, dies Sie im Rahmen des Neuantrags ausgefüllt haben, haben Sie nicht alle Konten angegeben. Daher haben wir einen Kontenabruf durchgeführt. In der vor Ihnen unterschriebenen Anlage VM wurden Sie informiert, dass wir die Möglichkeit haben einen Kontenabruf durchzuführen.

Beim Abruf sind Konten von Bank X, Bank Y und weitere Konten bei Bank Z aufgetaucht. Bitte Reichen Sie die Unterlagen bis zum 16.08.2021 ein (HABE DIES BEREITS VERLÄNGERT

- vollständige Kontenübersicht Bank X, Bank Y und Bank Z.
-Vollstänidige Kontauszüge aller Konten vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021
- Vollständige aktuelle Aufstellung der dazugehörigen Depots
- Vollständge Depotauszüge aller Depots vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021

oder

- unterschriebene Erklärung, dass Sie zum Zeitpunkt der Beantragung von Arbeitslosengeld II über 60.000 EUR Vermögen hatten (falls Sie zum Zeitpunkt der Beantragung von Arbeitslosengeld II über 60.000 EUR Vermögen hatten).

Auf Ihre MItwirkungspflich und die Folgen der fehlenden Mitwirkung gemäß §§ 60, 66 SGB I weise ich Sie hin. Beantragte Leistungen können versagt bzw. abgelehnt werden und bewilligte Leistungen können entzogen werden.

Zitat (von Anami):
Wenn dein Juni-Lohn höher als dein Alg2-Bedarf für Juni war, stehen doch keine Leistungen mehr aus...oder was meintest du mit dieser Formulierung oben?

Aufgrund des Zuflussprinzips steht mir noch ein paar Hundert EURO An Leistungen aus (habe das ausgerechnet), da man erst als Arbeitslos gilt bis tatsächlich der Lohn ausgezahlt wird.

Zitat (von Anami):
Siehst du deine monatlichen Kapitalerträge denn?

Sorry, Ich verstehe nicht wieso du hier immer wieder nachfrägst. Ich habe alle erzielten Kapitalerträge bereits dem JC (nachträglich) mitgeteilt.

Ich schicke heute noch ein schreiben an das JC bezüglich der Ameldung von ALG II. Ich denke nicht dass es das JC verstanden hat, dass ich keine Leistungen mehr benötige

Danke für eure Hilfe


-- Editiert von go566350-58 am 01.09.2021 11:35

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
bostonxl
Status:
Lehrling
(1707 Beiträge, 249x hilfreich)

Zitat (von go566350-58):
Aufgrund des Zuflussprinzips steht mir noch ein paar Hundert EURO An Leistungen aus (habe das ausgerechnet), da man erst als Arbeitslos gilt bis tatsächlich der Lohn ausgezahlt wird.
Ich glaube, hier bist Du auf dem Holzweg. Wenn Der Gehaltszufluss im Juni erfolgt ist, wird das vollständige Gehalt gegen die möglichen ALG II Leistungen für den Monat Juni gegengerechnet. Also nicht etwa tagesbezogen a la "Gehalt am 28.6. auf dem Konto, also noch ALG II Anspruch bis 27.6".

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Die vorläufige Zahlungseinstellung passiert leider, wenn man schon so vorfristig mitteilt, dass man keine Leistungen ab Juni mehr haben will/nicht mehr benötigt/sich abmeldet. Zum Glück konntest du vom 1.bis 24.6. von deinem Vermögen leben. Andere können das uU nicht.
Ja, genau, du bist wirklich auf dem Holzweg, was die Alg2-Leistungen für Juni betrifft. Da dein Lohn für Juni --bedarfsdeckend =so wie dein Alg2 bisher-- war, bekommst du nichts nachgezahlt.
Das ist die Problematik Leistungen bei Arbeitsaufnahme.
-------------------
Zu den Konten:
1. Das hatte ich erklärt. Alle Konten (auch ein altes Sparbuch) sind im Hauptantrag anzugeben. Auch im Vereinf. Antrag. Deshalb Kontenabruf. Dadurch wurde nur gefunden,[u] dass[/u] du mehrere Konten hast, aber nicht, wieviel dort drauf liegt.
2. Du hast eine Verlängerung der Mitwirkungsfrist beantragt. Ja, ok. Du kannst jetzt zusammenzusuchen und dem JC dann das Verlangte vorlegen.
3. Du hast kein erhebliches Vermögen angegeben. Das war korrekt.
------------------------------------------------------

Zitat (von go566350-58):
Ich habe alle erzielten Kapitalerträge bereits dem JC (nachträglich) mitgeteilt.
Hmm. Na gut.
Wenn du monatl. deine Kap-Erträge per Auszug bekommst, ist die Mitteilung ans JC ok. Es sind dann für die Alg2-Monate eben X€ Einkommen aus Kapitalertrag zu berücksichtigen.
-----------------------------------------------
Zitat (von go566350-58):
Ich schicke heute noch ein schreiben an das JC bezüglich der Ameldung von ALG II. Ich denke nicht dass es das JC verstanden hat, dass ich keine Leistungen mehr benötige
Du meinst ABmeldung? Ich denke, das JC hat das verstanden. Sie benötigen aber noch etliche Nachweise von dir, um die Sache mit den Konten und dem Vermögen und dem Einkommen aus Kapitalerträgen zu berücksichtigen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
bostonxl
Status:
Lehrling
(1707 Beiträge, 249x hilfreich)

Zitat (von go566350-58):
- vollständige Kontenübersicht Bank X, Bank Y und Bank Z.
-Vollstänidige Kontauszüge aller Konten vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021
- Vollständige aktuelle Aufstellung der dazugehörigen Depots
- Vollständge Depotauszüge aller Depots vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021
Aus meiner Sicht alles legitim. Vollständige Kontenübersichz und der dazugehörigen Depots zeigen die einzelnen Konten und seit wann diese bestehen.
Außerdem für den relevanten Zeitraum 1/21 - 6/21 die Kontoauszüge aller Konten / Depots.

P.S.: Falls Du in einem der ALG II Foren einen vergleichbaren Fall liest oder dort sogar selbst gepostet hast, bitte die dortigen Ratschläge auf keinen Fall beachten. Mit den dort genannten Tipps ist Dir eine Anzeige wegen Sozialbetrugs sicher.

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