Kostengünstige Alternativen zu Anwalt für Sozialrecht?

4. März 2019 Thema abonnieren
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)
Kostengünstige Alternativen zu Anwalt für Sozialrecht?

Die vdk und die sovd sind schon abgeprüft, hier sind aber erst in Monaten Termine frei. Pkh und beratungshilfeschein würde nicht gewährt werden, habe ich schon abgecheckt.

Das ganze ist eine eilsache und es besteht innerhalb von 4 Wochen sowohl die Notwendigkeit der Klage als auch der Beratung.

Kennt ihr hier sinnvolle kostengünstige Alternativen. Anwalt ist viel viel zu teuer. Es fängt schon mit 246 Euro erstberatung an habe mich erkundigt.

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30 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38156 Beiträge, 13931x hilfreich)

Beratungshilfe

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Beratungshilfe

Ich habe doch oben geschrieben, dass diese nicht gewährt werden würde?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38156 Beiträge, 13931x hilfreich)

WEnn man genug Geld hat, dann gibt es eben keine Alternative zum zahlen. Hatte daauf hingewiesen, weil viele ja die Grenzen nicht kennen.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
WEnn man genug Geld hat, dann gibt es eben keine Alternative zum zahlen. Hatte daauf hingewiesen, weil viele ja die Grenzen nicht kennen.

wirdwerden


Ich kann das als Azubi trotzdem nicht stemmen, dann muss ich die Klage selbst einreichen und schauen was bei rum kommt. Ich kann nicht für einen Streitwert von 3000 Euro 1000 auf den Tisch legen da kann ich länger als einen Monat umsonst arbeiten.

-- Editiert von Alex98123 am 04.03.2019 17:37

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#5
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31560 Beiträge, 5574x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Anwalt ist viel viel zu teuer.
Hast du einen von hier nebenan gefragt?
Grüner Button *Jetzt Anwalt dazuholen*. :???:

Und wieder ein neuer Thread... :augenroll: :augenroll:
Zitat (von Alex98123):
es besteht innerhalb von 4 Wochen sowohl die Notwendigkeit der Klage
Das ist nicht so. Das ist lediglich deine Ansicht.
Kein anderer hier hat es so eingeschätzt wie du. Oft genug gehen die Meinungen auseinander---- hier nicht.

Du kannst auch zunächst die Klage selbst einreichen. Kostet gar nichts. Dann eine günstige Beratung suchen und ggfls. die aussichtslose Klage zurückziehen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12328.05.2020 09:37:38
Status:
Student
(2498 Beiträge, 510x hilfreich)

Die Rechtsantragsstelle des zuständigen Sozialgerichts kann Ihnen beim Verfassen der Klageschrift behilflich sein. Dieser Service ist im Übrigen kostenlos.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Alex98123):
Anwalt ist viel viel zu teuer.
Hast du einen von hier nebenan gefragt?
Grüner Button *Jetzt Anwalt dazuholen*. :???:

Und wieder ein neuer Thread... :augenroll: :augenroll:
Zitat (von Alex98123):
es besteht innerhalb von 4 Wochen sowohl die Notwendigkeit der Klage
Das ist nicht so. Das ist lediglich deine Ansicht.
Kein anderer hier hat es so eingeschätzt wie du. Oft genug gehen die Meinungen auseinander---- hier nicht.

Du kannst auch zunächst die Klage selbst einreichen. Kostet gar nichts. Dann eine günstige Beratung suchen und ggfls. die aussichtslose Klage zurückziehen.


Ja einen Anwalt von hier der nimmt mehr als 200 Euro für die erstberatung. Ich weiß, dass es hier die option auf rechtsberatung gibt, aber nicht die zur Rechtsvertretung. Und um die geht es. Es geht darum dass man nicht alleine als Laie vor Gericht sitzt.

Wenn selbst von der drv gesagt wird, dass gute Aussichten bestehen, dass das ganze durchgeht dann richte ich mich danach. Die würden kaum vorschlagen sich selbst zu verklagen, wenn es aussichtslos wäre. Bist du Anwalt, dass du ganz genau weißt, dass das komplett aussichtslos ist? Bei der drv sitzen meiner Meinung nach fachmänner.



0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31560 Beiträge, 5574x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Bei der drv sitzen meiner Meinung nach fachmänner.
Dann los. Warum fragst du hier immer wieder? Setz dein Vermögen ein.
Zitat (von Alex98123):
Wenn selbst von der drv gesagt wird, dass gute Aussichten bestehen,
Dann glaub halt den Fachmännern von der DRV. Nimm den billigsten Anwalt.
Ich verstehe dann aber nicht, warum die Fachleute von der DRV deinen Widerspruch nun endgültig abgelehnt haben.
Da passt was nicht zusammen--- merkst du es auch?

Dass in der Rechtsbehelfsbelehrung steht, dass eine Klage innerhalb 4 Wochen erhoben werden kann, ist ein Standardsatz, aber kein Zwang zum Klagen auf Teufel-komm-raus.

Zitat (von Alex98123):
Bist du Anwalt, dass du ganz genau weißt, dass das komplett aussichtslos ist?
Nein, ich bin kein Anwalt. Wäre ich einer, wüßte ich auch nichts zur kompletten Aussichtslosigkeit. Aber uU würde ich *wenig Aussicht auf Erfolg* erkennen. Und ich würde dich aus diesem Grund nicht vertreten wollen. Ein Anwalt halst sich nicht absichtlich solche Fälle auf.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39599x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Wenn selbst von der drv gesagt wird, dass gute Aussichten bestehen, dass das ganze durchgeht dann richte ich mich danach.

Und was soll dann das Gejammer wegen des Kostenrisikos? Das ist dann ja nur minimal.

Also entweder man investiert in Geld für einen Anwalt, in Zeit und liest sich die Kompetenz selber an und riskeiert was oder man verzichtet.


Eine 0-Risiko-Alternative gibt es hier nicht. Ist halt das echte Leben ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#10
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13035 Beiträge, 4437x hilfreich)

@Alex:

Ich habe jetzt nicht alle Deine Threads vollständig gelesen. So ein, oder zwei Dinge fallen aber trotzdem auf:

1. Gerade im Bereich des Sozialrechts gibt es mit Sicherheit auch Fachanwälte, die einer Erstberatung für deutlich weniger als 246,- € machen. Darüber hinaus ist - wenn es zu einer Vertretung kommt - die Beratungsgebühr auf die Verfahrensgebühr für das gerichtliche Verfahren anzurechnen, sodass die Vertretung im gerichtlichen Verfahren entsprechend günstiger wird. Aber auch ohne diese Anrechnung werden keine in der ersten Instanz keine Anwaltskosten von 1000,- € entstehen. Und Gerichtskosten fallen nicht an.

2. Soweit ich gelesen habe, geht es im Kern doch wohl darum, dass ein Ex-Arbeitgeber eine Bescheinigung nicht ausstellt, die aber zwingend erforderlich wäre, damit die DRV die begehrten Leistungen übernimmt. Würde diese Bescheinigung vorliegen, hättest Du kein Problem mit der DRV. Von daher stellt sich dann durchaus die Frage, ob eine Klage gegen die DRV tatsächlich erforderlich und ob sie erfolgversprechend ist.

Für mich ist nicht so richtig ersichtlich, dass das Ergebnis eines sozialgerichtlichen Klageverfahrens sein kann, dass der Ex-Arbeitgeber die notwendige Bescheinigung ausstellt und dann die DRV die Leistungen bewilligt.

Ich würde mich daher der von anderen bereits geäußerten Auffassung anschließen, dass hier nicht gegen die DRV, sondern gegen den Arbeitgeber vorzugehen ist. Das der Widerspruchsbescheid der DRV inzwischen bestandskräftig wird dürfte keine Rolle spielen, weil Du - sobald die Bescheinigung des Ex-Arbeitgebers vorliegt - einfach einen neuen Antrag stellen kannst.

Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du allerdings auch Klage beim Sozialgericht einreichen und darum bitten, dass Klageverfahren bis zum Abschluss des Verfahrens gegen den Ex-Arbeitgeber ruhend zu stellen. Und dafür brauchst Du definitiv keinen Anwalt.

3. Du willst einerseits unbedingt gegen die DRV klagen, verlässt dich andererseit aber ausgerechnet darauf, was die Dir für Ratschläge geben? Sorry, aber das ist schon ein wenig naiv, oder meinst Du nicht?

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von Alex98123):
Bei der drv sitzen meiner Meinung nach fachmänner.
Dann los. Warum fragst du hier immer wieder? Setz dein Vermögen ein.
Zitat (von Alex98123):
Wenn selbst von der drv gesagt wird, dass gute Aussichten bestehen,
Dann glaub halt den Fachmännern von der DRV. Nimm den billigsten Anwalt.
Ich verstehe dann aber nicht, warum die Fachleute von der DRV deinen Widerspruch nun endgültig abgelehnt haben.
Da passt was nicht zusammen--- merkst du es auch?

Dass in der Rechtsbehelfsbelehrung steht, dass eine Klage innerhalb 4 Wochen erhoben werden kann, ist ein Standardsatz, aber kein Zwang zum Klagen auf Teufel-komm-raus.

Zitat (von Alex98123):
Bist du Anwalt, dass du ganz genau weißt, dass das komplett aussichtslos ist?
Nein, ich bin kein Anwalt. Wäre ich einer, wüßte ich auch nichts zur kompletten Aussichtslosigkeit. Aber uU würde ich *wenig Aussicht auf Erfolg* erkennen. Und ich würde dich aus diesem Grund nicht vertreten wollen. Ein Anwalt halst sich nicht absichtlich solche Fälle auf.


Sie haben den Widerspruch abgelehnt weil die Bescheinigung um es als bvb anzuerkennen fehlt. Sonst wäre es durchgegangen. Sie haben mir direkt gesagt, dass ea ein leichtes wäre das für den Betrieb auszustellen. Und ja auch bei einem Praktikum. Entscheidend ist der inhaltliche Bezug und dir mehr als 20h Zeitaufwand. Mir wurde das eins zu eins so kommuniziert.

-- Editiert von Alex98123 am 04.03.2019 19:02

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31560 Beiträge, 5574x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
weil die Bescheinigung um es als bvb anzuerkennen fehlt
Also wirklich: DAS wissen inzwischen alle. Das brauchst du nicht wiederholen. Nicht jedesmal wieder. :sad:

Wenn es ein Leichtes wäre, hätte der Betrieb ganz leicht so ein Ding ausgestellt. Hat er aber aus bestimmten Gründen nicht gemacht.

Wenn die DRV einerseits ablehnt und andererseits die DRV dir zur Klage rät (gegen sich selbst) ---- DA stimmt doch was nicht.
--------------------------
Und bitte: :crazy:
Nicht immer den gesamten Beitrag zitieren. Er steht doch oben auch schon lesbar:
Du kannst auf Antworten drücken oder eben nur die Aussagen markieren/zitieren, zu denen du etwas antworten willst.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wenn die DRV einerseits ablehnt und andererseits die DRV dir zur Klage rät (gegen sich selbst) ---- DA stimmt doch was nicht.


Das ist schon richtig, man muss halt nicht alles verstehen. Aber genauso hat es sich ereignet. Und es geht bei manchen Sachen einfach darum es versucht zu haben. Und nicht zu denken ich war zur faul zu Klage und kehre mal eben so 3000 Euro unter den Tisch.

Es ganz natürlich sein, dass das Gericht negativ entscheidet. Aber nach der drv ist ein positiver Ausgang für mich mindestens genauso wahrscheinlich. Das haben tatsächlich drei unterschiedliche bearbeiter gesagt..

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, kannst Du allerdings auch Klage beim Sozialgericht einreichen und darum bitten, dass Klageverfahren bis zum Abschluss des Verfahrens gegen den Ex-Arbeitgeber ruhend zu stellen. Und dafür brauchst Du definitiv keinen Anwalt.

3. Du willst einerseits unbedingt gegen die DRV klagen, verlässt dich andererseit aber ausgerechnet darauf, was die Dir für Ratschläge geben? Sorry, aber das ist schon ein wenig naiv, oder meinst Du nicht?


Mir wurde es so erklärt, dass es keinen Sinn machen würde gegen den ex ag zu klagen, da das av beendet ist. Es handle sich um eine Leistung nach dem sgb und deshalb müsse auch vor das sozialgericht gegangen werden (Erklärung drv).

Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg mit einem hohen kostenrisiko verbunden. Dieses ist für mich als Azubi nicht tragbar. Den schließlich muss der Verlierer zusätzlich zu den eigenen auch noch die gegnerischen kosten übernehmen.

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
guest-12328.05.2020 09:37:38
Status:
Student
(2498 Beiträge, 510x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg mit einem hohen kostenrisiko verbunden. Dieses ist für mich als Azubi nicht tragbar. Den schließlich muss der Verlierer zusätzlich zu den eigenen auch noch die gegnerischen kosten übernehmen.


Nein, nicht bei einer Klage vor dem Arbeitsgericht.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39599x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg

Das AGG ist ein Gesetz ...



Zitat (von Alex98123):
Den schließlich muss der Verlierer zusätzlich zu den eigenen auch noch die gegnerischen kosten übernehmen.

Nö, beim Arbeitsgericht trägt in der ersten Instanz jeder seine Kosten selbst.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13035 Beiträge, 4437x hilfreich)

@Alex:

Zitat:
Mir wurde es so erklärt, dass es keinen Sinn machen würde gegen den ex ag zu klagen, da das av beendet ist.


Wenn Du mit einer Klage gegen den Arbeitgeber diesen nicht dazu zwingen kannst, Dir die gewünschte Bescheinigung auszustellen, wie soll das dann mit einer Klage vor dem Sozialgericht gegen die DRV funktionieren? Sorry, aber das ist absolut widersinnig.

Zitat:
Es handle sich um eine Leistung nach dem sgb und deshalb müsse auch vor das sozialgericht gegangen werden (Erklärung drv).


Wenn Dich doch die DRV so gut, umfassend und neutral berät, wofür brauchst Du denn dann noch dieses Forum oder gar einen Anwalt? Mach doch einfach was Dir die DRV rät und alles wird gut.

Zitat:
Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg mit einem hohen kostenrisiko verbunden. Dieses ist für mich als Azubi nicht tragbar.


Du hast irgendwo geschrieben, dass Du vom Einkommen her die Voraussetzungen für Beratungs- und Prozesskostenhilfe erfüllst und nur mit Deinem Vermögen knapp oberhalb der Freibeträge liegst. Was bitte hindert Dich eigentlich daran, den knappen Teil oberhalt des Freibetrages für etwas sinnvolles auszugeben, so unter die Freibetragsgrenze zu rutschen und dann Beratungs- und/oder Prozesskostenhilfe in Anspruch zu nehmen bzw. wenigstens zu beantragen? Es bleibt bei der PKH ein Restrisiko, dass die wegen fehlender Erfolgsaussichten abgelehnt wird, aber das Risiko lässt sich halt nicht vermeiden und nach Deiner Auffassung und der Beratung durch die DRV tendiert dieses Risiko ja auch gegen Null.

Gruß,

Axel

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Ratsuchender@123net):
Zitat (von Alex98123):
Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg mit einem hohen kostenrisiko verbunden. Dieses ist für mich als Azubi nicht tragbar. Den schließlich muss der Verlierer zusätzlich zu den eigenen auch noch die gegnerischen kosten übernehmen.


Nein, nicht bei einer Klage vor dem Arbeitsgericht.


Okai da hab ich was anderes gelesen. Zumindest fallen aber Gerichtsgebühren an. Diese muss ich zusätzlich zu meine Anwaltsgebühren tragen.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Alex98123):
Des weiteren wäre eine Klage vor dem agg

Das AGG ist ein Gesetz ...

Ja stimmt. ArbG wäre richtig

Zitat (von Alex98123):
Den schließlich muss der Verlierer zusätzlich zu den eigenen auch noch die gegnerischen kosten übernehmen.

Nö, beim Arbeitsgericht trägt in der ersten Instanz jeder seine Kosten selbst.


Mag sein, bin auch nur Laie und was das Arbeitsgericht angeht erst recht. Sozialrechtlich sieht das anders aus. Immerhin trage ich noch meinen eigenen Anwaltskosten und dann die Gerichtsgebühren wenn ich verliere. Und das wird viel zu viel an Kosten

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Du hast irgendwo geschrieben, dass Du vom Einkommen her die Voraussetzungen für Beratungs- und Prozesskostenhilfe erfüllst und nur mit Deinem Vermögen knapp oberhalb der Freibeträge liegst. Was bitte hindert Dich eigentlich daran, den knappen Teil oberhalt des Freibetrages für etwas sinnvolles auszugeben, so unter die Freibetragsgrenze zu rutschen


Nein das Erachte ich als sinnfrei. Einfach das Geld auszugeben ist ziemlich dumm. Ich brauche gerade privat einiges an rücklagen wegen Kautionen im mietbereich.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
Wenn Dich doch die DRV so gut, umfassend und neutral berät, wofür brauchst Du denn dann noch dieses Forum oder gar einen Anwalt? Mach doch einfach was Dir die DRV rät und alles wird gut.


Ich bin kein Jurist, vorallem rechtsübergreifend keine Ahnung in dem Fall. Das Gebiet arbeitsrecht ist einfach ziemlich teuer und das schreckt ab. Wenn man vor dem Sozialgericht geklagt hat, kann man ja notfalls die Klage vor dem arbg nachreichen. Aber wieso eigentlich Arbeitsgericht? Ist die Ausstellung einer solcher Bescheinigung eine nebenpflicht welche sich dann quasi konkludent ergibt durch den vetrag Abschluss? Und das vorallem auch nach beendetem arbeitsverhältnis?

-- Editiert von Alex98123 am 04.03.2019 22:47

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#22
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38156 Beiträge, 13931x hilfreich)

Ich fass mal ganz knapp zusammen:

1. Fragesteller will eine bestimmte Bescheinigung haben, die der Ex-Arbeitgeber mit dem gewünschten Inhalt nicht ausstellen kann, weil dann der bescheinigte Inhalt nicht den Gegebenheiten entspricht. Und sich der AG möglicherweise regresspflichtig macht. Er hat nämlich an keiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilgenommen.

2. Hieraus folgt, dass kein arbeitsrechtlicher Anspruch besteht. Abgesehen davon könnte dieser Anspruch auch verjährt sein. Die Fristen da sind ja relativ eng.

3. Ob die von dem AG eingereichten Unterlagen ausreichen, das können wir hier nicht abschätzen. Das würde gegebenenfalls das Sozialgericht überprüfen.

4. Man sollte sich hinsichtlich der Kosten beim Sozialgerichtsverfahren schlau machen. Da sind andere Preise als beim Arbeitsgericht. Und das Kostenrisiko beim Verlieren des Verfahrens (was ja durchaus drinne ist) ist auch anders als im Zivilverfahren oder im Arbeitsgerichtsverfahren.

Also: es ist realistische Einschätzung der Situation angesagt. Und auch die Auskunft der RV ist doch völlig zutreffend. Wenn eine Erklärung entsprechenden Inhalts vorliegt, dann ist alles in Ordnung. Ganz einfach, nur wenn keine Erklärung vorliegt, weil sie einfach so nicht ausgestellt werden kann, dann funktioniert das nicht.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Man sollte sich hinsichtlich der Kosten beim Sozialgerichtsverfahren schlau machen. Da sind andere Preise als beim Arbeitsgericht


Hier fallen doch keine Prozesskosten an?

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Er hat nämlich an keiner berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme teilgenommen.


Wieso ist das sicher? Die Voraussetzungen dafür sind laut der drv erfüllt!

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31560 Beiträge, 5574x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Die Voraussetzungen dafür sind laut der drv erfüllt!
Auch heute grüßt das Murmeltier.
Zitat (von Alex98123):
Wenn man vor dem Sozialgericht geklagt hat, kann man ja notfalls die Klage vor dem arbg nachreichen
Wer hat dir das erzählt?
Zitat (von Alex98123):
Ist die Ausstellung einer solcher Bescheinigung eine nebenpflicht welche sich dann quasi konkludent ergibt durch den vetrag Abschluss? Und das vorallem auch nach beendetem arbeitsverhältnis?
NEIN. Nur, wenn die V. vorliegen, stellt der AG auch später alles aus, was nötig ist.

Die DRV sieht die Voraussetzungen für die Waisenrente erfüllt, WENN der Praktikumsbetrieb diese geforderten Unterlagen (Qualifierungsplan) auch erstellt und herausgibt. DAS tut dein Praktikumsbetrieb nun mal nicht. :pc:

Ich kann alles lesen, was schon geschrieben wurde: u.a. vor 4 Monaten von dir auf meine Fragen zum Praktikum:
-Es gab keine detaillierte Lehrpläne
-Aufwand war 20 h plus
-gesehen als bvb war es mein Ausbildungsbetrieb für die bvb
-es wurden eher nur die praktischen Tätigkeiten bescheinigt
Der Betrieb ist mehrmals negativ aufgefallen. Hat mir Überstunden gekürzt und einfach verbleibenden resturlaub bei Beendigung nicht ausgezahlt. Wenn die sich nicht bemühen irgendwas auszustellen, kann ich aber zu arbeitsrechtlichen Schritten greifen

:bang:
--------------------------------------------------
Zum Sozialgericht und vorher ganz billig zu BerH-Schein und Anwalt kommt man nur, WENN man bedürftig ist.
Wenn also das Vermögen unterhalb dieser Grenze liegt. Sozialrechtliches Vermögen ist damit gemeint.
Wenn nun auch DAS aus Beitrag #17 nicht verstanden wird, dann gibt es KEINEN Zugang zu kostenlosen, wahrscheinlich trotzdem verlorenen Gerichtsverfahren am SG.
------------------------------------------------
Beispiel:
Ein Bedürftiger klagt gegen das Sozialamt, weil es scheinbar einen Fehler gemacht hat. Der Widerspruch wurde abgelehnt, der B fragt überall herum, alle sagen, kein Fehler. Er beantragt und bekommt trotzdem den BerH-Schein und geht zum Anwalt. Der sieht geringe Erfolgsaussichten, findet aber einen anderen (evtl. kleinen) Fehler und klagt deswegen beim SG.
Der B zahlt in jedem Falle 15,- für den ganzen Mist. Nur für den Schein (diese 15,- will das Amtsgericht, welches den Schein *verkauft*). Ist der Anwalt besonders *sozial*, erlässt er dem B sogar diese 15,-
Alle anderen Kosten zahlt--- der geliebte Steuerzahler!----------------------------
Man braucht sich nicht wundern, dass SG-Verfahren sich zu solchen Haufen auf den Gerichtsbänken stapeln.
Weils nix kostet, kann jeder wegen jedem *** klagen. Das Recht besteht ja.
Die Kläger, die zu Recht und wegen wirklicher Rechtswidrigkeiten klagen, stellen sich nämlich auch hinten an. Die können einem nur leid tun.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38156 Beiträge, 13931x hilfreich)

Und aufgrund welcher Unterlagen hat die drv den Anspruch festgestellt, überprüft?

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
Und aufgrund welcher Unterlagen hat die drv den Anspruch festgestellt, überprüft?

wirdwerden


Aufgrund des Arbeitszeugnisses und des Arbeitsvertrags.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
Alex_98
Status:
Beginner
(104 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Die DRV sieht die Voraussetzungen für die Waisenrente erfüllt, WENN der Praktikumsbetrieb diese geforderten Unterlagen (Qualifierungsplan) auch erstellt und herausgibt. DAS tut dein Praktikumsbetrieb nun mal nicht.


Nein. Die drv hat anhand des Arbeitszeugnisses und des Arbeitsvertrags gesagt dass dir Charakteristika einer bvb vorliegen

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Rechtsanwalt Thomas Bohle
Status:
Schüler
(470 Beiträge, 418x hilfreich)

Kurze Zusammenfassung: Beratungsresistent.

MfG

RA Thomas Bohle

1x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3087x hilfreich)

Zitat (von Alex98123):
Zitat (von AxelK):
Du hast irgendwo geschrieben, dass Du vom Einkommen her die Voraussetzungen für Beratungs- und Prozesskostenhilfe erfüllst und nur mit Deinem Vermögen knapp oberhalb der Freibeträge liegst. Was bitte hindert Dich eigentlich daran, den knappen Teil oberhalt des Freibetrages für etwas sinnvolles auszugeben, so unter die Freibetragsgrenze zu rutschen


Nein das Erachte ich als sinnfrei. Einfach das Geld auszugeben ist ziemlich dumm. Ich brauche gerade privat einiges an rücklagen wegen Kautionen im mietbereich.


Tja, das ist dann Pech, wenn Ihnen andere Sachen wichtiger sind. Einen Tod muss man halt sterben.

Aber die ganze Story ist hoffnungslos. Das Praktikum erfüllt die Anforderungen an eine BVB nicht. Das ist Ihnen wie oft gesagt worden? 50x? Und daß die DRV der falsche Adressat für die Klage ist, auch. Lassen Sie es einfach sein, Sie verpulvern nur Zeit und Geld.

Zitat (von Rechtsanwalt Thomas Bohle):
Kurze Zusammenfassung: Beratungsresistent.

MfG

RA Thomas Bohle


So sieht's aus.

Signatur:

"Valar Morghulis"

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