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Krankengeld und KK

 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)
Krankengeld und KK

Ich war bis 31.1.12 berufstätig. Wurde zu diesem Zeitpunkt gekündigt.

Seit dem 30.1.12 bin ich krankgeschrieben, bis 17.02.2012 wegen Bronchitis und seit dem 18.2.12 wegen Burn Out. Meine aktuelle Krankschreibung geht bis zum 16.3.12. Da ich von der Berufstätigkeit gleich in die Krankheit gerutscht bin, bekomme ich seit dem 1.2.12 Krankengeld.

Jetzt rief heute die KK an und sagte mir, dass der MDK (ohne mich gesehen oder angehört zu haben) beschlossen hat, dass ich ab Sonntag dem 11.3.12 trotz Krankschreibung bis zum 16.3.12 wieder arbeitsfähig bin und ich umgehend beim Arbeitsamt zu melden habe. Die restlichen sechs Tage sind denen egal, die soll das Amt zahlen.

Jetzt habe ich beim Amt angerufen und denen das mitgeteilt und dort sagte man mir, dass ich keine Leistungen bekomme, da ich ja noch bis zum 16.3.12 krank bin und somit nicht vermittlungsfähig. Womit sie ja auch Recht haben. Ich bin nicht vermittlungsfähig, da psychisch dazu gar nicht in der Lage. Ich bin nicht für umsonst wegen Burn out krankgeschrieben.

Jetzt ist meine Frage: Was kann ich machen? Darf die KK das so einfach? Ich meine, sie setzen sich über die Meinung meines Arztes hinweg und sagen mir klipp und klar (und das haben sie wirklich so gesagt): Sie haben wieder gesund zu sein. Fertig. Bin ich aber nicht.

Und nun?

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Arbeitsamt Widerspruch GKV


14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2380x hilfreich)

@Violetta

Als erstes Mal: versuch ruhig zu bleiben. Typische Drohszenarien der GKV.
Die Agentur für Arbeit hat (natürlich) Recht.

Eine Festestellung der Arbeitsfähigkeit oder eben auch nicht unterliegt Richtlinien. Diese besagen eindeutig: persönliche Untersuchung.
Der MDK beschliesst gern mal was auf Aktenlage, ist aber unzulässig. Feststellung der AU Richtlinien: http://www.g-ba.de/downloads/62-492-56/RL_Arbeitsunfaehigkeit-2006-09-19.pdf
§4 ist hier das was du lesen könntest.

Du darfst aber sicher sein, dass die GKV trotzdem bocken wird.
Du wirst ihnen eben schon jeweils einen Schritt voraus sein und dich wehren :devil:

Du reichst ja Auszahlscheine in deinem Modus ein. Wann wäre der nächste?

Sobald eine Zahlung nicht erfolgt, per Einschreiben/ Rückschein einen Brief an die GKV. Der könnte in etwa so aussehen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bis heute keinen Zahlungseingang auf meinem Bankonto feststellen Können. Den Auszahlungsschein habe ich am...eingereicht.

Am ...hat mich Herr/ Frau XYZ angerufen und am Telefon entschieden, dass ich ab dem...Arbeitsfähig zu sein hätte. Meine Ärztl. Bescheinigung geht derzeit bis zum...und wird bis auf Weiteres auch Folgescheinigt werden.

Ich weise Sie auf dieses Telefonat hin, da telefonisch so etwas nicht entschieden werden kann wenn ich die Richtlinien zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit, insbesondere § 4 richtig lese. Herr/ Frau...hat sich mir gegenüber auch nicht als Facharzt legitimieren können.

Ich erwarte die Zahlung unverzüglich. Sollte diese wider Erwarten bis zum (7 Tage) nicht auf meinem Bankkonto verfügbar sein, werde ich umgehend Eilanaordnung zur Zahlung beim hiesigen Sozialgericht beantragen.
Ich hoffe, dass sich die Angelegenheit ohne rechtliche Schritte erledigen wird, denn diese sind meiner Genesung nicht zuträglich

Sämtliche Angelegenheiten möchte ich in Zukunft nur noch schriftlich klären und widerrufe hiermit ein von mir möglicherweise gegebenes Einverständnis bezüglich Anrufen seitens der...(Name der GKV). Vielen Dank für Ihr Verständnis.

MfG Violetta


In Zukunft bitte den Arzt auf deine Auszahlungsscheine betreff der voraussichtlichen Dauer der Erkrankung nicht mehr Daten zu schreiben, sondern etwas wie b.a.W. (bis auf Weiteres) oder nicht absehbar.

Sunbee

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"Meine Beiträge stellen lediglich eine persönliche Meinung dar und sind keine Rechtsberatung."





-- Editiert Sunbee 1 am 06.03.2012 21:17

-- Editiert Sunbee 1 am 06.03.2012 21:18

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#2
 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)

@sunbee

Vielen Dank für deine Antwort. Jetzt hat mir die Dame gesasgt, dass sie mir schriftlich schickt, dass ich ab Sonntag wieder arbeitsfähig zu sein habe. Ja, will sie das schreiben. Ich könne ja dagegen Widerspruch einlegen. Dann will sie aber einen Brief des Arztes woraus genaue Diagnose, Medikamente, Maßnahmen (Reha o.ä.), Facharzt etc. wissen. Von mir wollte sie übrigens wissen, was ich genau habe. Da habe ich ihr einen Riegel vorgeschoben. Ich habe ihr auch gleich gesagt, dass ich Widerspruch einlegen werde. Ja, aber solange müsse dann erstmal die Agentur zahlen.

Sie war ja so "freundlich" mich vorher anzurufen, damit ich nicht aus allen Wolken falle. So Ihre Worte.

Also mein Arzt steht voll hinter mir, der schreibt mir da auch das entsprechende. Aber ich fand das echt frech, zu sagen: So sie haben ab Sonntag wieder arbeitsfähig zu sein. Ich hab ihr auch gesagt: Ich bin krank und nicht vermittelbar. Darauf hat sie nichts mehr gesagt.

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#3
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2380x hilfreich)

@Violetta

Gern geschehen :)

quote:
Dann will sie aber einen Brief des Arztes woraus genaue Diagnose, Medikamente, Maßnahmen (Reha o.ä.), Facharzt etc. wissen. Von mir wollte sie übrigens wissen, was ich genau habe.

Es gib t Sachbearbeiter, die scheinen einen Sockenschuss zu haben.
Kein Versicherter muss einem SB die Diagnosen nennen. Schade dass es ein Telefonat war und du so keine Zeugen hast. Die Medikamenten Abfrage würde bei mir (wenn ich nicht eine wirklich gute GKV mit supernetten SB hätte die sowas NIE fragen oder tun würden) einen Tobsuchtsanfall auslösen in Form einer Beschwerde an die Geschäftsleitung und ggfalls Lokalmedien. So nach dem Motto:"will die...die Medikamente reglementieren durch ihre Verwaltungsangestellten indem man schwer akut kranken Versicherten die Hölle heiss macht mit Deohnungen"

Diagnose steht auf der AU und fertig.

Warte das Schreiben ab. Dann formuliere meinen Vorschlag entsprechend um (wenn du Hilfe brauchst, meld dich halt hier). Widerspruch ist nur möglich wenn das Schreiben ein richtiger Bescheid mit der entsprechenden Belehrung drauf ist. Ansonsten, leider oft passiert bei solchen GKV Vorgehensweisen: die schreiben irgendein blabla und stellen rechtswidrig KG ein.
DAS weisst du jetzt und solltest dich entsprechend darauf einstellen um nicht in einen totalen Engpass zu kommen.
Auch eine Eilanordung braucht mal 1, 2 Wochen

Sunbee

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"Meine Beiträge stellen lediglich eine persönliche Meinung dar und sind keine Rechtsberatung."

-- Editiert Sunbee 1 am 07.03.2012 07:58

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#4
 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)

Also gestern kam der Brief. Da stand drin, dass der MDK nach den vorliegenden Unterlagen entschieden hat, dass ich ab 11.3.12 wieder arbeitsfähig bin und mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen habe. Ich solle doch bedenken, dass es umso schwieriger wird wieder Arbeit zu finden, umso länger ich arbeitslos bin (achnee).

Ich die Dame angerufen und gefragt, welche Unterlagen sie denn hätte. Ja sie hätte einen Bericht bei meinem Arzt abgefordert und auf Grund dessen wurde entschieden.

Ich heute zu meinem Arzt (wegen dem Widerspruch) und gefragt, ob er einen Bericht rausgeschickt hätte. Nein, er weiß von keinem Bericht. Ich konnte auch den PC einsehen, er hat wirklich keinen Bericht geschrieben.

Also deinen Brief habe ich ja heute schon verschickt. Morgen werde ich die Dame anrufen und der die Pfanne heiß machen. Entweder sie nimmt ihren Bescheid zurück oder sie kann sich auf was gefasst machen.

Ich kann mich langsam des Eindrucks nicht mehr erwehren, dass sie den Bescheid beschlossen hat. Und sie ist definitiv nur eine Angestellte und keine Ärztin und dann werde ich mich an allerhöchster Stelle beschweren.

Mein Arzt meinte, das machen die immer. Er kennt das Spiel schon.

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#5
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2380x hilfreich)

@Violetta

Am besten wäre es, hier keine Telefonate mehr zu führen. Zum Einen weil das Gesagte nicht zu beweisen ist, zum Anderen (und das finde ich wichtiger für eine Genesung) kochen Emotionen hoch und die Sachebene ist das Einzige was wirklich zu Ergebnissen führt.

Sie hat da vermutlich gar nix bescjlossen, sondern nur ihre Arbeit gemacht, indem sie die Entscheidung des MDK auf eine äusserst unfaire Art präsentiert. SIE hat auch den Arztbericht nicht angefordert, das darf sie gar nicht, sondern sie redet wahrscheinlich mit dem 'Mund des MDK'

Ist auf dem Schreiben eine Rechtsfolgebelehrung?
Dein Arzt weiss, dass er den sogenannten Verwaltungweg einhalten muss? Und ja, so etwas kommt in den letzten Jahren immer häufiger vor. Dass die GKV damit häufig kontraproduktiv vorgeht, scheint denen nicht klar zu sein. Mit solchen Fisematenten treibt man bereits Kranke in weitere Probleme wie psychische Belastungen, stärkeres Schmerzempfinden und damit höhere Kosten für eben die GKV

Sunbee

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"Meine Beiträge stellen lediglich eine persönliche Meinung dar und sind keine Rechtsberatung."

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#6
 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)

Achja, das vergas ich. Nein, eine Rechtsbehelfsbelehrung gab es nicht. Auf meine Nachfrage meinte sie, das wäre besser für mich, dann könnte ich 1 Jahr lang Widerspruch erheben.

Ich mein ja, der MDK hat keinen Bericht angefordert. Die haben die Diagnose gelesen (immerhin Depressionen, also kein kleiner Schnupfen oder sowas) und dann gesagt, ach die arbeitet ja nur im Büro (im Brief stand: ich kann kleinere Arbeiten ausführen (also Bleistift anheben oder so)), da kann die auch wieder arbeiten gehen. Ich arbeite beim Anwalt und da ist man sehr schwierigen kontraproduktiven Situationen ausgesetzt.

Warum ich meine, dass die Dame entschieden hat ist folgendes: Als ihr sagte, dass ich Widerspruch erheben werde, meinte sie: Ja, dann möchte ICH aber das und das und das (was ich ja schonmal schrieb).

Was mich an der Sache aufregt ist zum einen, dass die nur auf Grund des Diagnoseschlüssels entschieden haben und zum anderen, dass sie mich angelogen hat. Denn sie meinte ja kackfrech zu mir: Ihr liegt ein Bericht meines Arztes vor. Mir war das gleich klar, dass da nix vorliegt. Denn das hätte mir mein Arzt erzählt.

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#7
 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)

Achso welchen Verwaltungsweg meinst du, den der Arzt einhalten muss?

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#8
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2380x hilfreich)

@Violetta

Eine ausgestellte AU reicht nicht aus. Der Arzt muss in einem Schreiben (kurz) darlegen, dass du weiterhin Au bist und eine Arbeitsunfähigkeitsfestellung eben Richtlinien unterliegt.

http://vdk.de/cgi-bin/cms.cgi?ID=bb18794

Wie geschrieben, ich rate von Telefonaten in diesem Stadium dringend ab.

Sunbee

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"Meine Beiträge stellen lediglich eine persönliche Meinung dar und sind keine Rechtsberatung."

-- Editiert Sunbee 1 am 08.03.2012 22:07

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#9
 Von 
Machts.Sinn
Status:
Beginner
(147 Beiträge, 154x hilfreich)

.
Hallo ihr Beiden,

drei Anmerkungen:

a. der Arzt müsste nach § 7 Abs. 2 der bereits verlinkten AU-RL verfahren

b. klar zahlt die Arbeitsagentur in dieser Situation Alg, wenn die Arbeitslosmeldung rechtzeitig persönlich erfolgt, dabei nur die Tatsachen mitgeteilt und keine Einschränkungen gemacht werden, falls sich später ergeben sollte, dass doch von Arbeitsfähigkeit auszugehen ist - aber das müssen die Behörden ja (auch untereinander) erst mal klären.

c. wer solchen Situationen - auch im Intesse anderer - vorbeugen will, beantragt unmittelbar nach Erhebung des Widerspruchs beim Sozialgericht die Feststellung der aufschiebenden Wirkung. Die Einzelheiten sind im Krankenkassenforum detailliert beschrieben.

Also viel Erfolg!

Gruß
Machts Sinn

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#10
 Von 
Sunbee 1
Status:
Gelehrter
(10629 Beiträge, 2380x hilfreich)

@Machts Sinn

Verlink doch mal das GKV Forum :)

Die TE ist Au, da gibts keine Leistungen ALG solange Anspruch auf KG besteht. SGB III, §125 kennste ja, der greift nach Ablauf des KG Anspruches.

Sunbee

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"Meine Beiträge stellen lediglich eine persönliche Meinung dar und sind keine Rechtsberatung."

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#11
 Von 
Machts.Sinn
Status:
Beginner
(147 Beiträge, 154x hilfreich)


Ja Sunbee,

kenn´ ich genau: nach § 7 Abs. 2 Satz 1 AU-RL ist das Gutachten des Medizinischen Dienstes grundsätzlich verbindlich. Über § 86 und 96 SGB X wirkt es in die Arbeitsagentur hinein, solange vom KV-System oder der Alo-Versicherung nichts anders festgestellt ist. Deswegen ist es vorsorglich wichtig, sich in einer solchen Situation rechtzeitig arbeitslos zu melden, denn es könnte ja sein, dass am Schluss doch arbeitsfähig steht und dann kommt es darauf an - auch dass man seine Verfügbarkeit vorher nicht eingeschränkt, sondern diese Frage bis zur Klärung zurück gestellt hat.

Hier der gewünschte Link: http://www.krankenkassenforum.de/

Gruß!
Machts Sinn

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#12
 Von 
Violetta76
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 139x hilfreich)

Also die Dame hat mich gestern angerufen, weil ihr die Bescheinigung meines Arztes zu knapp war, und der Albtraum geht weiter.

Sie wirft mir folgendes vor (deshalb hat sie den MDK eingeschalten): Ich war ja bis 31.1.12 beschäftigt und bin seit 30.1.12 krankgeschrieben. Ihrer Meinung nach kein Zufall, ich wollte halt nur nicht zum Amt gehen.

Es liegt auch keine Arztanfrage vor (da widerspricht sie sich), sondern die haben tatsächlich gesagt: So die simuliert nur, die muss jetzt zum Amt.

Ich hab das Gespräch dann beendet, hab mir aber eine Beschwerde über die Dame vorbehalten. Denn damit sagt sie nicht nur: ich simuliere, sondern mein Arzt hat "Gefälligkeits-AU" ausgestellt.

Jetzt noch eine andere Frage: Ich habe ja Widerspruch erhoben, über den soll angeblich Dienstag entschieden werden. Was wenn nicht? Meine AU geht bis einschließlich Freitag. Soll der Arzt dann einfach eine weitergehende AU ausschreiben und ich schick die zum Amt oder nicht? Dann bin ich halt ab 17.3.12 wieder krank und dann gelten die 6-Wochen Lohnfortzahlung. Aber sonst sagt die KK ja bei erfolgreichem Widerspruch: Wir zahlen nur bis 16.3. da dann keine neue AU.

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#13
 Von 
Machts.Sinn
Status:
Beginner
(147 Beiträge, 154x hilfreich)


Hallo Violetta,

deine einzige sichere Chance besteht im Spagat, das bedeutet, das mit der AU so laufen zu lassen, wie es dein behandelnder Arzt beurteilt (mit deinem Widerspruch, am besten mit dem Verfahren deines Arztes nach § 7 Abs. 2 AU-RL) u n d zusätzlich am Montag bei der Arbeitsagentur die persönliche Arbeitslosmeldung zu erledigen mit der Angabe, dass die Krankenkasse von Arbeitsfähigkeit ausgeht und der Arzt von Arbeitsunfähigkeit und du - je nachdem, was letztlich objektiv maßgeblich ist - deine Verfügbarkeit nicht subjektiv einschränkst. Damit ist der "Schwarze Peter" bei den Behörden und du bist so oder so auf der sicheren Seite.

Gruß!
Machts Sinn

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#14
 Von 
Matrix11
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 1x hilfreich)

Liebe Violetta,

geh' doch unbedingt zum Sozialverband VdK und lass' Dich da beraten - evtl. vorher anrufen und Termin machen. Kostet kleinen Obulus, aber die legen auch 'sinnhaften' Widerspruch beim Sozialgericht für Dich ein und wie gesagt - Beratung, Beratung, Beratung.

Ich weiß ja nicht, wo du lebst, aber richtig gut war die Beratung meiner Freundin in Lüneburg bei Herrn Erdmann.

Alles Gute für Dich und lass Dich nicht unterkriegen!!!


Lieber Gruß
Matrix11

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