Krankenkasse zahlt nicht bei anderer Diagnose ?

12. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
PEACEANDLOVE
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 0x hilfreich)
Krankenkasse zahlt nicht bei anderer Diagnose ?

Hallo,
ein Arbeitnehmer wurde erst beim Hausarzt wegen der Diagnose "depressive Episode" krankgeschrieben. Jetzt war der Arbeitnehmer beim Psychiater, der ihn wegen einer "mittelschweren Depression" krankgeschrieben hat.
Da er seit mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, hat er Anspruch auf Krankengeld.
Die Krankenkasse weigert sich jedoch das Krankengeld zu bezahlen, da depressive Episode und Depression verschiedene Krankheiten sind und dementsprechend die gesetzliche Krankenversicheurng nicht leisten muss.

Ist dies korrekt ?

-- Editiert von Moderator topic am 12. Februar 2024 15:56

-- Thema wurde verschoben am 12. Februar 2024 15:56

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31574 Beiträge, 5575x hilfreich)

Zitat (von PEACEANDLOVE):
da depressive Episode und Depression verschiedene Krankheiten sind und dementsprechend die gesetzliche Krankenversicheurng nicht leisten muss.
Kannst du bitte genau (im Wortlaut) schreiben, mit welcher Begründung die Zahlung vom KrG abgelehnt wird und um welche Zeiträume der AU es geht?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
PEACEANDLOVE
Status:
Frischling
(36 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Kannst du bitte genau (im Wortlaut) schreiben, mit welcher Begründung die Zahlung vom KrG abgelehnt wird und um welche Zeiträume der AU es geht?


Einen genauen Wortlaut gibt es nicht, da der Versicherte von der Krankengeldabteilung der Krankenkasse angerufen wurde, dass weil es letzlich zwei verschiedene Diagnosen sind, das Krankengeld eingestellt wird, weil die ICD-Codes verschiedene sind. Der Psychiater hat jedoch dem Versicherten gesagt, dass es die selbe Krankheit ist und es keine Probleme mit dem Krankengeld gibt. Die AU vom Hausarzt ging bis zum 28.01.24, jedoch war der Psychiatertermin am 25.01.24. Der Psychiater hat vom 25.01.24 an den AN arbeitsunfähig krankgeschrieben.
Die Krankenkasse zahlt ab dem 26.01.24 kein Krankengeld. Ein Bescheid wird die "nächsten Wochen" folgen.

Ist der Versicherungsnehmer oder die Versicherung im Recht ?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(32715 Beiträge, 17216x hilfreich)
Signatur:

Bei nur einer Ratte im Zimmer handelt es sich nicht um einen Reisemangel ( Amtsgericht Köln).

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2233 Beiträge, 348x hilfreich)

Ist die neue AU eine Folgebescheinigung oder eine Erstbescheinigung?

Denn das ist das Kriterium anhand dessen der AG die Lohnzahlung einstellt bzw. leistet. Der AG kann die Diagnosen ja gar nicht kennen. Wenn der Arzt "Folgebescheinigung" ankreuzt, dann ist das eine Fortsetzung mit gleicher Krankheit. Ggf. muss man das der Krankenkasse beibringen.

Wäre es eine andere neue Krankheit, hätte man dafür eine neue Erstbescheinigung bekommen aufgrund derer der AG wieder Lohnfortzahlung zu leisten hätte.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(848 Beiträge, 132x hilfreich)

Zitat (von PEACEANDLOVE):
Ist dies korrekt ?
Ja, denn zunächst wäre der Arbeitgeber in der Pflicht, Lohnfortzahlung zu leisten.

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