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Kündigung + Krankheit + Arbeitslos melden

 Von 
Dekranaut
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung + Krankheit + Arbeitslos melden

Hallo,

Gehen wir mal davon aus, dass ich am 14.12.15 meine Kündigung zum 29.12.15 erhalten habe, ich allerdings krankgeschrieben war. Nun gehe ich am 16.12.15 zur Arbeitsagentur um mich arbeitslos zu melden. Dort wird zwar vermerkt, dass ich da war, aber meine Arbeitslosenmeldung könne man nicht aufnehmen, da ich schließlich krankgeschrieben sei. Ist soweit richtig oder?

Was wäre denn, wenn die Krankmeldung aber nur bis zum 29.12.15 geht. Dann hätte man mich doch trotzdem als arbeitslos zu dem Zeitpunkt registrieren können oder? Es zählt doch ob ich zum Zeitpunkt der eintretenden Arbeitslosigkeit für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehe oder sehe ich das falsch?

Jetzt entstehen mir finanzielle Nachteile, weil ich mich am Tag nach Krankheit im Urlaub befand. Bin erst am 11.01.16 wieder da gewesen und konnte erst dann zum Amt. Der Urlaub war länger schon gebucht und bezahlt und das Amt wusste von diesem.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
arbeitslos Urlaub erhalten


2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hamburger-1910
Status:
Bachelor
(3146 Beiträge, 3147x hilfreich)

Zitat:
weil ich mich am Tag nach Krankheit im Urlaub befand. Bin erst am 11.01.16 wieder da gewesen und konnte erst dann zum Amt.

Urlaub muss vom AA genehmigt werden!

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#2
 Von 
Rechtsanwalt David Witzel
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 17x hilfreich)

Die Arbeitslosmeldung kann gemäß § 141 Abs. 1 Satz 2 SGB III auch vor Eintritt der Arbeitslosigkeit abgegeben werden.

Falls Sie hinsichtlich Zeit vom 30.12.2015 bis zum 10.01.2016 eine ALG-Ablehnung erhalten haben, so sollten Sie erwägen, die Sache von einem (Sozialrechts-)Anwalt (wenn Sie ihn mangels Bedürftigkeit selbst bezahlen müssen) zunächst überprüfen zu lassen und bei Aussicht auf Erfolg (bei Bedürftigkeit mit Beratungsschein) ins Widerspruchsverfahren zu gehen. Oder Sie legen selbst Widerspruch ein.

Der Anwalt würde Sie für das Widerspruchsverfahren aller Voraussicht nach (wenn es sich um einen als durchschnittlich zu bewertenden Fall handelt) bei Zurückweisung des Widerspruchs 320 Euro plus USt. kosten. Wenn Sie gewinnen, muss die Behörde den Anwalt bezahlen. Vielleicht haben Sie auch eine Rechtschutzversicherung oder sind bedürftig (=Beratungshilfe kommt in Betracht).

Warum investieren Sie nicht mal 50 Euro bei Frag einen Anwalt (wenn Sie sich das nicht leisten können, könnte Bedürftigkeit vorliegen)?

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