Kündigung durch Arbeitgeber vor Vertragsgeginn

28. April 2023 Thema abonnieren
 Von 
Tuji1406
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Kündigung durch Arbeitgeber vor Vertragsgeginn

Hallo,

ich stehe vor folgendem Sachverhalt:
Ich wurde zu Beginn der Corona Pandemie aufgrund betrieblicher Gründe gekündigt. Wurde nach der Kündigung schwanger, hatte aber bereits einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Auf beiderseitigem Einverständnis verschoben mein neuer Arbeitgeber und ich den Vertragsbeginn aufgrund meiner Schwangerschaft. Nun würde ich zum 1.10.23 meine neue Beschäftigung fristgerecht antreten. Jetzt wurde mir aber eröffnet, dass das Unternehmen auf der Suche nach einem Investor ist und der Standort an dem ich beginnen sollte bereits geschlossen wurde. Meine Stelle wird wohl auch an keinem anderen Standort benötigt und man teilte mir nun mit, dass man über eine Kündigung vor Vertragsbeginn nachdenkt. Sollte ich jedoch darauf bestehen, die Stelle antreten zu dürfen, würden sie mir innerhalb der ersten Tage der Probezeit kündigen.
Ich bin froh über die (wenn auch gnadenlose) Ehrlichkeit meines neuen Arbeitgebers, dennoch kommen jetzt einige Fragen für mich auf. Ich bin von der Arbeitslosigkeit nach meiner ersten Kündigung in den Mutterschutz und anschließend in die Elternzeit. Nun würde ich aus der Elternzeit heraus in mein neues Arbeitsverhältnis starten. Um auf den wesentlichen Punkt meines Beitrags zu kommen nun die Frage: habe ich einen Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 nach aussprechen der Kündigung?
Zu meiner Person:
Ich bin verheiratet, wir leben zusammen und haben zwei Kinder. Mein Mann ist voll berufstätig.


Ich danke vorab für alle Antworten.

Viele Grüße,

Tiju1406

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Frieder01
Status:
Beginner
(135 Beiträge, 25x hilfreich)

Ich habe keine Antwort auf die Frage, aber eine Empfehlung: Wenden Sie sich an die Agentur für Arbeit. Nach § 14 SGB I (siehe Pkt. 1.2) sind sie zur Beratung verpflichtet und beraten lieber vorher, als dass sie hinterher wegen einer möglichen Sperrzeit mit Widerspruch und dergleichen gegen eine negative Entscheidung vorgehen. Bei der Beratung handelt es sich um eine Leistungsberatung, die nicht der Arbeitsvermittler vornimmt. Der Arbeitsvermittler kann zu Alg und Sperrzeit eigentlich wegen fehlender Spezialisierung nichts sagen.

Signatur:

Ich äußere hier meine laienhafte Erfahrung. Genaues geht nur über Anwalt oder Behörde.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31498 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von Tuji1406):
Nun würde ich zum 1.10.23 meine neue Beschäftigung fristgerecht antreten.
Und würdest vermutlich gleich wieder ohne Angabe von Gründen gekündigt.
Die Zeiten für Anspruch auf ALG ergeben sich aus der Anwartschaftszeit, der Rahmenfrist und der Frist zum Erlöschen des Anspruchs.
§ 142, 143 und 161(2) SGB III

Vielleicht hast du ein paar genauere Daten?

- Wann genau wurdest du betriebsbedingt gekündigt?
- Hast du dich zum Zeitpunkt der 1. Kü bei der Arbeitsagentur arbeitsuchend und/oder arbeitslos gemeldet?
- Wie lange warst du vor der 1. Kündigung dort beschäftigt?

Hast du darüber nachgedacht, dich demnächst für einen Job ab 1.10.23 zu bewerben?


Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

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