Mietverweigerung wenn man bei seinen eltern lebt mit Kind?

21. Juni 2004 Thema abonnieren
 Von 
Jana22
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Mietverweigerung wenn man bei seinen eltern lebt mit Kind?

Vor ca. 2 Monaten habe ich mich von dem Vater meines Kindes Getrennt. Da es überraschend kam zog ich erst einmal zu meinen Eltern ins Haus ,bei denen ich ein Zimmer Bezog.. Der Mietvertrag meiner Eltern wurde angenommen und akzeptiert mit den Worten die miete sei angemessen . Da sich einige zeit nichts tat, rief ich ihn an wo mir telefonisch mitgeteilt wurde das die Miete nicht übernommen werde könne da es sich nicht um eine abgeschlossene Wohnung handelt.(Dies war dem Sozialamt von Anfang an bekannt)
Ich forderte ihn per schreiben auf mir die Paragraphen sowie die Bestimmungen schriftlich zu überbringen, jetzt tut sich seit 2 Wochen nichts mehr. Jetzt weiß ich nicht mehr was ich noch machen kann .Wer kennt sich aus ?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-173
Status:
Schlichter
(7153 Beiträge, 1086x hilfreich)

--- Posting wurde vom Admin editiert

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#2
 Von 
Christin2003
Status:
Beginner
(102 Beiträge, 11x hilfreich)

Hallo!!

Das kann nicht sein, eine Freundin von mir ist erst einmal in die Wohnung ihrer Schwester gezogen, da hat das Soz auch einen Teil der Miete übernommen, Sie brauchte nur einen Untermietvertrag.

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#3
 Von 
guest124
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 4x hilfreich)

Hmmm, ich lebte auch mit Baby vorrübergehend bei einer Freundin mit Partner mit in deren Wohnung und meine Freundin bekam Anteilig etwas Miete vom Sozialamt.

Ich würde auf jeden Fall Widerspruch einlegen, dann sehen was der Rechtsausschuss für Gründe angibt, warum das Amt nicht zahlen möchte.
Allerdings kann die Bearbeitung des Widerspruchs sehr lange dauern, das Amt hat 3 Monate Zeit um diesen Widerspruch zu bearbeiten.

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#4
 Von 
guest123-57
Status:
Lehrling
(1131 Beiträge, 268x hilfreich)

Das Problem ist, ob es einen Untermietvertrag gibt oder nicht. Im Untermietvertrag muß ein Teil der Wohnung bezeichnet und sozusagen ein "abgeschlossenes Besitzrecht" bestehen.
Verträge über ein Mitwohnen sind keine Untermietverträge und erfüllen daher die Voraussetzungen nicht.
Außerdem ist es für das Bestehen eines Untermietvertrages wichtig, daß auch dann das Geld fließt, wenn das Sozialamt nicht bezahlt.

Wolfgang



-----------------
"Wirtschafts-Consult Gesundheitsberufe "

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#5
 Von 
guest124
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 4x hilfreich)

Hab nochmal nachgedacht....

Da das Gesetz besteht, das Die Eltern NICHT für die Tochter aufkommen müssen, bis das Enkelkind das vollendete 6. Lebensjahr erreicht hat, würde sich alleine schon daraus ergeben, das das Sozialamt anteilig die Miete für Tochter + Kind zahlt.
Gerne versucht es das Amt, das die Eltern dafür aufkommen sollen, viele tun es auch, da sie nicht wissen das dieses Gesetz existert ( selbst erlebt )

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#6
 Von 
Jana22
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich danke euch für eure antworten

Das Problem besteht darin das es mir telefonisch mitgeteilt wurde, ich forderte meinen Sachbearbeiter daraufhin schriftlich auf mir die gründe sowie Paragraphen doch bitte zuzuschicken die dies rechtfertigen. Und da fängt das eigentliche Problem schon an er schickt es einfach nicht und somit kann ich keinen Widerspruch einlegen.


Habe noch eine Frage“ Wenn man mit seinem Kind alleine lebt ist man doch Haushaltsvorstand und bekommt einen Mehrbedarf wegen Alleinerziehende ?
Mir wird nur der Regelsatz eines Haushaltsangehörigen bewilligt.
Im ersten Monat bekam ich noch den kompletten Satz (Vorstand +Alleine) jetzt plötzlich wurde es geändert
Mir kommt es vor als ob es echte Willkür von meinem Sachbearbeiter ist um möglichst viel Geld zu sparen.
Ich möchte gerne Widerspruch einlegen, nur ohne bescheide kann ich nichts beweisen!
Wo kann ich mich beschweren?

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#7
 Von 
guest124
Status:
Beginner
(137 Beiträge, 4x hilfreich)

Nun, erstmals müsstest Du ja den Bewilligungsbescheid bekommen haben, wo Dir der komplette Satz bewilligt wurde und auch auf Dein Konto gezahlt wurde.

Wenn sich dieser Satz ändert, bekommst Du im normalen Fall einen Änderungsbescheid und auch hier wurde Dir das Geld ja überwiesen.

Als Beweis dienen auf jeden Fall Deine Kontoauszüge.

Geh doch mal direkt zu Deinem Bearbeiter während der Sprechzeiten, oder mache einen Termin ab und nehme jemanden mit, um die Sachlage aufzuklären.

Die Miete, anteilige Heizungskosten usw. muss Dir bewilligt werden, egal ob abgeschlossene Wohnung oder nicht, es sei in Deinem Bundesland sind andere Gesetzte darüber.

Der komplette Satz steht Dir auch zu, ohne Abzüge.

Erst wenn er stur bleibt, lohnt ein Widerspruch....aber meist geben sie nach, da sie einfach nur versuchen, die Kosten zu senken ;) grade wenn man bei den Eltern lebt, versuchen es die Ämter allzu gerne.

Selbst Deine Beschwerde müsstest Du zu Deinem Sachbearbeiter schicken, der diese dann an die Rechtsabteilung weiterleitet, aber wie gesagt, die Bearbeitung dauert.

Ich kämpfte auch um dieses Recht und nach dem Widerspruch, da ich auch bei der Mutter zunächst mit Baby unter kam, hatte ich den nettesten Bearbeiter ;)

Viel Glück

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#8
 Von 
Jana22
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für deine Antwort.

Ich lebe in NRW,ich denke nicht das die gesetzeslage hier anders ist

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