Hallo Community ,
Ich habe mal eine Frage bzw mehrere vielleicht hat ja jemand einen Rat oder eine idee bin einfach so hilflos in dem Gebiet . Habe vor 10 Jahren eine Reha Umschulung vom Amt zum Bürokaufmann bezahlt bekommen über ein bildungszentrum . (Hatte vorher keine abgeschlossene Ausbildung aber hieß trotzdem Umschulung ) danach habe ich aber kein Job bekommen im Büro und das amt konnte mich auch nicht vermitteln . Dann haben sie mir den lkw Führerschein bezahlt und ich war berufskraftfahrer . Meine Psyche wurde immer schlimmer und ich konnte es nicht mehr machen und wollte wieder ins Büro . Dann meinte der Berater sie sind jetzt berufskraftfahrer und kein Bürokaufmann mehr . Und er meinte auch das Budget ist komplett ausgeschöpft ich bekomme nichts mehr vom Amt . Muss dazu sagen ich bekomme keinerlei Leistungen vom Amt ( kein Anspruch auf nichts ) . Jetzt habe ich eine Neues ärztliches Gutachten der Agentur das ich kein lkw Fahrer mehr machen kann . Kann ich jetzt eine neue Umschulung verlangen bzw wie müssen sie mir weiterhelfen !?
Ich habe 50% schwerbehinderung . Hat mir aber bei denen fast noch nie geholfen .
Ich hoffe einer hat vielleicht eine Idee .
Mit freundlichen Grüßen
Kompressor
Rehaleistungen Arbeitsamt
Ich erkenne das Problem jetzt nicht, selbstverständlich darfst du einen Job im Büro annehmen.
Wenn ich das richtig verstehe (bin mir aber nicht ganz sicher) hat man zwei Ausbildungen finanziert bekommen. Eine zum Bürokaufmann und eine zum Kraftfahrer. Zu was will man denn jetzt umgeschult werden? Du kannst Dich doch auf jede freie Bürostelle bewerben. Wo ist das Problem?
wirdwerden
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Das ist mir klar kann auch lkw fahren . Mir gehts darum ob ich nochmal eine Maßnahme finanziert bekomme . Oder eine Weiterbildung etc .
Mit freundlichen Grüßen
Was für eine Maßnahme denn?
wirdwerden
Umschulung , Weiterbildung etc. irgendetwas wo ich Geld damit bekomme . Das du habe im Büro 200 Bewerbungen damals geschrieben und keinen Job bekommen . Ich ich 0 Euro zum Leben habe muss und will ich was tun .
Mir fehlt einfach der Ansatzpunkt. Nur weil man keinen Job hat, hat man keinen Anspruch darauf, irgend eine Maßnahme finanziert zu bekommen. Hinzu kommt ja noch, dass Du weder ALG I noch ALG II bekommst.
Und ob Du Dich vor 10 Jahren vergeblich beworben hast, das interessiert im Augenblick doch überhaupt nicht. Der Arbeitsmarkt hat sich verändert, heute kann es klappten, wenn man die Ansprüche nicht zu hoch ansetzt. Vielleicht als Bürogehilfe anfangen und sich dann hocharbeiten? Wenn man denn das anstrebt. Ansonsten hindert Dich niemand daran, Dich privat um eine Fortbildung zu kümmern. Was spricht dagegen? Sich schon mal mit dieser Idee befasst? Ich verstehe auch in diesem Zusammenhang die Vokabel "REHA-Leistung" nicht.
wirdwerden
-- Editiert von wirdwerden am 19.05.2022 17:55
Ich bin auf dem Amt in der Rehaabteilung wegen meiner Probleme . Ja ich bekomme keine Rehamasnahme mehr und das verstehe ich nicht . Ich habe auch kein Anspruch auf hartz4 oder sonstige Unterstützung . Deswegen war das meine Frage . Was ich vom Amt erwarten kann . Klar kann ich mir immer selber was suchen mache ich ja parallel auch .
Zitat :Ich habe auch kein Anspruch auf hartz4 oder sonstige Unterstützung
Warum nicht?
Diese Diskussion wollte ich eigentlich vermeiden . Warum ich nichts bekomme ist eben so ich erfülle die Vorraussetzungen dafür nicht . Meine Frage ist eigentlich nur was kann ich von der rehaabteilung fordern!? Weiterbildung oder Umschulung oder oder was gibt es da sonst noch .
Zitat :Meine Frage ist eigentlich nur was kann ich von der rehaabteilung fordern!?
Anscheindend nichts.
Wenn man ggü. der JC keine Ansprüche auf Sozialleistungen hat, dann dürfte es auch keine Ansprüche auf irgendwelche Förderungen geben.
Die wurden bereits 2 Umschulungen/Ausbildungen finanziert. Nun gibt es eben keine weiteren Mittel mehr dafür.
Warum kannst du dich aktuell nicht fürs Büro bewerben? Die Ausbildung hast du und das es vor 10 Jahren nicht geklappt hat, ist für jetzt und heute kein Argument. Notfalls sollte man auch nach einen Job Aussschau halten, der vielleicht "unter der derzeitigen" Qualifikation angesiedelt ist.
Vielleicht gibt es ja die eine oder anderen Spedition, die gerade einen Bürokaufmann mit Erfahrung in der Fahrpraxis brauchen können. Manchmal klafft ja die Vorstellung der Bürohengste und der Praxis der Fahrer nicht nur Zentimeterweit auseinander,
Zitat :Meine Frage ist eigentlich nur was kann ich von der rehaabteilung fordern!?
Fordern kann man ja fast alles.
Probleme gibt es meist erst beim „bekommen" bzw. „durchsetzen", insbesondere wenn die Gegenseite nicht kooperativ ist und sich sträubt die Forderung zu erfüllen.
Falls dann – so wie hier – keine Rechtsgrundlage für das fordern erkennbar ist, tendieren die Erfolgsaussichten gegen 0.
Nachdem ich jetzt doch mal in den alten Threads nachgelesen habe.
Das Thema war doch schon vor 2019 Jahren präsent.
Hast du dich denn seither irgendwo und irgendwie beworben? Als Bürokaufmann oder was auch immer?
Was hast du in den letzten Jahren unternommen, um deine Depressionen u.s.w. in den Griff zu bekommen?
Ich fürchte dir wird nichts hinterhergetragen. Du wirst sicher auch deinen Teil beitragen müssen, um auf die Beine bzw. ins Arbeitsleben zu kommen.
Zitat :Das Thema war doch schon vor 2019 Jahren präsent.
Wenn es 3 nach Christus schon diese Ämter gegeben hätte, wäre das in der Bibel wohl nicht unerwähnt geblieben - Jesus wäre gegen diese sicherlich zorniger vorgegangen als gegen die Händler und Geldwechsler in dem Jerusalemer Tempel ...
Ich habe mir nochmals die alte Anfrage angeschaut, die von 2019. Wenn sich seitdem nichts geändert hat, dann kommt nur eine (teilzeitige) Arbeitsstelle in Betracht ohne Leistungsdruck, ohne Stress und sonstige Belastungen. Daran hat sich offensichtlich trotz Behandlungen nichts geändert. Ich hab mir jetzt mal als den verschiedensten Gesetzesregelungen für die einzelnen Fördertöpfe angeschaut. Letztlich sind es alles "Kann-Bestimmungen." Und wenn man dann mal in § 117 SGB III schaut, das Regelwerk für die Arbeitsagentur, dann muss eine Maßnahme unerlässlich sein und es muss auch eine konkrete Erfolgsaussicht bestehen, durch diese Maßnahme in das Berufsleben integriert zu werden und einen Beruf ausüben zu können.
Diese Voraussetzungen sind doch beim Fragesteller nicht gegeben. Zwei Ausbildungen haben ihn nicht ins Berufsleben integriert, wieso sollte es eine dritte tun, und einen stressfreien belastungsfreien Arbeitsplatz gibt es einfach nicht. Unvermittelbarkeit aus diesen Gründen schafft keinen Anspruch auf eine Umschulung zu was auch immer. Denn die psychischen Voraussetzungen für Erfolg werden dadurch ja nicht geändert.
Seit mindestens drei Jahren liegt das verfolgte Konzept beim Fragesteller ja mehr darauf, Weiterbildungen/Umschulungen zu sammeln, wie vorher auch schon verschiedene Ausbildungsstellen. Das ist kein Allheilmittel. Niemand muss eine Umschulung in Kenntnis der Tatsache finanzieren, dass der Betroffene trotzdem unvermittelbar bleibt.
wirdwerden
Es kommt doch auch auf das Alter an. Eine Umschulung/ Weiterbildung sollte sich schon noch lohnen. Meine bei der DRV ist da so bis Mitte 40 noch möglich.
An was dachten sie denn?
Büro dürfte sich erledigt haben, da keine Berufserfahrung, außerdem änderte sich doch einiges.
Jede Kommune oder sonstige Städtischen- und staatlichen Stellen, müssen bevorzugt Schwerbehinderte einstellen.
Auf dem freien Arbeitsmarkt scheitert das häufig, wg. dem Sonderurlaub.usw.
Sie sind doch bei der Agentur für Arbeit in der Abteilung für Schwerbehinderte, welche Vorschläge bekamen sie von dort? Häufig sind auch Blindbewerbungen sinnvoll.
Danke für die Antworten . Das Amt hat sich nicht mehr um mich gekümmert wahrscheinlich weil ich keinerlei Leistungen beziehe . Die Bürokaufmann Ausbildung ist 10 jahre her und wie sie erkannt haben keinerlei Erfahrung . Als sie vor 5 Jahren den lkw Führerschein bezahlt haben haben sie zu mir gesagt Büro ist tabu sie sind jetzt berufskraftfahrer . Jetzt war ich Anfang des Jahres 8 Wochen in einer Klinik und das sind halt massive Probleme aufgetaucht . Jetzt habe ich ein neues Gutachten von der Arbeitsagentur das in den nächsten Tagen per Post kommt . Das steht drin das ich kein berufskraftfahrer mehr machen darf .
Das andere habe ich ja schon alles in Betracht gezogen . Mein Neurologe sagt arbeiten sie Max 6 Stunden eher 4 am Anfang und tasten sie sich an die 8 wenn es der Zustand zulässt. Beim Amt heißt es ich kann 6 Stunden arbeiten 6 gleich 8 den die 6 er Stufe gibt es angeblich nicht . Wenn ich dann sage ich bräuchte ne Wiedereingliederung kommt immer sie waren nicht krank usw . Sie meinen also ich soll von 0 auf 100 starten und genau das geht auf keinen Fall . Und ja ich habe einen 450 Euro Job bei dem ich aber sehr selten bis garnicht zum Einsatz komme .
Mit freundlichen Grüßen
Kompressor
Du hast das System immer noch nicht verstanden. Es geht nicht darum, ob Du 2, 4, 6 Stunden oder wie viel auch immer arbeiten kannst, zumindest im Augenblick nicht. Es geht darum, dass das Krankheitsbild so ist, dass es ein belastungsfreier und stressfreier Job sein muss. Und den gibt es einfach nicht. Und Du hast ja insoweit auch gar keinen Plan. Du weißt nicht, was in Betracht käme, das Amt weiß es auch nicht, und damit sind wir am Ende der Fahnenstange angekommen.
Und die Luft wird ja dünn, wenn Büro nicht geht, Straße nicht geht. Wäre es vielleicht sinnvoll, sich mal privat zu bemühen? Etwa Kurse bei der Volkshochschule belegen, um Vergessenes wieder aufzufrischen und zu aktualisieren? Auch mal Eigeninitiative ergreifen? Auch um die eigenen Grenzen auszutesten?
wirdwerden
Wie alt sind sie denn?
Da sie ihren Beruf nicht mehr ausüben könnten, könnte man an eine BU Rente denken, allerdings gibt nur eine volle, wenn sie vor dem 02.01.1961 geboren sind, ansonsten wäre es nur die Hälfte.
An welchen Beruf denken sie bzgl. einer Umschulung?
Sie bekommen derzeit keinerlei Leistungen? Sind sie bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend gemeldet?
Wenn nicht, sollten sie sich bei der Agentur für Arbeit melden, ohne Leistungsbezug, dann würden ihnen diese Zeiten bei der Rente angerechnet.
Was meinen ihre Ärzte zu einer Erwerbstätigkeit? Sie müssen um einen EMR beantragen zu können, in den letzten 5 Jahre für 36 Monate Pflichtbeiträge entrichtet haben. Sollten sie bei ihrem 450 € Job ebenfalls in die Rentenkasse einzahlen, wäre das auch sinnvoll.
Bevor sie an eine EMR denken, sollten sie überprüfen, ob sie einen Sozialrechtsschutz haben, der könnte evtl. wichtig sein.
-- Editiert von Loni12 am 20.05.2022 19:02
Hi ,
Ich bin 38 . Ich kann keine Emr beantragen weil mir Zeiten fehlen . Ja ich zahle Beiträge in meinem 450 Job . Als ich es noch konnte habe ich emr beantragt und die haben mich nach 2 Jahren ohne Verhandlung fertig gemacht . Es wären nicht mal 100€ gewesen und vor Gericht konnte ich dann nicht weil ich kein Geld für einen Anwalt hatte . Ware beim vdk aber da ist dann auch was schief gelaufen . Ja mein Arzt hat gesagt weg von der Straße und bei 4 Stunden anfangen . Das sind wir ja beim Problem . Ich weis das ich selber was unternehmen muss . Aber hier sind auch Vorschläge die auch nicht hilfreich sind . Wie soll ich ein vhs Kurs bezahlen und wobei soll der mir dann genau helfen !? Und genau den Job ohne Stress und Konflikte gibt es nicht . Aber ich habe halt auch meine Probleme . Wobei ich nicht auf krank machen will und ich weis das ich was tun will .
Mit freundlichen Grüßen
Loni, schau Dir mal die alte Anfrage von 2019 an. Der Fragesteller ist noch nicht mal 40 Jahre alt, er bekommt nichts, weil der mit Frau und Kind zusammen lebt, die Frau für den Unterhalt der Familie sorgt. Er hat bisher wohl einen Monat als LKW-Fahrer gearbeitet, hat als Bürokaufmann nie gearbeitet und es existieren Gutachten dahingehend, dass Stress nicht geht, übliche Arbeitsbelastung nicht u.s.w.
Das ist doch sein Problem. Es gibt keine Finanzierung auf einen Job hin, den er nie ausführen kann, weil unvermittelbar.
wirdwerden
Las einen Teil der alten Beiträge.
Zitat :Ja mein Arzt hat gesagt weg von der Straße und bei 4 Stunden anfangen . Das sind wir ja beim Problem . Ich weis das ich selber was unternehmen muss .
Würde an ihrer Stelle von den 4 Stunden wegkommen, welche der Arzt empfohlen hat. Sondern einfach einen Vollzeitjob annehmen, wo ein Wille - ein Weg. Vielleicht liegt der Arzt falsch, sie bekommen keine Wiedereingliederung ergo bleibt nur, so weiterleben oder etwas dran ändern.
Als Elternteil hat man eine Vorbildfunktion, deshalb sollte alles versucht werden, aus dieser Spirale raus zukommen.
Es ist verplemperte Zeit auf eine Umschulung zu warten, 2x hat es nicht funktioniert. Deshalb wird keine weitere gewährt werden.
Es wird anfangs nicht einfach werden, wieder jeden Tag zu arbeiten, aber einen Versuch wert.
Loni, bei dem beruflichen Werdegang ist es doch völlig einerlei, ob er eine Ganztags- oder Teilzeitstelle findet. Überhaupt eine Stelle, die er über eine längere Zeit durchhält.
Kompressor, Du bist kein Sozialfall. Deine Frau verdient ausreichend, Du hast einen Anspruch auf Taschengeld, und das könnte man ja durchaus in einen Kurs bei der VHS investieren. Die sind ja nun wirklich erschwinglich.
wirdwerden
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