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Rente nach jahrelanger AU

13.9.2021 Thema abonnieren
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)
Rente nach jahrelanger AU

Hallo,

ich beziehe seit langer Zeit ALG2 da ich in beiden meiner erlernten Berufe nicht mehr arbeiten kann und darf.

Ich bin nun seit zimlich exakt 2 Jahren krank geschrieben und befinde mich in psychiatrischer und psychotherapeutischer akutbehandlung bei einer Maximaldosierung der Medikation. Zudem leide ich an einer ausgepräkten Epilepsie. Ich habe einen GdB50

Da bei einem Rentenantrag ja immer gilt "Reha vor Rente", frage ich mich ob eine Psychotherapeutische Aktutherapie als Reha gewertet wird oder ob nur Klinikaufenthalte als Reha anerkannt werden.

vielen Dank im Voraus

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14 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1403 Beiträge, 252x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
Da bei einem Rentenantrag ja immer gilt "Reha vor Rente", frage ich mich ob eine Psychotherapeutische Aktutherapie als Reha gewertet wird oder ob nur Klinikaufenthalte als Reha anerkannt werden.

Man muss nicht immer zur Reha, bei mir war es auch nicht der Fall.
Außerdem entscheidet die DRV welche Rehaklinik angebracht ist, manchmal ist eine Wunschklinik möglich. In einer Reha wird ihr Restleistungsvermögen überprüft, was bei einer Akuttherapie nicht der Fall ist.
Atteste von Psychologen werden eh nicht anerkannt, außer sie sind Ärzte.

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#2
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
ich beziehe seit langer Zeit ALG2 da ich in beiden meiner erlernten Berufe nicht mehr arbeiten kann und darf.
Zur Ergänzung: Wenn du aus diversen Gründen auch keine andere Erwerbstätigkeit findest, erhältst du bei entspr. Voraussetzungen auch ALG 2. Es hat nichts mit deinen erlernten Berufen zu tun. Mit dem GdB hat es auch nichts zu tun.

Vermutlich hat das Jobcenter als dein Leistungsträger dich aufgefordert, einen Rentenantrag bei der DRV zu stellen.
Das ist üblich nach solch langer AU. Es soll geprüft werden, ob du ---erwerbsfähig--- bist oder ob uU eine Erwerbsminderung durch die DRV festgestellt wird.
Oder ob zunächst eine Reha-Maßnahme aus gesundh. Gründen erfolgen soll. Das ist nicht immer so.

Die Folge bei Feststellung einer dauerhaften und vollen Erwerbsminderung (nicht mehr mind. 3 Std. tgl. leistungsfähig) könnte dann sein, dass ein Leistungsträger nach SGB XII zuständig würde. iaR ist das das Sozialamt und die Leistung wäre Grundsicherung bei Erwerbsminderung.

Die DRV entscheidet im Rahmen eines Rentenantrages über Leistungsfähigkeit, evtl. Erwerbsminderung.
Deine Ärzte und Therapeuten können das nicht feststellen und nichts dazu entscheiden.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#3
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33402 Beiträge, 12929x hilfreich)

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kommt eine Erwerbsminderungrente nur in Betracht, wenn der Betroffene in den letzten fünf Jahren mindestens drei Jahre pflichtversichert war. Ist diese Voraussetzung denn erfüllt?

wirdwerden

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#4
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
kommt eine Erwerbsminderungrente nur in Betracht,
Um eine Rente wegen EM geht/ging es ja (noch) nicht.

Um evtl. Erwerbsminderung könnte es gehen... wenn nach Rentenantrag und Reha-Klärung eine solche festgestellt würde. Derzeit liegt lediglich eine recht lange Arbeitsunfähigkeit vor.

Wer voll und dauerhaft erwerbsgemindert *erklärt* wird von der DRV, wandert als Betroffener dann zuständigkeitshalber zum Sozialamt. Ob mit oder ohne EM-Rente---das ist dann nur für die Leistungshöhe der Grundsicherung wichtig.
Eine solche Person ist dann evtl. uU einfach nicht mehr als erwerbsfähig einzustufen.

Ob der TE aus freien Stücken einen Rentenantrag stellen will oder dazu von der KK oder dem JC aufgefordert wurde... liest man nicht.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(33402 Beiträge, 12929x hilfreich)

Anami, er hat das Wort "Rentenantrag" in den Ring geworfen. Deshalb ging ich davon aus, dass so etwas geplant ist. Denn ansonsten macht die Anfrage ja wenig Sinn. Vielleicht kann er uns ja mal aufklären, um was es geht.

wirdwerden

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#6
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von Anami):
1. Vermutlich hat das Jobcenter als dein Leistungsträger dich aufgefordert, einen Rentenantrag bei der DRV zu stellen.
2. Ob der TE aus freien Stücken einen Rentenantrag stellen will oder dazu von der KK oder dem JC aufgefordert wurde... liest man nicht.

Es ist aber üblich, dass nach 2jähriger durchgehender AU die Erwerbsfähigkeit/Leistungsfähigkeit geprüft werden soll. Das macht nur die DRV.

Zitat (von wirdwerden):
Denn ansonsten macht die Anfrage ja wenig Sinn.
Doch, macht durchaus Sinn, meine ich.
Denn es wurde angenommen, es gelte immer *Reha vor Rente*---was nicht immer so ist.
Aber ohne Rentenantrag könnte die DRV A)weder eine Reha verordnen B)noch eine Erwerbsminderung C)noch einen Anspruch auf eine solche EM-Rente prüfen/feststellen/entscheiden.

Die DRV ist die richtige Adresse für diesen Antrag.

Man liest, dass gegenwärtig von der DRV gar keine Gutachter zur Prüfung der Erwerbsfähigkeit beauftragt werden, d.h. Anträge bleiben liegen oder werden erstmal nach Aktenlage abgelehnt.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#7
 Von 
DasDielamma
Status:
Frischling
(45 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja ich soll laut EGV einen Antrag auf EU rente stellen. Nicht nur aufgrund meiner langen Arbeitsunfähigkeit von nunmehr 2 Jahren, sondern auch weil ich in meinen 2 Lehrberufen laut Amtsarzt vom JC nicht mehr arbeiten kann/darf. Eine Umschulung kam nicht in betracht, da die Liste des Gutachtens (welche tätigkeiten ich nicht machen soll) so breitgefächert sind, dass deren Ansicht nach eine Vermittlung unmöglich scheint.

Die eigentliche Frage ist nur, ob eine Psychologische Therapie als "Reha" von der Rentenkasse anderkannt wird oder ob ich mich vorher in stationäre behandlung begeben müsste um diese "Reha vor Rente" Hürde genommen zu haben. Ich möchte keinen Antrag stellen, der von vorn herein an solchen Sachen zum scheitern verurteilt ist.

Grüße

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#8
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1403 Beiträge, 252x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
Die eigentliche Frage ist nur, ob eine Psychologische Therapie als "Reha" von der Rentenkasse anderkannt wird oder ob ich mich vorher in stationäre behandlung begeben müsste um diese "Reha vor Rente" Hürde genommen zu haben. Ich möchte keinen Antrag stellen, der von vorn herein an solchen Sachen zum scheitern verurteilt ist.

Stellen sie ihre Frage ins Forum der DRV, da antworten auch Experten.
https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/action/show.html

Ich schrieb ihnen gestern, dass nicht immer eine Reha angeordnet wird, ich benötigte keine. Und in einer Reha wird ihr Restleistungsvermögen überprüft, was bei einer Behandlung wie sie vorschlagen nicht möglich ist.

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#9
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von DasDielamma):
Ja ich soll laut EGV einen Antrag auf EU rente stellen.
Danke für die Rückmeldung.
Das JC als dein Leistungsträger verlangt, dass du den Antrag stellst. Das ist der Antrag auf EM-Rente.
Falls du das nicht tust, darf das JC diesen Antrag selbst bei der DRV stellen.

Da auch bereits ein Amtsarzt der Arbeitsagentur deine Leistungsfähigkeit bewertet hat und eine Umschulung aus gesundh. Gründen auch nicht in Frage kommt, bleibt nur der Antrag auf EM-Rente... bei der DRV.
SO hatte ich das weiter oben auch verstanden.
Zitat (von DasDielamma):
eine Psychologische Therapie als "Reha" von der Rentenkasse anderkannt wird
Nein. Das ist keine von der DRV angestrengte Maßnahme, sondern etwas *privates* von deinen Ärzten.
Zitat (von DasDielamma):
ob ich mich vorher in stationäre behandlung begeben müsste
Das weiß jetzt keiner. Darüber kann die DRV erst entscheiden, wenn dein Antrag dort vorliegt und dein Einzelfall geprüft wird.
Zitat (von DasDielamma):
Ich möchte keinen Antrag stellen, der von vorn herein an solchen Sachen zum scheitern verurteilt ist.
Was sollte denn scheitern? Es kommt heraus:
A) du sollst zunächst eine Rehamaßnahme absolvieren oder
B) du sollst keine Rehamaßnahme absolvieren oder
C) du hast keinen Anspruch auf Rentenzahlung wegen EM oder
D) die DRV entscheidet nach Aktenlage über die Erwerbsminderung.

Vermutlich hast du keinen Anspruch auf eine Rentenzahlung wegen EM (siehe # 3).
Vermutlich wird das JC dich zuständigkeitshalber zum Sozialamt verorten wollen, weil du nicht mehr mind. 3Std tgl. erwerbsfähig bist.
Dazu ist der Antrag und später der Bescheid der DRV nötig.

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#10
 Von 
Dirrly
Status:
Praktikant
(890 Beiträge, 320x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Vermutlich hast du keinen Anspruch auf eine Rentenzahlung wegen EM (siehe # 3).


Bin kein Profi auf dem Gebiet, aber hab da was Hinterkopf. ^^

Der Bezug von ALG II wird als Anrechnungszeit gezählt und erfüllt zwar nicht die notwendige Pflichtversicherung für die EM-Rente, aber verlängert den 5-Jahreszeitraum um den Zeitraum, in dem ALG-II bezogen wurde. (§ 43 Abs. 4 SGB VI).

Wobei ich auch nicht weiß, ob sich der 5-Jahres-Zeitraum dann wirklich um 10 Jahre verlängern würde, wenn man 10 Jahre ALG II bezieht?

Die Möglichkeit auf EM-Rente sollte dann evt. bestehen, wenn vorher gearbeitet wurde bzw. Krankengeld bezogen wurde (da ist man pflichtversichert)...

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#11
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von Dirrly):
Die Möglichkeit auf EM-Rente sollte dann evt. bestehen,
Selbstverständlich wird der Antrag dahingehend geprüft. Es ist ja ein Rentenantrag auf EM-Rente. :)

Zitat (von DasDielamma):
Ich möchte keinen Antrag stellen, der von vorn herein an solchen Sachen zum scheitern verurteilt ist.
Es geht dem TE um eine Rehamaßnahme, die evtl./vllt./uU ---VOR einer EM-Rente zu absolvieren wäre = *Reha vor Rente*
-------------------------------------------------
Grundsätzlich meine ich, dass ein langjähriger Alg2-Bezug und Krankheit nicht zu einem Anspruch auf EM-Rente führt.
Wohl aber zur Feststellung der Erwerbsminderung, teilweise oder voll, befristet oder dauerhaft.

Seit 2011 wurde das abgeschafft, was du meinst... mit Alg2-Anrechnungszeit .

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#12
 Von 
Dirrly
Status:
Praktikant
(890 Beiträge, 320x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Seit 2011 wurde das abgeschafft, was du meinst... mit Alg2-Anrechnungszeit .


Ne, andersrum. Bis 2011 wurden Beiträge aus Alg 2 abgeführt. Seit dem nicht mehr, aber es zählt als Anrechnungszeit und verlängert die Frist von 5 Jahren.


Zitat:
Sollten Sie also zurzeit Arbeitslosengeld II beziehen und mit dem Gedanken spielen, eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen, müssen Sie nicht gleich verzagen. Es kann gut sein, dass Sie innerhalb der letzten fünf Jahre nicht auf 36 Monate Beitragszeit kommen. Doch wenn es sich um dokumentierte Anrechnungszeiten handelt, blickt die Rentenversicherung über diesen Zeitraum in die Vergangenheit zurück.

Quelle:
https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/em-rente-aus-hartz-iv-beantragen-erfuelle-ich-die-voraussetzungen

Deswegen berechnen sich die 36 Monate innerhalb der letzten 5 Jahre nicht aus der jetzigen Zeit. Darauf wollte ich hinaus.

Als Hinweis für dich und Antwort Nr. 3


-- Editiert von Dirrly am 14.09.2021 17:46

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#13
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20161 Beiträge, 4070x hilfreich)

Zitat (von Dirrly):
Bis 2011 wurden Beiträge aus Alg 2 abgeführt.
Bis Ende 2010. Ab 1.1.2011 entfiel dieses.

Deshalb:
Seitdem wird die Zeit des Bezugs von Arbeitslosengeld II weiter als rentenrechtliche Anrechnungszeit berücksichtigt. Dadurch erhöht sich zwar nicht der Rentenanspruch, bereits bestehende Anwartschaften blieben jedoch erhalten.
Wer allerdings vor dem 1. Januar 2011 noch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente hatte, kann diesen danach nicht mehr erwerben.

Vielleicht schaut die DRV nach Erhalt des Antrags nach... wie das dort ist.
Danke.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#14
 Von 
Dirrly
Status:
Praktikant
(890 Beiträge, 320x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Seitdem wird die Zeit des Bezugs von Arbeitslosengeld II weiter als rentenrechtliche Anrechnungszeit berücksichtigt.


Und genau darauf wollte ich hinaus.

Die Aussage in Antwort Nr. 3 war:
"Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kommt eine Erwerbsminderungrente nur in Betracht, wenn der Betroffene in den letzten fünf Jahren mindestens drei Jahre pflichtversichert war."

Auf diese Antwort hast auch du in deinem Beitrag hingewiesen, mit dem Verweis, dass er deswegen wohl keinen Anspruch auf EM-Rente hat.

Das kann man so aber nicht sagen.

Da der Bezug von ALG 2 aber als Anrechnungszeit gilt, ist der Zeitraum eben NICHT die letzten 5 Jahre, denn man muss dann weiter in die Vergangenheit gehen um herauszufinden, ob evt. die besondere Versicherungsrechtliche Voraussetzung (36 Monate innerhalb 5 Jahre) erfüllt ist.

Das sagt so auch die Rentenversicherung:

Nach § 43 Abs. 4 SGB VI verlängert sich der Zeitraum von fünf Jahren vor Eintritt der
Erwerbsminderung um
- Anrechnungszeiten, [...]

Anrechnungszeiten: [...]
- Zeiten des Bezugs von Arbeitslosengeld II ab 01.01.2011


Und deshalb ist eben die Aussage "in den letzten 5 Jahren" in Antwort Nr. 3 falsch.

Es könnte sein, dass der Beitragersteller vor dem Bezug von von ALG 2 die besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung erfüllt hat, und sich der Zeitraum eben darauf erstreckt.

Das ist alles worauf ich raus wollte. Und es war halt nunmal "falsch" ausgesagt.

-- Editiert von Dirrly am 14.09.2021 23:18

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