Schwanger und zu wenig Lohn

21. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
go650798-84
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Schwanger und zu wenig Lohn

Hallo zusammen,

Es geht darum bin auf Teilzeit eingestellt bekomme jeden Monat anderen Lohn im Sommer mehr und im Winter weniger.

Es geht darum dass ich im Sommer ca 900 Euro Netto (1052€ brutto)bekomme und im November habe ich gerade mal 521 Euro netto (544 brutto)

Ich arbeite nur noch bis Ende Dezember in den Betrieb weil ich im derzeit in 29 SSW schwanger bin nun ist es so dass ich keinerlei Leistungen bekomme und Aufstockung wurde abgelehnt. Genauso wie die Erstausstattung fürs Baby… bin echt am verzweifeln konnte diesen Monat nicht mal Storm bezahlen weil ich kein Geld hatte bezahle ca für die Miete 490 warm und dann müsste ich 60 Euro Storm bezahlen aber ich hab ja nicht mal das Geld dafür…
Internet zahle ich 15 Euro pro Monat aber von welchen Geld soll ich dann leben denn geschweige Baby Möbel besorgen… in meiner Familie gibt es kaum noch jemanden der Kleinkinder hat.

Nun habe ich einen Brief bekommen vom Amt wo drin stand ich soll doch Wohngeld beantragen. Habe ich direkt angerufen und nachgefragt und die Haben gemeint ich solle doch beim Jobcenter Leistungen beantragen.

Ich habe von der Schwangerschaft relativ spät erfahren ich war dort schon in der 19 ssw habe es nicht mit bekommen dass ich es war.
Ich bin alleinerziehend.

Mein Kind kommt Ende Januar auf die Welt und ich habe noch garnichts an Sachen kaufen können weil ich das Geld dafür nicht habe

Was kann ich machen ?

Bin echt deprimiert und es macht mich echt fertig mit meinen Gedanken.

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13036 Beiträge, 4438x hilfreich)

Zitat:
Es geht darum dass ich im Sommer ca 900 Euro Netto (1052€ brutto)bekomme


Selbst mit dem Einkommen und für Dich alleine bist/warst Du hilfebedürftig und insoweit anspruchsberechtigt für Bürgergeld.

Zitat:
im November habe ich gerade mal 521 Euro netto (544 brutto)


Mit dem Einkommen erst Recht. Nach Abzug der Freibeträge deckt das ja bei weitem nicht einmal Deinen Regelbedarf, von den Unterkunftskosten ganz zu schweigen.

Zitat:
nun ist es so dass ich keinerlei Leistungen bekomme und Aufstockung wurde abgelehnt.


Das heißt, Du hattest Bürgergeld beantragt und der Antrag wurde schriftlich, per Bescheid abgelehnt? Mit welcher Begründung wurde abgelehnt?

Wann war der Antrag?
Von wann ist der Ablehnungsbescheid?
Wurde dagegen Widerspruch erhoben?

Zitat:
Genauso wie die Erstausstattung fürs Baby


Auch diese Ausstattung wurde beantragt und schriftlich abgelehnt? Mit welcher Begründung und wann? Wurde auch dagegen Widerspruch erhoben?

Zitat:
Nun habe ich einen Brief bekommen vom Amt wo drin stand ich soll doch Wohngeld beantragen.


Dieses Amt war das Jobcenter?
Dieser Brief war der Ablehnungsbescheid?

Beantworte bitte zuerst die vorstehenden Fragen, danach gibt es weitere Hinweise.

Gruß,

Axel

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#2
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16827 Beiträge, 5865x hilfreich)

Wann wurde was wo und mit welchen Nachweisen eingereicht? Wer hat was wann und mit welcher Begründung abgelehnt? Ämter gibt es viele, bitte die richtige Bezeichnung des jeweiligen Amtes nennen.

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#3
 Von 
smogman
Status:
Student
(2764 Beiträge, 908x hilfreich)

Neben Ansprüchen auf Sozialleistungen bestehen auch Unterhaltsansprüche, die geprüft werden müssen. Was ist denn mit dem Vater. Hat dieser die Vaterschaft bereits anerkannt und ist er leistungsfähig für Unterhalt?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38204 Beiträge, 13950x hilfreich)

Nun ja, smogman, im Augenblick ist sie ja einfach nur bedürftig. Ist ja noch einige Zeit hin bis zur Geburt; da muss der Vater doch noch gar nichts zahlen. Wichtig ist jetzt doch, dass sie sofort ergänzend Bürgergeld erhält. Denn Stromsperre, das geht gar nicht. Wenn sie bisher nur mündlich "rumgewurschtelt" hat, sollte sie sofort beim Job-Center einen schriftlichen Antrag stellen. Oder aber, wenn ein Ablehnungsbescheid da ist, den Rechtsbehelf einlegen. Wenn sie überfordert ist, Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen und zum Anwalt gehen. Aber hier muss doch SOFORT was geschehen.

wirdwerden

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#5
 Von 
smogman
Status:
Student
(2764 Beiträge, 908x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
da muss der Vater doch noch gar nichts zahlen
Für das Kind nicht, aber für die Mutter. Der Anspruch auf Betreuungsunterhalt könnte hier bereits entstanden sein.

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