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Sozialhilfe bei Nießbrauch

26.8.2021 Thema abonnieren
 Von 
Käferle
Status:
Beginner
(53 Beiträge, 17x hilfreich)
Sozialhilfe bei Nießbrauch

Hallo
eine Frau welche im Heim lebt hat vor 20 Jahren ihre Wohnung an den Sohn via Schenkung mit lebenslangem Nießbrauch vermacht.
Gegenwärtig fließt neben den Renten die Miete zur Deckung der Heimkosten ein. Ein geringer Differenzanteil wird vom Sozialamt übernommen.
Die Wohnung soll nun verkauft werden.
Dazu wird der Nießbrauch notariell gelöscht.
Muss fortan das Sozialamt den nun höhere Differenz ( wegen Wegfall der Miete) ausgleichen.?
Oder muss der Sohn vom Verkaufserlös dafür geradestehen?

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(42531 Beiträge, 15205x hilfreich)

Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass die Frau noch geschäftsfähig ist, da andernfalls ein Verkauf mit zusätzlichen Problemen behaftet ist.

Zitat (von Käferle):
Oder muss der Sohn vom Verkaufserlös dafür geradestehen?


Der Frau steht der Kapitalwert des Nießbrauchrechtes zu und den muss der Sohn ihr aus dem Verkaufserlös zahlen. Damit dürfte sie für eine ganze Weile in der Lage sein, die Heimkosten ohne Zuschuss vom Sozialamt zu zahlen.

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#2
 Von 
Käferle
Status:
Beginner
(53 Beiträge, 17x hilfreich)

Ok, das ist nachvollziehbar.
Aber wie wird nun dieser Kapitalwert ermittelt?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(42531 Beiträge, 15205x hilfreich)

Zitat (von Käferle):
Aber wie wird nun dieser Kapitalwert ermittelt?


Als Anhaltspunkt kann man die Jahresmiete multipliziert mit der statistischen Restlebenserwartung laut aktueller Sterbetafel nehmen. Für eine 80-jährige Frau wäre die statistische Restlebenserwartung 9,59 Jahre. Bei einer angenommenen Kaltmiete von 800€/Monat würde der Wert des Nießbrauchrechtes in so einem Fall also ca. 90.000€ betragen, da noch eine Abzinsung zu berücksichtigen ist.

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