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Sozialrecht

 Von 
Arnim
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 4x hilfreich)
Sozialrecht

Bei mir kündigt sich ein Sozialrechtsfall gegen meine Krankenversicherung an. Es geht um die Verweigerung einer Leistung. Habe eine Rechtsschutzversicherung, die erst dann erst Eintritt, wenn der Fall bei Gericht anhängig ist. Als erste Instanz sehe ich hier den sog. Widerspruch mit dem ich meinen ersten rechtlichen Fehler machen kann. Auch sehe ich hier den ersten Ansatz einer Verschleppung des Verfahrens.
Meine allgemeine Frage an den Rechtsexperten: muss ein Widerspruch vor eine Klage unbedingt sein und sieht das die Verfahrensordnung zwingend vor, dass erst der Widerspruch vor einer Klage abgehandelt werden muss? Danke für die Antwort.

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Bescheid Klage Krankenversicherung


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 747x hilfreich)

handelt es sich um eine private oder gesetzliche KV?

Der normale Weg ist sonst: Bescheid, darauf Widerspruch einlegen, dann wird ein Widerspruchsbescheid erlassen und gegen den können Sie erst Klage beim zuständigen Sozialgericht einreichen.

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#2
 Von 
Arnim
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 4x hilfreich)

Es handelt sich um eine gesetzliche KV. Den normalen Weg möchte ich möglichst nicht gehen, weil der Rechtsschutz erst ab der Klage eintritt und ein Widerspruch durch einen Anwalt vielleicht zu teuer, in keinem Vergleich zu Leistung der KV, wird. Als Laie muss ich auch den Widerspruch ausreichend rechtlich begründen. Eine emotionale Reaktion auf einen Bescheid geht nicht und ist evtl. ein Fehler der das ganze Verfahren beeinflussen kann.

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#3
 Von 
Jogibear
Status:
Student
(2659 Beiträge, 747x hilfreich)

naja das Widerspruchsverfahren selber dürfte nicht die Welt kosten, da würde ich, wenn Sie rechtlich auf der ganz sicheren Seite sein wollen die paar EUR aus der eigenen Tasche bezahlen.

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#4
 Von 
Arnim
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 4x hilfreich)

Es ging mir an sich nur darum, zu erfahren, ob ein Widerspruchsverfahren zwingend erforderlich ist oder nicht. Also ich gehe jetzt zum Anwalt und sage ihm er soll direkt die Klage einreichen. Tut er das ist gut, tut er es nicht habe ich Pech gehabt. Gebe Bescheid sobald ich geläutert bin. Nach der neuen Gesundheitsreform werden wir uns noch warm anziehen müssen und versuchen zu sparen wo immer es geht. Auch dann sparen, sage ich für mich, wenn man dazu das sog. Recht versucht ein bisschen zu umgehen. Es gibt immer noch ein paar Löcher. Oder anders rum, die Angst vor der Obrigkeit verlieren. Diese Angst ist übrigens unser Problem, denn gesund wird damit keiner. Und wir müssen uns wehren um gesund zu bleiben.

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#5
 Von 
Josef.PA
Status:
Frischling
(13 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Widerspruchsverfahren ist im SGG zwingend vorgeschrieben. (§ 78 SGG )

Die Behörde (hier KK) ist verpflichtet, innerhalb einer Frist von 6 Monaten über den Widerspruch durch Widerspruchsbescheid zu entscheiden. Nach erfolgloser Ablauf dieser Frist gibt es die Möglichkeit einer Untätigkeitsklage (§ 88 SGG )

Grüße - Josef

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#6
 Von 
Arnim
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 4x hilfreich)

Vielen Dank für diese Information. Werde dann dementsprechend handeln und mich dann wieder melden.

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