Sperrfrist ALG1

17. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
martyna18
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 9x hilfreich)
Sperrfrist ALG1

Guten Tag

Angenommen Person A arbeitet seit 25 Jahren bei einem Arbeitgeber und ist verheiratet mit Person C. A und C wohnen 100 Kilometer weiter weg von Sohn B

Version 1.)

Personen A und C möchten nun zu Sohn B in die Nähe ziehen, sozusagen als "Familienzusammenführung"

Wäre dies ein Vorliegen eines wichtigen Grundes, um wirksam gegenüber eine Sperre Widerruf einzulegen bei ALG 1?

Wird in dieser Konstellation eine Sperrfrist vermieden?

Version 2.)

Person C meldet sich heute in einer Stadt 100 Kilometer weit weg an. Person A kündigt in 3 Monaten mit Grund "Zuzug zum Ehepartner"

Wird in dieser Konstellation eine Sperrfrist vermieden?

VG


-- Editiert von Moderator topic am 18. Oktober 2023 01:08

-- Thema wurde verschoben am 18. Oktober 2023 01:08

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8404 Beiträge, 3762x hilfreich)

Allgemein liegt dann ein wichtiger Grund vor, wenn dem Arbeitnehmer unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und in Abwägung seiner Interessen mit den Interessen der Versichertengemeinschaft ein anderes Verhalten nicht zugemutet werden konnte.

Ich halte es nicht für eine Zumutung, dass sich A vor der Kündigung wg. "Familienzusammenführung" an einem (geplanten) gemeinsamen Wohnort eine neue Arbeitsstelle sucht.

Außerdem scheint C, da alleinlebend, nicht mehr unbedingt die elterliche Fürsorge 24/7 zu benötigen :wink:

-- Editiert von User am 17. Oktober 2023 16:54

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#2
 Von 
martyna18
Status:
Frischling
(39 Beiträge, 9x hilfreich)

Zitat (von HeHe):
Ich halte es nicht für eine Zumutung, dass sich A vor der Kündigung wg. "Familienzusammenführung" an einem (geplanten) gemeinsamen Wohnort eine neue Arbeitsstelle sucht.


Verstehe, was wäre in Version 2.) ?

Wegen Zuzug zum Ehepartner liegt idr doch ein wichtiger Grund vor? Könnte man das mit der Arbeitslosenstelle beispielsweise besprechen und 2 Bewerbungen pro Woche 3 Monate lang schicken und wenn man nichts findet....?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8404 Beiträge, 3762x hilfreich)

Zitat (von martyna18):
2 Bewerbungen pro Woche 3 Monate lang schicken und wenn man nichts findet....?


........dann muss man weiter suchen.

Fakt ist, es gibt keinen Zwang und keine Unzumutbarkeit in deinen Konstellationen. Es ist alles planbar und das "Kind" ist ein erwachsener Mensch.

Wenn man kein Verständnis für eine Regelung hat, kann es helfen sich vorzustellen, Pläne dieser Art könnte jeder von uns umsetzen und das Kostenrisiko tragen dann alle anderen. Spätestens dann sollte es "klick" machen.


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