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Sündhaft tueres Attest

 Von 
Markusklein22
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Sündhaft tueres Attest

Hallo, ich habe leider in der Corona Anfangszeit meinen Job verloren,
da mein Betrieb schlissen musste.

Da ich gesundheitlich nicht alle Arbeiten ausführen kann, und beim Amt nichts voran ging, habe ich mich selber erkundigt, und freiwillig eine Beratung für neue Berufe gemacht.

Ich wurde auch fündig.

Ich teile dies dem Am mit, und bat die Kosten der entsprechenden Umschulung zu übernehmen.

Ich wurde zu eine Eignungstest nach München geschickt.

Daraufhin wurde die Kostenübernahme abgelehnt, mit der Begründung das das Testergebnis aussagte das ich die Umschulung nicht schaffen würde.

Ok, blöd aber naja........


Kurz drauf erhielt ich einen Brief von meinem zuständigen Bearbeiter, dieser teilte mit, er forder ein ärztliches Attest, das ich körperlich uns psychisch in der Lage bin diese Umschulung zu schaffen.

Nach Rücksprache sollte ich das Attest dennoch einsenden (Obwohl die Umschulung abgelehnt wurde)

letztendlich kam ein erneuter Brief von meinem Sachbearbeiter dieser teilte mit, ich solle das Attest bis Tag X einsenden, andererseits drohe mir eine Leitungskürzung bzw, Speer-zeit.

Daher habe ich das Attest beim Arzt geholt, und die beigefügte Kostenabrechnung dem Arzt übergeben.


ein paar Wochen später erhielt ich erneut einen Brief von der Leistungsabteilung, diese teilten mit das die Kostenübernahme für das Attest abgelehnt wurde, da dies aufgrund der Ablehnung der Umschulung nicht nötig gewesen sei.

Wiederrum 3 Monate später nach lagen hin und her mit dem Arzt, der Leistungsabteilung, der Hotline des Amtes und dem zuständigen Sachbearbeiter, hatte sich hier nichts getan !

gestern habe ich nun einen Brief vom Anwalt des Arztes bekommen, nun kostet das Attest 43 € mit allen gebühren (stadt 10 € ;) muss ich das nun wirklich zahlen ?

-- Editiert von Moderator am 27.11.2020 23:10

-- Thema wurde verschoben am 27.11.2020 23:10

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Anwalt Arzt Brief Stadt


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1349 Beiträge, 163x hilfreich)

Zitat (von Markusklein22):
gestern habe ich nun einen Brief vom Anwalt des Arztes bekommen, nun kostet das Attest 43 € mit allen gebühren (stadt 10 € muss ich das nun wirklich zahlen ?
Ja. Du schuldest dem Arzt sein Geld. Niemand sonst.

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#2
 Von 
hiphappy
Status:
Master
(4719 Beiträge, 2264x hilfreich)

Wobei du die 10 EUR vom Amt erstattet bekommst, du kannst ja mittels des Briefes nachweisen, dass das Attest gefordert wurde.

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#3
 Von 
!!Streetworker!!
Status:
Unbeschreiblich
(28617 Beiträge, 8627x hilfreich)

Zitat (von Markusklein22):
und die beigefügte Kostenabrechnung dem Arzt übergeben.

Was für eine Kostenabrechnung? Ein Formular, mit dem der Arzt die Kosten direkt mit dem Arbeitsamt abrechnen kann?

Wenn sich nachweisen lässt, dass der Sachbearbeiter das Attest trotz bereits erfolgter Ablehnung der Maßnahme gefordert hat, müsste das Amt die Kosten m.E. tragen.

Wurde gegen die Ablehnung der Übernahme Widerspruch eingelegt? Wenn nein, warum nicht?

Vielleicht solltest Du Dich mal an eine Beratungsstelle für Sozialfragen (also ALG II usw.) wenden. Evtl. erreichen die noch was.

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#4
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(16300 Beiträge, 2501x hilfreich)

Zitat (von Markusklein22):
dieser teilte mit, er forder ein ärztliches Attest, das ich körperlich uns psychisch in der Lage bin diese Umschulung zu schaffen.
Hast du diesen Brief noch?

Schlecht vorstellbar ist, dass eine Arbeitsagentur oder ein Jobcenter einen Leistungsberechtigten auffordern, ein Attest vom Hausarzt vorzulegen...
Solche Feststellungen haben Amtsärzte zu treffen. In aller Regel der Ärztliche Dienst der Arbeitsagentur bzw. deren Beauftragte.

Der Hausarzt!!! :augenroll:
Was hat der denn für 10,- überhaupt untersucht?

Und der Anwalt dieses Hausarztes will jetzt 43,---->Hast du dieses Schreiben noch?
Immerhin ein sehr günstiger Arzt und ein noch viel günstigerer Anwalt.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#5
 Von 
Yogi1
Status:
Student
(2025 Beiträge, 886x hilfreich)

Wenn ich richtig gelesen habe, wurde vom Amt dieses Attest gefordert mit Frist und unter Androhung einer Sperrzeit, NACHDEM der TS den Eignungstest nicht bestanden hatte.

Nun die Kostenübernahme zu verweigern mit der Begründung, es sei nicht mehr notwendig gewesen, ist reichlich unlogisch. Dann hätten sie das Attest halt nicht fordern sollen.

Das kann doch nicht zum Schaden des TS sein, dass dort oftmals der eine nicht weiß, was der andere tut.

Signatur:"Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotze
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