Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
609.161
Registrierte
Nutzer

Verfrühte Abmeldung vom ALG1-Bezug

3.7.2021 Thema abonnieren
 Von 
josenprang
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Verfrühte Abmeldung vom ALG1-Bezug


Hallo liebes Forum:

Zu dem Fall unten interessiert mich die Rechtslage:

Person A ist im Bezug von Arbeitslosengeld 1.
Im März 2021 erfährt A von Unternehmen B, dass Unternehmen B beabsichtig, ihn einzustellen. Unternehmen B teilt A mit, dass eine Einstellung möglicherweise zum 15. April 2021 erfolgen könnte, oder aber später.
A schreibt daraufhin eine E-Mail an seinen Betreuer in der Arbeitsagentur, in der er erklärt, dass es bei ihm „am 15. April losgehen soll mit der neuen Beschäftigung".

Einige Tage später erhält A einen Bescheid der Arbeitsagentur, dass die Leistungen ab dem 15. April eingestellt werden sowie einen Brief der Krankenkasse, dass „A ab dem 15. April eine Beschäftigung aufgenommen hat".
A wunder sich ein wenig, da er noch nich einmal einen Arbeitsvertrag von B erhalten hat. A kontaktiert B, und B teil hierauf mit, dass hier möglicherweise was eigenstänig durch B’s Steuerberater angemeldet wurde, eine Einstellung jedoch in jedem Fall erfolgen solle."

Nach einigen Tagen kontaktiert A das Arbeitsamt, welches ihm mitteilt, dass aufgrund A’s E-mail die Abmeldung erfolgte und A ja Widerspruch einlegen hätte können, falls die Abmeldung falsch gewesen wäre.

Fragen:
- Wie sollte sich A jetzt am besten verhalten?

- Und wäre es für A ein Problem, wenn er eine Lücke von 2 Wochen hätte, in der er weder Arbeitslostenleistungen noch Gehalt bezogen hätte?

Danke

Josen

Bescheid anfechten?

Bescheid anfechten?

Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von josenprang):
A wunder sich ein wenig,
Tja, A war ziemlich voreilig.

Die Agentur versteht, aha, der meint Arbeitsaufnahme zum 15.4. Erstellt Aufhebungsbescheid zum 14.4. als letzten Tag mit ALG.
Zitat (von josenprang):
und A ja Widerspruch einlegen hätte können, falls die Abmeldung falsch gewesen wäre.
Ja, genau so. Widerspruch innerhalb 1 Monat.
Zitat (von josenprang):
und B teil hierauf mit, dass hier möglicherweise was eigenstänig durch B’s Steuerberater angemeldet wurde, eine Einstellung jedoch in jedem Fall erfolgen solle."
Was für ein Wischiwaschi. Der Steuerberater von B ist völlig irrelevant.

Zitat (von josenprang):
Wie sollte sich A jetzt am besten verhalten?
Jetzt? Gar nicht.
Zitat (von josenprang):
Und wäre es für A ein Problem,
Offenbar ist A weder verhungert noch aus der Wohnung vertrieben worden. Insoweit kein Problem erkennbar.
Ob Post von der KV kommt, wegen der 2 Wochen, kann A abwarten.
Ich meine, die KV hat für April noch den Monatsbeitrag von der Agentur erhalten.(bin mir nicht ganz sicher)


Frage:
Hat A am 1.5. mit dem Job bei B begonnen? Das würde hier als Faktenangabe Sinn machen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
josenprang
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo,


Zitat:

Frage:
Hat A am 1.5. mit dem Job bei B begonnen? Das würde hier als Faktenangabe Sinn machen.


Ja, am 1.5 wurde der Job begonnen. Allerdings wurde immer noch kein "physischer" Arbeitsvertrag unterschrieben

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unsterblich
(23375 Beiträge, 4593x hilfreich)

Zitat (von josenprang):
Allerdings wurde immer noch kein "physischer" Arbeitsvertrag unterschrieben
Man hat einen mündlichen. Der hat Bestand.

Die Arbeitsagentur *ist raus*.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

2x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 229.287 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
94.520 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen
Wurde Ihr Pflegegrad zu niedrig eingestuft?
Wir schreiben Ihre Widerspruchsbegründung. Dabei entstehen für Sie keine Kosten.