Verjährungswiderspruch gesetzliche Krankenversicherung

8. April 2020 Thema abonnieren
 Von 
Hannah1234
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)
Verjährungswiderspruch gesetzliche Krankenversicherung

Guten Tag,
ich habe nach einer Behandlung (§ 29 SGB V) Anspruch auf die Überweisung meines Eigenanteils.
Die Behandlung wurde am 9.4.2014 abgeschlossen, vor 6 Jahren also. Und das obwohl ein Telefonat stattfand, in dem mit der GKV festgehalten wurde, dass die Behandlung noch andauern wird.

Der Anspruch auf die Überweisung sei jetzt verjährt.

Auf welcher Grundlage ist an eine Erhebung eines Widerspruchs möglich?

Vielen Dank im Voraus.

-- Editiert von Saskia12345 am 08.04.2020 18:20

-- Editiert von Saskia12345 am 08.04.2020 18:26

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Saskia12345):
Und das obwohl ein Telefonat stattfand, in dem mit der GKV festgehalten wurde, dass die Behandlung noch andauern wird.
Wann fand denn das Telefonat statt? Und kann man das auch beweisen? Gibts dazu auch Schriftverkehr? Und was sagt/schreibt der Kieferorthopäde?

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#2
 Von 
Hannah1234
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Das Telefonat fand am 11.8.2014 statt - man kann das nicht konkret beweisen. Es wurde nicht schriftlich festgehalten.
Der Kieferorthopäde schrieb, dass die Behandlung gemäß § 29 Abs. 3 SGB V abgeschlossen ist.
Aber die GKV schrieb, dass kein Einverständnis (bzgl. dem Nichtüberweisen des Eigenanteils) immer noch die Möglichkeit ergebe, einen Widerspruch zu erheben.


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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Saskia12345):
Das Telefonat fand am 11.8.2014 statt - man kann das nicht konkret beweisen. Es wurde nicht schriftlich festgehalten.
Also kein Fakt.
Zitat (von Saskia12345):
Der Kieferorthopäde schrieb, dass die Behandlung gemäß § 29 Abs. 3 SGB V abgeschlossen ist.
Das ist der Fakt.
Zitat (von Saskia12345):
Aber die GKV schrieb...
Wann schrieb sie das? Und was genau schrieb sie ?

Zitat (von Saskia12345):
Der Anspruch auf die Überweisung sei jetzt verjährt.
Schreibt das jetzt die GKV?

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#4
 Von 
Hannah1234
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Genau, die GKV schrieb in einem Schreiben vom 7.4.2020, dass der Anspruch verjährt sei - als Antwort auf meinen Brief (1.4.2020) auf die Forderung der Überweisung. Aber die GKV schrieb im selbem Schreiben, dass das Recht auf Widerspruch existiert. ' Wenn Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen "

-- Editiert von Saskia12345 am 09.04.2020 17:03

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#5
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9326 Beiträge, 2996x hilfreich)

Klar kann man gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen.

Ob ein solcher Widerspruch sinnvoll ist vermag ich angesichts der dürftigen Fakten jedoch nicht beurteilen.

Der Aussage des Behandlers

Zitat (von Saskia12345):
dass die Behandlung gemäß § 29 Abs. 3 SGB V abgeschlossen ist.
fehlt die Benennung wann er die Behandlung für abgeschlossen hält, hilfsweise der Termin der letzten Behandlung.

Berry

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Saskia12345):
Wenn Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind, können Sie Widerspruch einlegen "
Dann mach das doch.
Aber warum du erst nach 6 Jahren an die GKV schreibst--- verstehe ich noch immer nicht.

Wann war die Behandlung tatsächlich zu Ende?
Evtl. kann dein Kieferorthopäde dir noch die Schluss-Bescheinigung ausstellen?

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#7
 Von 
Hannah1234
Status:
Frischling
(18 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin davon ausgegangen, dass GKV die Behandlung als vorlaufend sieht. Aber als ich das Schreiben von 2014 gesehen habe, habe ich ihnen geschrieben und die GKV sieht den Anspruch als verjährt an.
Vielleicht ist das dumm gelaufen. Aber trotzdem danke für die Antworten!

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