Hallo zusammen,
ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen, in meiner verzwickten Situation.
Also wir, unsere gemeinsame Tochter mein Lebensgefährte und ich.
Mein LG geht arbeiten wir bekommen trotzdem ein Mietraumzusatzförderung.
Nun mein Lg hat Mist gebaut und geht für ca. 2 Jahre ins Gefängniss.
Nun habe ich mich beim zuständigen Amt schon erkundigt wegen Miete Lebensunterhalt usw.
Nun sagte man mir das sie höchsten für 6 Monate die volle Miete bezahlen würde und ich mich um eine neue Wohnung bemühen muss, naja leichter gesagt als getan!
Da ich nun nichts bezahlbares finde, bzw. eine Wohnung die angemessen ist, hat mir meine Mutter vorgeschlagen so eine Art WG mit ihr zu gründen.
Meine Mutter wohnt in dem selben Ort wie ich, ist alleinstehend und ist vor zwei Jahren an Krebs erkrankt.
Lebt seitdem von Hartz 4 in einer kleinen ein Zimmer Wohnung.
In der Chemo und Bestrahlungszeit haben wir sie bei uns aufgenommen, da sie alleine nicht mehr klar kam.
Heute bin ich jeden Tag bei ihr, putze und mache den Haushalt soweit sie es selbst nicht kann ( sie wiegt noch 42 kg).
Da es mir eigentlich sehr recht ist mit ihr zusammen zu ziehen, habe ich mich wieder auf Wohnungssuche begeben, und auch was passendes gefunden, nur jetzt kommt der Harken an der Sache, und zwar ist diese Wohnung mit knapp 100 Euro über den Satz der Kaltmiete.
Wir würden das gerne so regeln das jeder von uns 50 Euro aus der eigenen Tasche bezahlt, kann das Amt uns das jetzt ablehnen???
Ich muss ja auch an die Zukunft denken, auch wenn mein LG Mist gebaut hat lasse ich ihn jetzt nicht hängen und natürlich kommt er dann wieder zurück zu uns.
Ich könnte mir arbeit suchen weil jetzt auch meine Tochter nach der Schule unter Aufsicht wäre.
Meine Tochter wird jetzt 10 Jahre und hat ADHS sprich ich habe keinen Hortplatz nach der Schule für sie bekommen, mit dem Argument für ADHS Kinder wären sie nicht ausgestattet.???!!!
Habt ihr einen Tip für mich wie ich das alles auf die Reihe bringen kann, habe am Montag Termin in der Arge.
Was mir grade noch einfällt wie wird das denn in der Arge gehandhabt, jeder für sich oder läuft das dann auch unter Bedarfsgemeinschaft??
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Verzwickte Situation
1. "Mist gebaut" ist schön umschrieben. Es ist schlicht und ergreifend ein Krimineller. Das musst Du Dir klar machen. Natürlich kannst Du zu ihm stehen, aber er hat so viel Schaden angerichtet, dass Du und das Kind niemals mehr auf was rechnen könnt. Also, mach Dich finanziell unabhängig, und schieb nicht ADHS als Alibi vor Nichtstun. Das hilft Dir nicht aus der Armunt und dem Kind auch nicht.
2. Das Kind ist vormtiiags in der Schule, da kannst Du also arbeiten. Richtest ja auch den Haushalt der Mutter. Warum geht das eine, Berufstätigkeit aber nicht?
3. Wie wäre es, wenn die Mutter zu Dir zieht? Platz dürfte da sein, es gibt Pflegegeld, was ja nicht zu knapp ist. Das mal durchgespielt, gedanklich?
wirdwerden
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In einigen Punkten muss ich dir echt recht geben.
Uns ist es finanziell nicht so schlecht gegangen das ich hätte arbeiten müssen! Konnte mich also voll und ganz auf meine Tochter/Mutter konzentrieren.
Bis vor zwei Jahren bin ich auch noch halbtags arbeiten gegangen.
Und genau das habe ich ja jetzt wieder vor.
Denn auf das ADHS schiebe ich überhaupt nichts, haben halt nur deswegen keinen Hortplatz bekommen.
Das mit dem zu mit ziehen habe ich mir auch schon überlegt, nur ist unsere Wohnung so blöd geschnitten und somit absolut WG untauglich.
Und Sorry, mit dem Pflegegeld kenne ich mich überhaupt nicht aus, weiß nur das meine Mutter Hartz 4 bezieht und kein Krankengeld, sie wird ständig vom Arzt krankgeschrieben eben wegen der Arge weil sie nicht Vermittelt werden kann.
Zu diesen Vorgang hat ihr übringes die Sachbearbeiterin geraten.
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Die Mutter sollte sich erstmal erkundigen, ob sie ein Pflegegeldfall ist. Wenn ja, wären Eure Probleme zumindest teilweise gelöst. Wenn die Mutter ALG II bezieht, dann ist sie vom Prinzip her noch arbeitsfähig. Auch das wäre evtl in Grundsicherung oder aber auch in EM-Rente umzuwandeln.
wirdwerden
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