Erste Hilfe in Rechtsfragen seit 2000.
13.493 Ratgeber, 2.347.261 Forenbeiträge, 254.709 Rechtsberatungen
609.228
Registrierte
Nutzer

Wohngeld für 8 Monate verweigert weil Brief nicht angekommen

29.4.2021 Thema abonnieren
 Von 
patrizia32
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)
Wohngeld für 8 Monate verweigert weil Brief nicht angekommen

Hallo zusammen,

ich bin total verzweifelt. Im August letzten Jahres habe ich Wohngeld beantragt, weil ich auf das Geld angewiesen bin und das Geld dringend brauche.

Wegen Corona liegt die Wartezeit bis ein Antrag bearbeitet wird bei 6-8 Monaten.

Heute erhielt ich ein Schreiben in dem mir mitgeteilt wird, dass mein Antrag auf Wohngeld abgelehnt wurde wegen fehlender Mitwirkung. Angeblich, so steht es in dem Schreiben, wurde ich im März angeschrieben und um Mitwirkung gebeten.

Ich habe definitiv kein Schreiben von der Stelle erhalten.

Was kann ich tun, ich habe wirklich kein Schreiben erhalten. Wenn ich jetzt Wohngeld beantrage bekomme ich das Geld frühestens in 8 Monaten und zudem nicht mehr rückwirkend für die letzten 8 Monate in der ich so lange warten musste.


Bescheid anfechten?

Bescheid anfechten?

Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Sozialrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
patrizia32
Status:
Frischling
(21 Beiträge, 0x hilfreich)

Hier noch der Bescheid


-- Editiert von patrizia32 am 29.04.2021 18:53

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12723 Beiträge, 4323x hilfreich)

@patrizia:

Dein Antrag wurde nicht abgelehnt, sondern wegen fehlender Mitwirkung versagt. Das ist rechtlich schon ein durchaus bedeutender Unterschied.

In Deinem Fall kannst und solltest Du die geforderte Mitwirkung schnellstmöglich nachholen, also die benötigten Unterlagen bei der Wohngeldstelle einreichen. Mindestens ab dem Tag der Einreichung der Unterlagen muss Dein Antrag dann bewilligt werden, sofern die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen. Im Rahmen der Bewilligungsentscheidung muss auch Ermessen dahingehend ausgeübt werden, ob Leistungen ggf. rückwirkend zu gewähren sind. Da die Wohngeldstelle mit ziemlicher Sicherheit nicht wird nachweisen können, dass Du die Aufforderung zur Mitwirkung tatsächlich doch erhalten hast, spricht vieles, wenn nicht sogar alles dafür, dass diese Ermessensausübung auch eine rückwirkende Bewilligung zur Folge haben wird.

Um alle Rechte und Möglichkeiten zu wahren, solltest Du gegen den Versagungsbescheid umgehend schriftlich/nachweislich Widerspruch einlegen, den Du damit begründest, dass Du Deiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommen konntest, weil Du die diesbezügliche Aufforderung nie erhalten hast.

Steht in dem Versagungsbescheid, welche Unterlagen Du einreichen solltest? Wenn ja, solltest Du die mit dem Widerspruch nachreichen. Falls nein, bitte darum, dass man Dir kurzfristig mitteilt, welche Unterlagen fehlen, damit Du die umgehend nachreichen kannst.

Gruß,

Axel

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 229.295 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
94.520 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. Zzgl. 2€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen
Wurde Ihr Pflegegrad zu niedrig eingestuft?
Wir schreiben Ihre Widerspruchsbegründung. Dabei entstehen für Sie keine Kosten.