Wohngeldstelle Darlehen

31. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
Sunnyrecht123123
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Wohngeldstelle Darlehen

Hallo, ich habe einen Antrag auf Wohngeld gestellt. Getrennt Lebend, 2 Kinder. Geringes Einkommen.

Gemeinsam mit dem Kindevater gibt es ein Konto. Nun will die Wohngeldstelle wissen ob er Einzahltl. Ja hat er, jedoch als Darlehen bis das Wohngeld kommt, sonst hätte ich nicht überlebt. Kann die wohngeldstelle den monatlich eingehalten Beitrag anrechnen obwohl die Vereinbarung ein Darlehen war, was zurückgezahlt werden soll. Danke

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31478 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von Sunnyrecht123123):
Nun will die Wohngeldstelle wissen ob er Einzahltl
Was soll der Kindsvater denn einzahlen?
Zitat (von Sunnyrecht123123):
Ja hat er, jedoch als Darlehen bis das Wohngeld kommt
Dann weise das der Wohngeldstelle nach, dass es ein Darlehen ist.
Dann dürfte es nicht als Einkommen berücksichtigt werden.

In Deutschland überlebt man auch , wenn der Kindsvater nichts zahlt.

Als Kindsvater ist er verpflichtet, regelmäßig Unterhalt für die Kinder zu zahlen.
Auch noch Trennungsunterhalt für dich, wenn du nur geringes Einkommen hast.
Das teile mal dem Kindsvater mit.

Bekommst du jetzt das Kindergeld 2x 250,-?


Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
Sunnyrecht123123
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Wir leben in einem paritätischen Wechselmodell wo jeder Unterhaltsanspruch ausgeschlossen ist.

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#3
 Von 
smogman
Status:
Student
(2735 Beiträge, 898x hilfreich)

Zitat (von Sunnyrecht123123):
Wir leben in einem paritätischen Wechselmodell wo jeder Unterhaltsanspruch ausgeschlossen ist.
Das ist Unsinn. Der Unterhaltsbedarf eines Kindes entfällt nicht dadurch, dass ein Kind von beiden Elternteilen betreut wird. Im Gegenteil, der Bedarf steigt durch Wohnkosten in zwei Haushalten und die Fahrtkosten zwischen den beiden. Und beide Eltern müssen sich entsprechend ihres Einkommens im Verhältnis zueinander an diesem erhöhten Bedarf beteiligen. Daher wirst du kein Wohngeld bekommen, wenn der Vater ein erhebliches Einkommen hat und du ihn von Unterhaltszahlungen freigestellt hast.

Kurzum kann man mal zusammenfassen, dass gerade Eltern im Niedriglohnsektor sich dieses Betreuungsmodell einfach nicht leisten können und es auch nicht die Aufgabe der Allgemeinheit ist, dem Kind einer Trennungsfamilie zwei Haushalte durch Sozialleistungen zu finanzieren.

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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38110 Beiträge, 13922x hilfreich)

Danke @smogman für die klaren Worte. Das Wechselmodell ist das teuerste Modell, welches praktiziert werden kann. Man muss es sich also leisten können. Abgesehen davon, es funktioniert doch in den seltensten Fällen wirklich über viele Jahre. Einfach, weil auch den Kindern der ständige Wechsel mit Koffer packen u.s.w. auf den Geist geht. Und die Freunde sind es leid, an der falschen Tür zu klingeln. Wir haben mehr als drei Monate Ferien im Jahr. Dazu kommen Brückentage. Da kann man wirklich kindgerechte Modelle ausleben, die nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen.

Hier wäre erst einmal sauberes Rechnen angesagt, und dann sieht man weiter.

wirdwerden

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#5
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7960 Beiträge, 4487x hilfreich)

Zitat (von Sunnyrecht123123):
Nun will die Wohngeldstelle wissen ob er Einzahltl. Ja hat er, jedoch als Darlehen bis das Wohngeld kommt,

Was zahlt er ein? Kindesunterhalt?

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#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31478 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von Sunnyrecht123123):
Wir leben in einem paritätischen Wechselmodell wo jeder Unterhaltsanspruch ausgeschlossen ist.
Was zahlt der Kindsvater ein? Das war doch die Frage!
Im übrigen ist Wohngeld nur ein Mietzuschuss, davon kann man also eh nicht leben bzw. überleben.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#7
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38110 Beiträge, 13922x hilfreich)

Die Frage ist nicht, was der Kindsvater wo einzahlt. Auch Wohngeldempfänger dürfen gemeinschaftliche Konten mit Personen haben, die keine Wohngeldempfänger sind. Die Frage ist, welches Einkommen die Fragestellerin hat, wobei auch Kindesunterhalt insoweit zum Einkommen zählt. Ehe man sich hier irgendwelchen Spekulationen dahingehend hingibt, welche Eingänge auf dem Konto wie zu qualifizieren sind, sollte doch erst einmal sauber gerechnet werden. Und dann sieht man weiter.

wirdwerden

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#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31478 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von wirdwerden):
sollte doch erst einmal sauber gerechnet werden.
Was denn sauber? Die TE gibt doch keinerlei Zahlen vor.

Die Frage war, ob die Wohngeldstelle das *Darlehen* des Kindsvaters als Einkommen anrechnet.
Je nachdem, wie die TE den eingezahlten *Darlehensbetrag* ---erklärt--- hat, wird die Wohngeldstelle anrechnen oder nachfragen...

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#9
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38110 Beiträge, 13922x hilfreich)

Rechnen muss erst einmal die Fragestellerin. Ich dachte, das sei eigentlich klar.

wirdwerden

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