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Abmahnung und unterlassungserklaerung, Verfahrenskosten

22.7.2020 Thema abonnieren Zum Thema: kosten Rechnung
 Von 
go541828-42
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)
Abmahnung und unterlassungserklaerung, Verfahrenskosten

Wurde bei facebook öffentlich mit. Namensnennung beleidigt. Habe Anwalt beauftragt, sendet Abmahnung mit unterlassungserklaerung an den Verfasser.
Anbei eine Rechnung an den Gegner.

Streitwert 5000,00 Euro (unterlassungsanspruch unwahre tatsachenbehauptung)


Geschäftsgebuehr 393,90 Euro
Telek. Pauschale 20,00 Euro
Mehrwertsteuer 78,64 Euro
Unterlassungserklaerung wurde. Nicht unterzeichnet, Beiträge wurden nicht gelöscht und Rechnung nicht bezahlt.
Jetzt fordert mich der ra auf pkh Antrag einzureichen.

Welche Kosten kommen da auf mich zu bzw entstehen?
Oder betrifft das nur den gegner?

-- Editiert von go541828-42 am 22.07.2020 20:22

-- Editiert von go541828-42 am 22.07.2020 20:26

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kosten Rechnung


4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7424 Beiträge, 2959x hilfreich)

nun ja, ein Anwalt arbeitet ja nicht pro bono. Das heißt, er muss von irgendwem bezahlt werden. Wenn es der Gegner nicht tut oder kann, dann sind Sie halt an der Reihe, Sie haben an walter mandatiert, das heißt beauftragt.. Der Anwalt rät Ihnen, Prozesskostenhilfe zu beantragen, um seine Rechnung damit bezahlt zu bekommen.

Wenn Ihrem Antrag auf PKH stattgegeben wird, dann zahlen Sie einen Anteil von etwa 15 oder 20 EUR, die restliche Rechnung wird dann übernommen, nur erstmal darlehensweise. Die Überprüfung des Einkommens erfolgt über den Zeitraum von vier Jahren.

-- Editiert von fb367463-2 am 22.07.2020 21:18

Signatur:"Valar Morghulis"
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#2
 Von 
go541828-42
Status:
Frischling
(15 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich hatte ja vorher schon
beratungshilfe

Er schickte aber trotzdem die Rechnung für die Abmahnung an den Gegner.

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#3
 Von 
guest-12314.08.2020 22:54:59
Status:
Praktikant
(770 Beiträge, 110x hilfreich)

Zitat (von go541828-42):
Abmahnung an den Gegner.

Sind denn die "Gegner" überhaupt zweifelsfrei bekannt? Im Internet, auch bei Facebook, kann man ja auch mal schnell unter irgendeinem Phantasienamen Beiträge einstellen, bzw. können Konten gehackt sein.

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#4
 Von 
drkabo
Status:
Gelehrter
(11624 Beiträge, 7830x hilfreich)

Zitat:
Er schickte aber trotzdem die Rechnung für die Abmahnung an den Gegner.

Klar. Der Anwalt versucht das Geld von der Gegenseite zu bekommen. Wenn die zahlt, würde er ja mehr verdienen als mit der Beratungshilfe.

Zitat:
Der Anwalt rät Ihnen, Prozesskostenhilfe zu beantragen, um seine Rechnung damit bezahlt zu bekommen.

Nö. Die bisherige Tätigkeit ist durch die Beratungshilfe abgedeckt. Die bisherige Tätigkeit des Anwalts war aber letztendlich erfolglos. PKH ist für das Gerichtsverfahren.
Sie müssen sich jetzt überlegen, ob Sie die Sache auf sich beruhen lassen (also damit abfinden, dass der Anwalt nichts erreicht hat) - dann wird der Anwalt über die Beratungshilfe bezahlt und der Drops ist gelutscht.
Oder Sie lassen den Anwalt Klage einreichen und beantragen PKH dafür. Dann werden die Gerichtskosten und die eigenen Anwaltskosten über PKH abgerechtet (wenn die PKH bewilligt wird). Achtung: Wenn Sie den Prozess verlieren, müssen Sie die Anwaltskosten der Gegenseite auch tragen. Die sind nicht von der PKH abgedeckt, sondern müssen trotz PKH aus eigener Tasche bezahlt werden. D.h. PKH schützt im Fall einer Niederlage vor Gericht nicht vor allen Kosten.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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