Beratungsschein beim Anwalt abgegeben

22. August 2019 Thema abonnieren
 Von 
Mama2017
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
Beratungsschein beim Anwalt abgegeben

Ich brauche bitte eure Hilfe
Ich war bei einem Anwalt zum beratungsgespräch. Hatte eigentlich mit ihm vereinbart dass das erstgesprach über Rechtsschutz läuft. Nun hatte ich aber erfahren das mir beratungshilfe zusteht und den Schein sofort bekommen und dem Anwalt gegeben. Nun habe ich heute eine Rechnung von ihr bekommen von den 15 euro Zuzahlung und einer leistungszeit vom 15.8.-20.8.
Habe ich das nun richtig verstanden das Sie es nun beendet hat?
Ich wollte Sie doch noch in Anspruch nehmen?! Und nicht nur das beratungsgespräch?!
Ist nun tatsächlich der Schein hinfällig da man ihn ja nur einmal benutzen darf?
Vielen Dank im voraus für eure Antworten

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(13035 Beiträge, 4436x hilfreich)

@Mama:

Zitat:
Hatte eigentlich mit ihm vereinbart dass das erstgesprach über Rechtsschutz läuft. Nun hatte ich aber erfahren das mir beratungshilfe zusteht und den Schein sofort bekommen und dem Anwalt gegeben.


Das heisst dann für mich, dass Du bei der Beantragung des Beratungshilfescheins die Rechtsschutzversicherung verschwiegen hast. Danach wird ausdrücklich gefragt und Falschangaben stellen insoweit eine Straftat darf. Das mal so vorab zur Info.

Zitat:
Habe ich das nun richtig verstanden das Sie es nun beendet hat?
Ich wollte Sie doch noch in Anspruch nehmen?! Und nicht nur das beratungsgespräch?!
Ist nun tatsächlich der Schein hinfällig da man ihn ja nur einmal benutzen darf?


Wenn der Anwalt jetzt doch noch in der selben Sache, in der die Beratung stattgefunden hat, für Dich tätig werden, also z.B. die Gegenseite anschreiben soll, dann ist das die selbe Angelegenheit und über den Beratungshilfeschein abgedeckt. Wenn der Anwalt die BerH bereits abgerechnet hat, kann er ggf. nachberechnen.

Gruß,

Axel

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Mama2017
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
@Mama:

Zitat:
Hatte eigentlich mit ihm vereinbart dass das erstgesprach über Rechtsschutz läuft. Nun hatte ich aber erfahren das mir beratungshilfe zusteht und den Schein sofort bekommen und dem Anwalt gegeben.


Das heisst dann für mich, dass Du bei der Beantragung des Beratungshilfescheins die Rechtsschutzversicherung verschwiegen hast. Danach wird ausdrücklich gefragt und Falschangaben stellen insoweit eine Straftat darf. Das mal so vorab zur Info.

Erstmal danke für die Antwort
Nein, ich hatte es nicht verschwiegen ganz im Gegenteil, der Herr von der Rechtspflege hatte mich gefragt wieviel meine Selbstbeteiligung wäre und da meinte ich 150euro..Wäre ja auch nur das beratungsgespräch mit drin. Und dann meinte er gleich das wir das auch über den Schein laufen lassen ‍♀

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mama2017
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AxelK):
@Mama:

Zitat:
Hatte eigentlich mit ihm vereinbart dass das erstgesprach über Rechtsschutz läuft. Nun hatte ich aber erfahren das mir beratungshilfe zusteht und den Schein sofort bekommen und dem Anwalt gegeben.


Das heisst dann für mich, dass Du bei der Beantragung des Beratungshilfescheins die Rechtsschutzversicherung verschwiegen hast. Danach wird ausdrücklich gefragt und Falschangaben stellen insoweit eine Straftat darf. Das mal so vorab zur Info.

Zitat:
Habe ich das nun richtig verstanden das Sie es nun beendet hat?
Ich wollte Sie doch noch in Anspruch nehmen?! Und nicht nur das beratungsgespräch?!
Ist nun tatsächlich der Schein hinfällig da man ihn ja nur einmal benutzen darf?


Wenn der Anwalt jetzt doch noch in der selben Sache, in der die Beratung stattgefunden hat, für Dich tätig werden, also z.B. die Gegenseite anschreiben soll, dann ist das die selbe Angelegenheit und über den Beratungshilfeschein abgedeckt. Wenn der Anwalt die BerH bereits abgerechnet hat, kann er ggf. nachberechnen.

Gruß,

Axel


Kann er es definitiv abrechnen? Obwohl er es ja jetzt sozusagen abgeschlossen hat?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
drkabo
Status:
Weiser
(16228 Beiträge, 9205x hilfreich)

Der Anwalt sieht die Angelegenheit offenbar als beendet an und gibt damit zu erkennen, dass er den Fall nicht (weiter) übernehmen will, wenn es über Beratungshilfe läuft.

(Man kann jetzt darüber spekulieren, wie man es findet, wenn der Anwalt bei Finanzierung über die Rechtschutzversicherung den Fall angenommen hätte, aber bei Finanzierung über Beratungshilfe ablehnt - aber das nützt nichts. Wenn der Anwalt den Fall nicht mehr übernehmen will - wie sollte man ihn zwingen? Außerdem wäre ein unmotivierter Anwalt auch wenig hilfreich.)

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

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